Sommerpause. Oder doch Arbeit?

Der Muskelkater macht Ferien oder so

Von Martin Schnakenberg

Normalerweise kennt man es vom Muskelkater so, dass just in der Sommer- und Ferienzeit Artikel erscheinen, die nicht nur ein sogenanntes Sommerloch füllen, wo sämtliche Autoren nochmal zeigen, was in ihnen steckt, sondern auch Wiederholungen kommen. Nein, nicht so, wie beim öffentlich/rechtlichen Bezahlfernsehen, sondern Wiederholungen eher wie Erinnerungen an Ereignisse, die aus dem Kollektivgedächtnis verschwunden wären, wenn nicht …

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Ich bin ein Nostalgiker. – Na und?

Flucht vor der Realität – oder nur mal abschalten…

Von Martin Schnakenberg

Ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen durchstreifte ich neulich die Stadt, weil ich endlich mal was anderes tun wollte, als immer nur vor dem Monitor zu sitzen und ein leeres Notenblatt anzustarren. Ideen für neue Chor- oder Orchesterarrangements, geschweige denn neue Kompositionen, kamen mir nämlich nicht. Eher das Gegenteil, was in diesem Fall nicht Lustlosigkeit bedeutete, sondern als Folge dieses undefinierbaren Zustandes eben: was anderes tun, abschalten, faulenzen, einfach mal hängen lassen.

So kam ich auf meinem Streifzug in ein bekanntes Drogeriehaus und stieg die Treppe hoch zur Musik- und Videoabteilung. Und genau dort passierte es, was mir schon oft passiert war: Mein Blick blieb an einer DVD hängen. Der Titel war »Westlich von Santa Fe«, eine Westernserie, die ich in meiner Kinderzeit gesehen und seitdem nicht wieder vergessen hatte. Die Jüngeren werden wohl durch die späteren Wiederholungen die Serie als »The Rifleman« kennen, mit Chuck Connors und Johnny Crawford in den Hauptrollen. Jedenfalls: Ich war hin und weg. Leider gab es nur drei Boxen mit jeweils vier Folgen. Aber das war mir egal, ich musste die Serie einfach haben, denn ich bin nun mal ein Nostalgiesammler (Infos zur Serie).

Meine kleine aber feine DVD-Sammlung umfasst heute nichts modernes, keine Akte-X und auch keine Romantikschnulzen vom Bergbauernhof, keine Ärzte- und/oder Freihandelskammern mit Nackt-, Porno- und Pseudoliebesszenen und kein Krimi, den man schon nach fünf Minuten gelöst hat, kein Auto- oder Verfolgungsrennen mit Überschlagsszenen und auch kein von einem Dino angegriffenes Hochhaus in Flammen, wo man keinen Trick sieht, weil alles perfekt gemacht wurde. — So etwas habe ich nicht. Das interessiert mich auch nicht, weil alles das nur Spiele fürs Volk sind, einschließlich Olympia und Fußballweltmeisterschaften.

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Personenkarussell – und wo bleiben die Inhalte?

Ein Artikel aus dem FiWuS von AlterKnacker

Der Wahltag zur Bundestagswahl 2013 rückt immer näher und die Parteien platzieren sich.

Vier Parteien kann der FIWUS schon mal generell für eine Wahlempfehlung ausschließen, denn diesen Parteien geht es schon lange nicht mehr um die Menschen in diesem Land. Was bleibt, sind zwei kleine Parteien, wovon sich eine eigentlich schon wieder disqualifiziert hat mit solchen Aussagen. Jetzt habe ich die Auswahl so eindeutig reduziert, dass eigentlich nur noch eine Partei übrig bleibt, die wählbar ist, die LINKE. Für den heutigen Tag kann man zwei Beiträge im SPON eruieren, die so unterschiedlich sind, dass ich erst mal Bauchschmerzen bekomme.

Schon seit längerer Zeit macht die LINKE eher mit Personaldebatten als mit konstruktiver Oppositionsarbeit von sich reden, was vom FIWUS dann schon eher als Ignoranz gegenüber den Wählern konstatiert wird. Natürlich bestehen Parteien aus Menschen, aber wenn nur noch über Personen gesprochen und berichtet wird, kommt doch das wahre Wesen einer Partei für mich/UNS einfach zu kurz. Politik von Menschen für Menschen, besonders die Verarschten in dieser Gesellschaft, dass lasse ich mir ja eingehen, aber wenn ich ständig nur über Posten und Pöstchengeschacher lesen muss, bekomme ich eigentlich sehr schnell eine Krise. Natürlich schreibe ich im FIWUS immer mal wieder über mich persönlich, aber einen solchen Narzissmus, wie er derzeit in der Politik abgeht und die Menschen, denen diese Politik gelten soll, werden einfach vergessen, dass geht absolut nicht und wird auch auf Dauer sehr negativ honoriert.

Natürlich werden Köpfe in der Politik gebraucht, aber wenn sie, wie ein Herr Wulff, nur noch Negativschlagzeilen produzieren, dann wächst die Zahl der ‘Nichtwähler’ immer mehr und das sogenannte 1% füllt sich noch mehr die Taschen und lässt eine menschliche und soziale Trümmerlandschaft zurück.

Oskar und Gregor, die Hauptfiguren in der LINKEN, sind Menschen, welche rein verbal jeden an die Wand reden können, ebenso Sahra Wagenknecht, aber reden allein reicht bei konstruktiver Politik nun mal nicht aus, wenn die Substanz dahinter ganz einfach fehlt oder zur Floskel wird. Nicht alles, was gut klingt, lässt sich in der Realität auch umsetzen. Die beiden sogenannten Vorsitzenden Lötzsch und Ernst sind fast nur als Gallionsfiguren erkennbar, aber fast niemals mit politischen Herzblut, dafür sind sie schon von ihren Charakteren viel zu unterschiedlich, was ja eigentlich gut ist, denn Unterschiede können sich oft gut ergänzen, nur diese beiden eigentlich nicht.

Links zu sein, ist eine Schublade, die inzwischen mehr als klemmt. Für mich bedeutet Links, dass ich in erster Linie nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund dränge, sondern dass mir das Wohlergehen einer Gesellschaft und Gemeinschaft wichtiger ist als dass, was die anderen Ideologien als sogenannte Wahrheiten zu verkaufen versuchen. Natürlich habe ich Bedürfnisse und Wünsche, aber ich will auch aus meiner Erfahrung heraus, dass diese Wünsche und Bedürfnisse allen anderen zugute kommen. Deshalb fällt mir Links zu sein, sehr leicht und einfach, auch wenn es sich um hochkomplexe Materie handelt. Solch eine Materie ist die sogenannte €urokrise, welche nur mit großen Sachverstand zu bewältigen ist. Gregor, Oskar und Sahra haben diese Sachkunde, wie sie schon mehr als einmal bewiesen haben.

Keiner in der Linken kann sich heute noch einen Zustand wie in der sogenannten DDR zurückwünschen, wenn er/sie noch alle Tassen im Schrank hat, ebenso wenig einen Zustand wie den Stalinismus. Sozial sich verhalten bedeutet für mich, sich menschlich und nicht gierig und egoistisch zu verhalten. Wenn Karl Marx heute leben würde, hätte er seine Thesen längst revidiert und umgeschrieben.

Wenn man sich die Akteure der 68er-Generation heute anschaut, besonders bei den Grünen, dann fragt man sich zuerst, ‘für solche Knallköppe’ haben wir in der APO ‘gekämpft? WIR, die wir heute zwischen 60 und 70 Jahre alt sind, wollen eigentlich nicht bis zum letzten Atemzug nur ‘kämpfen’, dafür brauchen WIR als Gesellschaft und solidarische Gemeinschaft eine starke LINKE. Der SOZIAL-Kill der konservativen vier anderen Parteien muss endlich wieder abgeschafft werden. Auch wenn ein Richard David Precht heute ein Star am Philosophie-Himmel und in viele Quatschbudensendungen ist, so ist er immer noch mehr am Wohlergehen vieler als anders herum interessiert, auch wenn er sich dumm und dämlich damit verdient. Das er sich nicht Instrumentalisieren lässt, macht ihn mir nur sympathischer als ein Wulff mit seiner sogenannten Freundschaft zu so einer Flitzpiepe wie Maschmeyer.

Nach Gas-Gerd ist echte linke Politik für dieses Land fast schon überlebenswichtig geworden und wird mehr denn je gebraucht, nur müssen sich die LINKEN auch wieder daran erinnern, wofür und womit sie angetreten sind für das Land.

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(Quelle: FiWuS. – Siehe dazu auch das Interview mit Gregor Gysi)

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Sind diese zwei eigentlich noch zu retten?

Merkel und Sarkozy teilen sich Europa auf

Eine Artikel-Übernahme vom Blog Freies in Wort und Schrift

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Messalina Merkel und Caligula Sarkozy teilen sich Europa auf. Wem diese Bezeichnungen und die Zuteilung zu krass erscheinen, sollte einfach mal ein wenig darüber nachdenken, von wem Europa im Jahre 2011 Anno Domini regiert wird.

Der nachfolgende Beitrag hat mich zu diesen Vergleich, der natürlich hinkt, inspiriert, aber nicht im Hinblick auf das Sexleben von dieser, unserer Kanzlerin, sondern eher von den Methoden, wie sie mit diesem Europa umgeht.

Merkel fordert einheitliches Rentenalter in Europa

Angesichts der Milliardenhilfen für angeschlagene Euro-Staaten hat Kanzlerin Angela Merkel das frühe Renteneinstiegsalter und die Urlaubsregelungen in einigen Ländern kritisiert. Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen, sagte Merkel.

Quelle: Hier weiterlesen

Merkel und Sarkozy haben sich schon lange dieses Europa unter sich aufgeteilt, immer mit der Prämisse “An Unserem Wesen soll die Welt genesen”; nur so kann es auf Dauer nicht weiter gehen.

Der sogenannte ‘deutsche Sparkurs’ ist schon lange ein Diktat für alle anderen Länder in der EU, nur hatten wir solche Diktate schon im letzten Jahrhundert ausgiebig ‘genießen’ können und niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, ist scharf auf eine Wiederholung. Dem muss jetzt endgültig ein Ende gesetzt werden.

Natürlich ist es keineswegs lustig, als souveränes Land am Dauertropf der Banken zu hängen, aber ich denke, es gibt andere und bessere Lösungen als Diktate von Politikern, denen die Macht zu Kopf gestiegen ist.

Niemand in der EU ist glücklich über Länder wie Griechenland, Irland oder Portugal, weil sie nun mal mehr als über ihre Verhältnisse gelebt haben, aber kein anderes Land als die zwei oben genannten würde es sich erlauben, so massiv in die Souveränität einzugreifen. Früher brachen Kriege deshalb aus und ich bin wirklich froh, dass die beiden Weltkriege der heutigen Bevölkerung in Europa wenigstens etwas beigebracht haben. Kriege auf diesem Kontinent bringen nur Leid und Zerstörung, aber niemals lösen sie irgendwelche Probleme ökonomischer Art.

Wer sich heute mit Europa befasst, sollte nicht mit Scheuklappen durch die Landschaft rennen. Wir haben reichlich kluge Köpfe in unseren Ländern, die nicht so machtgeil sind wie einige der derzeit Handelnden in der Politik, nur müssen wir sie auch finden und sie sich finden lassen. Es liegt aber auch an uns selbst, wir müssen immer Augen und Ohren offen halten und unter anderem auch bei Wahlen nicht immer nur den bequemsten Weg wählen. Auch wenn mir die Grünen so ziemlich auf die Nerven gehen und ich sie garantiert nicht wähle, so muss ich aber doch sagen, Baden-Württemberg könnte trotzdem der Anfang für ein Umdenken in Europa sein.

Ich persönlich habe etwas dagegen, wenn sich Griechen, Italiener oder Spanier usw. wie die Deutschen gebärden oder aufführen, diese Gleichmacherei könnte ich auf Dauer nicht ertragen und ich denke, anderen Menschen und Nationen geht es genau so.

Vive la différence.

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Hiroschima: Der Blick in die explodierende Bombe

Ein Augenzeugenbericht

Redaktion: Martin Schnakenberg

Helmut Erlinghagen (1915 – 1987) gehörte seit 1935 dem Jesuitenorden an, erhielt 1945 die Priesterweihe und lehrte nach einem Philosophiestudium in den USA seit 1953 in Japan Ethik. Von 1937 bis 1970 lebte er vorwiegend in Japan. 1971 kehrte er nach Deutschland zurück. Erlinghagen hielt sich am 6. August 1945 in Hiroschima auf und gab im Jahre 1982 das Buch „Hiroschima und wir“ mit Augenzeugenberichten heraus.

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Raumpatrouille – Bis an die Grenzen des Universums

Eine Video-Dokumentation

Werbung in eigener Sache von Martin Schnakenberg

High-Definition-Aufnahmen und modernste CGI-Technik ermöglichen es, dass wir uns in dieser Dokumentation wie in einem überlichtschnellen Raumschiff (der ORION?) fühlen und mit heute noch unvorstellbarer Geschwindigkeit Planeten, Sonnensysteme, Galaxien, Schwarze Löcher, Sternen- und Galaxiennebel, Quasare und Pulsare bereisen und deren Schönheit sowohl bei der Geburt als auch beim Tod miterleben.

Schaut euch diese Doku in Spielfilmlänge in aller Ruhe an und erkennt, dass ihr das Staunen noch nicht verlernt habt (auf Vollbild stellen):

Raumpatrouille – Bis an die Grenzen des Universums

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Ist das heute noch Musik?

Aufruf zum Kommentieren

Mal ganz ehrlich: gefällt euch allen die sogenannte Musik, was heute so über den Äther kommt, als Videos gezeigt oder auf CD angeboten wird?

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass in meiner Jugendzeit (lang ist’s her) noch was ganz anderes populär war. Und es ist nicht geprahlt, wenn ich sage, das diese Ära der 1960er bis 1970er Jahre noch echte Künstler hervorbrachte. Angefangen von den Komponisten über die Arrangeure bis hin zu den Orchestern, Gruppen und Gesangskünstlern. Der deutschsprachige Schlager hatte noch einen Stellenwert, was man heute nicht unbedingt behaupten kann.

Oder gibt es noch solche perfekte Gruppen wie Deep Purple, Status Quo, Black Sabatt, Tangerin Dream, Osibisa oder den Beatles, Monkeys, Osmonds oder Beach Boys? – Gibt es noch solche perfekte Orchester wie Max Greger, Frank Valdor, James Last oder Jo Ment? – Gibt es noch so perfekte Interpreten wie Peter Alexander, Manuela, Renate Kern, Heintje oder Ricky King mit seinem Hit „Es wird ein Bettler zum König“ oder Dorthe mit „Oh pardon, sind Sie der Graf von Luxemburg“?

Viele mögen jetzt schmunzeln wegen meiner Schwärmerei über vergangene Tage. Der andere Teil wird in Erinnerungen schwelgen und schon gleich mit den Melodien lossummen. Aber ehrlich: sowas vermisse ich heute sehr. Denn heute gibt es sogar Hits, die morgen keiner mehr kennt. Aus den 1960er bis 1970er Jahren kennen es noch die meisten, was damals teilweise richtige Ohrwürmer waren.

Was haben die heutige Musik und die heutigen Hits denn heute drauf, damit man sie ernst nehmen muss. – Oder kann es sogar sein, das ich inzwischen zu alt dafür geworden bin?

Jetzt möchte ich mal meine Leser fordern, ehrlich Rede und Antwort zu stehen. – Die Kommentar-Arena hier im Muskelkater ist eröffnet.

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