Mutige Autoren mit neuen Ideen gesucht

Raumpatrouille mit neuer Aufgabenstellung

Von Martin Schnakenberg

orion-17_hvveenendaalDas bekannte und viel gelesene Rollenspiel im Internet  „Raumpatrouille“ steht vor einer inhaltlichen Veränderung, die mehr Autoren, Schriftsteller und Abenteurer anlocken und damit den ohnehin schon großen Spannungsbogen um ein vielfaches steigern soll.

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Was hat HUBBLE mit der Raumpatrouille zu tun?

Eine kleine Gedankenreise in die unendlichen Weiten eines Rollenspiels

Von Martin Schnakenberg

Bald ist Weihnachten 2012. Vorher geht nach Meinung vieler Endzeit-Fetischisten zwar die Welt unter, aber viele Nichtgläubige werden es sich nicht nehmen lassen, am 21. Dezember einige Fotos schießen zu wollen, um ihren Kindern später zu zeigen, wie schön doch der Sternenhimmel an diesem Tag war; denn sie waren ja schließlich selber mit dabei.

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Gasleck an einer Förderplattform des Energiekonzern TOTAL in der Nordsee

Podcast: Erste Hintergründe und Erklärungen

Dagmar Röhrlich im Gespräch mit Uli Blumenthal über die Situation an der Gasbohrinsel Elgin POQ nach Leckage

Die Gasbohrinsel „Elgin“ des Total-Konzerns in der Nordsee ist leckgeschlagen. Das in großen Mengen ausströmende kondensierte Gasgemisch sei hochexplosiv, sagt Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich. Das Bohrloch zu verschließen könne Monate dauern.

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Hier das Interview in voller Länge:

Original-Quelltext vom Deutschlandradio

← Download Audiodatei (2,4 MB | mp3) Deutschlandradio 27.03.2012 einfach auf das Bild klicken ←

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Personenkarussell – und wo bleiben die Inhalte?

Ein Artikel aus dem FiWuS von AlterKnacker

Der Wahltag zur Bundestagswahl 2013 rückt immer näher und die Parteien platzieren sich.

Vier Parteien kann der FIWUS schon mal generell für eine Wahlempfehlung ausschließen, denn diesen Parteien geht es schon lange nicht mehr um die Menschen in diesem Land. Was bleibt, sind zwei kleine Parteien, wovon sich eine eigentlich schon wieder disqualifiziert hat mit solchen Aussagen. Jetzt habe ich die Auswahl so eindeutig reduziert, dass eigentlich nur noch eine Partei übrig bleibt, die wählbar ist, die LINKE. Für den heutigen Tag kann man zwei Beiträge im SPON eruieren, die so unterschiedlich sind, dass ich erst mal Bauchschmerzen bekomme.

Schon seit längerer Zeit macht die LINKE eher mit Personaldebatten als mit konstruktiver Oppositionsarbeit von sich reden, was vom FIWUS dann schon eher als Ignoranz gegenüber den Wählern konstatiert wird. Natürlich bestehen Parteien aus Menschen, aber wenn nur noch über Personen gesprochen und berichtet wird, kommt doch das wahre Wesen einer Partei für mich/UNS einfach zu kurz. Politik von Menschen für Menschen, besonders die Verarschten in dieser Gesellschaft, dass lasse ich mir ja eingehen, aber wenn ich ständig nur über Posten und Pöstchengeschacher lesen muss, bekomme ich eigentlich sehr schnell eine Krise. Natürlich schreibe ich im FIWUS immer mal wieder über mich persönlich, aber einen solchen Narzissmus, wie er derzeit in der Politik abgeht und die Menschen, denen diese Politik gelten soll, werden einfach vergessen, dass geht absolut nicht und wird auch auf Dauer sehr negativ honoriert.

Natürlich werden Köpfe in der Politik gebraucht, aber wenn sie, wie ein Herr Wulff, nur noch Negativschlagzeilen produzieren, dann wächst die Zahl der ‘Nichtwähler’ immer mehr und das sogenannte 1% füllt sich noch mehr die Taschen und lässt eine menschliche und soziale Trümmerlandschaft zurück.

Oskar und Gregor, die Hauptfiguren in der LINKEN, sind Menschen, welche rein verbal jeden an die Wand reden können, ebenso Sahra Wagenknecht, aber reden allein reicht bei konstruktiver Politik nun mal nicht aus, wenn die Substanz dahinter ganz einfach fehlt oder zur Floskel wird. Nicht alles, was gut klingt, lässt sich in der Realität auch umsetzen. Die beiden sogenannten Vorsitzenden Lötzsch und Ernst sind fast nur als Gallionsfiguren erkennbar, aber fast niemals mit politischen Herzblut, dafür sind sie schon von ihren Charakteren viel zu unterschiedlich, was ja eigentlich gut ist, denn Unterschiede können sich oft gut ergänzen, nur diese beiden eigentlich nicht.

Links zu sein, ist eine Schublade, die inzwischen mehr als klemmt. Für mich bedeutet Links, dass ich in erster Linie nicht meine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund dränge, sondern dass mir das Wohlergehen einer Gesellschaft und Gemeinschaft wichtiger ist als dass, was die anderen Ideologien als sogenannte Wahrheiten zu verkaufen versuchen. Natürlich habe ich Bedürfnisse und Wünsche, aber ich will auch aus meiner Erfahrung heraus, dass diese Wünsche und Bedürfnisse allen anderen zugute kommen. Deshalb fällt mir Links zu sein, sehr leicht und einfach, auch wenn es sich um hochkomplexe Materie handelt. Solch eine Materie ist die sogenannte €urokrise, welche nur mit großen Sachverstand zu bewältigen ist. Gregor, Oskar und Sahra haben diese Sachkunde, wie sie schon mehr als einmal bewiesen haben.

Keiner in der Linken kann sich heute noch einen Zustand wie in der sogenannten DDR zurückwünschen, wenn er/sie noch alle Tassen im Schrank hat, ebenso wenig einen Zustand wie den Stalinismus. Sozial sich verhalten bedeutet für mich, sich menschlich und nicht gierig und egoistisch zu verhalten. Wenn Karl Marx heute leben würde, hätte er seine Thesen längst revidiert und umgeschrieben.

Wenn man sich die Akteure der 68er-Generation heute anschaut, besonders bei den Grünen, dann fragt man sich zuerst, ‘für solche Knallköppe’ haben wir in der APO ‘gekämpft? WIR, die wir heute zwischen 60 und 70 Jahre alt sind, wollen eigentlich nicht bis zum letzten Atemzug nur ‘kämpfen’, dafür brauchen WIR als Gesellschaft und solidarische Gemeinschaft eine starke LINKE. Der SOZIAL-Kill der konservativen vier anderen Parteien muss endlich wieder abgeschafft werden. Auch wenn ein Richard David Precht heute ein Star am Philosophie-Himmel und in viele Quatschbudensendungen ist, so ist er immer noch mehr am Wohlergehen vieler als anders herum interessiert, auch wenn er sich dumm und dämlich damit verdient. Das er sich nicht Instrumentalisieren lässt, macht ihn mir nur sympathischer als ein Wulff mit seiner sogenannten Freundschaft zu so einer Flitzpiepe wie Maschmeyer.

Nach Gas-Gerd ist echte linke Politik für dieses Land fast schon überlebenswichtig geworden und wird mehr denn je gebraucht, nur müssen sich die LINKEN auch wieder daran erinnern, wofür und womit sie angetreten sind für das Land.

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(Quelle: FiWuS. – Siehe dazu auch das Interview mit Gregor Gysi)

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Nicht lustig! – Kleiner satirischer Jahresrückblick

Das Jahr 2011 von hinten gesehen

Von Martin Schnakenberg

Ich bin noch einmal zurück gekommen, um etwas Bestimmtes zu erledigen, aber dann gehe ich auch wieder. Denn ein Jahresrückblick soll immer dann geschehen, wenn ein Jahr (fast) vorüber ist und an Vergangenes erinnert werden soll. Dabei ist es unerheblich, ob es todernst, bierernst, kabarettistisch oder satirisch ist. Hauptsache, der Effekt des Erinnerns vor dem Vergessen hat gewirkt. In den 1960er und auch noch in den 1970er Jahren waren es am Silvesterabend große Kabarettbühnen, wie die Münchner Lach- und Schießgesellschaft oder die Berliner Stachelschweine, die das vergangene Jahr Revue passieren ließen und dabei kein Näpfchen ausließen, in dem Regierung, aber auch Opposition, hinein getreten waren.

In der heutigen Zeit geht das leider nicht mehr in dem Umfang. Denn obwohl wir heute doch aufgeklärter sind als früher, erfahren wir nicht alles, was wichtig ist. Noch schlimmer: die Politiker und die Medien verschweigen uns nicht nur das meiste, sondern sie lügen uns auch noch an. Ob das geschieht wegen der allgegenwärtigen Macht der Lobby oder wegen Bestechlichkeit der Politik und der Medien, sei jetzt mal im Raum stehen gelassen. Wichtig ist, dass das Vertrauen der Bundesbürger in die Politik wegen diesen Machenschaften rapide abgenommen hat.

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Der Papst war zu Besuch. Bis heute streiten sich die Leute, ob er jetzt als Kirchenmann oder als Staatmann gekommen war. Als Staatsmann hat er ja eine imponierende Rede vor dem deutschen ReichsBundestag gehalten. Aber Reden und Handeln sind bei einem solchen Vereinsvorsitzenden zweierlei. Und deshalb ist er als Kirchenmann einfach nur ätzend – zumindest für diejenigen, die nicht zum Verein gehören und die auch aufs Heftigste protestierten und sogar Petitionen einreichten. Auch seine Politik außerhalb seines heiligen Stuhls Petrie ist vom Hass auf die Menschen durchwirkt. Denken wir nur an AIDS, Abtreibungen, Verhütungen, Schwulenhetze und Einmischen in die Privatsphären der Gläubigen.

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Die Kriegsmaschinerie in Deutschland läuft hervorragend. Man ist zwar nicht mehr bei allen Kriegen dabei, hat aber überall durch eine bestimmte Lobby die Finger am Abzug. Kriege in der Welt bescherten der demokratischen Bundesrepublik Deutschland einen nie dagewesenen Wirtschaftsaufschwung. Die Branche um Heckler & Koch, Rheinmetall und Krauss-Maffai herum boomt und lässt keinen Zweifel daran, wer die Herren der Welt sind. Aber auch nicht, wem sie wiederum dienen. Denn wenn die USA bellt, darf keinesfalls zurückgebellt werden, sondern höchstens mitgebellt. Notfalls hält man sich solange zurück und versorgt beide Kriegsparteien mit den notwendigen Verteidigungsanlagen, bis richtiges Militär eintrifft.

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Wir, die viel mit der Tastatur und damit dem Schreiben zu tun haben, kennen es alle, dieses Copy & Paste. Wenn man einen Satz im Editor schon geschrieben hat und dann erkennt, dass er umgestellt besser zu lesen ist, dann schreibt man den nicht noch mal neu, sondern kopiert ihn, oder schneidet ihn aus, und setzt ihn an anderer Stelle wieder ein. Dieses praktische Vorgehen erkannte auch ein gewisser adliger Herr der Bundesregierung und machte sich ans Werk. Dass aus seinem Vorgehen auch ein Vergehen wurde, aber ebenfalls von anderen Politikern, auch in der EU, kopiert wurde, konnte er beim ersten Mal noch nicht ahnen. Aber es wurde für ihn zu einem politischen Stolperstein, der auch die Diskussion über das Urheberrecht neu ins Rollen brachte.

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Mein Vater sagte immer: „Wer viel verdient, bekommt nichts. Aber wer viel bekommt, verdient es meistens nicht!“ Der Satz passt heute hervorragend zu der sogenannten Finanzkrise, die von geldgierigen Heuschrecken und Immobilienhaien in den Casinos der Finanzmärkte ausgelöst wurden. Wer aber meint, die Krise wäre eine Sache der Neuzeit, der irrt sich. Denn schon am 15. August 1971 erklärte der damalige US-Präsident Richard Nixon die Loslösung des US-Dollars von den Goldreserven und leitete damit die Ära des Spekulierens auf zu erwartende Gewinne ein, die wiederum zu wahren Höhenflügen an der Börse und waghalsigen Unternehmungen in der Immobilienbranche führten. Der Mensch ist dabei ins Hintertreffen geraten und spielt schon lange nicht mehr die erste Geige. Das Entfesseln der Finanzmärkte, die völlig außer Kontrolle geraten sind, hat ein neues Denken eingeleitet. Verschwörungstheoretiker sprechen inzwischen von Weltregierungen und dem Gefangensein im eigenen Sumpf.

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Atom- bzw. Kernkraft und Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland. Das schien lange Zeit eine Waage zu sein, wo mal die eine Seite, dann die andere nach oben oder unten ging. Bis das Unglück in Japan geschah, angefangen mit einem Seebeben, dann einem Tsunami, dem Zusammenbruch der Kernkraftwerke in Fukushima und der darauf folgender Kernschmelze, die eine ungeheure Menge an Radioaktivität freisetzte und neben der Luft auch die umliegenden Gewässer schädigte. Der Protest, der sich daraufhin in Deutschland ausbreitete (obwohl die ganze Wahrheit noch immer verschwiegen wurde), führte dazu, dass die Regierung angesichts der rasch abnehmenden Popularität und der Angst, bei den nächsten Wahlen verlieren zu können, einen Ausstieg aus der Kernkraftnutzung beschloss, allerdings ohne es im Grundgesetz zu verankern. – Aber wie heißt es so schön: „Wenn der Teufel mal weg ist, dann kommt der kleine Beezlebub und legt wieder ’n Brikett nach!“. Oettinger, seines Zeichens deutscher EU-Kommissar in Brüssel, bringt eine Neuigkeit, die an den Verstand dieses Herrn zweifeln lässt: 40 neue Kernkraftwerke in der EU in den nächsten Jahren. Und das, wo sogar die Außerirdischen schon dabei sind, Ökofreaks zu werden.

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Im großen und ganzen kann man getrost anmerken, dass angesichts solcher katastrophalen Zustände bei den Regierenden von Vertrauen keine Spur mehr ist. Vor allem dann, wenn man sehen muss, dass die Verteilung der Güter und des Volksvermögens ungleich ausfällt: Die Reichen werden durch gezielte Gesetzesänderungen immer reicher und die Armen durch Manipulationen der Zahlen und Androhungen von Zwangsmaßnahmen immer ärmer. Diese Schraube dreht sich immer stärker und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer mehr auseinander. Man hat hier immer mehr den Eindruck, und einige scheinen es auch zu wissen, dass hier die erforderlichen Gesetze nicht im demokratischen Sinne von den gewählten Volksvertretern geschrieben werden, sondern von der allmächtigen Lobby/Mafija, die es zu ihrem Gunsten formuliert. Da fragt man sich angesichts der verheerenden Zustände im Armutsbericht der Bundesregierung tatsächlich, wer eigentlich das Sagen hat … hier in der Bundesrepublik Deutschland!

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Aber böse Hellseher behaupten stur und felsenfest, dass es auch mal anders kommen könnte. Dass der, der eine Grube, u.a. in Stuttgart, für andere gräbt, auch selber reinfallen kann. Oder: wer immer nach dem Börsenthermometer schielt und dabei mitfiebert, dass es nach oben steigt, sich auch mit kalten Füßen noch eine Lungenentzündung holen kann. Aber wie schon oft bewiesen, gibt es dann wieder die Möglichkeit, dass der Bürger als Steuerzahler und der Arbeitslose, dem Gelder gestrichen werden, einspringen werden, um dem gefallenen Engel aus seiner lebensfeindlichen Misere zu befreien. Und das ist dann wieder das Lustige daran.

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Von der anderen Seite aus gesehen brauchen sich weder Regierung noch die Lobbyistenverbände allzu große Sorgen machen, dass ihr mistiges Spiel auffliegt. Denn der deutsche Michel, in Österreich berechtigter- und lustigerweise auch Piefke genannt, nimmt jeden Tag seine Traumdroge in Form von BILD, heute-Jounal und DSDS ein und ist dann für mehrere Stunden wieder voll empfänglich für Lügen, Märchen und sonstigen Fantasy-Adventures. Und wenn dann noch Fußball, Olympia und Damenboxen im TV übertragen werden, ist er selig und lässt sich am nächsten Tag wieder freiwillig von Merkel, Schäuble, v.d.Leyen, Steinmeier & Co. auf die Schlachtbank führen. – Schlaf weiter, du tumbe deutsche Nuss. Und versehe dich beim Einschlafen nicht beim Schafe zählen.

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Deutschland wurde im Jahre 2011 fast an den Abgrund gebracht, weil die Regierenden es entweder nicht wagten oder es nicht wollten, dass die Finanzmärkte wieder an die Kette gelegt werden. Ebenso ist das Verhalten gegenüber den Wirtschaftsbossen, die von der Bevölkerung das Synonym „Ackermann“ erhalten haben, nur mit panischer Angst deren Macht gegenüber zu erklären. Um uns gefügig zu machen, bedurfte es in den 1980er Jahren noch des Glykolweines, etwas später dann die Fischwürmer, gefolgt von Rinderwahn, Vogelgrippe und der Schweinegrippe. Einschließlich des Einredens, dass die alleinige Schuld an einer Klimakatastrophe uns zufällt, wird hier nachdrücklich daran gearbeitet, uns ein noch viel schlimmeres Übel zu verschweigen. Umweltverbände machten uns trotzdem auf die uns verschwiegenen heimlichen Katastrophen aufmerksam, die wegen der Profitsucht entstanden. Wie die Zerstörung der grünen Lungen der Erde, der Vertreibung und Massentötung von Eingeborenen, der Wiedereinsetzung von Schleppnetzen und damit der Zerstörung des Meeresbodens, den barbarischen militärischen Einfällen in Länder mit Bodenschätzen, der Bedrohung des Weltfriedens durch Aufstellen kriegerischer Geräte und so weiter. Alles nur des Profits willen.

Habe ich was vergessen? – Macht nichts, denn 2012 kommt ja bald. Dann kann der Elefant des Gespanns Merkel/Sarkozy/Ackermann das Porzellan zerdeppern, was er 2011 vergessen hat…

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Ein gutes neues Jahr 2012 für alle.

Und jetzt mache ich Urlaub.

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Mit Kohlendioxid Plastik herstellen – Chemiker auf dem richtigen Weg

Klimagas als Rohstoff

Vom Ökognom aufgeschnappt

Kohlendioxid hat als Verursacher der Klimaerwärmung einen schlechten Ruf. Dabei kann man es nutzbringend einsetzen, zum Beispiel bei der Produktion von Plastik.

Umweltgift und Klimakiller. Bisher galt CO2 immer als der unvermeidliche Übeltäter, der schuld an der globalen Erwärmung ist und wo jedes Jahr Protokolle geschrieben werden, die die Höhe des Ausstoßes, die Begrenzung und sogar die Vermeidung vorsehen. Der letzte Vorschlag heißt, dieses Gas doch in den Boden zu verpressen. Eine dumme wie einfältige Idee, die vielen Generationen später noch Sorgen machen könnte, wenn das Gas wieder den Weg zur Oberfläche gefunden hat.

Doch dass CO2 auch einen technischen Nutzen haben kann, zeigt Bernhard Rieger von der Technischen Universität München. Er arbeitet daran, aus CO2 Kunststoff zu gewinnen. Das von ihm entwickelte Material Polypropylencarbonat lässt sich bereits zu 78 Prozent aus CO2 herstellen und je nach Herstellungsprozess kann es unterschiedliche Eigenschaften haben. Als Prototypen zum Anfassen baute Riegers Team bereits eine Schale für einen Staubsauger.

Im CO2 sehen Chemiker einen wertvollen Rohstoff, der nicht vergraben werden soll, wie von der Politik gefordert, sondern zum Herstellen von Kunststoffen und sogar Medikamenten genutzt werden könnte.

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Zwei Seiten Informationen in FOCUS Online. Aber ich habe eine noch viel bessere Idee, wie man CO2 sogar erheblich einsparen und durch frischen Sauerstoff ersetzen könnte: Hört auf, die Urwälder abzuholzen, z.B. wegen Palmöl-Plantagen. Diese Urwälder sind unsere grünen Lungen und filtern die Luft. Zusätzlich speichern sie CO2 auf natürliche Art und Weise ab. – Nicht nur die Ureinwohner werden es uns danken, sondern auch die Menschen der Zukunft, falls es denn eine geben sollte.

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Ein artiges Dankeschön von BUND e.V.

CCS-Gesetz gekippt

Eine Mitteilung vom Klimateam des BUND e.V.

Liebe Klimafreundin, lieber Klimafreund,

gemeinsam haben wir einen wichtigen Etappensieg erreicht: das CCS-Gesetz, das den Einstieg in die Risikotechnologie ermöglichen soll, hat heute im Bundesrat keine Mehrheit bekommen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung: insgesamt wurden mehr als 170.000 E-Mails an die MinisterpräsidentInnen geschickt und Tausende Unterschriften gesammelt! Wir haben heute mit großen, schwarzen CO2-Fässern am Bundesrat demonstriert und rund 13.000 Unterschriften übergeben. Mehr…

Das Gesetz kommt nun in den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. Der politischen Pattsituation kann nur die Einsicht folgen, dass CCS in Deutschland nicht durchsetzbar ist. Die Bundesregierung muss daher jetzt ein Gesetz zum Verbot der CO2-Lagerung auf den Weg bringen.

Wir bleiben dran! Unterstützen Sie uns bitte auch weiterhin!

Herzliche Grüße aus Berlin

Tina Löffelsend, Tine Jäger und Norbert Franck
für das BUND-Klimateam

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Unterstützen Sie unsere Arbeit.
Vattenfall und Co. wollen CO2 unter die Erde pumpen, statt zu vermeiden. Der BUND kämpft für den wirksamen Schutz von Menschen, Umwelt und Klima. Helfen Sie uns, dass wir unsere Arbeit erfolgreich fortsetzen können.

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