Krakatau – Ein Vulkan verändert die Welt

Naturkatastrophen spannend nacherzählt

Eine filmische Dokumentation von Jeremy Hall

Die Explosion des Krakatau am 27.08.1883 war einer der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Neuzeit und eine Katastrophe globalen Ausmaßes. Auf den umliegenden indonesischen Inseln starben über 35.000 Menschen durch die verheerende Flutwelle, die der Ausbruch verursachte. Die Dokumentation rekonstruiert die dramatischen Ereignisse vor und nach der Explosion. Mit fesselnden Spielszenen und atemberaubenden Computeranimationen zeichnet sie die genaue Chronik der Katastrophe nach.

Am 27. August 1883 explodiert die Vulkaninsel Krakatau vor den Küsten Indonesiens. Es ist einer der gewaltigsten Ausbrüche der Neuzeit. Asche und Gestein werden Kilometer weit in die Luft geschleudert. Zwei Drittel der Insel versinken im Meer und lösen einen verheerenden Tsunami aus. Die Flutwelle ist doppelt so hoch wie diejenige vom Dezember 2004 und überrollt die Küsten von Java und Sumatra. 36.000 Menschen sterben.

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Umfrage: Profit vor Sicherheit? Ist das Flugverbot übertrieben?

Aus dem Yahoo News Blog

Es ist ja schon viel geschrieben worden über den Vulkan Eyjafjallajökull, den nur jemand flüssig aussprechen kann, der entweder Isländer ist oder sowieso schon einen Knoten in der Zunge hat.

Einfach mal probieren, flüssig reden, ohne zu stocken: E’ija-fjatla-jökytl, so gehts schon besser, gell? – Und richtig ausgesprochen hört ihr es hier. Er ist mit seinen 1666 Metern Höhe der fünftgrößte Gletscher Islands, der unter sich einen Stratovulkan mit eigener Magmakammer beherbergt. Um nicht alles neu erzählen zu müssen, lest es mal in der Wikipedia durch. Ist sehr gut beschrieben und auch verständlich.

Ich wollte aber etwas anderes. Denn im Yahoo News Blog wurde eine Frage gestellt, die ich hier ganz frech übernehmen und zur Diskussion stellen möchte.

Frage: Ist das Flugverbot übertrieben?


Aus Yahoo http://de.news.yahoo.com/blog/allgemein/beitrag/68803/:

Für ein Flugchaos ungekannten Ausmaßes sorgte am Wochenende die Aschewolke vom isländischen Vulkan Eyjafjallajoküll. Ein Großteil des europäischen Luftraums wurde gesperrt. In Deutschland sind nach letzten Informationen der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Flughäfen bis Dienstagmorgen, 2 Uhr, geschlossen. Viele deutsche Fluggesellschaften halten das Flugverbot für überzogen.

Für Reisende ist das Flugverbot natürlich unerfreulich und ärgerlich. Viele Passagiere errichteten sich an Flughäfen notdürftige Übernachtungscamps oder wichen auf Hotels aus. Für die Luftfahrtgesellschaften allerdings bedeutet die tagelange Sperrung des Luftraumes neben logistischem Sonderaufwand vor allem ein finanzielles Fiasko. „Spiegel Online“ berichtet, dass Airlines mit Umsatzeinbußen von etwa 150 Millionen Dollar pro Tag rechneten.

Dieser Verlust dürfte umso mehr schmerzen, da sich die kritischen Stimmen zu dem angeordneten Flugverbot, das vor allem auf Computersimulationen basiert, häufen. Nachdem Lufthansa und Air Berlin am Wochenende erfolgreich Testflüge absolviert hatten, äußerte Air Berlin-Chef Joachim Hunold gegenüber der Bild am Sonntag sein Unverständnis für die Sperrung: „Uns verwundert, dass die Ergebnisse der Testflüge von Lufthansa und Air Berlin keinerlei Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Luftsicherheitsbehörden gefunden haben.“

Im „Bayerischen Rundfunk“ erklärte eine Sprecherin des DFS dagegen: „Für die Deutsche Flugsicherung steht die Sicherheit in diesen Dingen an erster Stelle.“ Außerdem „waren [die Maschinen] nicht mit Passagieren besetzt, weil sie nach Sicht geflogen sind.“ Solche Testflüge fänden in anderen Lufträumen statt als Passagierflüge.

Auf die Kritik Hunolds, dass der Deutsche Wetterdienst nicht einmal einen Wetterballon zur Wertemessung der Asche eingesetzt habe, entgegnete ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes gegenüber der „taz“: „Der Vorschlag, einen Wetterballon hochzulassen, ist lächerlich. (…) Die gewonnenen Daten wären reiner Zufall. Die Fluggesellschaften suchen jetzt einfach einen Schuldigen für ihren Schaden.“

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) beharrte in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung auf die Priorität der Sicherheit: „Ich bin kein Panikminister! Ich halte mich strikt an internationale Vorgaben, wie im Falle von Vulkanasche vorzugehen ist. Alles andere wäre unverantwortlich. Bei allem Verständnis für die Klagen der Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber über Umsatz- und Gewinneinbußen – das Geschrei möchte ich hören, wenn etwas passieren würde!“

Was meinen Sie: Für die Luftfahrtgesellschaften ist eine tagelange Sperrung des Luftraumes ein finanzielles Fiasko. Durch einen Abgleich von computerbasierten Daten, Ergebnissen aus Testflügen und praktischen Erfahrungswerten wäre eine raschere Aufhebung des Flugverbots eventuell möglich. Allerdings müssten das Bundesverkehrsministerium und die DFS dann eine Entscheidung über das Flugverbot in Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften treffen. Und bestünde dann nicht die Gefahr, dass die Sicherheit der Passagiere für wirtschaftliche Interessen aufs Spiel gesetzt wird? Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Anmerkung:

Bei Yahoo fand schon eine lebhafte Diskussion statt. Teils bedächtig, teils erklärend, teils hysterisch, teils witzig. Aufgefallen sind mir die Kommentar #16 und #28.

Und jetzt bitte ran an die Erklärungen …

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