7 Tage 2013 und schon soviel schlauer ?

Von Martin Schnakenberg

Abgesehen davon, dass Silvester und Neujahr mit ihren Ansprachen aus dem Deutschen Regierungsviertel als Spinnertentage zu bezeichnen sind mit den heftigsten Lügen des kommenden Jahres, geht es uns doch noch so einigermaßen gut.

Aber zuerst einmal ein herzliches Hallo, Helau, Alaaf und Willkommen im neuen deutschen Wirtschaftswunderjahr 2013, in dem es den europäischen Banken und den Rüstungsfirmen mit Hilfe der deutschen Steuerzahler noch mal so richtig gut gehen wird. Ein bunter Querschnitt durch die Medienlandschaft soll die Stimmung ein wenig anheitern … helfen … nunja, für viele Lebewesen ist nicht alles Gold, was glänzt.

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Zocken mit Agrarrohstoffen „Ackermann bricht sein Versprechen“

Die Deutsche Bank spielte mit den Erwartungen vieler, weil man angedeutet hatte, dass man nicht mehr mit Lebensmitteln zocken würde und aus dem kontrovers diskutierten Agrarrohstoffmarkt aussteigen würde. Doch nun ist davon keine Rede mehr, was den Foodwatch-Chef Thilo Bode sehr empört: „Die Atmosphäre war sehr unangenehm“, erklärte er zu den Diskussionen mit der Deutschen Bank: „Die wollten meine Argumente gar nicht hören.“

Die Spekulationen mit Lebensmitteln sind einer der Hauptauslöser für Hungersnöte und moralisch sehr verwerflich. Für Bode ist nun ganz klar, dass Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sein Versprechen bewusst gebrochen hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,812214,00.html

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Das war doch wohl klar, dass solche Zocker nicht müde werden, ihre Geschäfte auch dann zu betreiben, wenn sie dabei über Leichen gehen müssen. Die Not wird nicht gesehen, nur der eigene Geldbeutel ist wichtig. Und wenn die Spekulation mit den Lebensmitteln in die Hose geht, gibt es wieder eine Party im Bundeskanzleramt und einige Steuermillionen wechseln den Besitzer.

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Aktion: Spekulationen mit Nahrungsmitteln stoppen!

Wie Finanzjongleure die Preise in die Höhe treiben

Eine Information von foodwatch e.V.

Es ist ein unmoralisches Spiel mit einigen wenigen Gewinnern – und vielen Verlierern: Investmentbanken spekulieren an den Börsen weltweit mit Agrar-Rohstoffen und treiben damit die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe. Was für Spekulanten und Banken ein lukratives Geschäft ist, hat vor allem für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt verheerende Folgen: Die steigenden Preise verursachen zusätzlichen Hunger. Spekulanten machen sich damit mitschuldig an der beschämenden Hungerkrise.

Das alles geschieht auch mit dem Geld, das wir in Pensionsfonds und Lebensversicherungen stecken oder an gemeinnützige Stiftungen spenden. Versicherungen, Stiftungsverwalter und Banken wetten damit auf die Preise für Nahrungsmittel wie Mais oder Weizen. Dick im Geschäft: die Deutsche Bank, eine der größten Investmentbanken der Welt.

foodwatch fordert: Schluss damit! Die einflussreiche Bank soll mit gutem Beispiel vorangehen und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen. Machen Sie daher jetzt Druck: Schreiben Sie direkt an Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, und fordern Sie ihn jetzt auf, die unmoralische Zockerei mit Lebensmitteln zu beenden:

eMail-Aktion: Hände weg vom Acker, Mann

Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen liegt voll im Trend. Kapitalanleger investieren Milliarden in die von den Investmentbanken und Hedgefonds aufgelegten Papiere für Wetten mit Rohstoffen. In dem ausführlichen Report „Die Hungermacher“ hat foodwatch die Auswirkungen dieser globalen Rohstoffspekulation untersucht. Das Ergebnis: Die weitgehend unregulierte Zockerei führt zu enormen Preissteigerungen. Vor allem die Menschen in Entwicklungsländern, die bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Essen ausgeben müssen, leiden darunter. Jede Verteuerung bei Nahrungsmitteln ist für sie eine existenzielle Bedrohung. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln 40 Millionen Menschen zusätzlich zu Hunger und absoluter Armut verdammt.

Und die Preiswetten haben völlig überhandgenommen: An einzelnen Börsentagen werden hochspekulative Verträge über das Volumen einer gesamten Jahresernte gehandelt.

Die Politik sieht dem Treiben im globalen Rohstoff-Kasino bisher weitgehend tatenlos zu. Die Lobby der Finanzindustrie wehrt sich erfolgreich gegen eine schärfere Regulierung ihrer Spekulationsgeschäfte. foodwatch fordert die Politik auf, dem unregulierten Treiben auf den Finanzmärkten ein Ende zu setzen.

Gleichzeitig wollen wir Druck auf die Finanzindustrie machen. Josef Ackermann ist nicht nur Chef der Deutschen Bank, sondern als Präsident des Weltbankenverbandes IIF auch der mächtigste Lobbyist der Weltfinanzindustrie. Wir fordern Herrn Ackermann auf, ein wichtiges Zeichen zu setzen und die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beenden. Schreiben auch Sie jetzt direkt an Josef Ackermann:

eMail-Aktion: Hände weg vom Acker, Mann

Klicken Sie sich rein,

Ihr foodwatch-Team

PS: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns.

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Skandal: Die Macht der Kirche und was die uns kostet

Nur Kirchensteuern? – Erinnerungshilfen

Was seit einiger Zeit in und mit den Kirchen geschieht, passt so langsam auf keine Kuhhaut mehr, um ein kleines Sprichwort zu bemühen. Nicht nur, dass ein Spruch von Jesus missbraucht wird zum „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn ihrer ist die Lust des Herrn!“. Es wird gezockt um staatliche Gelder, dass es mit Sicherheit sogar dem Herrn des höllischen Feuers zu heiß sein könnte.

In der Muskelkater-Reihe „Der Verein Kirche“ wird aufgezeigt, wie die Kirche im Laufe der Jahrhunderte zu ihrer finanziellen Macht gekommen ist und damals von vielen Fürsten unterstützt wurde. Siehe Die Kirche und der Mammon, Start und Die Kirche und der Mammon, Teil 1. Alles nach dem Motto: Wasser predigen und selber Wein saufen. Oder: Enthaltsamkeit predigen, selber wie die Maden im Speck leben – und dabei über menschliche Leichen gehen.

Am 4. Juni 2009 sandte die ARD um 21:45 Uhr den NDR/Panorama-Beitrag „Steuermillionen für die Kirchen“ in die Wohnzimmer mit dem Untertext: „Staat und Kirche sind in Deutschland getrennt. So sollte es eigentlich sein. Vor mehr als 200 Jahren musste die Kirche Macht und Ländereien an die weltlichen Herrscher abgeben. Doch immerhin wurde die Kirche entschädigt, und zwar in Form einer regelmäßigen Zahlung – bis in alle Ewigkeit?“

Hier zur Erinnerung der Beitrag von Panorama:

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Das ZDF-Magazin „Frontal21“ rollte angesichts der Staatsverschuldung und des sozial nicht annehmbaren Sparpaketes der Bundesregierung dieses Thema nochmal auf und stellte noch weitere Ungerechtigkeiten fest, die darauf hindeuten, dass in den Kirchen der Missbrauch an der Tagesordnung ist. Nicht nur Kinder werden hier sexuell missbraucht, sondern auch der Steuerzahler finanziell. Denn auch, wer nicht in der Kirche ist, Atheist, Moslem oder Buddhist: Wer deutscher Staatsbürger ist, wird über seine Steuerzahlungen zur Kasse gebeten für Gehalt und Renten der Bischöfe und Priester.

Wer dieses nicht als eine der größten Sauereien des Jahrtausends bezeichnet, kann nur ein auf Kosten der Allgemeinheit und zu Lasten der Armen lebender katholischer Bischof sein!!!

Die Sendung war erst vor kurzem am 3. August 2010.

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Sommerloch-Artikel: Willkommen bei facebook

Satire von NDR-Extra3

Weltpremiere auf x3.de: Nach „Du bist Terrorist“ und „Rette deine Freiheit“ jetzt der neue Film von Alexander Lehmann. Facebook — Endlich Freiheit für deine Daten!

Extra 3 im Internet: http://www.xdrei.de/

Mehr Videos:
http://www.ardmediathek.de und http://mediathek.daserste.de

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Gedanken zur Finanzkrise und den Betrügereien am Finanzmarkt

Wer zahlt jetzt die Zeche?

Okay, heute ist Fußball und kein Schwein interessiert sich heute für diesen Artikel des Muskelkaters. Aber trotzdem schreibe ich mal für die Wachen im Staat einige meiner Gedanken auf.

Jeden Tag nämlich liest man weiterhin davon … es ist meist nur sehr schwer zu entdecken: Die Finanzkrisen nehmen kein Ende. Viele Kenner der Branche warnen schon jetzt vor den Folgen der nächsten platzenden Finanzblase. – Und die Verschwörungstheorien, dass die Regierungen just die Zeit der Fußball-WM ausgesucht haben, um dem Volk einen Tiefschlag zu versetzen, werden immer mehr. Einige sagen sogar, dass die WM extra jetzt angesetzt wurde, um das Volk weiter zu demütigen und zu schädigen. Beweise werden aufgeführt, wie die jüngsten Streiche der Regierung: Sparpaket und Gesundheitsreform.

Früher hatte das Wort „Reform“ noch einen ganz anderen Stellenwert als heute, denn damals waren damit Verbesserungen, vor allem im sozialen Bereich, gemeint. Aber spätestens seit der Kohl-Regierung wissen wir es anders, und die Schröder-Agenda hat uns den Rest gegeben. Den Rest der Idee, einen sozialen und demokratischen Staat zu haben.

Der größte Teil eines sozialen Staates ist inzwischen verschwunden, weg gebeamt wie bei der Enterprise. Die Demokratie ist nur noch an einigen Punkten zu erkennen, wie z.B. Wahlen, die ohnehin nichts mehr bezwecken. Der einfache Bürger hat schon recht, wenn er sagt: „Warum soll ich noch wählen? Die da oben machen ja sowieso, was sie wollen!“ Ich ergänze: „Was die Lobby will!!!“

Der normale Bürger wird langsam ins Rutschen kommen, wenn er erstmal über den Taumel der Fußball-WM hinweg ist. Ich habe die Befürchtung, dass er dann nicht mehr hupend durch die Straßen fährt und „Deutschland-Deutschland“ ruft, wenn er erstmal erkennt, was während seiner Abwesenheit da oben in Berlin verbrochen wurde.

Und während die WM bejubelt wird und in Berlin die Korken knallen wegen dem tollen Coup gegen die Menschen des Landes, sind in der Finanzwirtschaft schon wieder fleißig die Spekulanten und Heuschrecken am wirbeln, um Wetten abzuschließen, welcher Staat als nächster Pleite geht. Siehe „Spekulant Soros wettert gegen Deutschland„.

Wenn ich mir das so mal als ganz normal denkender Mensch anschaue, kommen mir doch so einige Fragen oder Überlegungen:

  • Wenn ich etwas verkaufe, was ich nicht habe, kommt die Polizei und meint, ich sei ein Betrüger. – Am Finanzmarkt ist das legal, und nennt sich Leerverkauf.
  • Wenn ich ein leeres Paket bei der Post versende und hoffe, dass es dort verloren geht, spekuliere ich mit der Versicherung, um diese abzugreifen, worauf dann die Polizei kommt und meint, ich wäre ein Versicherungsbetrüger. – Am Finanzmarkt ist das legal und nennt sich dann: auf fallenden Kurs wetten.
  • Mache ich beide Dinge oben kombiniert, bin ich immer noch ein Betrüger in den Augen der Polizei. – Wäre ich Finanzjongleur, wäre das völlig legal, weil normales Tagesgeschäft.

Warum ist man in diesem Land mal ein Verbrecher und mal ein cooler Typ, der obendrein noch Boni bekommt?!! – Und das bei der selben Sache!!!

Ich finde, mit oder ohne ungedeckter Leerverkäufe bleibt doch am Ende immer der Bürger auf der Zeche sitzen.

Darum wäre es die bessere Lösung, dass sich der Staat grundsätzlich von solchen Rettungspaketen fernhält und besser Rettungspakete für die schnürt, die am unteren Ende der Daseinsspanne leben müssen. Denn wer spekuliert, soll wissen, dass er die evtl. Pleite danach selbst zu zahlen und zu verantworten hat. Weder Banken noch Firmen oder Staaten, überhaupt nichts (!) darf mit Steuergeldern für solche selbstverschuldete Pleiten geretten werden, wenn es irgendeinem Bürger der unteren Klasse schlecht geht. Deshalb muss auch mit sofortiger Wirkung das unselige Hartz4-Gesetz und die gesamte Agenda-2010 gestrichen und wirkliche Reformen geschaffen werden, die zum Wohl der Staatbürger dienen. Dazu gehören u.a. auch die Vermögens- und Reichensteuer, die Versteuerung von Spekulationsgewinnen, Erbschaftssteuer und der Wegfall der Begünstigungen für Hotels. Gleichzeitig die gesetzliche Festlegung des Mindestlohnes, die Erhöhung der Hartz4-Sätze (falls das Gesetz nicht gestrichen wird), Wiedereinführung der Rentenanpassung. Falls ich was vergessen haben sollte, bitte im Kommentar ergänzen.

Fazit: Da schreit die Finanzwelt nach dem freien Markt. Bitte, können sie gerne haben, wenn sie die Konsequenz daraus danach auch selbst zahlen. Jeder Bürger, der sich dann noch an diesem lustigen Spielchen beteiligt und mitzockt, muss sich halt des Risikos von dem totalen Verlust seiner Einlagen bewusst sein und sollte danach nicht weinend zu Vater Staat gerannt kommen.

Und jeder Bürger sollte sich auch bewusst sein, dass solche Parteien, die von der Lobby gesteuert werden und uns solche Pakete wie das Sparpaket und das Gesundheitspaket bescheren, die nur zum Nachteil von 80% der Bevölkerung sind, in Zukunft nicht mehr gewählt werden dürfen.

Wenn das konsequent durchgeführt würde, dann wären diese lustigen Spielchen ganz schnell nicht mehr ganz so lustig.

Aber vielleicht wäre den momentan Regierenden eine Revolution ja ganz recht, damit sie endlich wie seinerzeit in Prag die Revolte mit Panzer und Raketen niederschlagen können. Ein riesiger Erfolg für die Lumpenelite und die Parlament-Arier der 2000er-Jahre…

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