Das Wetter, der Winter, die Experten und mein Gedicht

Voraussagen kann ich auch

Bericht und Gedicht von Martin Schnakenberg

Der Kater im Schnee.Das österreichische Boulevard-Blatt Krone, was in etwa mit der Bildzeitung vergleichbar ist, brachte gestern schon einen Artikel, der sich mit den Aussagen russischer Experten befasste, die einen Jahrtausendwinter voraussagten.

Durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sei der Golfstrom schwächer geworden, was dazu führt, dass Europa vor einem Jahrtausend-Winter steht. Dies ist zumindest die Ansicht der russischen Meteorologen. Wobei man schon hier stutzen sollte, denn wir befinden uns gerade mal am Anfang des Jahrtausends. Würde diese Aussage im Jahre 2900 dahingestellt werden, wäre sie schon glaubwürdiger. Allerdings: Die Russen lagen bisher immer sehr dicht am Endresultat.

Deutsche und österreichische Meteorologen sehen allerdings keinerlei Anhaltspunkte. So sagte der österreichische Meteorologe Gerhard Wotawa, dass zwar mit einem überdurchschnittlich kalten Januar zu rechnen sei, mehr könne aber nicht vorhergesagt werden.

Der Klimaforscher Erich Roeckner tat die Prognosen der russischen Kollegen als Profilierungssucht ab. Momentan sind langfristige Vorhersagen noch in den Kinderschuhen, so dass diese nicht seriös sind, meinte er.

Genaueres kann man in der Quelle www.krone.at nachlesen.

Nunja, wir in Mitteleuropa befinden uns zurzeit in einer kleinen Zwischenphase der letzten Eiszeit. Im Normalfall sind die Pole eisfrei und wir bewegen uns dorthin, damit sie es wieder werden. Das heißt: Das Holozän, in dem wir heute leben, ist eine Warmzeit innerhalb des – in größeren Zeiträumen zu sehenden – aktuellen Eiszeitalters, der pleistozänen Eiszeit. Dieser besagte Zeitraum ist nicht nach einzelnen Jahren zu sehen, sondern in ganz anderen Dimensionen. Man geht hier von einem großzügig geschätzten Zeitraum von 10.000 bis 400.000 Jahren aus, innerhalb dessen sich das Klima verschiebt von der jetzigen (Noch-) Eiszeit zur Warmzeit. Der Mensch kann es zwar beschleunigen, indem er Treibgase in die Luft bläst, aber es spielt in der globalen Klimaverschiebung eine untergeordnete Rolle. Zumindest CO2 hat hier einen sehr geringen Einfluß, auch wenn es uns die Politik und die Wirtschaft immer glauben machen möchte. Sie spinnen die Klimalüge bis zum Exzess, um von den wahren Umweltsündern abzulenken, die Unmengen an Methan in die Atmosphäre ablassen. Sie verschweigen es uns, weil sonst kein Profit mehr zu machen ist, wenn die Menschen erst einmal aufwachen. Schaut euch einfach mal um bei Wikipedia zum Thema Zwischeneiszeit und allgemeinem Klima … die Artikel sind alle sehr gut erklärt.

Kommen wir zurück zum Wetterbericht. Was daraus geworden ist, sehen wir, wenn der Frühling 2011 wieder beginnt. Bis dahin lasst uns diese wunderbare, klare und frische Luft da draußen einfach nur genießen. Wintersport ist was feines, ob es jetzt Schilaufen oder Eislaufen ist. Mir gefällt er, der grimmige Geselle, Väterchen Frost. Und ich habe schon im zarten Alter von 17 Jahren ein Gedicht geschrieben, welches in der Zwischen(eis)zeit weit gereist ist. Es ist heute noch genauso modern wie vor 40 Jahren, trotz Expertenmeinungen.

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Ich wünsche eine fröhliche Winterzeit, aber – seid wachsam und kontrolliert die Politiker weiter. Denn die bereiten eine politische Eiszeit vor, die wahrlich zum Fürchten sein wird. Die Proteste und Demonstrationen haben gerade erst begonnen – und sind auch wahr genommen worden … mit Pfefferspray und Wasserwerfern. Jetzt heißt es zum Trotz: weiter machen und nicht aufgeben. Am Klimawandel können wir Menschen nichts ändern, das nimmt alles seinen natürlichen Lauf. Aber eine soziale Eiszeit in Politik und Wirtschaft zum Schaden der Allgemeinheit können wir noch verhindern.

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Der Winter kommt

Es wird kälter

 

Ein Bericht von der RP-Online, aktualisiert: 28.11.2009 um 14:24 Uhr

Offenbach (RPO). Das Schmuddelwetter bleibt zwar in den nächsten Tagen bestehen, aber es wird kälter. In den Bergen zieht allmählich der Winter ein. Ein Tiefdruckgebiet leite am Sonntag die Wetterumstellung allmählich ein, teilte der Deutsche Wetterdienst am Samstag mit.

Am Sonntag halten sich im Norden und Westen weiter dichte Wolken und es regnet zeitweise. Im Westen kann der Regen am Nachmittag gebietsweise auch kräftiger sein. Im Osten und Süden ist es wechselnd bewölkt und weitgehend trocken. Die Höchsttemperatur liegt zwischen sieben und elf Grad, in den Bergen um fünf Grad.

In der Nacht zum Montag und tagsüber kommt die Kaltfront langsam weiter nach Osten voran und sorgt vor allem im Alpenraum für einen Wetterwechsel. Auf den Föhn folgen zum Teil ergiebige Regenfälle, die in Lagen oberhalb von 800 bis 1000 Meter rasch in Schnee übergehen. Am Montag sinkt die Schneefallgrenze allmählich auf 600 Meter ab. Nach Westen kann es größere Auflockerungen geben und es bleibt trocken. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen vier und neun Grad, am Alpenrand um null Grad.

Am Dienstag ist es in großen Teilen von Deutschland stark bewölkt. Größere Wolkenlücken mit zeitweiligem Sonnenschein gibt es im Westen und Nordwesten. Im Osten und Süden regnet es weiter. Die Höchsttemperatur erreicht Werte zwischen drei und acht Grad. Am Alpenrand und in den Hochlagen der östlichen Mittelgebirge gibt es zum Teil Dauerfrost.

Anmerkung vom Muskelkater:

Naja, an die Kälte sind wir ja inzwischen gewöhnt. Die soziale Kälte greift voll in Deutschland. Da hilft auch kein zweiter Pullover mehr, und richtig dick und mollig anziehen ist bei Hartz4 nicht drin. Auch nicht bei den Rentnern und allen anderen, die leiden müssen und unter den Regierungen seit der Kohl-Ära stöhnen und buckeln. Aber eines ist sicher: An einer staatlich verordneten Schweinegrippen-Welle werden wir nicht krepieren, eher an einer Wester-Welle und dem Merk(el)zettel, auf dem geschrieben steht:

„Jetzt seid ihr dran. Der Winter kommt!“

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