Stuttgart21: Wie unter einem Brennglas

Der Kapitalismus zeigt seine Fratze

Ein Gastartikel von Karl Weiss, Bürgerjournalist

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Bespitzelung; Polizeibrutalität; Provokateure der Polizei; Medien-Gleichschaltung; Polizeilügen; Medienlügen; Vortäuschen von Demokratie; Betrug am Wähler; Betrug der Medien; Vetternwirtschaft; Geheimpolitik; Korruption; Kriminelle Bereicherung; Verschleuderung öffentlichen Eigentums; Gewaltige Unfallrisiken, wenn nur der Profit stimmt; Umweltzerstörung, Kriminelle Verschwendung von Resourcen; Umverteilung von Steuergeldern an die Reichen; das sind nur achtzehn der Aspekte, die bei Stuttgart21 das wahre Gesicht des Kapitalismus zeigen – wie unter einem Brennglas. In diesem ersten Teil beschäftigen wir uns mit den ersten neun.

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Bespitzelung:

Bei allen Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen der Gegner des Projektes Stuttgart21 werden die Personen bespitzelt. Es werden nicht nur Fotos und Videos der Gruppen von Demonstranten aufgenommen, man fotografiert auch die Gesichter von jedem einzelnen. Der Polizeispitzel, der sich am 20. Juni in Zivil (aber mit Schusswaffe!), unter die Besetzer des Bauplatzes mischte, fiel besonders deshalb auf, weil er die einzelnen Personen fotografierte. Es braucht nicht ausdrücklich erwähnt zu werden, dass dies gesetzwidrig ist, aber niemand etwas dagegen unternimmt.

Polizeibrutalität:

Am 30. September 2010 wurde ein geplante brutale Schlagstock-, Prügel- und Pfeffergas-Orgie mit einem Wasserwerfer-Einsatz verbunden, bei dem u.a. einem Demonstranten die Augen ausgeschossen wurden. Und dies im Bewusstsein, dass genau zu jenem Zeitpunkt eine Demonstration von Schülern an jenem Ort eintrifft. Es konnte beweisen werden, es handelte sich nicht um Übergriffe einzelner Polizisten, sondern um eine geplante und vom Ministerpräsidenten angeordnete Aktion. (Siehe auch diesen Artikel: – Stuttgart21 – Klare Beweise für geplante Übergriffe ). Auch hier: Selbstverständlich ist das gesetzwidrig, aber auch da unternimmt niemand etwas.

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Provokateure der Polizei:

Der Einsatz von sogenannten ‚agentes provocateure‘ ist Gang und Gäbe bei allen Polizei- und Geheimdiestorganisationen auf der Welt, so auch in Deutschland. Man mischt einen Provokateur unter die Protestler oder Unzufriedene und versucht sie zu kriminellen Taten anzustiften, um dann anschliessend sagen zu können, es seien Kriminelle und damit den Abbau demokratischer Rechte zu rechtfertigen. Bereits bei der schon erwähnten Aktion am 30. September wurden solche Provokateure als Polizisten in Zivil aufgedeckt ( siehe diesen Artikel: – ‘Taktische Provokateure – Vermummte Steinewerfer’ ) und nun erneut: Der Polizist in Zivil, der am 20. Juni 2011 als angeblich schwer Verletzter in die Medien einging, war in Wirklichkeit ein Provokateur, der Rohre geworfen hatte und die anderen Demonstranten aufforderte, es ihm gleich zu tun. Die Beweise dafür finden Sie auf dieser Site: http://www.bei-abriss-aufstand.de . Wiederum braucht nicht ausdrücklich erwähnt zu werden: Das ist kriminell und niemand tut etwas deshalb.

Mediengleichschaltung:

Eines der schreiendsten Beispiel von Mediengleichschaltung geschah nach der Bauplatzbesetzung am 20. Juni 2011: Alle, wirklich alle wesentlichen Medien berichteten über die Aktion und behaupteten, die Demonstranten hätten wie die Vandalen gehaust und hätten einen Polizisten „schwer verletzt“ oder „lebensgefährlich verletzt“. Wenn Sie sich die Videos mit dem Glatzköpfigen auf der oben genannten Site ansehen, wird deutlich: Davon ist kein Wort wahr. Der Provokateur wurde nach der Auseinandersetzung von Ordnern auf „seine“ Seite (die der Polizisten) geleitet und wurde eine Zeit später gefilmt (Video siehe hier: http://www.trueten.de/ ), als er in einem Polizei-Bully sass und sich mit anderen Polizisten unterhielt. Er hat eindeutig keine sichtbaren Verletzungen und wenn er versteckte gehabt hätte, wäre er wohl behandelt worden und nicht zu einem Plausch in den Polizeiwagen eingeladen worden. Alle, aber wirklich alle Medien, welche diese Falschmeldung der Polizei ohne Überprüfung übernommen hatten, weigern sich bis heute, sie zu berichtigen. Das ist nicht kriminell, sollte es aber eigentlich sein.

Polizeilügen:

Neben der hier schon erwähnten Polizeilüge des angeblich schwer verletzten Polizisten waren auch vorher schon Lügen der Polizei aufgedeckt worden. Nach dem 30. September 2010, als die Brutalität der Polzei alle wohlmeinenden Deutschen geschockt hatte, versuchte die Polizei sich mit fetten Lügen zu verteidigen. Es seien damals Steine gegen Polizisten geflogen und es gäbe eine Reihe von verletzten Polizisten. Die Videos, die heute ja allgegenwärtig sind, zeigten aber, die einzigen Steine gegen Polizisten wurden von einem Provokateur geworfen und bis heute wurde von der Polizei kein einziger verletzter Polizist präsentiert. Auch diesmal wieder: Nach der Lüge vom schwer verletzten Polizisten „vergisst“ man das Thema einfach und braucht natürlich auch die verletzten Polizisten nicht zu präsentieren. Nun, lügen ist nicht verboten, aber bei allen zukünftigen Äusserungen der Polizei oder von Polizisten sollte man sehr aufmerksam überprüfen, was wahr ist und was nicht.

Medienlügen:

Bereits nach dem 30. September 2010 hatten sich eine Anzahl von Medien (damals aber nicht alle) allein an den Verlautbarungen der Polizei orientiert. Dabei hatten sie aber nicht nachgefragt, sprich, sie haben sie 1:1 übernommen, ohne zu verifizieren. Die gleichen Medien, die sich gerne als „Qualitätsmedien“ bezeichnen und behaupten, sie produzierten Qualitätsjournalismus. Eine einzige Anfrage, ob man nicht einmal einige der verletzten Polizisten im Krankenhaus besuchen könne, hätte die Lügen sofort aufgedeckt. Offensichtlich wusste man also, es waren Lügen und stellte deshalb auch keine Anfragen. Damit wird aber die Übernahme der Lüge dann auch zur eigenen Lüge. Auch jetzt, nach dem angeblich schwerverletzten Zivil-Polizisten, das gleiche Spiel: Ungeprüft übernommen, keine Nachfrage, denn im Grunde weiss man, es ist nicht wahr. Wenn solche Vorkommnisse sich häufen, kann man auch nicht mehr von Ausrutschern reden: Die Medien in Deutschland sind Lügenmedien! Immer wenns kritisch wird, wird balkenbiegend gelogen.

Vortäuschen von Demokratie:

Tatsächlich hat Stuttgart21 das bisher unübertroffen klassische Schauspiel geboten, wie man Demokratie vortäuschen kann und wie viele darauf hereinfallen. In Sommer 2010, als aus den kleinen Gruppen von Gegnern des Projekts Stuttgart21 eine Bewegung wurde, die in Stuttgart und darüber hinaus Menschenmassen anzog, sahen die Grünen ihre Stunde gekommen. Man schloss sich der Bewegung an, während man vorher nicht ein Wort gegen Stuttgart21 verloren hatte, obwohl man in den Parlamenten und dem Stadtrat gesessen hatte, als dies beschlossen wurde.

Innerhalb der Bewegung wurde man nicht misstrauisch, weil ihre grosse Breite dafür gesorgt hatte, dass sich in ihr sehr viele Menschen weitgehend ohne politischen Erfahrungen zusammengefunden hatten.

Zwar gab es auch damals schon warnende Stimmen, die versuchten den Menschen ins Gedächtnis zu rufen, was die Grünen bereits auf dem Gewissen hatten: Der Balkankrieg, der Afghanistan-Überfall, Hartz IV. Es überwogen aber die Stimmen, die es für sehr vorteilhaft hielten, wenn in der Protestbewegung auch eine ‚etablierte Partei‘ vertreten ist.

Ja, die Koordination, also die Sprecher der Bewegung, biederten sich sogar bei den Grünen an und liessen andauernd einen von ihnen zu Wort kommen, während zum Beispiel offizielle Sprecher der Partei „Die Linke“, die bereits seit dem Beginn in der Bewegung vertreten war und immer gegen Stuttgart21 war, selten als Parteisprecher auftreten konnten.

Die Idee dahinter war, was auch die Zeitungen schrieben („rein zufällig“ genau jene, wie die ‚Stuttgarter Zeitung‘, die vorher für das Projekt getrommelt hatten): Die Umfragen würden für die Wahlen im März 2011 zeigen, es könnte eine Mehrheit für eine Rot-Grüne oder sogar Grün-Rote Koalition geben und somit könnte das Projekt durch Wahlen gestoppt werden.

Plötzlich hatte man die Möglichkeit, die angebliche Demokratie zu nutzen und eine Menge Leute konnten mit dieser Argumentation eine Zeit lang an der Nase herumgeführt werden.

Stimmen wie die aus der Bewegung gegen den Atomtod, die warnten, sich mit den Grünen einzulassen, auf die sei kein Verlass, blieben ungehört. Dabei hatten die Atomkraft-Gegner gute Argumente. Der Bruch mit den Grünen war dort so weit gegangen, dass die Grünen allen Parteimitgliedern verboten, noch auf Anti-Atomtod-Demonstrationen zu gehen.

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In den Augen eines grossen Teils der Projektgegner waren die Grünen zum Unterpfand des Ausstiegs aus dem Projekt geworden.

Dann kam die „Schlichtung“, eine zweite Inszenierung, um Demokratie vorzutäuschen. Schnell hatte man einen alten, zynischen, mit allen Wassern gewaschenen Politiker gefunden, der einerseits absolute Treue zum Unterdrückungssystem mit andererseits dem bestechendsten Schönsprech der Partei verband, ein „alter Hase“ im Täuschen von Menschen, Geissler.

Plötzlich hatten die Koordination der Bewegung und die Grünen sich auf die Schlichtung eingelassen, ohne um die Meinung in der Bewegung zu fragen. Die „Parkschützer“ zum Beispiel, ein wichtiger Teil der Bewegung, waren entschieden gegen eine Teilnahme.

Aber so ist das eben bei Leuten, die noch daran glauben, wir lebten in einer Demokratie, trotz aller anderweitigen Anzeichen. In der eigenen Bewegung wird keine Demokratie geübt.

So berichteten alle Medien ausführlich über die „Schlichtung“, obwohl niemand in der Regierung versprochen hatte, sich an ein eventuelles Schlichtungsergebnis zu halten. Diese (die entscheidende) Frage ging in den Redeschwällen Geisslers unter.

Zu diesem Zeitpunkt hatten es die Grünen bereits geschafft, mit dem Einsatz lediglich von zwei Handvoll ihrer Politiker die Bewegung zu spalten. Das ging so weit, dass die Demonstrationen gegen Stuttgart21 deutlich kleiner wurden – obwohl nicht ein einziges Zugeständnis gemacht worden war.

Man brauchte ja nur die Grünen wählen und schon würde das Projekt gestoppt. Es besteht sogar die Gefahr, ein wesentlicher Teil der Projektgegner würde das heute noch glauben, wenn nicht Fukushima genau vor der Baden-Württemberg-Wahl gekommen wäre und plötzlich die Grünen bevorteiligte, genau die Partei, die ihren Mitgliedern die Teilnahme an Anti-Atomtod-Protesten verboten hatte.

So kam es wirklich zur Grün-Roten Regierung in Baden-Württemberg und nun zerstäuben die Illusionen im Minutentakt. Es ist inzwischen klar, die werden Stuttgart21 um jeden Preis weiterbauen, wenn die Bewegung nicht wieder auflebt und die Grünen haben ja auch nicht wirklich etwas dagegen.

Die Zahl der Teilnehmer an den Demonstrationen steigt inzwischen schon wieder, hat sich am 20. Juni gezeigt. Die Menschen sind lernfähig. Nein, es ist keine Demokratie und ja, sie versuchen, uns dies vorzuspielen.

Betrug am Wähler:

So wurden denn die Landtagswahlen in Baden-Württemberg im März 2011 zu einem der grössten Betrugstatbestände am Wähler in der Geschichte der Bundesrepublik. Es war eine der auffallendsten Bewegungen von Wählern zu einer Partei seit langem – in diesem Fall zu den Grünen. Die meisten kamen aus der Gruppe der Nicht-Wähler, so manche auch aus der SPD und FDP und auch eine kleine Anzahl von CDU-Wählern soll Grüne gewählt haben. Nun mussten sie in einer Koalition mit der SPD den Ministerpräsidenten stellen.

Für die grünen Neu-Wähler, aber sicher auch für viele, die auch vorher schon grün gewählt hatten, waren nun zwei Punkte wesentlich, die sie von den Grünen erwarteten: Das Kippen des Projekts Stuttgart21 und das Abschalten der Atomkraftwerke.

Und nun reden die Grünen drum herum. Dies und das und jenes und nun steigen wir doch nicht aus Stuttgart21 aus und wir unterstützen das Merkel’sche Atomkraftwerk-Weiterlauf-Gesetz.

Es ist zu hoffen, nun gehen Einigen die Augen auf.

Betrug der Medien:

Auch die grossen deutschen Medien, das Fernsehen, die grossen Zeitungen, die Magazine, kurz, was meist „Mainstream“ genannt wird, haben einen beträchtlichen Anteil an diesem Betrug. Wie sie die „Schlichtung“ hochjubelten, so als ob es ein echtes Ereignis wäre und kein „public relation event“, wie sie mit triefenden Lippen die Möglichkeit des „ersten grünen Ministerpräsidenten“ verkündeten, da mochte schon der eine oder andere glauben, die Grünen hätten sich vom Saulus zum Paulus gewandelt. Irgendein sachliches Erwähnen dessen, was davon zu erwarten ist, kam nicht vor. So steht der Wähler nun vor dem Haufen seiner gescheiterten Illusionen.

Es ist zu hoffen, er wird in Zukunft die Äusserungen der Medien mehr mit dem verbinden, was hinter diesen Medien steht: Das Grosskapital, die Banken und weniger mit verantwortlichem Journalismus.

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Dieser Artikel wurde geschrieben vom Bürgerjournalisten Karl Weiss und kann mit weiteren Bildern, Links und Zusätzen → hier nachgelesen werden. Bitte dort auch die Kommentare abgeben.

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Super-GAU in Deutschland. – Am Tag danach …

Szenario: Was geschah am Tage X ?

Von Martin Schnakenberg

Ich stehe am Fenster und schaue über die Dächer der Stadt hinweg nach oben, wo hinter den dunklen Wolken, die sich jetzt so langsam verziehen, der Vollmond erscheint. Ich kann ihn noch sehen, die anderen meiner Umgebung, Freunde und Nachbarn, nicht mehr. Denn ich bin der Einzige, der noch lebt. Alle anderen waren sofort tot, nachdem der Sturm über uns hinweg fegte.

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Wie war es dazu gekommen?!

Vor knapp drei Jahren war die Sache mit Fukushima passiert; einem Reaktorunglück mittlerer Größe, wie uns damals gesagt wurde. Die Partei der Grünen und die Gewerkschaften hatte schon in den 1960er Jahren gegen die Atomkraft protestiert, zusammen mit vielen Umweltorganisationen wie Robin Wood, BUND und Greenpeace. Aber keiner wollte auf sie hören, weil alle sagten, wie sicher doch die Atomkraft wäre. Auch als die neue Partei der sozialen Gerechtigkeit, die Linke, gegründet wurde und diese sich der Anti-Atomkraft-Bewegung anschloss, waren keine Veränderungsbemühungen zu verspüren, die Atomkraftwerke zumindest einzuschränken. Es wurde einfach weiter gebaut. Man setzte auf die CO2-Reduzierung und den billig zu produzierenden Strom. Die Wahrheit aber war, dass es keine einzige Versicherungsgesellschaft gab, die Atomkraftwerke gegen Unfälle versichern wollte. Deshalb brauchten die Betreiber auch keine Gebühren bezahlen und verdienten saumäßig an ihren Werken, die für die Aktionäre und Betreiber wie Goldesel fungierten.

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Aber als dann die Brennstäbe in Fukushima dahin schmolzen und die CDU eine Wahl nach der anderen an die Grünen verlor, änderte sich dort und auch bei der FDP die Einstellung und man machte eine Kehrtwendung. Jetzt sollte also so schnell wie möglich abgeschaltet werden. So schnell wie möglich hieß aber bei denen: Erst nach 11 weiteren Jahren. Die Linke war erbost, wie schon lange nicht mehr – genauso wie die Grünen, die aber schon eher einverstanden waren, weil sie insgeheim schon wieder mit der CDU liebäugelten und meinten, dass jetzt auch schwarz/grüne Koalitionen möglich wären.

Hätte man nur auf uns, dem Volk, gehört. Auf Linke, BUND, Robin Wood … dann wäre dieses sicherlich nicht, zumindest nicht in dieser krassen Form, passiert.

Schon letzte Woche konnte man es förmlich riechen, dass da irgendwas in der Luft hing, wenn man am Kraftwerk vorbei fuhr. Ich glaubte sogar, ein Rumpeln gehört zu haben, aber das entsprang sicherlich meiner lebhaften Phantasie, die ich schon als Kind hatte. – Hätte ich nur an meine Phantasie geglaubt, dann hätte ich wahrscheinlich noch einige Menschenleben retten können…

Immer wieder sehe ich die Bilder aus dem Fernsehen, wo diese Merkel, diese verhasste Kanzlerin der Reichen, der Zocker und Freundin von Ackermann, stolz mit einem verräterischen Lächeln verkündete, dass der Atomausstieg zum Jahre 2022 Gesetz werden würde. Und wie ich dabei das Klimpern der Golddukaten im Geldbeutel der Atomlobbyisten höre. – Das ist jetzt etwa eineinhalb Jahre her, wo zum letzten Mal ganz offiziell der Satz verkündet wurde: „Die deutschen Kernkraftwerke sind sicher!“

Gestern Abend hatte ich etwas über den Durst getrunken, weshalb ich die Meldung, dass es im Laufe des Tages Stromausfälle geben würden, weil ein kleiner unwichtiger Störfall im Kraftwerk aufgetreten war, nicht gehört hatte – was heißt: ich hatte total verpennt. Dann gegen Mittag funktioniert mein Minibackofen plötzlich nicht mehr und alle Lichter gehen aus. Ich bin ein wenig sauer und muss mir notgedrungen ein kaltes Thunfisch-Sandwich machen, wo ich dann ziemlich lustlos drauf herum knabbere. Aber warum ich dann in den Keller ging, weiß ich nicht mehr. Ich hörte auch nicht die Sirene, verspürte aber eine sehr heftige Detonation, die mich sogar zu Boden warf. Als ich danach wieder oben im Wohnzimmer bin, sehe ich die zersplitterten Fensterscheiben … und eine dunkle Rauchwolke steht über uns und dem Kraftwerk.

Das Telefon klingelt. „Was war da los?“ will mein Freund von mir wissen. „Siehst du etwas? Ist tatsächlich das Dach vom Reaktor weg? Du bist doch näher dran, erzähl doch etwas“.

Ich kaue noch am letzten Rest von meinem Sandwich, den zu schlucken mir aber Probleme bereitet. „Keine Ahnung“, krächze ich und schlucke zum vierten Mal. „Das Dach ist tatsächlich weg. Ganz komischer Dampf kommt da oben raus. Das ist bestimmt nicht normal. Oder?“

Weiß ich doch nicht. Du wohnst doch da! – Was glaubst du, was da passiert ist?“

Inzwischen wusste ich, dass man Menschen nicht immer die Wahrheit sagen sollte, auch wenn es der beste Freund ist. Ich tat es jetzt aber, auch auf die Gewissheit hin, dass er mich später als großen Spinner bezeichnen könnte. „Hau ab von hier. Verschwinde, bevor es zu spät ist. Das Ding geht in die Luft!“

Vom anderen Ende der Leitung kommt ein „Oops!“ und dann ein „Was rauchste grade?“

Hätte er auf mich gehört, gäbe es ihn heute noch…

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Eine halbe Stunde später geht das Licht wieder an und ich schalte meinen PC an. Die Nachrichten bringen nichts Neues, was ich nicht schon kenne und schon bereue ich es, meinem Freund gegenüber so eine Warnung ausgesprochen zu haben. Dann sehe ich eine Meldung: „Wie uns soeben vom Vorstand mitgeteilt wurde, ist der Reaktor an einem kritischen Punkt angelangt. Die äußere Hülle ist, wie schon gemeldet, geborsten und legt damit das Abklingbecken frei. Das Wasser darin ist durch die Explosion verdampft, sodass die Stäbe offen liegen und…“

Ich höre schon gar nicht mehr hin. Mir gehen die letzten Stunden durch den Kopf. Und mein Wissen um Fukushima. Was ich soeben hörte, war mein ganz persönlicher Super-GAU. Fukushima in Deutschland, wo es heißt: „Die deutschen Kernkraftwerke sind sicher!“ – Aber auch nach der Abschaltung?

Wirre Gedanken strömen durch meinen Kopf. Wie war das nochmal: „Bei der Bauart der deutschen Kraftwerke ist es möglich, Plutonium zu produzieren.“ – Wenn jetzt das Dach… und die Kernschmelze …

Ein gewaltiger Blitz erhellt mein Zimmer. Eine schwarze Rauchfahne steigt über dem Kraftwerk blitzschnell in die Höhe, gefolgt von einer Explosionssäule. Kurz danach kommt der Sturm. Ich werfe mich zu Boden und robbe hinter meinen neu aufgebauten Kachelofen. Dann kommt die Hitze und gleichzeitig der Druck, der alles im Zimmer zerfetzt und das Dach in Sekunden abdeckt…

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Der Pilz steht noch immer über dem ehemaligen Kernkraftwerk und seinem Zwischenlager, welches durch die plötzliche Plutonium-Anreicherung ebenfalls explodiert ist, als ich mich endlich aufrappele, von stetigem Zittern geplagt. Eine Totenruhe liegt über der kleinen zerstörten Stadt. Kein Vogel, kein Autogehupe, nichts. Eine Stille, die beängstigt. – Ich scheine tatsächlich der Einzige zu sein, der diese Explosion des Atomkraftwerkes überlebt hat. Warum, weiß ich nicht.

Gedanken flitzen wie Blitze durch meinen Kopf. Denn ich weiß, dass ich ab jetzt dafür kämpfen muss, dass alle Atomkraft, ob zur Energiegewinnung oder als Waffe, sofort verboten wird. Ich weiß aber weiterhin, dass mein Kampf vergebens sein wird. Denn solange es Menschen gibt, die sich von „Bild“ungs-Zeitschriften verführen lassen und alles glauben und abnicken, was die bestechlichen Politiker und die Reichenmafia ihnen erzählen, wird es so bleiben, wie es ist und der Sklave Mensch, der zum Dahinsiechen verurteilt ist durch die „Regierung“ der Zockerbanden und der Banken- und Politikerkasten, wird seinem ungerechten Ende nicht entgehen.

Mit einem automatischen und ärgerlichen Wischen meiner Hände streife ich meine Gedanken ab und stelle mich den gegebenen Tatsachen, die sichtbar sind. Warum ich verschont wurde, weiß ich immer noch nicht – vielleicht zum Berichten. Denn ich bin allein in einer Totenstadt und meine Aufgabe wird jetzt sein, die Toten zu suchen und zu bestatten. Ob in meiner Umgebung in anderen Städten und Dörfern noch jemand lebt, weiß ich auch nicht und werde es vielleicht auch nie erfahren. Denn das Akku meines Handy’s ist leer und es gibt keinen Strom mehr.

Hallo Deutschland. Ist da noch jemand?“

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Siehe auch:

http://tueffler123.wordpress.com/2011/06/14/kraft-droht-mit-ablehnung-der-gesetze-zum-atomausstieg/

http://gerecht2010.wordpress.com/2011/06/13/atomausstieg-wirklich-und-endgultig/

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Noch einmal, weil’s immer noch unklar ist: Wer finanziert eigentlich genau Stuttgart 21 ?

So genau blickt keiner durch, oder?

Von Brano Wagner

Jetzt bin ich mal ein paar Monate weg gewesen und habe in den USA einen Teil meiner Schulzeit verbracht, komme dann wieder und stelle fest: Nichts ist passiert, was für Deutschland positiv wäre.

Gut, Mappus ist weg. Aber ändert sich durch diese neue Grün-Rote Regierung tatsächlich was? Abwarten, sagen einige. Aber wie lange sollen wir denn noch abwarten. Solange, bis wir selber graue Haare bekommen haben und zu den Grauen Panthern gehören?

Nein, es muss jetzt was gemacht werden. Dieses Nachgeplappere der Regierung in Berlin („Wir müssen die Kernkraft sofort ausschalten“) nutzt auch nicht viel. Hallo ihr Grünen/Bündnis90, habt ihr den Menschen absichtlich verschwiegen, dass es mit einer Abschaltung der Kernkraftwerke nicht getan ist? Diese strahlen nämlich noch Jahrzehnte, bevor die Baudenkmäler abgebaut werden können. Zuerst einmal kommen die Brennstäbe ins Abklingbecken. Gefährliche Sache, denn auch da müssen die Dinger permanent gekühlt werden. Auch da kann ein Stromausfall zum Gau führen.

Und dann ist da immer noch die Frage der Endlagerung!!! – Ein parteipolitischer Werbefeldzug a la „Abschalten – Sofort!“ ist da nicht drin, weil es eine Verblödung des Wahlvolkes beinhaltet. Auch wenn sich die Grünen und die Linken noch so sehr anstrengen: Wir sind noch hunderte von Jahren Gefangener von Otto Hahn…

Anderes Thema, was mich genervt hat: Stuttgart 21

Wenn man so richtig schön recherchiert, stehen einem ganz von selber die Haare zu Berge, wenn man sieht, wie hier gefuchst und gedreht wurde. So richtig zum schwindelig werden. Und das Ganze passiert schon seit Jahren, seit Anbeginn der Idee zum Projekt. Schon damals hat man beschlossen, das Volk zu bescheissen (ich hätte auch ein anderes Wort nehmen können, das hätte aber nicht dasselbe ausgedrückt). Wenn jetzt die Bahn, sprich: der Herr Grube, sagt, dass er das nicht zulassen würde und Schadensersatz fordern würde, wenn das Projekt S21 nicht gebaut werden würde, dann sieht er nicht nur seine Felle davon schwimmen, sondern auch rückwirkende Lasten auf sich zukommen. Und dann wäre es besser, wenn er mit anderem Namen irgendwo untertauchen würde.

Ich habe mehrfach versucht, dieses Dilemma mit den Finanzen schriftlich hier festzuhalten, aber es ist mir nicht geglückt, weil es textlich zuviel werden würde. Aber ich habe bei YouTube ein Video gefunden, was alles erklärt. Und auch den Hintergrund, die böswillige Absicht und die (Entschuldigung an meine Schnitzelgeber) Sauerei und Schweinerei der Lobby von Bahn und Bund – und dem Steigbügelhalter der Zocker um das Steuergeld der braven Bürger: Mappus & Co.

Schaut euch dieses Video einfach mal an und nehmt jedes Wort in eure grauen Zellen auf. Dann erkennt ihr auch, dass es mit Protesten vor der Wahl nicht getan ist. Sondern jetzt müssen es die Grünen schmerzlich spüren, dass auch sie gefordert sind, ihre Versprechen wahr zu machen. Dazu gehört aber nicht nur der Ausstieg aus der Kernkraft und hin zu erneuerbaren Energien…

Dazu gehören auch, liebe Genossen der Grünen, auch die Rücknahme von Hartz4 (oder Erhöhung auf mind. 500 €), der Mindestlohn von mind. 10 €/Std., die Einführung einer Millionärssteuer, die Einführung einer Bürgerversicherung usw. usf.

Okay, schon gemerkt, ich red zuviel. Also – Video on:

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Warum Außerirdische die Erde nie angreifen würden

Unangenehme Einsichten von oben

Von Martin Schnakenberg

Hallo, ihr da draußen an den Radios, den Fernsehern und den Netzbrowsern. Wir melden uns aus einem Raum im obersten Stockwerk mit ganz vielen Fenstern, sodass wir das Geschehen, wenn es dann kommen sollte, genau beobachten und euch Bericht erstatten können. Wir haben auch unseren besten Agenten MuKa-1 angewiesen, vorsichtig zu sein. Vor allem bei seinen Berichten, denn der Feind hört bekanntlich mit.

MuKa-1. Bitte kommen. MuKa-1. Bitte melde dich.“

Psssst. Seid ihr denn verrückt, so hier herum zu schreien?“

Sorry. Aber wo befindest du dich gerade?“

Blöde Frage. Dieses Raumschiff ist riesengroß und ich habe gerade erst herausgefunden, wo die Kommandozentrale ist.“

Okay. Weißt du dann, wo dieses UFO sich gerade befindet? Wir können es ja nicht orten, sicher wegen einem komplizierten Schutzschirm…“

Kann ich euch sagen: Es befindet sich noch außerhalb der Plutobahn und ist jetzt in Parkstellung gegangen. Ich vermute es, weil die Aggregate so still geworden sind. Ein Grund mehr, jetzt zu schweigen. Ich werde mich auf leisen Pfoten bis zur Brücke schleichen. Ich melde mich dann von dort. MuKa-1 Ende.“

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Es ist nicht leicht, jetzt den Schnabel zu halten. Tausend Fragen brennen mir auf den Lippen. Wird es eine Invasion von fremden Wesen aus dem unendlichen All geben? Oder was wollen die Fremden, die nicht zu identifizieren sind, sonst von uns? Bald werden wir Antworten hören, direkt vom Agenten. In der Zwischenzeit können wir euch an den Rundfunkgeräten aber kurz mitteilen, was bisher geschehen ist.

Angefangen hat das zwar alles noch viel früher, aber wir wollen uns auf den Zeitraum nach dem 2. Weltkrieg beschränken. Damals wollte man die Demokratie als Regierungsform, eine Form, die dem Menschen Eigenständigkeit, Freiheit und soziale Sicherheit bescheren sollte. Aber als Gesellschaftsform wollte man dazu den Kapitalismus und damit eine freie Marktwirtschaft. Dabei weiß doch jedes Kind, dass Demokratie und Kapitalismus nie eine Ehe miteinander eingehen können. Auch beim besten Willen nicht, weil der Kapitalismus immer eine Diktatur braucht, um sich entwickeln zu können – er ist schließlich in sich selber schon eine Art „Diktatur des Geldes“. Und die Demokratie braucht einfach den Sozialismus, ohne dem kann sie ihre Ziele der Freiheit des Einzelnen und der sozialen Gerechtigkeit niemals verwirklichen.

So nahmen die Dinge damals also einfach ihren Lauf – und so lange man die Banken und das Kapital an der Leine hatte, lief das System auch recht gut. Durch den Kapitalismus konnten die Menschen etwas aufbauen und sich in materiellen Dingen verwirklichen, und durch die etwas sozialisierte Demokratie wurde gewährleistet, dass die Mitbestimmung, z.B. in den Firmen, dazu führte, dass der Wohlstand, der durch vieler Hände Arbeit erschaffen wurde, jedem zugute kam und jeder Mensch auf demokratische Art und Weise durch Abstimmungen, z.B. auf Betriebsversammlungen, am Wirtschaftsleben teilnehmen konnte. Sogar der sozialistische Grundgedanke des „Einer für alle, alle für einen“ (übrigens auch ein Spruch der Drei Musketiere) wurde sehr hoch gepflegt und größere Firmen leisteten sich sogar eigene Kurkliniken, um ihre Belegschaft gesund zu halten. – Eine wunderbare Symbiose also. Und wohlgemerkt: Alles das, solange man das Kapital am politischen Gängelband hatte…

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Hallo Zentrale, hier ist MuKa-1. Bitte flüstert genauso leise wie ich, wenn ihr Antwort gebt. Okay?“

Alles klar. Hast du schon herausgefunden, wann die Invasion beginnt?“

Hmm, schwierige Frage. Ich habe noch nicht soviel mithören können, aber ich glaube, dass das nicht passieren wird.“

Meinst du damit, dass wir aufatmen können und die Gefahr vorüber ist. Kannst du das definitiv so stehen lassen?“

Ich glaube, eher nicht.“

Wie meinst du das?! Greifen die jetzt an oder nicht?!!“

Sie sagen, es macht keinen Sinn, die Menschen anzugreifen, weil die sich sowieso bald selber vernichtet haben. Dann können sie ihre Waffen getrost solange ruhen lassen, bis es soweit ist.“

WAS soweit ist??!!“

Bist du blöde, Mann??? – Ist doch klar, die Regierungen haben das Band des Drachens durchschnitten und das Kapital ist jetzt frei. Auch wenn die Isländer sich noch wehren … aber das Kapital hat schon gesiegt und bestimmt, was zu tun ist. Es saugt die Demokratie jetzt aus und damit die Menschen…“

Hast du das alles in der Kommandozentrale von diesen fremden Wesen erlauscht? Das hört sich ja an, als ob es ein Krimi wäre!!!“

Ist es ja auch. Bestimmt von anderen Außerirdischen inszeniert, die sich in die Regierungen geschmuggelt haben und die Menschen dezimieren wollen. Ha Ha. – Ach übrigens, ich bleibe hier auf diesem Raumschiff. Hier ist die Luft besser.“

Du meinst die CO² Belastungen. Ja, da muss ich selber auch noch was tun und…“

Nicht du, du Trottel. Sondern die Regierungen der Welt. Sie müssen die Rodungen der Regenwälder stoppen. Der CO² Gehalt ist auch deshalb so hoch, weil der Regenwald, wie der Urwald im Amazonas-Gebiet, immer kleiner wird. Der Regenwald speichert CO² und liefert dafür Sauerstoff. Aber das mit dem Roden stoppen werden die Regierungen nicht tun, weil Monsanto diese Flächen für seinen Genmais für Genrinder braucht, und dann auch der Profit von Rama und anderen Produzenten von Palmöl und E10 verloren geht. Und das wird das Kapital mit aller Macht zu verhindern wissen. Notfalls wieder mit Krieg, wie in Libyen, wo der Profit des Ölgeschäftes in Gefahr ist.“

Woher weißt du das alles?“

Ich habe Ohren, um zu hören. Ich habe Augen, um zu sehen. Und ich bin bei Außerirdischen, die darüber reden!“

Dann ist das Bild, was die über uns haben, sicher nicht sehr erfreulich, oder?“

Machst du Witze??? – Die sind erstaunt darüber, dass sich so eine gefährliche Spezies im All entwickeln konnte, ohne dass andere es wussten. Die hätte man schon viel früher eliminieren sollen, sagen sie. Aber jetzt tun die ’s ja selber! – Und uns Katzen vernichten sie gleich mit…“

Aber ihr Katzen habt doch mehrere Leben, oder?“

Ach Gottchen nee. – Merkst du eigentlich nicht, wie uncool deine Witze inzwischen geworden sind? – Ich nehme an, du weißt auch nicht mehr weiter, stimmts?“

Ja. Könntest recht haben.“

Könnte? – Natürlich habe ich recht. Und du wirst es auch noch merken, wenn euch eure Technologie um die Ohren fliegt!“

Du meinst die Atomkraftwerke!“

Na klar! – Da sind spaltbare radioaktive Elemente voll im Brennen begriffen und schmelzen jetzt einfach weg – und ihr habt nichts anderes zu tun, als Salzwasser darüber zu sprühen. Salzwasser, was verdampft und Salz als feste Kruste hinterlässt, welches die Leitungen angreift. Welchen IQ haben die Ingenieure da eigentlich? Den eines Neugeborenen?“

Nanana. Ich glaube, die sind sich ihrer Lage vollauf bewusst. Bring du lieber Fakten…“

Genauso bewusst, wie eure Regierungen, die die Werte für Radioaktivität einfach erhöhen, damit sie weiterhin unbedenklich erscheinen? – Und genau solche Fakten, dass der Steuerzahler für die Verluste eines kapitalistischen Zockers aufkommen muss, aber nicht an seinen Gewinnen beteiligt wird?“

MuKa-1, du bist Agent und hast nur zu berichten, aber keine Analysen zu ziehen!!!“

Hast recht. Es ist jetzt sowieso zu spät. Der Untergang ist programmiert. Außerdem sind wir so laut geworden, dass man mich entdeckt hat.“

Was ist mit dir?! – MuKa-1 – melde dich…“

Zentrale: Tut mir bitte noch einen Gefallen: Schickt alle Katzen und Katzenartige hier zu mir hoch. Meinetwegen auch die Hunde, damit wir Geselligkeit haben.“

MuKa-1, sage mir bitte nur noch eines: Was passiert mit uns Menschen und dem Planeten Erde???“

Habe Augen und Ohren auf. Und du erkennst es. Schließe dich mit anderen zusammen und stehe auf gegen die Diktatur des Geldes. Schaffe die Zinsen ab, denn das ist das Grundübel. Sind keine Zinsen mehr, vergeht das Interesse – und damit die Gier.“

Du meinst, das ist alles, was du dazu zu sagen hast?“

Das ist erst der Anfang, um wieder frei zu werden. Das weitere werdet ihr dann schon wissen. Wenn euch nicht vorher Japan und die USA um die Ohren fliegen…“

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Damit bricht die Verbindung zu MuKa-1 leider ab. Oder wurde er von anderer Seite aus gekappt, damit wir nicht noch mehr erfahren?

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Siehe auch den Artikel in der Netzschau zum Thema Lobbyismus. Und Duckhome beschäftigt sich mit der Atommafia.

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Kleines Kreuz – Große Wirkung

Der Erfolg des Wählers

Von Martin Schnakenberg

Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Ob es jetzt wohl an dem Bindestrich im Landesnamen gelegen hat bzw. am Doppelnamen? – Interessant ist, dass in genau diesen Ländern sich etwas bewegte, wobei wir auch Nordrhein-Westfalen im letzten Jahr dazu rechnen können.

Und was sich alles bewegt und sicher noch bewegen wird … oha!

Wenn wir uns nur mal die Online-Ausgabe (schon wieder ein Bindestrich) der Tagesschau betrachten, weiß man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Klicken wir uns doch einfach mal durch, ohne Kommentar meinereiner:

http://www.tagesschau.de/inland/stuttgarteinundzwanzig172.html

Nach dem Erfolg von Grün-Rot bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat die Deutsche Bahn einen vorläufigen Baustopp für „Stuttgart 21“ verhängt. „Bis zur Konstituierung der neuen Landesregierung werde die DB keine neuen Fakten schaffen, kündigte Bahn-Vorstand Kefer in Berlin an.

http://www.tagesschau.de/inland/mappus168.html

Nach dem Wahldebakel der CDU in Baden-Württemberg und dem angekündigten Rückzug von Ministerpräsident Stefan Mappus vom Landesparteivorsitz der baden-württembergischen CDU zeichnet sich ein Machtkampf zwischen Umweltministerin Tanja Gönner und Fraktionschef Peter Hauk ab.

http://www.swr.de/nachrichten/wahl/rp/-/id=7502030/nid=7502030/did=7826232/1t1ygm9/index.html

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle gibt sein Amt als FDP-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz auf. Er werde den Vorsitz auf einem Sonderparteitag des Landesverbandes am 7. Mai zur Verfügung stellen, sagte Brüderle bei einer Sitzung der FDP-Gremien am Montagabend in Mainz. Auch der gesamte Vorstand tritt ab.

http://www.tagesschau.de/inland/merkel2182.html

Der schnellstmögliche Atomausstieg und eine rasche Energiewende sind für Kanzlerin Merkel die Lehren aus der Katastrophe in Japan. An diesem Kurs halte sie auch nach den Landtagswahlen fest, sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio. Doch in der Union mehren sich die Rufe nach Konsequenzen.

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/mcallister407.html

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat sich für einen schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen. „Wir sollten schneller auf die Kernenergie verzichten, als es bislang geplant war“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“ vom Dienstag. Gleichzeitig gab er ein klares Votum für die Windenergie ab: „Die Zukunft gehört ganz besonders der Offshore-Windenergie“, sagte McAllister. Diese biete für die deutsche Nordseeküste eine „Jahrhundertchance“. Das Energiekonzept der Bundesregierung solle teils überarbeitet und auf eine breitere Grundlage gestellt werden, sagte McAllister.

http://www.tagesschau.de/inland/personaldebattefdp102.html

FDP-Chef Guido Westerwelle hat personelle Konsequenzen aus dem Wahldesaster vom Sonntag offen gelassen. Er kündigte am Mittag nach Beratungen der Parteigremien einen „geordneten und überlegten Diskussionsprozess“ zur Neuaufstellung der Liberalen bis zum Parteitag im Mai an. Es werde keine übereilten Entscheidungen „als Blitzableiter“ geben, betonte Westerwelle. Die Partei habe die Botschaft der Wähler in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verstanden.

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Ungeachtet dessen geht der Terror in der Welt weiter. Wobei ich nochmal die Medien zur Richtigstellung ermahnen muss – denn es sind keine Rebellen, sondern Freiheitskämpfer, die in Libyen für Demokratie, Frieden und Freiheit kämpfen:

http://www.tagesschau.de/ausland/obama2450.html

Gespannt haben die Amerikaner auf diesen Auftritt gewartet: eine Grundsatzrede des Präsidenten zur Militäraktion gegen Libyen. Obama verteidigte den Einsatz: Die Luftangriffe hätten weitere Gewalt gegen Zivilisten verhindert. Indirekt kritisierte er auch die deutsche Haltung. Klaus Kastan berichtet.

http://www.tagesschau.de/ausland/libyen744.html

Rebellen Freiheitskämpfer stoßen weiter nach Westen vor. Unterstützt von Luftangriffen der internationalen Militärallianz sind libysche Rebellen Freiheitskämpfer weiter nach Westen vorgerückt und haben die Heimatstadt von Machthaber Muammar al Gaddafi erreicht. Einige Rebellen Freiheitskämpfer feierten schon die Einnahme von Sirte. Entsprechende Berichte konnten jedoch nicht bestätigt werden.

http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima352.html

Atom-Katastrophe in Japan. – Jetzt steht Ministerpräsident Kan in der Kritik. „Unvorhersehbar“ – das ist die Lagebeschreibung von Japans Premier Kan für das AKW Fukushima. Er selbst gerät unterdessen unter Druck. Zuvor waren Spuren von Plutonium entdeckt worden, die Regierung räumte zudem eine „teilweise“ Kernschmelze ein. Für Betreiber Tepco könnte eine Verstaatlichung bevorstehen.

http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima344.html

Japans Regierung räumt Kernschmelze ein. Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und den Tsunamis in Japan hat die Regierung eingeräumt, dass es im havarierten Atomkraftwerk Fukushima I bereits zu einer Kernschmelze gekommen ist.

http://www.tagesschau.de/ausland/lampedusa288.html

Flüchtlingschaos auf Lampedusa. Auf Lampedusa leben normalerweise 4500 Menschen. Doch momentan sind zusätzlich 5500 afrikanische Flüchtlinge gestrandet. Die Einwohner rebellieren, fürchten unkontrollierbare Zustände. Jetzt reagierte das italienische Innenministerium und droht mit Abschiebungen. Tilmann Kleinjung berichtet.

http://www.tagesschau.de/ausland/elfebeinkueste100.html

Konflikt um Präsidentenamt eskaliert. Elfenbeinküste auf dem Weg zum Bürgerkrieg. In der Elfenbeinküste entwickelt sich der Machtkampf zwischen den Kontrahenten Gbagbo und Ouattara allmählich zu einem Bürgerkrieg. Hunderttausende fliehen. Doch viele folgen auch dem Ruf an die Waffen. Die Chancen für eine diplomatische Lösung schwinden. Marc Dugge über die Hintergründe.

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Bundestag: Aussprachen zu Regierungserklärung, Atompolitik & Energiewende

Starke Reden, starke Argumente

Zusammengestellt von Manuel Zava

Gregor Gysi zur Regierungserklärung der Atomkanzlerin Merkel 24.03.2011 Europäischer Rat

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Gregor Gysi zur Atompolitik und Energiewende 24.03.2011

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Fernsehspot der LINKEN Baden-Württemberg zur Landtagswahl 2011

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Deutsche Kernkraft und deutscher Wahlkrampf

Schluss mit dem lustigen Spiel

Von Marcus Dischinger

Eigentlich findet man gar keine Buchstaben dafür, um das zu beschreiben, was in diesen Tagen unter dem Eindruck explodierender Atomkraftwerke am anderen Ende der Welt in unserem Land passiert.

Aber gut. Manchmal muss man auch das Unmögliche schreiben. Manchmal passieren ja auch Dinge, die bislang für unmöglich gehalten wurden.

Rückwärtsgang und das bei vollem Tempo

Noch vor wenigen Monaten haben fünf Menschen, eine Frau und vier Männer, den Ausstieg aus dem Ausstieg unter sich ausgemauschelt. Jetzt hat die Kanzlerin angeblich ohne die vier mächtigen Chefs der Atomkonzerne in einer einsamen Entscheidung den Rückwärtsgang eingelegt und das bei vollem Tempo. Für drei Monate sollen die sieben ältesten Atommeiler vom Netz, um sie zu überprüfen – unter anderem auch Philippsburg I in der Nähe von Karlsruhe. Jetzt auf einmal? Und vor einer Woche war noch alles sicher? Man muss das nicht verstehen, denn es gibt hier nichts zu verstehen. Es ist die Arroganz einer Politik, die sich selbst ins Abseits stellt mit einer solchen Attitüde.

Atomforum: Verlängerter Arm ins Kanzleramt

Es hätte kein Erdbeben und kein Tsunami gebraucht und erst recht den daraus resultierenden Atom-Super-GAU hätte es nicht gebraucht, um zu wissen: Atomkraftwerke und ihre Technik ist eben doch nicht bis zum Ende beherrschbar. Das auslösende Ereignis ist dabei erst einmal egal. Der Verweis des Deutschen Atomsforums – das ist der verlängerte Arm der Stromkonzerne ins Kanzleramt – in Deutschland sei alles in Ordnung, weil in Deutschland Tsunamis und Erdbeben nicht vorkommen könnten, ist mehr als lächerlich. Nein, eigentlich ist er beängstigend. Genau so unerwartet wie ein Erdbeben in dieser Dimension in Japan ist ja bisher auch die Annahme eines (gezielten) Flugzeugabsturzes (durch Terroristen).

Mit welchem Restrisiko leben wir?

Angeblich halten ja die meisten Atomkraftwerke einem solchen Ereignis stand. Aber eben nur auf dem Papier und auch nicht alle. So und nun? Sollen (Müssen) wir mit diesem „Restrisiko“ leben? Eine Gesellschaft, die ansonsten versucht, alle möglichen Risiken auszuschließen? Mit einem „Restrisiko“, das „nur“ darin besteht, einen Radius von mehreren hundert Kilometern radioaktiv zu verseuchen, wenn so ein Ding in die Luft fliegt?

Super-Gau = Chance zur Emanzipation

Die peinliche Mitteilung des Atomforums ist auch Statement einer ignoranten Strommanager-Kaste, die nichts, aber auch so gar nichts begriffen hat und die Politik fest im Griff hat. Der Super-GAU, so schlimm er ist, besitzt die Chance einer Emanzipation. Die Befreiung aus dem Würgegriff dieser Kaste nämlich. Der einzige Weg, der jetzt eingeschlagen werden kann, lautet: Der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg. Und zwar nicht irgendwann, sondern mit aller Kraft so schnell wie möglich. Ein dreimonatiges Moratorium hat leicht bis mittelschwere Züge opiathafter Art, der das Volk beruhigen soll. Ein Volk, in dem zwar viele die Atomkraft ablehnen, in dem aber eine Mehrheit mehr Angst davor hat, dass kein Strom mehr aus dem Steckdose kommen könnte, als sie Angst vor einem Super-GAU hat. So ist die Energiewende aber nicht zu schaffen. Und wenn Hans-Peter Villis, Vorstandschef der Energie Baden-Württemberg, sagt, nach drei Monaten wird das Spiel neu gespielt, dann glaubt man an die Energiewende erst recht nicht.

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Quelle: Dischinger bloggt. – Bitte dort kommentieren…

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(Übrigens: Mal bei Robin Wood reinschauen. Da gibt es schon drei Anbieter, die ihren Strom aus den norwegischen Wasserkraftwerken beziehen. Umsteigen lohnt sich.)

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Artikel zur NRW-Landesregierung von unserem Netzwerkpartner Marty Ludischbo:

Mehr Demokratie in NRW in der Warteschleife!?

Nachtragshaushalt in NRW verfassungswidrig

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Hauptartikel bitte kommentieren bei: Dischinger bloggt

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