Dritte Welt oder Eine Welt – Rücksichtslos oder Fair – Ausbeutung oder Handel

Über Menschen zweier Klassen

Von Martin Schnakenberg

Es gibt Menschen, die weiden sich am Elend in der Welt und nutzen Armut und Not noch dazu aus, mit Spekulationen ihrem Reichtum noch einen drauf zu setzen. Sogar mit Lebensmitteln wird spekuliert (unter anderem Josef Ackermann, der oberste Gamer der zockenden Deutschen „Spiel“-Bank), womit diese Lebewesen ihre Minderwertigkeit dadurch beweisen, dass es ihnen einen feuchten Kehricht kümmert, wie es anderen dank ihrer Handlungsweise geht (Siehe auch den Bericht zur Gier).

Es gibt auch Firmen, die wegen des Profits ganze Urwälder und damit die Lungen unseres Planeten roden lassen. Wobei es ihnen total egal ist, ob sie damit die Heimat und den Lebensraum der dort ansässigen Menschen zerstören und so ganz nebenbei die CO2-Emissionen in die Höhe treiben, weil sie mit dem Regenwald die Filter und damit die Neuproduktion von lebenswichtigem Sauerstoff vernichten. Eine dieser Firmen ist Unilever, die ihren deutschen Sitz in Hamburg hat. Für ihr Produkt RAMA wird Palmöl benötigt, welches auf riesigen neuangelegten Plantagen angebaut und geerntet wird und dafür schon Menschen nicht nur aus ihrem Dorf vertrieben, sondern sogar getötet, ermordet wurden. Auch für den Treibstoff E10 werden Lebensmittel, die andere zum Überleben benötigen, auf diese Weise angebaut und damit nicht nur den Einwohnern ihre Grundlage entzogen.

Es gibt denkende Lebewesen auf diesem Planeten, die sind unbelehrbar und trotz vieler negativer Beispiele in ihrer Sucht nach Profit nicht dazu zu bewegen, in die Zukunft ihres Handelns zu schauen — Beispiel Kernspaltung. Die deutschen Politiker haben zwar den Ausstieg beschlossen, aber es ist weltweit gesehen zu wenig an logischen Konsequenzen angesichts dieser riskanten, noch unbeherrschbaren Technik. Der Ausstieg müsste in jedem Land der Welt geschehen, zwar sicherlich langsam, aber sicher unabdingbar, wenn man Folgen und gegenwärtige Gefahren sieht. Denn es ist ja nicht nur die Gefahr eines Super-GAU’s bei einem Atomkraftwerk und die Endlagerung des radioaktiven Abfalls über 100.000 Jahre, es sind auch die Bedingungen, wenn das Uran unter Lebensgefahr abgebaut wird. Ein Beispiel aus der „Südzeit“, Ausgabe 50:

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Die EU bezieht 15% ihres Urans aus dem kleinen Land Niger. Hier transportieren offene Laster das radioaktive Material durch die Dörfer und gefährden die dort lebenden Menschen. Jugendliche beginnen die Arbeit in den Minen zwischen 18 bis 20 Jahren und werden spätestens mit 30 entlassen, damit sie ruhig auf den Tod warten. Und im Kongo schürfen Arbeiter in Uranminen mit bloßen Händen, ihre Lebenserwartung gehört zu den niedrigsten im Land. Der Abbau von Uran zerstört sowohl die Umwelt als auch die Lebensgrundlagen der Menschen. Das Land und das Wasser rund um die Minen sind radioaktiv belastet. Schon jetzt ist das Ausmaß der Zerstörung für die Menschen und die Natur unbeschreiblich.

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Und wohin fließen die Gewinne? — Die größten Gewinne erhalten Konzerne wie Areva, Siemens und Co. Auch die nationalen Eliten, die den Konzernen die Lizenzen gewähren und unerträgliche Arbeitsbedingungen zulassen, verdienen am Geschäft mit dem Uran. Bei den Menschen vor Ort kommt kaum etwas an. Was bei der Bevölkerung bleibt, auch nach dem Abzug der Heuschrecken, sind Armut, strahlungsbedingte Krankheiten, soziale Desintegration und Umweltzerstörung.

Das Gleiche passiert auch gerade mit dem Vorhaben, CO2 in die Erde zu verpressen. Mit dem hintergründigen Wissen, dass es eines Tages wieder zum Vorschein kommen wird, mit unabsehbaren Folgen für die zukünftige Menschheit und diesen blauen Planeten. Ein unverantwortliches Handeln der Politiker, die höchstwahrscheinlich ihren Schwur vergessen haben, die Gesetze nicht kennen und nach dem Motto leben: „Nach mir die Sintflut!“

Die Profitsucht einiger Firmen und deren Verantwortliche geht sogar soweit, dass sie, Hand in Hand mit machtbesessenen Staaten und Politikern mit Terrorphobie und Friedensnobelpreis, Kriege anzetteln mit Ländern, wo zwar keine Demokratie, so aber doch Frieden herrscht. Und das nur, um den als Erdölwährung geltenden Petro-$ zu schützen und über ihn den US-Dollar als Weltreservewährung. Weil der bekanntlich die Herrschaft über die Weltwirtschaft bedeutet und deshalb zu erhalten ist. — Beispiele sind auch neue Gesetze, die die Rechte sogar der Menschen anderer Staaten beschneidet und einer Diktatur gefährlich nahe kommt.

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Und was bleibt denen, die übrig bleiben … und auch noch ein wenig leben möchten? Für Menschen, die keine mächtige Lobby haben?

Gottlob gibt es auch noch Menschen mit Verstand. Die zwar mit Sicherheit ebenfalls an Profit dachten, aber dafür ihr soziales Gewissen eingeschaltet ließen, als sie sich die Sache mit dem „Fair Play“ einfallen ließen. Denn wenn die sogenannten Globalplayer mit ihrer schier unermesslichen Gier nach Macht am Unheil der Welt strickten, dann wollten sie dem entgegen wirken, indem sie Verträge direkt mit den Erzeugern im Ursprungsland erwirkten (meist Afrika, Südamerika und Indien), die das Überleben und sogar den Ausbau des eigenen Betriebes ermöglichen sollten. Aus diesem Gedanken ist eine weltweit operierende Gemeinschaft geworden. Ein Auszug aus dem Flyer:

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Der faire Handel arbeitet seit über 30 Jahren partnerschaftlich mit Genossenschaften und Kooperativen in den Ländern des Südens zusammen. In Deutschland beteiligen sich vier größere und zahlreiche kleine Fairhandelsorganisationen. Ihre Partner sind 800.000 Kleinbauern- und Handwerkerfamilien aus 45 Entwicklungsländern, rund 5 Millionen Menschen. Die Siegelorganisation TransFair e.V. zertifiziert die fair gehandelten Waren.

Beim fairen Handel erhalten die Erzeuger einen Preis für ihre Produkte, der die Produktionskosten deckt, ein Existenz sicherndes Einkommen gewährleistet und es der Gemeinschaft ermöglicht, Schulen und Gesundheitsstationen zu errichten oder andere Verbesserungen der sozialen Verhältnisse zu finanzieren. […] Die Waren aus dem fairen Handel werden in Deutschland von 800 Weltläden und 6000 Aktionsgruppen angeboten. Diese haben in einer Konvention die Eckpunkte ihrer Arbeit festgelegt: Sozial- und Umweltverträglichkeit, Transparenz, demokratische Organisationsform, Kontinuität, not-for-profit-Charakter, Information und Bildungsarbeit. Diese Kriterien gelten für die wichtigsten drei Ebenen des Fairen Handels: Produzenten-Organisationen, Importeure und Weltläden.

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Diese Weltläden gibt es eigentlich schon seit den 1970er Jahren als sogenannte Dritte-Welt-Läden, die, als Hippiekultur-Überbleibsel, immer so am Ortsrand in verwinkelten Gassen zu finden waren und wo es zu Beginn eigentlich nur darum ging, handwerklich angefertigte Gegenstände aus „exotischen“ Ländern wie Mexiko, Peru, Brasilien, Arabien, Äthiopien, Eritrea, Bangladesh usw. zu vertreiben. Seit aber der Fair-Play-Gedanke Einzug gehalten hat, sind diese Geschäfte aus ihrem Einsiedlerdasein raus und erfreuen sich im neuen schnieken Tante-Emma-Design wachsender Beliebtheit. Und das ganz selbstverständlich, wie ich erfahren durfte.

Denn ich habe den Weltladen Karibu! Kornwestheim mal besucht und mit der 1. Vorsitzenden Frau Eva Wengert gesprochen. Hier der Wortlaut meiner Fragen und deren Beantwortung. Das Interview kann auch als → pdf-Datei herunter geladen werden.

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Das Weltladenteam von Karibu! Kornwestheim (Eva Wengert, 7. von rechts)

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Hallo Eva, ich freue mich, Dich als 1. Vorsitzende des Vereins „eine welt kornwestheim e.V.“ begrüßen zu können. Es ist schön, dass Du mir einige (auch provokative) Fragen zum Verein und zum EineWelt-Laden beantworten willst. Fangen wir doch gleich mal mit der Frage an, wie ihr dazu gekommen seid, einen Verein aufzubauen, der sich mit den Entwicklungsländern im Besonderen beschäftigt.

Eva Wengert: Die Beschäftigung mit Themen in Zusammenhang mit Ländern des Südens oder auch Schwellenländern ist uns wichtig, wir wollen Leute darüber informieren, und durch die praktische Arbeit im Weltladen helfen wir.

Muskelkater: Was bedeutet eigentlich „Fairer Handel“ für Dich?

Eva Wengert: Fairer Handel bedeutet für mich direkte Hilfe für die armen Bevölkerungsschichten aus den Ländern des Südens zu leisten. Die Leute werden für ihre Arbeit fair bezahlt und können den Lebensunterhalt durch ihrer Hände Arbeit verdienen.

Muskelkater: Und in diesem Zusammenhang ein Weltladen?

Eva Wengert: Der Weltladen vertreibt die fairen Waren, und zwar auf preiswerte Weise, alle Mitarbeiter bei uns sind ehrenamtlich tätig. Wir versuchen den Umsatz zu steigern, um dadurch die Informationen, die wir geben, die Weltladenidee also, weiter zu vermitteln.

Muskelkater: Was heißt Karibu? Hat das was mit den Rentieren im hohen Norden zu tun?

Eva Wengert: „Karibu“ ist ein afrikanischer Gruß und heißt „Willkommen“, deshalb haben wir in unserem Logo hinter dem Wort auch ein Ausrufezeichen.

Muskelkater: Im Verein wird auch Bildung angesprochen. Wobei handelt es sich da?

Eva Wengert: Die Bildung geschieht teilweise in Kooperation mit den Kirchen, z.B. gibt es gemeinsam mit dem oekumenischen Kreis für Erwachsenenbildung Vorträge. Außerdem bieten wir Konfirmandenpraktika an. Die Zusammenarbeit mit den Schulen ist noch im Aufbau. Es ist dieses Jahr noch eine Ausstellung der „Ölbiographien“ geplant, wo es um die Ausbeutung der Erdölquellen im Tschad geht. Der Reichtum an Erdöl kommt der armen Bevölkerung nicht zu Gute, im Gegenteil!

Muskelkater: Handel hat auch immer mit Politik zu tun. Wie äußert sich das in eurer Arbeit? Bietet ihr der mächtigen verlogenen Weltpolitik Paroli – oder nehmt ihr daran teil, um selber zu profitieren?

Eva Wengert: Wir versuchen uns objektiv über politische Probleme zu informieren. Unser Newsletter enthält z.B. immer einen aktuellen Politikteil.

Muskelkater: Kommt euch der Wirtschaftskapitalismus dabei nicht in die Quere? Weil sie ja behaupten könnte, ihr würdet den regulären Welthandel behindern. Wobei ihr in Wirklichkeit, wie wir alle wissen, der Ausbeutung der Menschen entgegen tretet. Oder wie siehst Du das?

Eva Wengert: Die Großen interessieren sich nicht für uns, wir können deshalb auch nicht viel bewirken. Aber natürlich treten wir wo es geht der Ausbeutung entgegen, z.B. durch Informationsstände, Vorträge oder wie oben genannt durch den Newsletter.

Muskelkater: Jetzt passiert ja auch in Deutschland eine Ausbeutung ohnegleichen, die mit den Kanzlern Kohl und ganz besonders Schröder angefangen hat und unter Merkel ganz schön weiterforciert wird. Ich meine die Ausbeutung der Arbeiter, die sich mit Hungerlöhnen abspeisen lassen und vielleicht sogar Hartz IV Aufstockung beantragen müssen. Wäre es nicht angebrachter, hier zuerst für Gerechtigkeit zu kämpfen, statt in anderen Ländern?

Eva Wengert: Wir kämpfen an allen Fronten. Fast alle sind mehrfach engagiert. Eine Mitarbeiterin z.B. in der Vesperkirche, andere in der Kirche oder Politik. Es gibt allerdings kein erst und nachher. Zu viele müssen hungern, oder sterben sogar immer noch durch Hunger, besonders in Afrika.

Muskelkater: Letzte Frage: Kann ich, oder jeder andere, auch bei eurem Projekt mitmachen? – Und wie?

Eva Wengert: HelferInnen sind bei uns immer willkommen. Wir suchen für den Verkauf Leute oder auch für Aktionen.

Muskelkater: Vielen Dank Eva, für das Gespräch.

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Weltläden: Ein Stück Welt von Morgen

Quelle: www.oeko-fair.de

Fairer Handel bedeutet partnerschaftliche Handelsbeziehungen mit Kleinproduzenten rund um den Globus. Der Anspruch der Weltläden an Fairen Handel bezieht sich auf alle Beteiligten: Produzenten und ihre Organisationen, von den Weltläden akzeptierten Importeure und die Weltläden.

Der faire Handel fördert kleinbäuerliche Produzenten, die ihr Land überwiegend mit eigener Arbeitskraft bearbeiten und sich zu Genossenschaften zusammengeschlossen haben. Diese Produktionsgemeinschaften werden von ihren Mitgliedern demokratisch kontrolliert. Die Mitglieder entscheiden auch über die Verwendung der Mehrerlöse aus dem Fairen Handel gemeinschaftlich. Management und Verwaltung müssen im Fairen Handel transparent arbeiten. Die Mitglieder müssen über eine effektive Kontrolle bei der Entscheidungsfindung und der Verwaltung von Geldmitteln verfügen, um der Gefahr des Missbrauchs durch das Management aktiv vorzubeugen. Die einzelnen Genossenschaften verfolgen ein Konzept praktizierter Solidarität. Sie sind offen für neue Mitgliede, gehören keiner Partei an und lehnen jegliche Form der Diskriminierung ab. Sie setzen sich für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Betriebsführung, Ressourcenschutz, Qualitätskontrolle, Diversifikation der Landwirtschaft und Frauenförderung ein.

Basis für die Preisgestaltung ist die Verpflichtung der Fair-Handels-Partner einen Preis zu finden, der alle Produktionskosten der kleinbäuerlichen Produzenten deckt. Bestandteil der Produktionskosten sind angemessene Arbeitslöhne, die zur Sicherung der Lebensgrundlage der Imker und ihrer Familien beitragen, und die den Produzentenorganisationen Spielraum für die Verwirklichung gemeinschaftlicher sozialer und ökonomischer Ziele geben.

Kaufverträge mit den Produzentenorganisationen werden für mindestens ein Jahr abgeschlossen. Die Produzenten können dadurch ihre Geschäfte langfristig planen und eine gewisse Kontinuität erlangen. Jederzeit können die Verträge verlängert werden. Den Produzentenorganisationen wird eine Vorfinanzierung für Investitionen angeboten. Bis zu 60 % des im Kaufvertrag vereinbarten Preises erhalten sie bei Bedarf im Voraus.

Quelle: www.oeko-fair.de

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Eines frage ich mich jetzt aber doch:

Warum wird dieses Know-how nicht auch in Deutschland angewendet? Es gibt so viele Hilfsbedürftige mit Talenten und Fähigkeiten, die aber aus verschiedenen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Diese Menschen müssen mit Hartz4 in Armut leben und können teilweise nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Warum nutzt man diese Fähigkeiten und Talente nicht einfach dazu aus, um im fairen Handel den Menschen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen?! Eine neue faire Industrie würde sich auftun, mit sozialer Gerechtigkeit, mit fairen Arbeitsbedingungen, mit fairer Bezahlung. Warum in die Ferne schweifen, wenn die Armut, aber auch das Wissen und das Können, direkt vor unserer Haustür liegt.

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Weitere Informationen zum Thema:

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Weltladen Karibu! Kornwestheim

Fairtrade Deutschland

Öko-Fair Deutschland

Nachhaltig einkaufen

fair feels good. Eine Informationskampagne zum Fairen Handel

Die Weltläden

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Siehe auch Gregor Gysi: Finanzkrise kann behoben werden, wenn …

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