Dritte Welt oder Eine Welt – Rücksichtslos oder Fair – Ausbeutung oder Handel

Über Menschen zweier Klassen

Von Martin Schnakenberg

Es gibt Menschen, die weiden sich am Elend in der Welt und nutzen Armut und Not noch dazu aus, mit Spekulationen ihrem Reichtum noch einen drauf zu setzen. Sogar mit Lebensmitteln wird spekuliert (unter anderem Josef Ackermann, der oberste Gamer der zockenden Deutschen „Spiel“-Bank), womit diese Lebewesen ihre Minderwertigkeit dadurch beweisen, dass es ihnen einen feuchten Kehricht kümmert, wie es anderen dank ihrer Handlungsweise geht (Siehe auch den Bericht zur Gier).

Es gibt auch Firmen, die wegen des Profits ganze Urwälder und damit die Lungen unseres Planeten roden lassen. Wobei es ihnen total egal ist, ob sie damit die Heimat und den Lebensraum der dort ansässigen Menschen zerstören und so ganz nebenbei die CO2-Emissionen in die Höhe treiben, weil sie mit dem Regenwald die Filter und damit die Neuproduktion von lebenswichtigem Sauerstoff vernichten. Eine dieser Firmen ist Unilever, die ihren deutschen Sitz in Hamburg hat. Für ihr Produkt RAMA wird Palmöl benötigt, welches auf riesigen neuangelegten Plantagen angebaut und geerntet wird und dafür schon Menschen nicht nur aus ihrem Dorf vertrieben, sondern sogar getötet, ermordet wurden. Auch für den Treibstoff E10 werden Lebensmittel, die andere zum Überleben benötigen, auf diese Weise angebaut und damit nicht nur den Einwohnern ihre Grundlage entzogen.

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Gefährlicher Schwindel: Becel pro.aktiv, die Pille zum Aufs-Brot-Schmieren

Unilever ein Verbrecher-Syndikat?

Von Martin Schnakenberg

Als ich die untenstehende Bitte erhielt, doch auch zu unterschreiben, dachte ich gleich: »Kuck an, Unilever mal wieder. Wo Menschen vergiftet oder sonst wie ermordet werden, ist diese Firma dabei.« Genauso wie Monsanto oder die Ölförderfirmen (Esso, BP etc.) geht Unilever nämlich in ihrer grenzenlosen Gier nach Profit förmlich über Leichen. Diese Firma bezeichne ich deshalb schon seit langem als Verbrecher-Syndikat, welches sich kleinere bisher bodenständige Firmen einverleibt, um als großer Konzern überall Schaden anzurichten ohne Rücksicht auf eine dem Planeten und den darauf lebenden Lebewesen dienende Ökonomie und Ökologie.

Es reicht den gierigen Verantwortlichen nicht, dass wertvolle Ressourcen an Urwäldern vernichtet und die dort lebenden Menschen vertrieben und ermordet werden, nur um auf deren Grund und Boden Palmölplantagen in Monokultur anzubauen – Unilever braucht Palmöl für RAMA [1][2], obwohl es andere Öle und Fette auch tun würden.

Es reicht ihnen nicht, dass sie und ihre Firma unlautere Werbung machen, indem sie auf den Etiketten ihrer Lebensmittel etwas versprechen, was nicht vorhanden ist [3] und damit die Menschen, also ihre eigenen Kunden, zu betrügen oder im Beispiel von Bertolli [4] volkstümlich ausgedrückt: zu verscheißern.

Nein, jetzt muss es auch Margarine sein, die vorgaukelt, dass sie cholesterinsenkend ist. Das tut sie teilweise zwar auch, aber nur bei wirklich kranken Menschen, die damit besser in der Hand eines Arztes gehörten. Denn die Inhaltsstoffe, in erster Linie völlig überhöhte Mengen an Pflanzensterine, können bei regelmäßigem Verzehr sogar das Gegenteil bewirken und deshalb auf lange Sicht sogar für das Herz und die Herzkranzgefäße schädlich sein. Erst recht bei gesunden Menschen. – Hier sind einige Quellen zu finden, die den Verdacht einer eher schädigenden Wirkung bestätigen: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/quellen/quellen/index_ger.html.

Wer krank ist, sollte zum Arzt gehen, steht auf der Seite von foodwatch e.V. – Und weiter: »Ich war ein wenig über meinen Cholesterinspiegel besorgt. Deshalb habe ich angefangen, täglich Becel pro.activ zu essen«, sagt eine Frau mittleren Alters im aktuellen TV-Spot zur vermeintlichen Wunder-Margarine. Doch sie wäre gut beraten, der Empfehlung von Unilever nicht zu folgen. Wer über seinen Cholesterinspiegel »besorgt« ist, sollte zum Arzt gehen und nicht in den Supermarkt. Was dann bei erhöhtem Cholesterinspiegel zu tun ist, muss der Arzt entscheiden und nicht Unilever. Kein Bauchgefühl und keine TV-Werbung.

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Deshalb der Aufruf des Muskelkaters:

Der Lebensmittelriese Unilever setzt leichtfertig die Gesundheit von Verbrauchern aufs Spiel, um seinen Profit zu steigern. Weil Unilever weiß, dass viele Deutsche mit zu hohen Cholesterinwerten kämpfen, nutzt es dieses eiskalt aus: Mit der Margarine Becel pro.activ verspricht der Konzern einen niedrigeren Cholesterinspiegel – unterschlägt jedoch drohende Nebenwirkungen. Aber Medikamente gehören nicht ins Kühlregal, sondern in die Apotheke. Deshalb muss Unilever aufgefordert werden, den Verkauf im Supermarkt zu stoppen.

»Senkt aktiv den Cholesterinspiegel« steht verheißungsvoll auf der Verpackung der vermeintlichen Wunder-Margarine Becel pro.activ von Unilever. Margarine – ein Wundermittel für Ihre Herzgesundheit? Wohl kaum: Studien zeigen, dass die in Becel pro.activ enthaltenen Pflanzensterine das Risiko auf Herzkrankheiten vielleicht sogar erhöhen anstatt es zu senken – obwohl der Cholesterinspiegel offenbar tatsächlich sinkt. Derzeit weiß niemand, was die Spätfolgen einer Becel pro.activ-Therapie sind. Solange dem so ist, sollte sich niemand diese Pille aufs Brot schmieren. Das gilt erst recht für Personen ohne Cholesterinproblem: Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt diese ausdrücklich vor dem Verzehr. Kurz gesagt: Es gibt keinen Grund, weshalb Becel pro.activ einfach so im Kühlregal neben Rama, Lätta & Co. liegen sollte. Fordern wir also Unilever jetzt auf, den freien Verkauf im Supermarkt zu stoppen und eine Zulassung als Arzneimittel zu beantragen. Inklusive entsprechender Forschung, was Risiken und Nebenwirkungen angeht!

»Wer Nahrungsmittel entwickelt und herstellt, hat eine große Verantwortung«, schreibt Unilever auf seiner Website. Eben, ganz genau. Aber Becel pro.activ und damit Unilever zeigt einmal mehr, dass diese großen Worte reine Lippenbekenntnisse sind. Seit Jahren bereits weisen verschiedene Studien auf mögliche Nebenwirkungen der enthaltenen Pflanzensterine hin: Vielleicht verursachen sie auf ähnlichem Wege das, was sie eigentlich verhindern sollen – Ablagerungen in Herzklappen und damit ein erhöhtes Risiko auf koronare Herzerkrankungen.

Doch Unilever scheint das nicht zu interessieren, wie so vieles nicht – schließlich hält der Konzern nach wie vor an dem umstrittenen Produkt fest und verkauft es für Jedermann zugänglich im Supermarkt. Je stärker die Kritik jedoch wird, desto schwieriger ist es für den Lebensmittelriesen, diese Einwände zu ignorieren. Unterzeichnen wir deshalb jetzt alle in der Unterschriften-Aktion von abgespeist.de. Fordern wir gemeinsam Unilever dazu auf, den freien Verkauf von Becel pro.activ im Supermarkt zu stoppen und eine Zulassung als Arzneimittel zu beantragen. Produkte mit hochkonzentriert zugesetzten Wirkstoffen und möglichen Risiken und Nebenwirkungen haben im Kühlregal nichts verloren. Beschweren wir uns jetzt direkt bei Unilever und leiten diese eMail anschließend an Freunde und Bekannte weiter! – Hier klicken: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_unilever/index_ger.html

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Weitere Informationen dazu:

http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/index_ger.html

und http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/infos_ohne_flash/index_ger.html

und http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_unilever/index_ger.html

Ein nicht ganz korrekter Artikel in der Wikipedia, da die Wirtschaft bei den Nebenwirkungen wahrscheinlich mitschrieb: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzensterine

Es gibt aber auch noch diverse Freunde – genauso edel, hilfreich und gut, wenn es um Profite geht: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/extras/extras/index_ger.html

Und wie reagierte bisher Unilever?

http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/wie_unilever_reagiert/unilevers_reaktion/index_ger.html

Quellenangaben: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/quellen/quellen/index_ger.html

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Für Palmöl des Rama-Produzenten Unilever wird auf Menschen geschossen

Gewalt für Rama-Margarine

Gemeinsame Pressemitteilung von Watch Indonesia!, Rettet den Regenwald und ROBIN WOOD und einem Nachwort vom Ökognom

Die Organisationen Watch Indonesia!, Rettet den Regenwald und ROBIN WOOD fordern den Konsumgüter-Konzern Unilever auf, unverzüglich auf den Einsatz von Palmöl seines Lieferanten Wilmar zu verzichten.

Aktueller Anlass: Vorige Woche zerstörten Sicherheitskräfte von Wilmar mit Waffengewalt und schweren Maschinen das Dorf Sungai Beruang auf der indonesischen Insel Sumatra. Auf diese Weise soll der Widerstand der DorfbewohnerInnen gebrochen werden, die sich gegen den Landraub für Palmöl-Plantagen wehren.

Zu ersten Auseinandersetzungen war es gekommen, nachdem Wilmar-Sicherheitskräfte einen Dorfbewohner festgesetzt hatten, weil der Palmölfrüchte verkaufen wollte, die Wilmar für sich beansprucht. Zwei Tage später verwüsteten Sicherheitskräfte der Wilmar-Tochter „Asiatic Persada“ zusammen mit der gefürchteten indonesischen Polizeibrigade Brimob das Dorf. Brimob schoss auch mit scharfer Munition auf Menschen.

„Dies ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wilmar ist ein blutiges Unternehmen. Die Behauptung dieses Konzerns, nachhaltiges Palmöl zu produzieren, ist eine Lüge“, sagte Rivani Noor von der indonesischen Nichtregierungs-Organisation Cappa. Mitglieder von Cappa haben den Gewaltexzess von Wilmar vor Ort dokumentiert.

Die Bewohner des Dorfes Sungai Beruang gehören zu den letzten Indigenen Sumatras. Palmölkonzerne haben diesen Menschen ihr traditionell genutztes Land und damit ihre Lebensgrundlage geraubt, es kahl geschlagen und anschließend in profitable Plantagen verwandelt. Das Dorf Sungai Beruang ist heute komplett von Palmöl-Plantagen eingeschlossen.

„Wilmar führt Krieg gegen die Menschen in Indonesien“, urteilen ROBIN WOOD, Watch Indonesia! und Rettet den Regenwald, „und hier kriegen die Konsumenten das Palmöl aufgetischt, ohne etwas von brutalen Vertreibungen und Waldzerstörung zu ahnen. Den Reibach machen internationale Lebensmittelkonzerne, allen voran Unilever.“

Unilever ist mit rund 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr einer der größten Palmölverbraucher weltweit, und Wilmar zählt zu den wichtigsten Palmöl-Lieferanten von Unilever. ROBIN WOOD hat Unilever wiederholt aufgefordert, seine Geschäftsbeziehungen mit Wilmar zu beenden. Doch der Hersteller von Rama, Sanella, Knorr und vielen weiteren bekannten Lebensmittelmarken kauft weiter in großem Stil bei dem asiatischen Raubbaukonzern.

Statt zu handeln, versucht sich Unilever mit dem Palmöl-Siegel RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) grün zu waschen. Die Industrie hält beim „Runden Tisch für Nachhaltiges Palmöl“ die Mehrheit. Unilever und Wilmar-Manager sind im RSPO-Vorstand. Damit zertifiziert sich die Industrie dort gewissermaßen selbst. Deshalb erhalten selbst Konzerne wie Wilmar, die vor Gewalt nicht zurückschrecken, das RSPO-Siegel.

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Eine von Cappa erstellte Chronologie der Ereignisse sowie Fotos findet ihr unter:

http://www.robinwood.de/palmoel

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Weitere Infos, auch über das RSPO-Siegel stehen unter:

http://www.regenwald.org/news/3188/die-nachhaltigkeits-luge-ein-film-uber-das-schmutzige-geschaft-im-regenwald

http://www.bos-deutschland.de/2011-08_wilmar/2011-08-BOS-D_Statement-Wilmar.pdf

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Für Rückfragen stehen folgende Personen bereit:

Peter Gerhardt, ROBIN WOOD, Tel. 01577 / 78 28 825, peter.gerhardt(at)robinwood.de

Marianne Klute, Watch Indonesia!, Tel. 0176 / 24 52 65 49, klute(at)watchindonesia.org

Reinhard Behrend, Rettet den Regenwald, Tel. 040 / 410 38 04, info(at)regenwald.org

Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressestelle, Tel. 040 / 380 892 22, presse(at)robinwood.de

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Nachwort vom Ökognom:

Wie groß die Firma Wilmar International inzwischen schon geworden ist, kann man alleine schon in der Wikipedia nachlesen. Und dass diese Firma über Leichen geht, um an ihren Profit zu gelangen, haben außer Robin Wood auch schon andere Organisationen wie Greenpeace und BUND bewiesen. Proteste verlaufen ins Leere, wenn sogar die Europäische Union der größte Handelspartner ist. Vielleicht hat die EU sich auch deshalb das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 10 % der Kraftstoffe mit Biodiesel zu bedienen, weil sie den Profit der Firma erhöhen will. Denn raffgierige Kapitalisten müssen ja untereinander zusammen halten, gell? – Was kümmert sie die Natur, was kümmert sie die Menschen, wenn nur ihr Kontostand wächst. „Nach uns die Sintflut“, ist deren Motto … und daran halten sie sich auch.

Andersrum betrachtet: Wer ist denn der Abnehmer von Rama, Sanella und Knorr? Na? – Antwort: WIR. – Wenn wir diesen Raubbau nicht wollen, wenn wir nicht wollen, dass unschuldige Menschen wegen einer Profitgier sterben, dann müssen wir auch was tun. Dann müssen wir endlich geschlossen aufstehen und diese Produkte boykottieren. Die Autofahrer haben es uns mit dem Biobenzin schon vorgemacht. Jetzt sind die Einkäufer der Waren- und Handelshäuser, der Lebensmittelmärkte und der Discounter und natürlich an erster Stelle die Hausfrauen und Hausmänner als Endverbraucher gefordert:

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BOYKOTTIERT DIE PRODUKTE VON UNILEVER. – JETZT SOFORT!

NIE WIEDER RAMA, SANELLA UND KNORR.

Wir wollen ehrlichen Handel. Die EU kann sich ihren Handelspartner an den Hut oder sonstwohin stecken. Wir machen das nicht mehr mit!!!

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