Unsere absurde Welt – Zwischen Gegenwart und Zukunft

Überleben der Menschheit – contra Konzerne, Macht und Profit

Ein Beitrag der Bürgerjournalistin Britta

Kapitalismus zerstört unsere Welt automatisch, nur redet leider niemand darüber. Deswegen tue ich das jetzt mal.

Große Konzerne beherrschen die Welt und werden dabei von den Regierungen der westlichen Welt subventioniert und von der NATO dabei unterstützt, neue Einflussgebiete zu erobern. Nichts anderes treibt den Westen an, Krieg gegen Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Iran zu führen – die Erweiterung des Einflussgebietes und der exklusive Zugriff auf die dortigen Rohstoffe.

Wie groß die Zerstörung unserer Welt durch Tomahawks, Cruise Missiles, Bunker-Buster Bomben (Atombomben) und Uranmunition ist, lässt sich dabei kaum vorstellen und das werden wir in unseren Medien auch nie zu lesen bekommen. Wer immer noch an das Märchen vom „Demokratie und Freiheit bringen“ glaubt, wo daheim selbstverständlich Demokratie und Freiheit immer weniger gelebt werden können, weil keiner mehr genug Geld zum Leben hat, ist selber schuld.

Immer mehr Gebiete unseres Lebensraumes werden ausgebeutet und auf vielerlei Weise verschmutzt und verseucht, Lebensraum vernichtet und nicht erneuerbare Ressourcen werden immer weniger und verschwinden bald gänzlich.

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Für Palmöl des Rama-Produzenten Unilever wird auf Menschen geschossen

Gewalt für Rama-Margarine

Gemeinsame Pressemitteilung von Watch Indonesia!, Rettet den Regenwald und ROBIN WOOD und einem Nachwort vom Ökognom

Die Organisationen Watch Indonesia!, Rettet den Regenwald und ROBIN WOOD fordern den Konsumgüter-Konzern Unilever auf, unverzüglich auf den Einsatz von Palmöl seines Lieferanten Wilmar zu verzichten.

Aktueller Anlass: Vorige Woche zerstörten Sicherheitskräfte von Wilmar mit Waffengewalt und schweren Maschinen das Dorf Sungai Beruang auf der indonesischen Insel Sumatra. Auf diese Weise soll der Widerstand der DorfbewohnerInnen gebrochen werden, die sich gegen den Landraub für Palmöl-Plantagen wehren.

Zu ersten Auseinandersetzungen war es gekommen, nachdem Wilmar-Sicherheitskräfte einen Dorfbewohner festgesetzt hatten, weil der Palmölfrüchte verkaufen wollte, die Wilmar für sich beansprucht. Zwei Tage später verwüsteten Sicherheitskräfte der Wilmar-Tochter „Asiatic Persada“ zusammen mit der gefürchteten indonesischen Polizeibrigade Brimob das Dorf. Brimob schoss auch mit scharfer Munition auf Menschen.

„Dies ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wilmar ist ein blutiges Unternehmen. Die Behauptung dieses Konzerns, nachhaltiges Palmöl zu produzieren, ist eine Lüge“, sagte Rivani Noor von der indonesischen Nichtregierungs-Organisation Cappa. Mitglieder von Cappa haben den Gewaltexzess von Wilmar vor Ort dokumentiert.

Die Bewohner des Dorfes Sungai Beruang gehören zu den letzten Indigenen Sumatras. Palmölkonzerne haben diesen Menschen ihr traditionell genutztes Land und damit ihre Lebensgrundlage geraubt, es kahl geschlagen und anschließend in profitable Plantagen verwandelt. Das Dorf Sungai Beruang ist heute komplett von Palmöl-Plantagen eingeschlossen.

„Wilmar führt Krieg gegen die Menschen in Indonesien“, urteilen ROBIN WOOD, Watch Indonesia! und Rettet den Regenwald, „und hier kriegen die Konsumenten das Palmöl aufgetischt, ohne etwas von brutalen Vertreibungen und Waldzerstörung zu ahnen. Den Reibach machen internationale Lebensmittelkonzerne, allen voran Unilever.“

Unilever ist mit rund 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr einer der größten Palmölverbraucher weltweit, und Wilmar zählt zu den wichtigsten Palmöl-Lieferanten von Unilever. ROBIN WOOD hat Unilever wiederholt aufgefordert, seine Geschäftsbeziehungen mit Wilmar zu beenden. Doch der Hersteller von Rama, Sanella, Knorr und vielen weiteren bekannten Lebensmittelmarken kauft weiter in großem Stil bei dem asiatischen Raubbaukonzern.

Statt zu handeln, versucht sich Unilever mit dem Palmöl-Siegel RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) grün zu waschen. Die Industrie hält beim „Runden Tisch für Nachhaltiges Palmöl“ die Mehrheit. Unilever und Wilmar-Manager sind im RSPO-Vorstand. Damit zertifiziert sich die Industrie dort gewissermaßen selbst. Deshalb erhalten selbst Konzerne wie Wilmar, die vor Gewalt nicht zurückschrecken, das RSPO-Siegel.

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Eine von Cappa erstellte Chronologie der Ereignisse sowie Fotos findet ihr unter:

http://www.robinwood.de/palmoel

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Weitere Infos, auch über das RSPO-Siegel stehen unter:

http://www.regenwald.org/news/3188/die-nachhaltigkeits-luge-ein-film-uber-das-schmutzige-geschaft-im-regenwald

http://www.bos-deutschland.de/2011-08_wilmar/2011-08-BOS-D_Statement-Wilmar.pdf

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Für Rückfragen stehen folgende Personen bereit:

Peter Gerhardt, ROBIN WOOD, Tel. 01577 / 78 28 825, peter.gerhardt(at)robinwood.de

Marianne Klute, Watch Indonesia!, Tel. 0176 / 24 52 65 49, klute(at)watchindonesia.org

Reinhard Behrend, Rettet den Regenwald, Tel. 040 / 410 38 04, info(at)regenwald.org

Ute Bertrand, ROBIN WOOD-Pressestelle, Tel. 040 / 380 892 22, presse(at)robinwood.de

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Nachwort vom Ökognom:

Wie groß die Firma Wilmar International inzwischen schon geworden ist, kann man alleine schon in der Wikipedia nachlesen. Und dass diese Firma über Leichen geht, um an ihren Profit zu gelangen, haben außer Robin Wood auch schon andere Organisationen wie Greenpeace und BUND bewiesen. Proteste verlaufen ins Leere, wenn sogar die Europäische Union der größte Handelspartner ist. Vielleicht hat die EU sich auch deshalb das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 10 % der Kraftstoffe mit Biodiesel zu bedienen, weil sie den Profit der Firma erhöhen will. Denn raffgierige Kapitalisten müssen ja untereinander zusammen halten, gell? – Was kümmert sie die Natur, was kümmert sie die Menschen, wenn nur ihr Kontostand wächst. „Nach uns die Sintflut“, ist deren Motto … und daran halten sie sich auch.

Andersrum betrachtet: Wer ist denn der Abnehmer von Rama, Sanella und Knorr? Na? – Antwort: WIR. – Wenn wir diesen Raubbau nicht wollen, wenn wir nicht wollen, dass unschuldige Menschen wegen einer Profitgier sterben, dann müssen wir auch was tun. Dann müssen wir endlich geschlossen aufstehen und diese Produkte boykottieren. Die Autofahrer haben es uns mit dem Biobenzin schon vorgemacht. Jetzt sind die Einkäufer der Waren- und Handelshäuser, der Lebensmittelmärkte und der Discounter und natürlich an erster Stelle die Hausfrauen und Hausmänner als Endverbraucher gefordert:

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BOYKOTTIERT DIE PRODUKTE VON UNILEVER. – JETZT SOFORT!

NIE WIEDER RAMA, SANELLA UND KNORR.

Wir wollen ehrlichen Handel. Die EU kann sich ihren Handelspartner an den Hut oder sonstwohin stecken. Wir machen das nicht mehr mit!!!

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Entwicklungsminister Niebel brüskiert Ecuador

Umweltschutzprojekt Yasuní-ITT

Pressemitteilung des Lateinamerika-Portals amerika21.de. Nachwort von Martin Schnakenberg

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Berlin, 27.5.2011. Der deutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, weigert sich trotz konträrer Positionen aller Bundestagsfraktionen und andrer Ministerkollegen, mit Vertretern Ecuadors über das Umweltschutzprojekt Yasuní-ITT zu verhandeln.

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Anmerkung: Bei diesem Projekt geht es darum, nicht nach Erdöl zu bohren, um dadurch den Lebensraum Regenwald – also Fauna, Flora und die nicht kontaktierten indigenen Völker – zu erhalten und zu schützen. Siehe dazu den Wikipedia-Artikel.

Wie das Lateinamerika-Portal amerika21.de aus Regierungskreisen in Quito erfuhr, sagte Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, am Mittwoch kurzfristig ein Treffen mit einer hochrangigen Delegation aus dem südamerikanischen Land ab. Ersetzt wurde sie durch einen Abteilungsleiter, der nach Informationen aus dem Ministerium dem Projekt gegenüber eine ablehnende Haltung einnimmt.

Dagegen wirbt die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen weiter für das Projekt. „Das Parlament hat nicht nur das Budgetrecht, es hat auch andere Möglichkeiten der Einflussnahme“, sagte die Bundestagsabgeordnete Ute Koczy gegenüber amerika21.de. Ursprünglich hatte Deutschland die Zahlung von 624 Millionen Dollar über einen Zeitraum von 13 Jahren zugesagt. Das entspricht mehr als ein Sechstel der derzeit veranschlagten Gesamtsumme.

Ausführlichen Originalbericht auf amerika21.de lesen: http://amerika21.de/meldung/2011/05/33835/yasuni-niebel-absage . Mehr zum Thema Yasuní-ITT: http://amerika21.de/tag/yasuni-itt. Wikipedia-Artikel zum Projekt siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Yasuní-ITT-Initiative.

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Meine Meinung dazu:

Hier beweist die Regierung und ihr zuständiger Minister wieder einmal überaus deutlich, wie sehr ihnen das Wohl des Volkes, der Natur und auch dieses Planeten vollständig am Ar… vorbeigeht. Hier geht es nur um Profite und die Versorgung des Kapitals mit neuen Einnahmequellen. Denn bei dem Projekt und dessen Initiative geht es darum, ich zitiere: „rund 850 Millionen Barrel Erdöl unter dem Regenwald zu belassen“ und damit den lebensnotwendigen Wald nicht wegen dem Öl abzuholzen. Aber das lässt die gierige Mafia mit Sicherheit nicht zu. Lieber CO2 in den Boden verpressen und zukünftigen Generationen damit ein ziemlich großes Problem hinterlassen, statt den Regenwald, der die Lunge unseres Planeten darstellt, weil er Sauerstoff erzeugt und CO2 eliminiert, zu pflegen und zu hegen. Auch die Ureinwohner in den Regenwäldern sind diesen Kapitalschmarotzern egal. Hauptsache, sie sitzen gemütlich mit einer dicken Zigarre paffend in ihrem Ledersessel, der mit Sicherheit mit dem Fell einer vom Aussterben bedrohten Tierart belegt ist, und schauen sich an, wie ihr dickes Geldpolster sekündlich wächst. Das durch sie verursachte Leid der Menschen interessiert diesen Barbaren absolut nicht. – Und die Regierung, unsere Regierung mit Minister Dirk Niebel, macht mit und unterstützt diese Mafia, indem es wichtige Gespräche dazu einfach absagt. Eine Schande ist sowas. – Aber vielleicht hatte Herr Niebel ja als Entschuldigung ein anderes Gespräch mit einem notleidenden Banker und musste dort Entwicklungshilfe leisten mit genau diesen 624 Millionen Dollar …

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Die großen Rätsel – Die Sintflut

Eine Videodokumentation

… aus der ZDF-Reihe „Sphinx“

„Die großen Rätsel – Die Sintflut“ ist eine interessante Dokumentation über verschiedene Rätsel in der Geschichte. Die Geschichte der Sintflut, von der Vernichtung eines vorzeitlichen Menschengeschlechts, ist die weltweit meist verbreitete Überlieferung einer gewaltigen Naturkatastrophe. An ihrem Ende steht das Überleben eines Paares oder die völlige Neuschaffung des Menschen – zumindest in der biblischen Version.

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Wissenschaftler, die diese Darstellung der Arche Noah als reine Legende abtun, sehen sich dennoch mit über 250 Berichten überlieferter Flutgeschichten konfrontiert. Die bekannteste stammt von dem griechischen Philosophen Platon, der den Mythos um die legendäre Insel Atlantis erfand (?). – Gab es eine Sintflut, gab es eine Zivilisation vor Adam und Eva? – Ist Atlantis nur Fiktion oder versunkene Wirklichkeit?

Der britische Bestseller-Autor Colin Wilson verfolgte Spuren, die Wissenschaftler nicht weiter interessierten, da sie in keinen Zusammenhang passten: Alte Karten, die die Küste der Antarktis lange vor ihrer Entdeckung im 18. Jahrhundert abbilden (Piri Reis) und Olmeken-Statuen in Mexiko mit europäischen und afrikanischen Gesichtszügen aus einer Zeit, ehe Kolumbus Amerika entdeckte. Und die Sphinx von Gizeh zeigt Verwitterungsspuren, die ihre wahre Entstehung um tausende Jahre zurückdatiert. Diese und andere geheimnisvolle Rätsel addieren sich zu einem spannenden Mosaik auf der Suche nach Atlantis und dem Geheimnis der Sintflut.

Und: Es ist eine aufregende Reise in die Zeit vor unserer Menschheitsgeschichte mit aufwendigen Rekonstruktionen in modernster 3-D Computertechnologie.

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Hiroschima: Der Blick in die explodierende Bombe

Ein Augenzeugenbericht

Redaktion: Martin Schnakenberg

Helmut Erlinghagen (1915 – 1987) gehörte seit 1935 dem Jesuitenorden an, erhielt 1945 die Priesterweihe und lehrte nach einem Philosophiestudium in den USA seit 1953 in Japan Ethik. Von 1937 bis 1970 lebte er vorwiegend in Japan. 1971 kehrte er nach Deutschland zurück. Erlinghagen hielt sich am 6. August 1945 in Hiroschima auf und gab im Jahre 1982 das Buch „Hiroschima und wir“ mit Augenzeugenberichten heraus.

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Die großen Rätsel – Die Sintflut

Eine Reise in die Vergangenheit

„Die großen Rätsel – Die Sintflut“ ist eine interessante Dokumentation über verschiedene Rätsel in der Geschichte. Die Geschichte der Sintflut, von der Vernichtung eines vorzeitlichen Menschengeschlechts, ist die weltweit meist verbreitete Überlieferung einer gewaltigen Naturkatastrophe. An ihrem Ende steht das Überleben eines Paares oder die völlige Neuschaffung des Menschen – zumindest in der biblischen Version.

Wissenschaftler, die diese Darstellung der Arche Noah als reine Legende abtun, sehen sich dennoch mit ueber 250 Berichten ueberlieferter Flutgeschichten konfrontiert. Die bekannteste stammt von dem griechischen Philosophen Platon, der den Mythos um die legendaere Insel Atlantis erfand. Gab es eine Sintflut, gab es eine Zivilisation vor Adam und Eva? Ist Atlantis nur Fiktion oder versunkene Wirklichkeit?

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Hier bitte weiterlesen…

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Der Super-GAU im Golf von Mexiko und die Folgen

Eine globale Katastrophe

Nach Veröffentlichung meines Beitrages über die Ölkatastrophe vor den Küsten der USA erhielt ich viele Mails, vor allem von Schülern, die mir mitteilten, dass sie den Artikel für ein Referat benutzt hatten, vom Lehrer aber abgeurteilt worden wären, weil der dieses als Verschwörungstheorie bezeichnete.

Neue heutige Mails von den selben Schülern sagten allerdings jetzt aus, dass, nach dem erneut fehlgeschlagenen BP-Versuch zur Abdichtung, der Schluss meines Berichtes immer mehr Gestalt annimmt. Vor allem, wo jetzt endlich zaghaft zugegeben wird, dass es mehrere Lecks gibt, wo Öl an die Oberfläche tritt. – Und nicht nur das!

Zu meinem vorigen Artikel hier klicken

Wenn wir uns jetzt mal ganz vorsichtig an die nicht vorhandenen Meldungen herantasten und ohne an irgendeine Art von Verschwörung zu denken die Fakten nehmen, die zur Verfügung stehen, dann tun sich plötzlich ganz andere Einsichten auf und man weiß, warum überall geschwiegen wird. Allerdings muss man eigentlich auch erwähnen, dass diese Katastrophe nicht die Einzige ist. Schon im Juni 1979 wurde die Ölplattform Sedco 135F durch den Überdruck des unterseeischen Ölreservoirs zerstört. Das offene Bohrloch konnte erst im März 1980 vollständig versiegelt werden. Doch dieses Problem im Golfo de Méjico entwickelt sich jetzt zu einem der größten selbstverschuldeten Unfälle der Menschheitsgeschichte.

Schaun wir uns mal das 3D-Bild der Mexican Sea an, wo sehr schön die Höhen und Tiefen erkennbar sind (Originalgröße):


So schräg gegenüber von New Orleans ist der Ort, wo diese Bohrinsel versunken ist, mitten in dem dunklen Fleck. Das ist kein Öl, in dieser Karte ist kein Öl eingezeichnet. Es ist nur der Schatten, der Schatten eines Cañons. Und dort erkennt man sehr Interessantes: New Orleans liegt am Delta des Mississippi, weshalb die unterseeische Mündung des Flusses auch ähnlich heißt. Aber er fließt nicht sanft ab, sondern tritt über in einen Cañon, welcher Mississippi-Cañon heißt. Dieser Cañon ist sehr tief, hat aber einige Absätze an den Rändern, die flach sind und wie Tafelberge aussehen. Auf einem dieser Tafelberge bzw. Absatz knapp vor dem Hang in die Tiefe stand Deepwater Horizon und bohrte nach … Öl? – Wirklich???

http://de.wikipedia.org/wiki/Golf_von_Mexiko#Asphaltvulkanismus

Ich bin weniger davon überzeugt, dass hier nach Öl gebohrt wurde, sondern eher nach … Methanhydrat!

Wer jetzt meint, dass ich vielleicht doch an Verschwörungen und so …

Ich beweise es anhand einiger Fakten. Und ich beweise auch, warum Stillschweigen herrscht und warum die Erderwärmung genau mit solchen Begebenheiten zu tun haben.

Hier ist erstmal zu lesen, was Methanhydrat ist und wie es entsteht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Methanhydrat

Aus Methanhydrat lässt sich also Methan gewinnen, ein Erdgas also praktisch. Es ist zwar sehr schwer zu fördern, aber es geht. – Aber Methan ist auch ein Treibhausgas, welches in unserer Erdatmosphäre nicht nur Schaden anrichtet. Betrachtet man dann wieder, was unbeachtet von der Welt an weiteren Stellen bzw. Bohrinseln geschieht, wie z.B. an Schottlands Küste, wo Unmengen an Methan aus einem nicht abgedichteten Bohrloch entweichen, dann versteht man die Verschwörungs-Theoretiker plötzlich sehr gut, wenn sie sagen, Kohlenstoffdioxid (CO2) wird nur vorgeschoben, um von der wirklichen Gefahr durch Methan (CH4) abzulenken. Denn solange auch der Mensch sich mit Brot und Spiele ablenken lässt, sind diese Menschen wie Sklaven an der Hand zu führen und man kann ihnen die von Menschen verschuldete Klimakatastrophe ins Gehirn drücken, um mit dieser Klimalüge Steuergelder zu erpressen. Und dabei verschweigen, dass die wahre Gefahr durch die sogenannte Lumpenelite entsteht, durch die Gier, die diese Menschen zerfrisst und nicht mehr klar denken lässt über das, was sie tun. Sie sind die wahren Teufel, die nur dem Wahn der Gier, der Macht und des Geldes nachjagen und den Rest der Menschheit leiden lassen.

Und ich wiederhole noch einmal: Hier im Golf von Mexiko wurde nicht nach Öl gebohrt, das hätte man nicht am Rand eines Kraters zu tun brauchen, sondern es wurden ganz bewusst, risikobereit und gierig die Lager von Methanhydrat angezapft. Hierbei entstand ein Überdruck, der die Bohrinsel explodieren ließ. Das anschließende Einpressen von Schlamm verschlimmerte die Lage, indem nicht nur das Rohr weiter brach, sondern das Öl sich andere Löcher schuf und damit dem Methanhydrat den Weg nach oben frei machte. Das, was russische Wissenschaftler befürchten und ich auch im vorigen Artikel beschrieb, wird so langsam Wirklichkeit. Ein Stoppen ist jetzt nicht mehr drin (die Entlastungsbohrungen haben nur den Zweck, doch noch fördern zu können). Das CO2 wird zuerst noch alleine weiterhin die Temperatur in der Atmosphäre ansteigen lassen, sodass durch diese neuen Löcher immer mehr und immer mehr Methan an die Erdoberfläche gelangt und den Treibhaus-Effekt in einer Art Kreislauf vorantreiben kann (Methan trägt aufgrund seiner hohen Wirkung, es ist 25-mal so wirksam wie CO2, zur Zeit noch mit rund 20% zum anthropogenen Treibhauseffekt bei). Das Szenario wird also fürchterlich sein und mit der Vernichtung allen Lebens auf diesem Planeten sein Ende finden.

Das Einzige, was es noch aufhalten könnte, ist … die Zeit. Denn wir befinden uns momentan in einer Zwischeneiszeit, welches geringfügige Temperaturerhöhungen zur Folge hat, was uns seit einiger Zeit ziemlich vehement als Klimakatastrophe verkauft wird. Wenn jetzt diese Löcher im Golf und auch anderswo geschlossen werden, schafft es die Menschheit vielleicht noch bis zum Beginn der nächsten Eiszeit, wo das Methanhydrat abkühlen kann und keine Gefahr mehr als Klimagas darstellt. Ansonsten … siehe oben.

Und wer mir nicht glaubt, der hört sich mal das an, was Professor Dr. Harald Lesch im Jahre 2004 zu dem Thema sagte, wobei er noch nichts von der neusten „Leistung“ der Gier-Elite wusste.

Ihm glaubt ihr doch sicher wohl, oder?

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