Tells Erben

Der Weg zur modernen Schweiz

Von Martin Schnakenberg

„Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr …“. So beschrieb Friedrich Schiller dichterisch den Bund der Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden im Jahre 1291, der noch heute als Geburtsstunde der Schweizer Eidgenossenschaft gilt. Obwohl dieses nur einer von vielen Zusammenschlüssen von Bürgern und Berglern im Raum zwischen Bodensee und Norditalien war, die alle den Zweck verfolgten, sich vom Druck übermächtiger Nachbarn zu befreien.

Im 14. Jahrhundert schlossen sich dem Bund Luzern, Glarus und Zug an, vor allem aber die mächtigen Städte Zürich und Bern. Anfang des 16. Jahrhunderts war es dann zur „13örtigen“ Eidgenossenschaft gewachsen, zu der nun auch Freiburg, Solothurn, Basel, Schaffhausen und Appenzell gehörten. Ihre gemeinsamen Angelegenheiten besprachen die 13 „Kantone“ in einem „Tagsatzung“ genannten Rat, der vor allem die Außenpolitik regelte und die Verwaltung der eroberten oder hinzugekauften Gebiete.

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Klitzekleiner Nachtrag zur Landtagswahl im Saarland

Spätestens seit der Saar-Wahl wissen wir nun, dass die CSED auch in Westdeutschland angekommen ist. Denn wenn schon die ehemalige Volkspartei der Sozies im Osten pausenlos mit den Christen koaliert, dann kann sie es auch im Westen tun. Weil ja die Gemeinsamkeiten der ehemaligen Blockparteien CDU und SPD so frappierend vielfältig sind und der Angstgegner Die Linke. als soziales Gewissen so wenig mit ihnen zu tun hat. CSED – Christlich Soziale Einheitspartei Deutschlands. Eigentlich gehört da ja noch ein U für Unsozial dazwischen, aber sei’n wir doch fair: denn wenn wir jetzt alle negativen Eigenschaften abgekürzt aufzählen sollten, wäre der Name der Partei noch nicht mal mehr in einem 20bändigen Lexikon zu erfassen. Also begnügen wir uns mit dem, was auf den Stimmzettel passt.

Aber ich komme schon wieder ins Schwärmen. Lesen wir uns lieber mal durch, was das Neue Deutschland in einem wunderbar neutralen Artikel dazu sagt. Diesmal ohne weiteren Kommentar, weil damit alles gesagt wurde:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/222445.trend-zur-grossen-koalition.html

Auch die Wiener Zeitung berichtet objektiv – und über einen hocherfreuten Sigmar Gabriel. Es ist doch immer wieder erbauend zu beobachten, mit wie wenig man andere Menschen glücklich machen kann:

Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel zeigte sich erfreut über die Stimmenverluste der Linkspartei, deren Spitzenkandidat Lafontaine früher selber einmal SPD-Chef und Saar-Ministerpräsident war. „Auch im Saarland ist die Linkspartei im Sinkflug, und das wird so weitergehen“, sagte Gabriel.

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/top_news/445878_Die-Piraten-entern-auch-das-Saarland.html

Und was schreibt Presse.com? Sie beschäftigt sich mit dem Phänomen der Piraten. Wobei ich sagen muss: Wenn Störtebeker noch leben würde, hätte er den Bundestag schon lange geentert und wäre Kanzler auf Lebenszeit – falls ihn Ackermann und Konsorten nicht vorher im Jadebusen versenkt hätten.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/743801/Piraten_Ohne-Kurs-mit-voller-Fahrt

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