Die gesammelten Sprüche, Wortspiele und Zitate im Muskelkater

Seit einem Jahr liebgewordene Begleiter

Von Martin Schnakenberg

Ich weiß, es gibt wichtigeres zu berichten, als sich um Sprüche und Zitate zu kümmern. Andererseits aber ist der Muskelkater kein Newsblog, sondern er berichtet über Ungerechtigkeiten genauso wie über Erfreuliches, über Lapidares genauso wie über Hochinteressantes aus der Wissenschaft, über Geschichtliches aus der jüngsten Vergangenheit genauso wie über die menschenverachtende Politik der Neuzeit.

Und dabei dürfen die Sprüche und Zitate, die seit knapp einem Jahr zum Muskelkater (links oben) dazu gehören, natürlich nicht fehlen. Deshalb dachten wir uns in der Redaktion, diese mal, zumindest die wichtigsten, als eigenständigen Artikel zu bringen. Denn ziemlich oft passt das jeweilige Zitat oder der eigenmächtige Spruch – sprichwörtlich – wie die Faust aufs Auge und damit haargenau auf die Situation, die wir gerade erleben. Und vielleicht entdeckt der eine oder andere ja einen Spruch für sich. Zum Nachdenken, zum Vordenken, zum Reflektieren, zum Sinn des Lebens, zum Leuchter des Jahres, zum Ansporn, zum Zentralsatz, zum Zitat des Monats, oder zum helfenden Gedanken an einen Widerstand gegen Ungerechtigkeiten, hier und heute. — Viel Spaß also und f.F. (fiel Fergnügen).

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LSVD & FES: Regenbogenfamilienseminar mit brandneuen Themen

30. Sept. bis 2. Okt. 2011 – Anmeldungen ab jetzt

Von Dr. Elke Jansen, Projekt „Regenbogenfamilien“

Liebe Freundinnen und Freunde, wie auch in den vergangenen Jahren führen wir das LSVD-Familienseminar 2011 gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung durch.

Unter dem Motto „Regenbogenfamilien eine neue Familienform: Herausforderungen & Gestaltungsräume“ lädt der LSVD ein zum achten Familienseminar für lesbische Mütter, schwule Väter und solche, die es werden wollen.

Es findet vom 30. September bis zum 02. Oktober 2011 im „Haus am Pichelssee“ in Berlin (Spandau) statt.

„Regenbogenfamilien“ haben sich als eigenständige Familienform etabliert, wie Eineltern- oder Patchworkfamilien. Eine junge unkonventionelle Familienform zu sein, bietet Nachteile, aber auch Vorteile:

Für Familienmodelle, die dem Vater-Mutter-Kind(er)-Konzept nicht entsprechen, gehört es zum Alltag, immer wieder mit klassischen Familien- und Rollenkonzepten verglichen zu werden. Problematisch wird das Abweichen von klassischen Familienstrukturen immer dort, wo die „Nicht-Anwesenheit“ eines Elternteils als Defizit bewertet und vermittelt wird. Gerade Regenbogenfamilien sehen sich hier mit etlichen Vorbehalten gegenüber ihrer Familienform konfrontiert, die die rechtliche wie gesellschaftliche Ungleichbehandlung fördern.

Auf der anderen Seite bietet diese Abweichung von klassischen Familienkonzepten Mütter- und Väterpaaren in Regenbogenfamilien wie in Mehrelternkonstellationen die Möglichkeit, individuelle Beziehungsstrukturen und Rollendefinitionen neu zu entwickeln, zu erproben und zu etablieren.

Wo stehen lesbische Mütter, schwule Väter und ihre Kinder heute in Recht, Politik und Gesellschaft? Welche Wege stehen Lesben und Schwulen in Deutschland aktuell für die Verwirklichung eines Kinderwunsches offen? Welche Handlungsspielräume bieten sich Regenbogenfamilien bei der Definition und Gestaltung von Elternschaft und Erziehung?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unseres Familienseminars. Lesbische Mütter, schwule Väter und ihre Kinder sowie Lesben und Schwule, die über Familiengründung nachdenken, sind herzlich eingeladen, sich in Vorträgen und Arbeitsgruppen zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.

Kinder und Jugendliche aus Regenbogenfamilien sind herzlich willkommen, gemeinsam mit ihren Eltern am Seminar teilzunehmen. Parallel zu den Arbeitsphasen wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Programm und Anmeldeformular finden sich hier.

Dr. Elke Jansen
Projekt „Regenbogenfamilien“
Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) e.V.
Pipinstr. 7
50667 Köln
Tel.: 0221-925961-16
Fax: 0221-925961-11
Email: Elke.Jansen@lsvd.de
http://www.family.lsvd.de/

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Wer ist hier feige, bitteschön?

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Der folgende Dialog hat eine wahre Vorgeschichte: Als ich während eines Einkaufbummels kurz vor einer Parkplatzausfahrt stehen blieb, um mich mit jemandem zu unterhalten, überholte mich eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter, die vor ihr lief.

Auf der Höhe der Ausfahrt raste plötzlich ein Auto heraus und musste mit quietschenden Bremsen halten, weil in diesem Moment das kleine Mädchen auf der Ausfahrt stand. Die Kleine fiel vor Schreck hin, wobei ihre Puppe auf die Motorhaube knallte. Sofort sprang der Fahrer raus und brüllte sie an: „Kannst du nicht aufpassen, dumme Göre? Jetzt hast du mir ’ne Beule in meine Motorhaube geschlagen!“ – Da die Mutter sich vor Schreck nicht rührte, kam ich hinzu und wies mit dem Finger auf sein Handy: „Und ich rufe jetzt sofort die Polizei, weil Sie während der Fahrt telefoniert haben!“ – Der Mann wurde blass, schaute auf sein Handy und fing an zu stottern: „Das … das wollte ich nicht.“ – Ergebnis: dem Mädchen war außer dem Schreck nichts passiert, die Frau erhielt 200 Euro und die Sache war erledigt.

Mein Vater-Sohn-Dialog nimmt genau dieses Thema wieder auf. Viel Spaß, aber auch viel Input zum Überlegen des eigenen Handelns. Denn dieses kann auch auf viele andere Bereiche übertragen werden…

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Wer ist hier feige, bitteschön?

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Vater und Sohn im Auto.

SOHN: „Papa, Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, wer sich nicht einmischt, ist ein Feigling!“

VATER zerstreut: „Was ist schon wieder? Warte mal einen Augenblick, ich muß mich hier mal konzentrieren.“

Geräusch eines hochgezogenen Motors.

VATER: „So! Nun kann die Dame weiterschlafen am Steuer! – Und wer ist nun angeblich ein Feigling?“

SOHN: „Wer sich nicht einmischt! Matze sagt, sein Vater sagt, hauen ist keine Privatsache.“

VATER: „Hauen?“

SOHN: „Ja, hauen. Ich meine, prügeln, verdreschen, vermöbeln, zusammenschlagen, fertigmachen, in ’n Hintern treten…“

VATER unterbricht: „Ja doch, ich hab’s begriffen! Mein Gott, ich wünschte, dein Sprachschatz wäre auf allen Gebieten so atemberaubend.“

SOHN: „Das geht garnich. Weil’s nämlich bloß für hauen so viele Worte gibt. Matze und ich haben mal in so einem Buch nachgeguckt. Da war’n 76 Wörter für hauen und schlagen und so was. Und für „lieben“ gab’s bloß … ich glaub 17!“

VATER: „Na, das reicht ja wohl auch. – Wolltest du nicht über ganz was anderes reden?“

SOHN: „Na ja, eben, dass Matze’s Vater sagt, das geht jeden an, wenn geprügelt wird, und dass man sich da einmischen muß.“

VATER: „Da spielt Matze’s Vater ja wieder mal den großen Helden! Einmischen! In Prügeleien! Pah! Soll ich mich vielleicht dazwischen schmeißen, wenn sich zwei besoffene Typen in irgendeinem miesen Schuppen eins in die Fresse geben, wie?!“

SOHN verblüfft: „Aber Papa, wie redest du denn??“

VATER leicht verlegen: „Ich bediene mich nur der Sprache derer, die sich prügeln und in deren Auseinandersetzungen ich mich ganz bestimmt nicht einmischen werde.“

SOHN: „So was meint Matze’s Vater doch garnich! Er meint doch Kinder und Frauen! – Paß auf, da kommt ’ne Wegverengung…“

VATER: „Längst gesehen…“

SOHN: „Matze sagt, sein Vater sagt, man muß sich einmischen, wenn Kinder oder Frauen geschlagen werden. Weil sie die Schwächeren sind.“

VATER: „Nicht weil sie die Schwächeren sind, sondern sofern sie die Schwächeren sind! Nicht alle Frauen sind die Schwächeren. Ich hab schon Männer erlebt, die sich nicht nach Hause trauten, weil ihre liebe Frau Gemahlin … na, lassen wir das.“

SOHN: „Aber Männer haben mehr Muskeln. – He du, das war aber schon beinahe rot!“

VATER: „Das war nicht „schon beinahe rot“, sondern noch reichlich gelb.“

SOHN: „Aber die Kinder sind immer die Schwächeren!“

VATER: „Körperlich sicher. Natürlich. Dafür sind sie den Erwachsenen in anderer Hinsicht überlegen.“

SOHN: „In welcher denn?“

VATER: „Das müsstest du doch am besten wissen: Kinder können zwölf Stunden hintereinander Musik hören, sie können von früh bis spät durch die Wohnung rennen und Türen knallen, sie können … sie könnten monatelang ohne Seife, Zahnpasta und Kamm oder Bürste auskommen, sie können jede Menge Unordnung und …“

Sohn unterbricht: „Aber das nützt ihnen doch alles gar nichts, wenn sie geprügelt werden!“

VATER: „Nein – aber andererseits führen diese besonderen Talente der Kinder gerade zu jenen Auseinandersetzungen, bei denen es dann schon mal eine Ohrfeige setzt.“

SOHN: „Ohrfeige … davon redet doch keiner. Es geht doch um richtige Prügel! Manche Kinder werden dauernd geprügelt! Wegen jedem bisschen. Halbtot geschlagen werden die! Und da muß sich eben jeder drum kümmern!“

VATER: „Ja, natürlich – da hast du recht.“

SOHN ereifert sich: „Oder auch mit den Arbeitslosen und Rentnern. Die werden auch geprügelt. Matze’s Vater sagt, es gibt keine Arbeit und trotzdem werden die bestraft, weil sie keine Arbeit bekommen können. Und dann zieht man denen lieber das Geld ab und unterstützt damit die Reichen, die sowieso schon genug haben. Matze’s Vater sagt, das ist auch eine Art des Prügelns. Und da sollte sich auch jeder drum kümmern, dass es anders wird.“

VATER: „Auch da hast du recht. Es ist eigentlich ziemlich ungerecht, was da gerade läuft. Aber das ist Politik. – Hattest du vorher nicht ein ganz anderes Thema?“

SOHN unbeirrt: „Aber die Leute machen das eben nicht! Sie haben Angst, dass sie Ärger kriegen. Die sind eben feige!“

VATER: „Was heißt hier feige … mit großer Wahrscheinlichkeit werden sie ja auch Ärger kriegen. Mit den Nachbarn, mit den Ämtern, mit der Polizei…“

SOHN: „Na und? Wenn’s doch wichtig ist?“

VATER: „Ja doch, du hast ja recht.“

SOHN: „Matze sagt, sein Vater sagt, wenn Menschen Sachen wären, dann wär das alles anders!“

VATER: „Was?“

SOHN: „Ja, weil das dann Sachbeschädigung wäre, wenn jemand ’ne Frau oder ’n Kind oder ’nen Hartz4ler kaputtmacht! – Und dann müsste der vielleicht blechen, Mann!“

VATER: „Blechen! Wie redest du denn schon wieder! Und überhaupt, was ist das alles für ein Unfug.“

SOHN: „Garnich! Sachbeschädigung ist ’ne klare Sache. Und so ’ne Frau zum Beispiel, wenn die auch noch arbeitet, die ist doch was wert!“

VATER: „Also, du erwartest wohl nicht, daß ich ernsthaft auf diese Hirngespinste eingehe.“ – Er hupt mehrmals. – „Nun sieh dir das an! Schon wieder so ein Kind auf’m Fahrrad ohne jede Beleuchtung!! Das ist doch der reine Selbstmord bei diesem Dämmerlicht! Wer soll denn so einen Schatten auf der Straße erkennen?!“

SOHN: „Dann halt doch an und rede mit dem Kind!“

VATER: „Um mir ’ne dämliche Antwort anzuhören?!“

SOHN: „Du sollst ja reden – nicht meckern!“

VATER: „Also, laß mich in Frieden. Ich kann nicht alle fünf Minuten anhalten, um ein Kind liebevoll davon zu überzeugen, dass es Licht an seinem Fahrrad braucht!“

SOHN: „Wenn ’s doch um Leben und Tod geht?“

VATER: „Das sollen sich dann mal die eigenen Eltern überlegen! Ist ja schließlich und endlich nicht mein Kind.“

SOHN leise und enttäuscht: „… nicht dein Kind … Du redest genauso wie der Herr Gehrke mit den Autos.“

VATER: „Was soll das heißen?“

SOHN: „Na, der hat auch gesagt: Sind ja nicht meine Autos. Ich meine neulich, als auf unserem Parkplatz die Antennen und Scheibenwischer und all das abgeknackt worden…“

VATER dazwischen: „Was denn?! Willst du damit sagen, dass der Gehrke gesehen hat, wie unsere Wagen demoliert wurden??“

SOHN: „Ja doch, der hat gerade aus dem Fenster geguckt.“

VATER: „Das ist ja unglaublich!! Das hält man ja nicht für möglich! – Schön, vielleicht hat er Angst gehabt, sich mit dem Kerl anzulegen. Aber dann hätte er doch wenigstens die Polizei verständigen können.“

SOHN: „Das war ja gar kein Kerl. Bloß so ’n ganz mickriger kleiner Typ, hat Herr Gehrke gesagt.“

VATER: „Das ist ja nicht zu fassen. Und da hat er nicht mal runtergerufen?“

SOHN: „War’n ja nicht seine Autos. – Der hat ja nicht mal ’n Auto!“

VATER: „Na und?? Autos sind ja letzlich dem allgemeinen Volksvermögen zuzurechnen. Egal, wem sie gehören! Da hat doch jeder Mensch eine gewisse Mitverantwortung! Das kostet doch alles einen Haufen Geld!“

SOHN: „Ja doch…“

VATER: „Was heißt „ja doch“? Verdien‘ du erst mal ’nen Euro mit deiner Arbeit! Dann reden wir weiter.“

Kleine Pause

SOHN: „Du Papa? – Papa, ich glaub, es wäre wirklich besser, wenn Menschen Sachen wären…“

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Wahlen und Verstand

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Nach vielen Bitten über Mail und Telefon habe ich mich jetzt doch dazu entschlossen, die zuletzt geschriebene Vater-/Sohn-Geschichte, die nur für das Netzwerk-Forum bestimmt war, hier im Muskelkater zu veröffentlichen.

Es ist zwar noch keine Woche her, wo die Wähler in Nordrhein-Westfalen deutlich zu erkennen gegeben haben, dass sie eine andere Regierung wünschen, aber den beteiligten Politikern scheint es immer noch nicht ganz klar zu sein. „Politiker zu sein ist ein schwerer Beruf“, hieß es früher einmal. Stimmt, und vor allem ist es bei den heutigen Politikern ein langwieriger Beruf. Denn eine Schnecke hat schneller einen Weinberg umrundet, als das die Politiker im Sinne des Volkes Gesetze aushandeln.

Auch der Vater möchte seinen Sohn bei den Problemen der Regierungsbildung gerne belehren. Aber wie so oft passiert es wieder mal andersrum:

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SOHN: „Papa, Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, die tun sowieso, was sie wollen.“

VATER: „Wer ist DIE?“

SOHN: „Na, die Politiker nach der Wahl.“

VATER: „Du meinst sicher jetzt NRW. Naja, das muss auch gut überlegt werden, wer mit wem koaliert.“

SOHN: „Was müssen die denn noch überlegen. Das Volk hat doch gewählt und damit bestimmt, wer regieren soll.“

VATER: „Das schon. Aber diesmal ist es eine Pattsituation. Also kann jeder mit jedem überlegen, mit wem er regieren will.“

SOHN: „Aber dann hören die doch garnich auf das Volk, sondern machen wieder ihren eigenen Scheiß!“

VATER: „Das Wort will ich nicht nochmal von dir hören. Hast du verstanden? – Und für das Volk wird es das beste sein, wenn die CDU wieder regiert. Sie ist schließlich die stärkste Partei geworden.“

SOHN: „Die 0,1%??? Da sprichst du von stark? – Matze’s Vater sagt, das Volk hat links gewählt. Und das müssen die Politiker jetzt akzeptieren und respektieren und darauf die neue Regierung aufbauen.“

VATER aufbrausend: „Und das soll nach Matze’s Vater sicher mit den Kommunisten sein, nehme ich mal an!!!“

SOHN lächelnd: „Sozialisten, Papa. Den Unterschied solltest du eigentlich kennen!“

VATER: „Egal, ob Kommunisten oder Sozialisten. Keiner will die Sozi’s an der Regierung haben!“

SOHN: „Wieso keiner?! – Du hast doch früher auch die SPD gewählt, oder?“

VATER: „Das ist ganz was anderes. Das ist eine solide Partei.“

SOHN: „Denkt das die CDU auch so?“

VATER: „Ja natürlich. Alle wissen das.“

SOHN: „Aha. Und deshalb hat sich die SPD der CDU angeglichen als Partei der Mitte. Sagt Matze’s Vater.“

VATER: „Keiner hat sich angeglichen. Ich weiß nicht, was dieses Gerede soll!“

SOHN unbeirrt: „Weil jetzt die Linke die Stelle eingenommen hat, die die SPD früher mal hatte. Den Stellenwert des demokratischen Sozialismus. Das heißt: Für das Volk da zu sein, nicht umgekehrt!“

VATER: „Ja ich weiß, was das heißt und gebe dir ja auch recht. Aber trotzdem brauchen wir sowas nicht!“

SOHN: „Wir? Und warum haben soviele die Grünen und die Linken gewählt? Matze’s Vater sagt, dass das Volk wohl endlich aufgewacht ist!“

VATER: „Ich habe schon vorhin gesagt, dass ich dir in gewissen Aussagen Recht gebe. Trotzdem wird es eine CDU-geführte Regierung geben. Basta.“

SOHN trotzig: „Eben. Weil sie die Macht haben wollen und es ihnen einen Dreck kümmert, was das Volk will.“

VATER bestimmend: „Die Regierung will immer nur unser Bestes!“

SOHN sauer: „Stimmt. Unser Geld! – Für die, die sowieso schon zuviel haben!!!“

VATER: „Na sag mal, spinnst du so langsam?“

SOHN: „Ne, aber du bist ja bei uns auch die Regierung. Also: warum gibst du Mama denn immer wieder Geld?“

VATER: „Na, damit sie wirtschaften und uns damit am Leben halten kann.“

SOHN: „Siehste. Und genau das will die Linke auch. Gib ihnen doch ne Chance, das zu beweisen.“

VATER: „Und wie?“

SOHN: „Mache es doch wie bei Mama, dir und mir. Wir sind schon eine Koalition: Du bist als stärkste Kraft die SPD, Mama ist als Versorger mit dem Verstand für Gesundes die Grüne, und ich bin als kleiner Juniorpartner, der darüber wacht, dass die Demokratie des Volkes gewahrt bleibt und auch die Kleinen nicht zu kurz kommen, die Linke!“

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Papa, Matze hat gesagt … – Heute: Abstammung und Verwandtschaft

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Heute habe ich mir mal ein Thema vorgenommen, was sowohl von der biologischen Seite her interessant ist, als auch, und hier ganz besonders, von der gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen. Und wenn der Sohn schon zum Vater geht und damit anfängt, was der ebenfalls 11-jährige Sohn eines anderen Vaters gesagt hat, ist das schon ein Zündstoff für eine interessante Unterhaltung mit vielen Themenbereichen, die alle zum gleichen Ziel führen, aber … die diesmal so ganz anders ausgeht, als wie man gewohnt ist … und dazu noch sehr provozierend.

Übrigens habe ich zwischen den Zeilen noch etwas Platz gelassen, damit man auch die lesen kann. 😉

Aber auch, wenn dieser Dialog diesmal nicht so mit Witz durchdrungen ist, wie die vorherigen, … trotzdem viel Spaß … und beim Lesen ein kleines Oops- oder Aha-Erlebnis.

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Schwein oder Schein

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Wer eine Tochter zu Hause hat, der kann sich glücklich schätzen. Denn die geht entweder zu ihrer Mutter und befragt sie um die neusten Moden, oder kommt zum Vater, um zu schmusen und über ihren neusten Schwarm aus irgendeiner TV-Serie zu reden und zu lechzen. – Wer aber einen Sohn zu Hause hat, muss sich als Vater schon auf andere Sachen gefasst machen, die meist Fragen über Fragen bedeuten und einem den letzten Nerv rauben können. Vor allem dann, wenn bei einem Thema, was eigentlich schon klar ist, immer und immer wieder Einwände kommen und die Fragen einfach kein Ende nehmen wollen.

Und … man ganz zum Schluss drauf kommt: Der Kleine hat vielleicht doch garnicht mal so Unrecht…

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Missverständnisse und die Peepshow

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Ich sag’s mal so: Einen 16-Jährigen zu Hause zu haben, ist nicht leicht. Andersrum für ihn plädiert: Einen Vater und dessen Partner zuhause zu haben, die dementsprechend älter sind, ist sicher auch nicht leicht. Positiv an der Sache ist allerdings, dass sich in meinem Fall Vater und Sohn verstehen. Was weiter bedeutet, dass ich mich auch mit seinen Freunden und deren Einstellungen verstehe und gleichzeitig auch die Freunde meines Sohnes sich mit meiner Einstellung einverstanden erklären. Das ist doch schon erstmal eine gute Sache, oder?

Wenn dann allerdings ein ziemlich langes Gespräch sich daraus ergibt, wo der andere Vater eines Sohnes wiedermal zum Kernpunkt wird, dann kann es auch Unannehmlichkeiten geben, oder ein ziemlich arges und unangenehmes Streitgespräch. Wie zum Beispiel folgende fiktive Unterhaltung. Viel Spaß dabei …

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