Goldschmied Fabian – Oder: Warum überall Geld fehlt

Aus: Wach auf, Deutschland

Eine Artikelreihe von Martin Schnakenberg

Wach auf, Deutschland„Gib mir die Welt plus 5 Prozent“, sagte der Goldschmied Fabian, und damit beginnt ein Film mit knapp 50 aufschlussreichen Minuten über den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das grundlegende Geheimnis des Banken- und Geldwesens, den jeder Bürger und Nichtbürger sich anschauen sollte.

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Urfassung der Rede des 1866 verstorbenen Häuptlings der Suquamish- und Duwamish-Indianer in Seattle von 1854

Verfasst von dem Ohrenzeugen Dr. Henry A. Smith, erstmals veröffentlicht am 29.10.1887 in der Zeitung ‚Seattle Sunday‘.

Redaktion: Martin Schnakenberg

Der alte Häuptling Seattle war der stattlichste Indianer, den ich jemals gesehen habe und bei weitem der, mit dem edelsten Gesichtsausdruck. Er maß beinahe sechs Fuß, wie er so dastand in seinen Mokassins, er hatte breite Schultern, eine mächtige Brust und war wohlproportioniert. Seine Augen waren groß, klug, ausdrucksvoll und freundlich, wenn sie in Ruhe waren, und spiegelten getreu die unterschiedlichen Stimmungen der erhabenen Seele, die durch sie hindurch schien. Er war meistens von feierlicher Ernsthaftigkeit, still und würdevoll, doch bewegte er sich bei wichtigen Anlässen durch die versammelte Menge wie ein Titan unter Liliputanern, und sein einfaches Wort war Gesetz.

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Vorankündigung: Start einer neuen Artikelreihe

Projekt Gutenberg

Von Martin Schnakenberg

Die Idee zu diesem freien Projekt kam mir eigentlich erst da, als ich ziemlich sauer war, dass die Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ihren Online-Angeboten Artikel gelöscht hatten, weil es da wieder mal so ein doofes und total an der Realität vorbei geplantes Gesetz  geschafft hatte, offiziell zu werden (denn wer zahlt die Gebühren und hat ein Recht auf die Erhaltung der Berichte? – Genau, richtig geraten).

Und als ich dann noch sah, dass literarische Schätze der Menschheit nicht mehr kostenlos für die Öffentlichkeit sein sollten, sondern sogar schon und wieder einmal kommerziell ausgeschlachtet wurden, platzte mir der Kragen und ich entschloss mich zu diesem Schritt.

Im Laufe der Zeit werdet ihr also unter obigem Logo literarische Werke der Weltliteratur finden, die normalerweise frei zugänglich sein sollten, bisher aber entweder in den städtischen Büchereien verstauben oder aber von kommerziellen Unternehmen erneut ausgeschlachtet werden sollen. Dem will ich zuvorkommen und das Vermächtnis nach und nach veröffentlichen … sicherstellen.

Verlangt aber bitte keine Wunder von mir. Denn vieles muss ich noch erst mühsam abtippen, weil es noch keine Onlinefassung gibt (und mein Scanner defekt ist; liefert falsche Daten). Oder aber die Werke sind so groß, dass es auf mehrere Artikel aufgeteilt werden muss. Auf jeden Fall habt ihr es dann aber gemütlicher beim Lesen – während ich vorher etwas schuften muss.

Aber – und das ist sehr wichtig: Alle Texte werden unter CC (Creative-Commons-Lizenz) geschrieben sein und sind von daher frei und ohne Copyright-Ansprüche. Eigentlich so, wie man es vom Muskelkater gewohnt ist.

Als erster Artikel dieser neuen Reihe wird am Samstag oder Sonntag die Urfassung der Rede des 1866 verstorbenen Häuptlings der Suquamish und Duwamish-Indianer in Seattle von 1854 veröffentlicht.

Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt neben der Reihe „Geschichte neu erlebt“ ein weiterer Glanzpunkt in der Informationspolitik des Muskelkaters sein wird. Jetzt schon wünsche ich allen viel Spaß.

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EU-Überwachungsprojekt stoppen

Pressemitteilung

Von Ulla Jelpke

„Das großangelegte Projekt des Europäischen Rates zur uferlosen Überwachung politischer Aktivisten muss schnellstens gestoppt werden“, fordert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (17/2717) bestätige die Befürchtung, dass das Projekt auf eine gefährliche Beeinträchtigung der Meinungsfreiheit hinauslaufe. Jelpke weiter:

„Die Bundesregierung gibt zwar an, sie sehe keine Notwendigkeit für das EU-Projekt, das umfassende Informationen über ‚Radikalisierungsprozesse’ in der EU sammeln will. ,Die Bundesregierung beabsichtigt nicht, das Instrument für die Sicherheitsbehörden des Bundes einzusetzen’, heißt es in der Antwort. Darin ist ihr zuzustimmen, aber das genügt nicht. Angesichts der engen Vernetzung europäischer Sicherheitsbehörden kann die Bundesregierung nicht so tun, als gehe sie dieses Überwachungsprojekt nichts an. Deutsche Sicherheitsbehörden dürfen weder indirekt zur Anreicherung der neuen EU-Datensammlung beitragen noch ihr passiver Nutznießer werden. Damit stellt sich die Frage, wie die Bundesregierung sicherstellen will, an diesem Demokratieabbau in keiner Weise teilzuhaben. Sie muss sich in den EU-Institutionen für einen Stopp des Projektes einsetzen.

Der EU-Rat hat in Rats-Schlussfolgerungen vom Frühjahr 2010 einen Fragebogen präsentiert, der eine Vielzahl hochsensibler persönlicher Daten bis hin zu Gesundheitszustand und Gewohnheiten über angeblich radikale Personen abfragt. Auch gewaltfreie Bewegungen sollen vom geplanten Überwachungsinstrument erfasst werden. An der neuen Datensammlung sollen sich sowohl Geheimdienste als auch Polizeien und Sicherheitsfirmen beteiligen. Das soll strategische Analysen darüber erlauben, welche Prozesse zu einer ‚Radikalisierung’ beitragen. Mit Hilfe von Europol sollen Listen ‚radikaler’ Personen erstellt werden. Da gemeinsame Definitionen des Begriffs ‚radikal’ fehlen, ist der willkürlichen Überwachung missliebiger politischer Richtungen Tür und Tor geöffnet.“

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Für eine neue soziale Idee.

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Stuttgart 21: Experte warnt vor geologische Katastrophen

Schwankende Neubauten

Von Gottfried Knapp

Wer die Voraussagen der Sachverständigen kennt, muss von dem Großprojekt „Stuttgart 21“ dringend abraten: Im Untergrund des geplanten Bahnhofs lauern geologische Katastrophen, deren Auswirkungen nicht absehbar sind. Ein Experte warnt.

Auch wenn von den Befürchtungen der Fachleute nur ein Bruchteil wahr wird, könnten sich die Stadt Stuttgart, das Land Baden-Württemberg und die Deutsche Bahn bei der Verwirklichung ihres gemeinsamen Großprojekts Stuttgart 21 in ein Unglück stürzen, dessen Ende nicht absehbar ist.

Der Protest gegen das Bauvorhaben "Stuttgart 21" regt sich seit langem. Nun haben die Demonstranten neue Argumente: Der unterirdische Bahnhof ist aus geologischer Sicht ein Risikoprojekt. (© dpa)

Die vielen Gegner des ehrgeizigen Projekts haben sich in den letzten Wochen auf das akut vom Abriss bedrohte Bahnhofsgebäude und auf die kontinuierlich explodierenden Kostenvoranschläge konzentriert; doch wenn man die Risiken, die nach Meinung der Sachverständigen im Stuttgarter Untergrund auf die Tunnelbauer lauern, zur Kenntnis nimmt, wirken die derzeitig veranschlagten Kosten wie Schönwetterprognosen bei nahendem Hurrikan.

Stuttgart war immer schon ein Ort, an dem sich das höhere bautechnische Ingenieurwissen geballt hat wie nirgendwo sonst in Deutschland. Die führenden Köpfe der Stuttgarter Ingenieurschule gelten weltweit als Pioniere im Erproben neuer Bautechniken und als Instanzen in allen Problemfällen des Bauens. Doch beim weitaus komplexesten Bauprojekt der Stadt sind nach Meinung von Fachleuten die fälligen Voruntersuchungen nicht in der Intensität vorgenommen worden, die nötig gewesen wäre, um grünes Licht für das Projekt zu geben.

Frei Otto ist einer der Überväter der renommierten Stuttgarter Bau-Schule und einer der wichtigsten Konstrukteure der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ohne seine technisch-visionäre Vorarbeit hätte der Wunderbau des Münchner Olympiazelts nie errichtet werden können.

Frei Otto hat, vom Pritzker-Preis abgesehen, alle wichtigen Auszeichnungen auf dem Bausektor erhalten, doch in der Stadt, in der er als Architekt, Konstrukteur, Wissenschaftler und Lehrer ein Leben lang tätig war, wollte, nachdem Stuttgart 21 zum Projekt von „übergeordneter Bedeutung“ erhoben worden war, niemand mehr auf den lästigen Propheten im eigenen Lande hören. Alle Anfragen und Warnungen, die Frei Otto an die offiziellen Stellen richtete, wurden mit Hinweisen auf „höhere Interessen“ abgeschmettert.

Das ist umso rätselhafter, als Frei Otto Mitgewinner des Wettbewerbs für den künftigen unterirdischen Durchfahrbahnhof ist: Er hat den Siegerentwurf von Christoph Ingenhoven, der den begonnenen Vorarbeiten für den tiefgelegten Querbahnhof zugrunde liegt, in seinen konstruktiven Details präzise vorformuliert, also auch das Aussehen der Gleishalle wesentlich mitbestimmt.

Katastrophales Anschwellen des Bodens

Doch an der Eignung des Stuttgarter Talkessels für einen querschießenden Bahnhof, der als geschlossener Tunnel fast 100 Meter breit ist und zwölf Meter tief in die Erde hinabreicht, hat er immer gezweifelt. Außerdem wird der im Boden eingelassene Bahnhofsquerriegel den Schlossgarten in ganzer Breite durchschneiden, also die beiden derzeit nur durch eine Straße getrennten Teile des Parks noch einmal deutlich weiter auseinandertreiben.

Früh schon hat sich Frei Otto als Mitverantwortlicher darum nach den fälligen Untersuchungen des Grunds erkundigt, doch überzeugende Antworten sind die Behörden bis heute schuldig geblieben. Seit Januar 2009 ist Frei Otto jedenfalls aus dem Projekt Stuttgart 21 ausgeschieden.

Das schwerwiegende geologische Problem, auf das der Doyen der Stuttgarter Bausachverständigen hinweist, ist den lokalen Ämtern und Behörden fast notorisch bekannt. Doch die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Risiken zu minimieren, reichen nach Meinung der Fachleute in keinem Fall aus.

Die Bahn verkündet in ihren Stuttgart-21-Broschüren, dass sie Hunderte Probebohrungen im ganzen Stadtgebiet durchgeführt habe, um die vier Tunnel, die kreuz und quer unter die Innenstadt geschoben werden müssen, sinnvoll zu postieren.

In diesen Werbeprospekten ist natürlich nicht davon die Rede, dass bei den Bodenuntersuchungen an vielen Stellen, wie befürchtet, Anhydrit gefunden worden ist; jenes Mineral, das, wenn es längere Zeit mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, um 50 Prozent anschwillt und unaufhaltsam alles zur Höhe oder zur Seite drängt, was in seiner Nähe ist. „Salzsprengung“ nennen die Physiker diesen Vorgang, der beim Berg- und Tunnelbau katastrophale Folgen hat. Wasser als Problem…

Weiterlesen bei sueddeutsche.de, wie die geologischen Probleme die Kosten des Tunnelbaus in die Höhe treiben können. Sehr interessant und aufschlussreich sind auch schon die Kommentare dazu. Unbedingt lesen…

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