Mutige Autoren mit neuen Ideen gesucht

Raumpatrouille mit neuer Aufgabenstellung

Von Martin Schnakenberg

orion-17_hvveenendaalDas bekannte und viel gelesene Rollenspiel im Internet  „Raumpatrouille“ steht vor einer inhaltlichen Veränderung, die mehr Autoren, Schriftsteller und Abenteurer anlocken und damit den ohnehin schon großen Spannungsbogen um ein vielfaches steigern soll.

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BTW-2013 und nach der Wahl – Eine Stellungnahme

Wir hatten die Wahl. Haben wir was draus gemacht?

Eine Nachlese von Jonny Beyer vom FiWuS

wahlen_2011_wir_haben_die_wahlKaffee trinken, sich geistig und moralisch auf den Tag vorbereiten, mach ich jetzt schon seit eineinhalb Stunden. Um 8 Uhr bin ich aus dem Bett gefallen. Heute ist Wahltag, nur mir spukt was ganz anderes im Kopf rum. Hab da einen Artikel im FOCUS gelesen. Bin wie üblich drüber gestolpert. Soll wohl lustig gedacht sein, nur kann ich über so viel Dämlichkeit überhaupt nicht lachen. Dass soll die Zukunft der Deutschen sein???

Ich hab meine Kreuzchen gemacht heute, mit und bei LINKS.

Oh, dass ist jetzt schon wieder eine Woche her.

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Das Lügenfernsehen: Für die Quote läuft 24 Stunden lang nur Theater

Aus der Reihe „Wach auf, Deutschland“

Vorwort von Brano Wagner, Artikel von Martin Schnakenberg

Wach auf, DeutschlandSo manche scheinbar wahre Fernseh-Geschichte ist in Wirklichkeit frei erfunden, wie zahlreiche Beispiele zeigen. Panorama berichtet, wie Zuschauer in die Irre geführt werden. Hochgeladen wurde das Video von der ARD selber am 08.07.2011. Ich bat den Chef, bitte den Artikel dazu zu schreiben, was er dann auch tat. Hier ist also zuerst der Artikel, anschließend dann das Video:

Es ist eine gute Reportage, klar – kommt ja auch von Panorama. Und Panorama kommt vom NDR, dem Norddeutschen Rundfunk. Ebenfalls klar ist, dass der NDR und seine Brüder und Schwestern nicht solche Machenschaften an den Tag legen, wie im Video gezeigt wird. Nein, da trennt man schön säuberlich zwischen Reportage und Theater: man lügt nicht bei der Reportage – und beim Theater steht ja schon Theater drauf. Also! – Sonst noch Fragen?

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Hollywood oder Realität? – Weltgeschehen immer absurder

Nicht alles lässt sich abschalten!

Von Martin Schnakenberg

Als ich vor einigen Jahren den Fernseher abschaffte, war das noch einfacher, als sieben Jahre davor mit dem Rauchen aufzuhören. Beides klappte reibungslos und ich bekam keine Entzugserscheinungen. Nunja, einige Kleinigkeiten kamen doch hinzu. Nach dem Rauchen wurde mein Schokoladenkonsum gesteigert und nach dem Fernseher kamen DVD’s dran. Und den Wegfall der Tagesschau ersetzte ich durch das Lesen von Blogs, was dazu führte, dass sich mein Wissenshorizont über die politischen Zustände erheblich erweiterte.

Das fing damit an, dass ich sehr viel früher immer der Meinung gewesen war, dass ein Wörtchen „christlich“ etwas mit Werte zu tun hatte und auch mit dem Glauben. Auch dachte ich, dass das Wort „Sozial“ irgend etwas damit zu tun hätte, dass man sich um andere kümmert, ebenfalls eine Wertegemeinschaft. Auch von den Wörtern „Frei“ und „Liberal“ hatte ich noch eine ganz andere Vorstellung, und zwar von Idealismus und grenzenloser Freiheit. Und zusammen mit dem Wort „Demokratisch“ waren es Begriffe, die dann eben von dieser Freiheit erzählten: Christdemokraten, Sozialdemokraten, Freie Demokraten. Oh Mann, waren das wundervolle und segensreiche Begriffe!

Bis ich dann eines Tages erfuhr, dass Kapitalismus und Demokratie die erbittersten Feinde sind. Früher, zur Zeit Ludwig Erhards, war es die freie Marktwirtschaft, die propagiert wurde und wunderbar funktionierte. Allerdings nur solange, wie die Demokratie mit eisernen diktatorischen Maßnahmen den kapitalistischen Finanzmarkt am Fesselband führte.

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Das Game und das Spiel mit der Realität

Und die Wirklichkeit ist ganz ganz nah…

Gastartikel von PeWi

Irgendwie bin ich zur Zeit ein bisschen faul. Ich reite deshalb lieber durch Cyrodiil, eines Kaiserreiches des Kontinentes Tamriel. Ich habe die größte Bedrohung Cyrodiils – mal abgesehen von dem Vordringen der Daedras aus Oblivion (spiele ich aber nicht, habe ich schon zu oft gemacht) – beseitigt und wurde heiliger Kreuzritterfürst. Leider wandte ich mich von der total ethischen Seite ab, weil es mir Spaß machte, gedungener Mörder zu sein und die „Dunkle Bruderschaft“ zu erobern, dessen Zuhörer (Gildemeister) ich wurde.

Da befand ich mich plötzlich wieder mitten im Leben. Was soll ich zu Gaddafi sagen? Ein Diktator soll gegen einen anderen ersetzt werden. Und es ist ja nicht so, dass vorher der Westen überhaupt nicht in Libyen involviert gewesen wäre. Fragt Frankreich. Jetzt wird er es aber auf breiterer Front sein. Was solls, die Gelackmeierten werden, wie immer, die kleinen Leute sein, die ihre Haut auf den Markt getragen haben für irgendwelche neue Herrscher.

Da fand ich, dass Erzmagierin auch etwas Schönes wäre. Zwischenzeitlich wurden mir die heiligen Insignien des Kreuzritterfürstes aberkannt, weil ich mordend durchs Land zog. Nun wurde ich nicht mehr als Heldin angesprochen, sondern jeder laberte mich von der Seite voll, dass er total von mir enttäuscht worden sei und alle gedacht hatten, dass ich doch eine Heldin wäre, nun wäre ich aber auch nicht besser als alle anderen.

So ist das wahre Leben. Helden! Es gibt keine Helden. Heldentum liegt nur im Auge des Betrachters. Die Rebellen in Libyen sind für die einen Helden, für die anderen einfach nur vom Westen aufgestachtelte Handlanger, die die Errungenschaften des libyschen Volkes beseitigen wollen. Die Wahrheit? Sie liegt irgendwo da zwischen drinnen.

Nachdem ich Erzmagierin wurde, habe ich mich der Diebesgilde zugewandt. Da ich aber noch ein paar Skills brauchte, ging ich zwischenzeitlich auf die „Zitternden Inseln“ des Wahnsinnsfürsten.

Der Wahnsinnsfürst Sheogorat könnte auch Merkel oder EU heißen. Ohne eigene Ideen zerstören sie ihr „Reich“ genau wie Sheogorat. Im Spiel konnte ich die Zerstörungswut aufhalten. Können wir im wahren Leben diese Fürsten des Wahnsinns auch aufhalten. Ich bezweifle es.

Deshalb ging ich zurück nach Cyrodiil und widmete mich nun gänzlich dem Diebstahl, um in der Diebesgilde aufsteigen zu können. Ich freute mich auf die Dunkelheit, in deren Schatten ich meine Raubzüge veranstaltete. Oh nein, ich nahm nicht alles und jedes, es musste wertvoll sein, auf dem Hehlermarkt noch etwas einbringen.

Schon bin ich wieder in der wahren Welt. Die wahren Diebe dieser Welt müssen nicht im Schutze der Dunkelheit die Bürger ausplündern. Sie machen das offen, per Gesetz, einfach so. Sie nehmen uns unser Geld, unsere Steuergelder, tun so, als ob sie damit den Staat retteten, stecken es aber in ihre eigene Tasche. Sie winken mit Arbeitsplätzen, reißen sich Steuergelder und Steuernachlässe unter den Nagel und nach dem Auslaufen der Stillhaltezeit, verschwinden sie mit ihren Gewinnen zum Nächsten, der ihnen auch wieder Steuergelder und -nachlässe garantiert. Es ist ein Ringelspiel ohne Ende mit dem Zauberwort „Arbeitsplätze“.

Da gehe ich doch lieber wieder zurück nach Cyrodiil. Dort ist ein Dieb ein ehrlicher Dieb, der zu seiner Gilde steht. Letztendlich habe ich doch geholfen, einen Fluch vom Graufuchs, dem Gildemeister der Diebe, zu tilgen und kann seinen Platz einnehmen.

Nun werde ich mich umsehen, wie ich den Leuten in Cyrodiil helfen kann. Brot und Spiele. Da werde ich mich erst einmal zum Helden der Arena in der Kaiserstadt aufschwingen.

Brot und Spiele! Das gelingt immer. Heute heißen die Spiele Bundesliga, Boxen oder einfach nur „Big Brother“ oder „Die Ordnungshüter räumen auf“, vielleicht auch noch „The Biggest Looser“ und Ähnliches. Das Brot sind iPhone und iPad. In einer Zeitung, ich habe vergessen, wie sie hieß, wurde das iPad als unkreativ und als Fernbedienung geoutet. Das hat sich aber noch nicht herumgesprochen. Schließlich hat man als Bürger von Welt sein Statussymbol.

Da gehe ich doch lieber auf die Pilgerreise von West nach Ost durch Cyrodiil. Reite einsam die Straßen entlang, die dieses Reich durchqueren, halte an den Wegschreinen an und hole mir den Segen der 9. Ich werde meine Taten bereuen, damit ich wieder die Insignien des heiligen Kreuzritterfürstes tragen kann. Dann wird niemand mehr zu mir sagen, dass er unsäglich von mir enttäuscht wäre. Und nicht zu vergessen, es kämpft sich besser mit dem Kreuzritterschwert, aber das sagen wir niemanden. Geläutert werde ich den Menschen von Cyrodiil helfen können, ihre Alltagssorgen zu lindern.

Wenn es denn im wahren Leben so einfach wäre.

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(Quelle: Blog heut schon gedacht?)

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