Gehören Berichterstattung und Wahrheit wirklich zusammen?

Pressefreiheit und was wir davon haben

Von Martin Schnakenberg

Wenn ich früher eine Zeitung aufschlug, dann konnte ich sicher sein, dass ich, je nachdem, wo ich wohnte, alle Informationen erhielt, die für mich wichtig waren. Aber mit dem Kauf der Zeitung hatte ich nicht die Informationen bezahlt, die sowieso kostenlos und in den Grundrechten (Informationsfreiheit) verankert sind, sondern ich bezahlte die Arbeit des Informanten, des Redakteurs, des Fotografen, des Setzers, des Druckers, des Packers, des Kontrolleurs, des Austrägers und noch vieler mehr, gleich mit. Ich bezahlte also alleine durch das Lesen meiner täglichen Zeitung eine ganze Menge Leute. Und, um es nochmal zu betonen, die Meldungen, die News, die Informationen, die mir von den Grundrechten her sowieso zustanden, blieben kostenlos. Wenn man also alles ein wenig zusammenfasst, war ich damals ein kleiner Unternehmer, nur deshalb … weil ich eine Zeitung meines Provinznestes gekauft hatte.

Wenn ich heute eine Zeitung kaufe, dann ist es egal, wo ich sie in meinem Landkreis oder Bezirk kaufe, denn sie sind sowieso alle gleich. Sie unterscheiden sich nur vom Namen her und dadurch, dass von Ort A, wo ich wohne, etwas mehr Fußball drin steht als von Ort B, wo ein weiteres Duplikat meiner Zeitung erscheint. – Außerdem habe ich immer mehr das Gefühl, dass ich früher ehrlich informiert wurde (meist kannte man auch einige Mitarbeiter der Zeitung persönlich) und heute nur mit dem, was ich wissen darf. Offiziell heißt das dann: „Daten- und Informationssortierung“. Was nichts anderes heißt als: diktieren, was ich wissen darf und was nicht. – Aber bitteschön … ich habe was dagegen, wenn man mir auf diktatorischer Art etwas von oben herab verschweigt. Denn das würde gleich gegen mehrere Gesetze verstoßen. Abgesehen von meinem flauen Gefühl im Magen, dass hier irgendeiner irgendwas vor mir geheim hält, etwas, was ich und wir nicht wissen darf/dürfen.

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Neuer Blog „Nordlichter“ hatte einen fulminanten Start

Skandinavien-Nachrichten jetzt ganz groß

Von Martin Schnakenberg

Okay, „ganz groß“ ist etwas übertrieben. Aber der Start war gut. Am ersten Tag bei der Ankündigung 30 Zugriffe, am nächsten Tag beim Kronprinzessinnen-Artikel 127 Zugriffe. Dann sackte es ab, weil kein Artikel erschien und ich nur intern arbeitete, auf ganze 1 Person am Sonntag. Heute am Nationalfeiertag der Norweger wurde es wieder besser – das Interesse nahm zu auf bisher 74 Leser.

Aber unter uns gesagt: so geht es eigentlich doch jedem, der einen neuen Blog aufbaut und hofft, dass dieser angenommen wird. Da müssen nun mal mehrere Faktoren zusammen kommen. Zuerst einmal das Thema des Blogs, dann sein Aussehen bzw. Design. Wenn beides stimmt, dann kommt es auf den ersten Artikel an. Bringt der was? Habe ich es richtig formuliert? Bin ich glaubwürdig? – Gefällt er mir selbst und bin ich ehrlich zu mir selber gewesen? Oder hätte ich besser einen Artikel von anderen verlinkt?

Letztendlich bringen diese Fragen alle nichts, weil sie nur das Selbstwertgefühl schädigen. Wer sein Blog nicht aus innerer Freude heraus macht, hat sowieso von vornherein verloren. Das merkt man im Moment vor allem an den Printmedien. Da fällt eine Zeitung nach der anderen aus meinem Blickwinkel, weil sie nicht mehr unabhängig ist. Fangen Redakteure an, dem politischen Wind zu folgen, müssen sie aufpassen, dass es nicht ein Darmwind ist. Dabei spreche ich nicht von der BLÖD-Zeitung, die sowieso und andauernd diesen Gerüchen anhängt. Ich spreche von den großen Medien und … von uns.

Natürlich hat jeder von uns eine vorgefertigte Meinung, die auch politisch sicher eine Richtung sein wird. Ich zum Beispiel habe eine linke Meinung und die kommt im Muskelkater voll zur Geltung – auch von meinen Mitautoren. Und so kann es auch passieren, dass man mal mit einem Kollegen eines anderen Blogs oder einem Redakteur einer Zeitung zusammen rasselt, weil da Meinungsverschiedenheiten sind. Aber die, würde mein Vater sagen, sind dafür da, um geklärt zu werden. – Etwas anderes ist es, wenn von vornherein der Stiefel eine andere Farbe hat oder kickt, ohne dass man den Befehl dazu gegeben hat. Beispiele: Nazi’s und Kirchen. Ersteres ist ganz klar, zweiteres ist nicht der Glaube gemeint, sondern einzig und allein die Kirchenorganisationen der Christen, Moslems und Juden, die seit Anbeginn gleich mehrere Schlamassel über die Welt gebracht haben und heute noch mehr denn je bringen. Diese beiden Themen sind für mich, aber auch für viele andere, ein rotes Tuch. Aber auch Themen, die, unbedingt und äußerst wichtig, vollständige Aufklärung benötigen.

Gut. Jetzt habe ich einen kompletten Schwenk vollzogen von „Bekanntgabe eines neuen Blogs“ bis hin zu „Allgemeines Gequatsche über Blogs, Medien und die es noch werden wollen“. Interessant, gell? War eigentlich nicht meine Absicht. – Oba wenn mer scho emol ins Schwätze komme … o mei! 😉

Bei dieser Gelegenheit merkt euch doch bitte untenstehende Adresse und schaut einfach ab und zu mal rein. Ich werde mich bemühen, obiges Selbstgesagte bei meinen nächsten Artikeln zu beherzigen.

Der neue Blog „Nordlichter“ soll in Zukunft Nachrichten aus Skandinavien bringen, wobei ich „Skandinavien“ großzügig von Grönland bis Finnland definiert habe. Nachrichten der Botschaften sollen natürlich nicht fehlen, denn dadurch werden u.a. auch die großen Veranstaltungen der Länder bekannt gegeben. Und – in Extraseiten werden auch die Länder einzeln vorgestellt, von der Wikipedia und von mir. – Außerdem soll noch gesagt werden: vollständig, und erst recht perfekt, wird es nie werden … das sieht man ja an Menschen, die nur ihren eigenen Vorteil in Geld und Macht suchen, obwohl sie genau wissen, dass sie, genauso wie wir alle, nackt von der Welt gehen müssen.

Hier jetzt also die Adresse von „Nordlichter“ – in der Hoffnung, dass noch mehr Artikel folgen werden und ihr Spaß an dieser Website findet.

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Hier geht es zu den → Nordlichtern

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Papa, Matze hat gesagt … – Heute: Abstammung und Verwandtschaft

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Heute habe ich mir mal ein Thema vorgenommen, was sowohl von der biologischen Seite her interessant ist, als auch, und hier ganz besonders, von der gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen. Und wenn der Sohn schon zum Vater geht und damit anfängt, was der ebenfalls 11-jährige Sohn eines anderen Vaters gesagt hat, ist das schon ein Zündstoff für eine interessante Unterhaltung mit vielen Themenbereichen, die alle zum gleichen Ziel führen, aber … die diesmal so ganz anders ausgeht, als wie man gewohnt ist … und dazu noch sehr provozierend.

Übrigens habe ich zwischen den Zeilen noch etwas Platz gelassen, damit man auch die lesen kann. 😉

Aber auch, wenn dieser Dialog diesmal nicht so mit Witz durchdrungen ist, wie die vorherigen, … trotzdem viel Spaß … und beim Lesen ein kleines Oops- oder Aha-Erlebnis.

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Schwein oder Schein

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Wer eine Tochter zu Hause hat, der kann sich glücklich schätzen. Denn die geht entweder zu ihrer Mutter und befragt sie um die neusten Moden, oder kommt zum Vater, um zu schmusen und über ihren neusten Schwarm aus irgendeiner TV-Serie zu reden und zu lechzen. – Wer aber einen Sohn zu Hause hat, muss sich als Vater schon auf andere Sachen gefasst machen, die meist Fragen über Fragen bedeuten und einem den letzten Nerv rauben können. Vor allem dann, wenn bei einem Thema, was eigentlich schon klar ist, immer und immer wieder Einwände kommen und die Fragen einfach kein Ende nehmen wollen.

Und … man ganz zum Schluss drauf kommt: Der Kleine hat vielleicht doch garnicht mal so Unrecht…

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Missverständnisse und die Peepshow

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Ich sag’s mal so: Einen 16-Jährigen zu Hause zu haben, ist nicht leicht. Andersrum für ihn plädiert: Einen Vater und dessen Partner zuhause zu haben, die dementsprechend älter sind, ist sicher auch nicht leicht. Positiv an der Sache ist allerdings, dass sich in meinem Fall Vater und Sohn verstehen. Was weiter bedeutet, dass ich mich auch mit seinen Freunden und deren Einstellungen verstehe und gleichzeitig auch die Freunde meines Sohnes sich mit meiner Einstellung einverstanden erklären. Das ist doch schon erstmal eine gute Sache, oder?

Wenn dann allerdings ein ziemlich langes Gespräch sich daraus ergibt, wo der andere Vater eines Sohnes wiedermal zum Kernpunkt wird, dann kann es auch Unannehmlichkeiten geben, oder ein ziemlich arges und unangenehmes Streitgespräch. Wie zum Beispiel folgende fiktive Unterhaltung. Viel Spaß dabei …

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Blogger oder nicht?

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Eigentlich wollte ich diesen Artikel nicht veröffentlichen, da er nur für unser Forum geschrieben wurde. Aber nach vielem Hin und Her und auch einigen Mails entschloss ich mich, es doch zu tun. Hier also ein typisches Vater-Sohn-Gespräch zum Thema Blogger oder nicht?! – Viel Spaß dabei.

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SOHN: „Du Papa? Ich hab da mal ne Frage.“

VATER: „Nanu? Du hast ’ne Frage?“

SOHN: „Ja, wieso?“

VATER: „Weil du sonst immer damit kommst, dass Matze gesagt hätte, was sein Vater wieder für dummes Zeug von sich gibt.“

SOHN: „Kann sein. Aber das kommt später auch noch.“

VATER seufzt: „Und ich dachte schon, ich könnte jetzt mal in Ruhe meine Zeitung lesen.“

SOHN: „Kannst du ja auch. Da steht ja schon alles drin, was ich dich fragen wollte.“

VATER verblüfft: „Du liest die Zeitung??? Das ist ja mal was ganz Neues. Sonst gehst du doch immer gleich in dein Zimmer und schaltest deinen Internet-Freak an.“

SOHN berichtigt: „Ich schalte keinen Internet-Freak an, sondern ich bin ein Freak und unterhalte mich mit anderen Usern…“

VATER: „Ja schon gut, hab’s kapiert. Und warum denn jetzt das Interesse an der Zeitung, wenn du als Freak doch schon alles von dem blöden Kasten erfährst?“

SOHN holt tief Luft: „Zuerst einmal ist das kein blöder Kasten. Sonst hättest du ihn mir ja wohl nicht geschenkt…“

VATER dazwischen: „Ja ich weiß. War ein Fehler von mir.“

SOHN unbeirrt weiter: „… und zweitens ist meine Hausaufgabe, daß ich die Aussagen von den Meldungen der Medien mit denen der Blogger vergleichen soll!“

VATER: „Na dann mal los. – Was sind überhaupt Blogger?“

SOHN: „Das sind Leute, die ähnlich wie Redner oder so schreiben.“

VATER: „Du meinst Journalisten?“

SOHN: „Ja genau. Nur es sind meist keine Journalisten, sondern privat und machen das von sich aus.“

VATER: „Du meinst also, dass das Menschen sind, die ihre Meinung in die Welt setzen, ohne jemals Journalisten gewesen zu sein???“

SOHN: „So ungefähr, bei den meisten zumindest. Aber ich wollte dich ganz was anderes fragen…“

VATER erbost: „Ja das gibst doch wohl nicht! Ich nehme mal ganz stark an, dass der Vater von Matze auch so einer dieser Besserwisser ist…“

SOHN zaghaft: „Naja, er schreibt auch…“

VATER: „Was heißt hier Naja. – Diese Leute haben doch wohl alle einen Knacks! Die meinen wohl, daß sie überall protestieren und aufmucken können! – Ne mein Lieber, da hältst du dich ganz schön von fern. Hast du mich verstanden?“

SOHN: „Nagut, wenn du meinst. – Aber was ist denn so falsch daran?“

VATER: „Solche Leute bringen die ganze Welt in Unordnung mit ihrem ewigen Gemeckere. Sowas ist doch nicht mehr tragbar. Sowas sollte man verbieten!!!“

SOHN: „Also Matze sagt, sein Vater hat gesagt, daß sie schon viele Menschen auf diese Art aufgeklärt haben über die Missstände in der Welt.“

VATER: „Ach nee. Matze’s Vater weiß es ja mal wieder alles besser als dein eigener Vater!“

SOHN: „Nee, das nicht grade…“

VATER: „Also. Dann lass‘ mich jetzt gefälligst mit deinen unsinnigen Bloggern in Ruhe!“

Kleine Pause

SOHN: „Was liest du grade?“

VATER: „Einen wunderbaren Artikel von einem gewissen Eifelphilosophen. Wirklich interessant, was der schreibt. Und so verständlich.“

SOHN grinst in sich hinein: „Jaaa genau. Und hast du da noch mehr Artikel, die interessant sind?“

VATER hämisch: „Und ob, mein Sohn. Die Zeitung steht voll von wunderbaren und vorzüglichen Artikeln, die mir aus der Seele sprechen. Hier auf Seite 3 der Artikel vom einem, der Trottelbot heißt, einfach perfekt formuliert. Oder auf Seite 5 ein Artikel von Muskelkater, der sehr gut aufklärt und es auf den Punkt bringt. Oder hier, Seite 11 auf der Kulturseite, eine Reportage von einem gewissen Tim. Das sind echte Journalisten wie dieser Ludischbo und seiner Kolumne oder die Kriegspostille. – Warum lachst du so hämisch?“

SOHN: „Papa, Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, dass er mit mir wettet, das du nochmal auf meine Worte reinfallen würdest, wenn ich nicht mit ihm beginnen würde!“

VATER erstaunt: „Ja und? Was hat das mit unserem Gespräch zu tun?“

SOHN lacht: „Papa, überlege mal. Alle, die du aufgezählt hast mit den Artikeln, sind die, die du nicht magst. … Blogger!!!“

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