Wehner versus Strauß: »Herr Strauß und seine Mitsträuße«

Der Bundestag von gestern

Von Manuel Zava

Ja, so war das Anno Domini, als der pfeifenrauchende Herbert Wehner in den 1960er bis 1970er Jahren im Deutschen Bundestag dem schwergewichtigen Franz-Josef Strauß Kontra gab: Da flogen die Fetzen.

Da wurde noch gekämpft. Da gab es noch Ideologien. Da war der Politiker noch für den Menschen da, auch wenn der Kapitalismus sich immer stärker einmischte. Da wurden keine Schau- und Hahnenkämpfe ausgetragen, da waren es wüste, aber ehrliche Meinungen. Da war jeder mit Leib und Seele dabei. Auch beim mitunter lachenden Zuhörer.

Aber Beziehungen – die gab es damals schon, und das nicht zu wenig. Trotzdem stand immer noch der Bürger im Vordergrund, zumindest bei der SPD … als diese noch sozial war und Kommunisten in ihren Reihen hatte.

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Wie hoch ist das (Ge-)Wissen der Abgeordneten?

Und wie hoch ihre Zurechnungsfähigkeit?

Von Manuel Zava

Als ich die Meldung der Tagesschau über das Vorhaben von CDU/CSU, FDP und SPD (der modernen CSED?) zum Redeverbot im Deutschen Bundestag las und entsetzt hier veröffentlichte (ein Artikel vorher), überkam mir ein weiterer folgenschwerer Gedanke.

Denn warum tun die Regierenden sich so schwer, andere Meinungen zu akzeptieren als ihre eigenen? Warum müssen die Abgeordneten, die gegen bestimmte Vorhaben sind, die das Volk schädigen, mit Redeverbot belegt werden? Sie könnten doch auch leicht überstimmt werden. Und bei den Linken hat man ja sowieso schon den Verfassungsschutz auf deren Fährte gesetzt, wo mit Sicherheit die Piratenpartei bald folgen wird. Wieso also Redeverbot bzw. Einschränkung der Meinungsfreiheit?

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Rederecht einschränken – Eine diktatorische Forderung von CDU/CSU, FDP und SPD

Scharfe Kritik am „Maulkorb“ für Abgeordnete

Sollen Abgeordnete im Bundestag künftig nur noch reden dürfen, wenn es der Fraktion passt? Das ist – vereinfacht formuliert – der Plan von Union, FDP und SPD im zuständigen Geschäftsordnungsausschuss. Doch die Kritik an dem Vorhaben ist groß – und kommt auch aus den eigenen Reihen.

Ein Artikel von tagesschau.de

Der Plan von Union, FDP und SPD, das Rederecht im Bundestag künftig noch stärker als bisher zu reglementieren, ist auf heftige Kritik gestoßen. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, kündigte Widerstand an. „Die Vorschläge werden weder von Grünen und Linken noch vom Präsidenten akzeptiert. Sie sind nicht entscheidungsreif.“ Die mündliche Erklärung eines Abgeordneten vor einer Abstimmung werde faktisch abgeschafft. Das sei „in keinem Fall hinnehmbar“, erklärte er.

Linkspartei-Chef Klaus Ernst sagte der „Hamburger Morgenpost“: „Ein Maulkorb für Kritiker kommt für uns nicht in die Tüte. Abweichler sollen mundtot gemacht werden. Das widerspricht dem Geist der Verfassung.“

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Es ist wieder mal Freitag, der 13.

Aberglaube, preiswert und … gut?

Von Manuel Zava

Dieser Blog ist unabhängig, überparteilich und üüü-ber-haupt nicht abergläubisch. Hier schreiben nur rationale Menschen, die nie und nimmer auf die verrückte Idee kämen, ihre Leser vor Ausflügen am heutigen Tag zu warnen, nur weil mal wieder „Freitag, der 13.“ ist. Ganz im Gegenteil: ich hätte da so einen coolen Insider-Tipp a la Last-Minute:

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»Was ist ein Trauerfall?« – Eine kleine satirische Betrachtung

Kurzgeschichte: Vater und Sohn im Zeichen der Zeit

Ein Beitrag von Manuel Zava und Martin Schnakenberg

Dieser Beitrag stammt eigentlich aus meiner Pusteblume. Weil ich nämlich ein Liebhaber von Martin’s berühmten Vater/Sohn-Geschichten bin, die als schöne und lustige Satiren unter dem Titel „Papa, Matze hat gesagt“ immer herrliche Dialoge zwischen Vater und Sohn zu einem bestimmten Thema darstellen.

Deshalb fragte ich ihn, ob er mal einen Kurzdialog für mich und meinem Blog schreiben könnte. Er tat mir den Gefallen und ich veröffentlichte den Dialog natürlich zuerst bei mir in der Pusteblume, wiederhole es jetzt aber nach dem großen Erfolg hier noch einmal. Das Ergebnis ist ein zwar älterer Grundwitz, aber der kurze Dialog ist neu und könnte tatsächlich eine gespielte Szene in einem Bühnenstück sein: Der Sohn sitzt über seinen Hausaufgaben von der Schule und fragt seinen Vater nach einen Begriff. – Viel Spaß …

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Sahra Wagenknecht zu Gast bei SWR 1 in der Sendung „Leute“

Audiodatei der Radiosendung vom 01.03.2012

Nähere Informationen

Download Audiodatei (14.45 MB | mp3): SWR1, 01.03.2012

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Deutschland unterschreibt ACTA vorerst nicht

Nach Polen, Tschechien und Lettland hat auch Deutschland die Unterzeichnung des umstrittenen Urheberrechts-Abkommens ACTA aufgeschoben. Das FDP-geführte Justizministerium hat Bedenken, die nun diskutiert werden sollen. Die Aktivisten von „Stopp ACTA“ wird es freuen – sie planen für morgen Massenproteste.

http://www.tagesschau.de/inland/acta122.html?r=&lid=160732

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Aber, liebe Akteure, bedenkt auch folgendes: Wer frühzeitig des Sieges gewiss ist, wird einen derben Kahlschlag erleiden, sagt ein Sprichwort. Dieses Zugeständnis kann ebenso eine wohlwollende Pause sein, um die Gegner in Sicherheit zu wiegen. Der totale Powerschlag wird mit Sicherheit dann kommen, wenn alle mit Fussball oder Olympia beschäftigt sind — oder schlafen.

Wie heißt es doch so schön: „Spiele für das Volk“, damit man es ablenken kann von den kommenden Löwen, die es zerfleischen…

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