Das Lügenfernsehen: Für die Quote läuft 24 Stunden lang nur Theater

Aus der Reihe „Wach auf, Deutschland“

Vorwort von Brano Wagner, Artikel von Martin Schnakenberg

Wach auf, DeutschlandSo manche scheinbar wahre Fernseh-Geschichte ist in Wirklichkeit frei erfunden, wie zahlreiche Beispiele zeigen. Panorama berichtet, wie Zuschauer in die Irre geführt werden. Hochgeladen wurde das Video von der ARD selber am 08.07.2011. Ich bat den Chef, bitte den Artikel dazu zu schreiben, was er dann auch tat. Hier ist also zuerst der Artikel, anschließend dann das Video:

Es ist eine gute Reportage, klar – kommt ja auch von Panorama. Und Panorama kommt vom NDR, dem Norddeutschen Rundfunk. Ebenfalls klar ist, dass der NDR und seine Brüder und Schwestern nicht solche Machenschaften an den Tag legen, wie im Video gezeigt wird. Nein, da trennt man schön säuberlich zwischen Reportage und Theater: man lügt nicht bei der Reportage – und beim Theater steht ja schon Theater drauf. Also! – Sonst noch Fragen?

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Hans Hartz: „Weiter so, Europa“

Leider ist Hans Hartz 2002 an Lungenkrebs verstorben. Aber mit dem folgenden Lied (1987) war er seiner Zeit weit voraus. – Danke an den Uploader Herplatte. Den Text gibt es → hier zu lesen.

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Die letzten Worte …

Gesprochen, geschrieben, religiös, tragisch und witzig

Von Martin Schnakenberg

beleuchtet2_395Wenn man von den letzten Worten spricht, dann ist nicht immer nur vom Tod die Rede, aber immer ist es ein Abschied. Letzte Worte können tröstend sein, aber auch verletzend. Sie können als Warnung zu verstehen sein oder … als Angebot. Auch können sie einer Religion, einem Glauben zugeordnet sein, in tragischer Weise einen Menschen beschreiben oder sogar als Witze oder Anekdoten zum Lachen bringen.

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Die Konsequenz

Eine Kurzgeschichte von Martin Schnakenberg

Unruhig drehte er sich auf die Seite und schlug zum x-ten Mal die lästige Fliege fort, die sich immer wieder auf seine Nasenspitze setzte. Die ganze Nacht hatte er nicht geschlafen und gerade eben hatte der Hahn des nahen Hofes zum zweiten Mal gekräht. Mühsam öffnete er zuerst das linke, dann das rechte Auge, gähnte herzhaft, wobei er sich streckte, als ob er die doppelte Länge erreichen wollte, und hörte ein leises verhaltenes Kichern.

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Der Muskelkater ist wieder da …

…und hat einen ziemlichen Groll

Von Martin Schnakenberg

Wobei Groll noch ziemlich gelinde ausgedrückt ist. Zorn, heiße Wut, wäre vielleicht eher zutreffend. Denn in der Abwesenheit des Muskelkaters vom Netz hat sich soviel Negatives ereignet, dass es mehr als ein Artikel benötigt, um alles aufzuschreiben.

Fangen wir mit der Politik an, dann ist als erstes die Entscheidung des Gerichts zum ESM zu nennen. Weshalb auch das Licht der Hoffnung oben links erloschen und der magischen Flamme der Träume gewichen ist. Der Muskelkater sieht nämlich für die Zukunft keine Chance mehr, dass die Einwohner und nachfolgende Generationen des Staatsgebildes Deutschland (und Europas) weiterhin frei, unabhängig, selbstständig und demokratisch im Sinne der Menschenrechte handeln werden können. Denn mit seiner Entscheidung hat sich das Gericht gegen den Menschen entschieden. Und das ist nicht nur eine bittere, sondern sogar eine tödliche Pille, die in Raten wirkt.

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Dritte Welt oder Eine Welt – Rücksichtslos oder Fair – Ausbeutung oder Handel

Über Menschen zweier Klassen

Von Martin Schnakenberg

Es gibt Menschen, die weiden sich am Elend in der Welt und nutzen Armut und Not noch dazu aus, mit Spekulationen ihrem Reichtum noch einen drauf zu setzen. Sogar mit Lebensmitteln wird spekuliert (unter anderem Josef Ackermann, der oberste Gamer der zockenden Deutschen „Spiel“-Bank), womit diese Lebewesen ihre Minderwertigkeit dadurch beweisen, dass es ihnen einen feuchten Kehricht kümmert, wie es anderen dank ihrer Handlungsweise geht (Siehe auch den Bericht zur Gier).

Es gibt auch Firmen, die wegen des Profits ganze Urwälder und damit die Lungen unseres Planeten roden lassen. Wobei es ihnen total egal ist, ob sie damit die Heimat und den Lebensraum der dort ansässigen Menschen zerstören und so ganz nebenbei die CO2-Emissionen in die Höhe treiben, weil sie mit dem Regenwald die Filter und damit die Neuproduktion von lebenswichtigem Sauerstoff vernichten. Eine dieser Firmen ist Unilever, die ihren deutschen Sitz in Hamburg hat. Für ihr Produkt RAMA wird Palmöl benötigt, welches auf riesigen neuangelegten Plantagen angebaut und geerntet wird und dafür schon Menschen nicht nur aus ihrem Dorf vertrieben, sondern sogar getötet, ermordet wurden. Auch für den Treibstoff E10 werden Lebensmittel, die andere zum Überleben benötigen, auf diese Weise angebaut und damit nicht nur den Einwohnern ihre Grundlage entzogen.

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Personenkarussell – und wo bleiben die Inhalte?

Ein Artikel aus dem FiWuS von AlterKnacker

Der Wahltag zur Bundestagswahl 2013 rückt immer näher und die Parteien platzieren sich.

Vier Parteien kann der FIWUS schon mal generell für eine Wahlempfehlung ausschließen, denn diesen Parteien geht es schon lange nicht mehr um die Menschen in diesem Land. Was bleibt, sind zwei kleine Parteien, wovon sich eine eigentlich schon wieder disqualifiziert hat mit solchen Aussagen. Jetzt habe ich die Auswahl so eindeutig reduziert, dass eigentlich nur noch eine Partei übrig bleibt, die wählbar ist, die LINKE. Für den heutigen Tag kann man zwei Beiträge im SPON eruieren, die so unterschiedlich sind, dass ich erst mal Bauchschmerzen bekomme.

Schon seit längerer Zeit macht die LINKE eher mit Personaldebatten als mit konstruktiver Oppositionsarbeit von sich reden, was vom FIWUS dann schon eher als Ignoranz gegenüber den Wählern konstatiert wird. Natürlich bestehen Parteien aus Menschen, aber wenn nur noch über Personen gesprochen und berichtet wird, kommt doch das wahre Wesen einer Partei für mich/UNS einfach zu kurz. Politik von Menschen für Menschen, besonders die Verarschten in dieser Gesellschaft, dass lasse ich mir ja eingehen, aber wenn ich ständig nur über Posten und Pöstchengeschacher lesen muss, bekomme ich eigentlich sehr schnell eine Krise. Natürlich schreibe ich im FIWUS immer mal wieder über mich persönlich, aber einen solchen Narzissmus, wie er derzeit in der Politik abgeht und die Menschen, denen diese Politik gelten soll, werden einfach vergessen, dass geht absolut nicht und wird auch auf Dauer sehr negativ honoriert.

Natürlich werden Köpfe in der Politik gebraucht, aber wenn sie, wie ein Herr Wulff, nur noch Negativschlagzeilen produzieren, dann wächst die Zahl der ‘Nichtwähler’ immer mehr und das sogenannte 1% füllt sich noch mehr die Taschen und lässt eine menschliche und soziale Trümmerlandschaft zurück.

Oskar und Gregor, die Hauptfiguren in der LINKEN, sind Menschen, welche rein verbal jeden an die Wand reden können, ebenso Sahra Wagenknecht, aber reden allein reicht bei konstruktiver Politik nun mal nicht aus, wenn die Substanz dahinter ganz einfach fehlt oder zur Floskel wird. Nicht alles, was gut klingt, lässt sich in der Realität auch umsetzen. Die beiden sogenannten Vorsitzenden Lötzsch und Ernst sind fast nur als Gallionsfiguren erkennbar, aber fast niemals mit politischen Herzblut, dafür sind sie schon von ihren Charakteren viel zu unterschiedlich, was ja eigentlich gut ist, denn Unterschiede können sich oft gut ergänzen, nur diese beiden eigentlich nicht.

Links zu sein, ist eine Schublade, die inzwischen mehr als klemmt. Für mich bedeutet Links, dass ich in erster Linie nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund dränge, sondern dass mir das Wohlergehen einer Gesellschaft und Gemeinschaft wichtiger ist als dass, was die anderen Ideologien als sogenannte Wahrheiten zu verkaufen versuchen. Natürlich habe ich Bedürfnisse und Wünsche, aber ich will auch aus meiner Erfahrung heraus, dass diese Wünsche und Bedürfnisse allen anderen zugute kommen. Deshalb fällt mir Links zu sein, sehr leicht und einfach, auch wenn es sich um hochkomplexe Materie handelt. Solch eine Materie ist die sogenannte €urokrise, welche nur mit großen Sachverstand zu bewältigen ist. Gregor, Oskar und Sahra haben diese Sachkunde, wie sie schon mehr als einmal bewiesen haben.

Keiner in der Linken kann sich heute noch einen Zustand wie in der sogenannten DDR zurückwünschen, wenn er/sie noch alle Tassen im Schrank hat, ebenso wenig einen Zustand wie den Stalinismus. Sozial sich verhalten bedeutet für mich, sich menschlich und nicht gierig und egoistisch zu verhalten. Wenn Karl Marx heute leben würde, hätte er seine Thesen längst revidiert und umgeschrieben.

Wenn man sich die Akteure der 68er-Generation heute anschaut, besonders bei den Grünen, dann fragt man sich zuerst, ‘für solche Knallköppe’ haben wir in der APO ‘gekämpft? WIR, die wir heute zwischen 60 und 70 Jahre alt sind, wollen eigentlich nicht bis zum letzten Atemzug nur ‘kämpfen’, dafür brauchen WIR als Gesellschaft und solidarische Gemeinschaft eine starke LINKE. Der SOZIAL-Kill der konservativen vier anderen Parteien muss endlich wieder abgeschafft werden. Auch wenn ein Richard David Precht heute ein Star am Philosophie-Himmel und in viele Quatschbudensendungen ist, so ist er immer noch mehr am Wohlergehen vieler als anders herum interessiert, auch wenn er sich dumm und dämlich damit verdient. Das er sich nicht Instrumentalisieren lässt, macht ihn mir nur sympathischer als ein Wulff mit seiner sogenannten Freundschaft zu so einer Flitzpiepe wie Maschmeyer.

Nach Gas-Gerd ist echte linke Politik für dieses Land fast schon überlebenswichtig geworden und wird mehr denn je gebraucht, nur müssen sich die LINKEN auch wieder daran erinnern, wofür und womit sie angetreten sind für das Land.

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(Quelle: FiWuS. – Siehe dazu auch das Interview mit Gregor Gysi)

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