Der gläserne Deutsche – Wie der Bürger ausspioniert wird.

Aus: Wach auf, Deutschland

Eine Artikelreihe von Martin Schnakenberg

Wach auf, DeutschlandAl Kaida ist passé: Terroristen aus USA, wie z.B. die Nationale Sicherheitsbehörde NSA, spionieren heute die ganze Welt aus. Aber wer denkt, nur die Vereinigten Staaten von Nordamerika wären der Terrorstaat, der andere schikaniert, der hat sich geirrt. Heute am 07.07.2013 stand sogar in der ansonsten regimegetreuen tagesschau.de mit der Überschrift „Deutsche Post übermittelt Daten an US-Sicherheitsbehörden“:

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Gaddafi – Eine Nachbetrachtung über einen unbekannten Menschen

Ein Land, ein Volk, ein Krieg – Und die Wirklichkeit war ganz anders.

Ein Beitrag der Bürgerjournalistin Britta

Was die NATO im Namen von „Responsibility 2 Protect“ – die Verantwortung zum Schutz von Zivilisten – aus Libyen gemacht hat, spottet jeder Beschreibung.

Sirte war zuvor eine wunderschöne Stadt, in der jeder von uns gerne Urlaub gemacht hätte. Nun sind die Häuser und Straßen zerbombt. Überall stehen Autowracks, geschmolzen durch die Hitze der Bomben und in diesen die verbrannten Leichen derer, die nicht schnell genug in Deckung kommen konnten vor der Verantwortung der NATO, Zivilisten zu schützen.

Libyen, ein Land, wo es kostenlose Gesundheitsversorgung auf modernstem Niveau gab, kostenlose Bildung für Alle und ein Sozialsystem, wo niemand hungern musste und jeder ein Obdach hatte – ein Wohlfahrtsstaat, von dem man in unserer westlichen Welt inzwischen nur noch träumen kann.

Wir schwimmen in einem Meer von unehrenhaften Politikern, die Geld für Kriege und für Banken haben, aber nicht für ihre Bevölkerung zu Hause. In diesem Meer schwimmt Scheiße oben.

Weil man in der westlichen Welt überall ein Finanzproblem hat und sparen muss, sind die Briten jetzt auch noch tatsächlich so frech, von Libyen eine Kostenerstattung für ihre Kriegsausgaben zu verlangen. Die Ölanlagen haben sie auch kaputt bombardiert. Will Libyen jetzt wieder Öl fördern und verkaufen, dann geht das nicht ohne ausländische Hilfe und großzügig wie die Ölgesellschaften sind, übernehmen sie das und verlangen dafür den Löwenanteil.

Die Ereignisse der letzten Tage lassen erahnen, was die Zukunft bringt. Das Spektakel, dass um den Tod von Gaddafi, seinem Sohn und seinem Verteidigungsminister veranstaltet wurde und wie respektlos und ohne jeden Anstand man mit den Leichen umging und das man diese nicht an die Familien übergeben hat, zeigt deutlich, was diese Leute von Menschenrechten halten.

Sie haben ihn einfach in der Wüste verscharrt, aus Angst sein Grab könnte eine Pilgerstädte werden. Wenn er aber doch so ein verhasster Diktator – ein regelrechtes Monster – war, wieso haben die Rebellen dann Angst, dass sein Grab zur Pilgerstädte wird?

Einer der Rebellen meinte sogar, man hätte die Leichen in der Wüste den Füchsen zum Fraß vorwerfen sollen und viele der Rebellen, die gekommen waren, um sich die Leiche anzusehen, um ihren von der NATO auf dem Silbertablett ausgehändigten Triumpf auszukosten, hätten sein Gesicht mit Füssen getreten. Aber auch Gaddafis Anhänger fanden dann letztendlich den Mut, Gaddafi die letzte Ehre zu erweisen. Sie kamen aus allen Teilen des Landes und waren tief erschüttert.

Nun wurde auch bekannt, dass in dem Moment, als man Gaddafi gefangen genommen und getötet hatte, seine Tochter Aisha auf seinem Handy anrief und der Anruf von einem der Rebellen beantwortet wurde. Er soll zu ihr gesagt haben „Der Wirrkopf ist tot“.

Aisha Gaddafi verlor im Juli ihren Mann und ein Kind durch NATO-Bomben. In den letzten 4 Monaten verlor sie noch dazu 4 ihrer Brüder. Wie muss sie sich gefühlt haben, so vom Tod ihres Vaters zu erfahren?

Sie ist eine international anerkannte Anwältin. Kaum einer weiß, dass sie zu dem Anwaltsteam gehörte, dass damals Saddam Hussein verteidigte. Ebenso verteidigte dieses Team Muntader Al Saidi, den Mann, der damals in Bagdad seine Schuhe nach George W. Bush geworfen hatte. Sie war ebenso als Good-Will Botschafter für die Vereinten Nationen tätig, die Organisation, die den Angriff auf ihr Land gebilligt hat und somit mit verantwortlich ist, für den Mord an ihrer Familie und der Zerstörung ihres Landes. Vom guten Willen wird jetzt wohl nicht mehr viel übrig sein.

Präsident Obama, als erster schwarzer Präsident der USA,  nannte den Tod Gaddafis “A momentous day in the history of Libya” und dass, wo die Rebellen ihren Einheiten solche Namen gaben wie etwa “The Brigade for Purging Slaves (of) Black Skin” und wo es Beweise dafür gibt, dass sie Massaker an der schwarzen Bevölkerung verübt haben und die Stadt Tawergha von ihnen völlig entvölkert wurde. Die Rebellen sind Rassisten. Der Anteil der schwarzen Bevölkerung in Libyen beträgt ca. ein Drittel, das sind 2 Millionen Libyer mit schwarzer Hautfarbe.

Neben all den Schauergeschichten über die Vorfälle vom 20. Oktober stellt sich die Frage, wer denn nun wirklich für den Tod Gaddafis verantwortlich ist. Der britische Premierminister Cameron hat erklärt, dass britische Truppen beteiligt waren, und das, obwohl er immer behauptet hatte, keine Bodentruppen nach Libyen zu senden, was gemäß der UN-Resolution 1973 auch verboten war. Derzeit sollen es auch britische Special Forces Einheiten sein, die eine Menschenjagd auf Gaddafis Sohn Saif quer durch die Wüste veranstalten. Möglicherweise will Cameron ja nicht, dass Saif Gelegenheit dazu bekommt zu erzählen, wie das damals war, als Tony Blair, Lord Peter Mendelson oder gar Prinz Andrew sich mit Gaddafi trafen und sich zu diesen Treffen von Gaddafis Privatjet abholen ließen. Auf jeden Fall werden sie nicht zulassen, dass er bei den ersten demokratischen Wahlen in Libyen für das Amt des Präsidenten kandidiert – denn er hätte zu gute Chancen, diese zu gewinnen, was einer endgültigen Schlappe der Kriegstreiber gleichkäme, die 42 Jahre lang behaupteten, Gaddafi sei ein Diktator.

Eine Untersuchung der Todesumstände kann sich das TNC sparen. Welchen Sinn hat es schon, den Mörder mit der Untersuchung des Mordes zu beauftragen. Ob tatsächlich eine Beerdigung irgendwo in der Nähe von Misrata stattgefunden hat, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Schändlich ist dieses Verhalten ohne Frage.

Während die großen Demokratien in Libyen plündern und morden, begeht die UN inzwischen den 63. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte. Die Ignoranz regiert die westliche Welt.

Vor 42 Jahre schaffte Gaddafi es, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen, die Regierung von König Idris zu stürzen. Gaddafi musste dafür  seine Landsleute nicht abschlachten, um den damaligen Diktator loszuwerden. Revolution, wenn die Mehrheit sie will, geht ganz einfach. Welch ein Unterschied zum Sturz der libyschen Regierung durch die NATO.

Unter Gaddafi wurde aus dem armen unterentwickelten Libyen ein Wohlfahrtsstaat, der die Bevölkerung aus der Armut in die Mittelklasse beförderte. Aus ganz Afrika kamen die Menschen, um in Libyen zu arbeiten und diese berichten von hohem Lebensstandard, einem komfortablen Leben und geringen Lebenshaltungskosten.

Gaddafi war kein moderner Europäer oder Amerikaner, der Demokratie daran festmachte, dass das Volk alle paar Jahre eine Regierung wählt und die Regierungszeit auf diese Zeit begrenzt sei. Er regierte diese 42 Jahre durch den Willen des Volkes. Hätte das Volk ihn nicht mehr gewollt, so hätte es ihn durch die Stammesvertreter, die jeder Stamm einmal im Jahr im Amt bestätigte, schon vorzeitig abgewählt. Aber dazu hatte das Volk keinen Grund.

Im Westen wurde Demokratie auf regelmäßige Wahlen reduziert. Inzwischen ist auch bei uns offensichtlich, dass wir von Diktatoren regiert werden, die sich nicht dafür interessieren, was das Volk will oder gar das tun, was das Beste für das Volk ist. Sie machen Politik für 1% und wollen uns glauben machen, das wäre das Beste für die 99%. Sie regieren aber im Sinne einer kleinen Minderheit von 1% auf Kosten der 99%. Bei Gaddafi war das umgekehrt.

Gaddafi hat Freiheitsbewegungen in allen Ländern Afrikas unterstützt, speziell in Südafrika, den ANC von Nelson Mandela, zu der Zeit, als in Südafrika noch die Apartheid regierte und der Westen Geschäfte mit dem damaligen Regime machte. Als Bill Clinton das neue, unabhängige Südafrika besuchte, kritisierte er Gaddafi und bekam von Nelson Mandela die Antwort: „Wir können Ihnen nicht zustimmen, wenn Sie die Menschen kritisieren, die uns in unserer schwersten Stunde geholfen haben“.

Die Medien bezeichnen durch die Bank Gaddafi als Tyrannen, Diktator, Despoten oder verrückten Irren und behaupten, die Libyer hätten unter seiner Herrschaft gelitten. Sie verschweigen aber seinen Charakter und seine Ideale. Gaddafi glaubte, dass die Araber Nachkommen der Afrikaner seien und hielt die Libyer dazu an, Afrikaner zu respektieren. Einen seiner Söhne benannte er nach Hannibal, der mit seinen Elefanten gegen die Römer kämpfte. Karthago lag einst in Libyen. Sein großes Vorbild war Nasser. Wer Gaddafi wirklich war und was er wirklich tat, kam in unseren Medien nicht vor, genauso wie nun die Schandtaten der Rebellen kaum Erwähnung finden. Es ist eine Medienlüge, dass es in Libyen einen Aufstand der Massen gegeben habe. Es war eine bewaffnete Revolte im Interesse der Elite des Westens und organisiert von den Franzosen, den Engländern und den Amerikanern. Das libysche Volk stand nicht hinter den Rebellen.

Eines ist klar, und das beweist alleine schon die Dauer des Krieges, bei dem non-stop 200 Tage lang Bomben auf Libyen regneten: Gaddafi hatte massive Unterstützung durch das libysche Volk. Die Rebellen hätten nicht die geringste Chance gehabt, wenn die NATO sich nicht eingemischt hätte, denn das libysche Volk will sie nicht.

Gaddafi wird seinen rechtmäßigen Platz in der Geschichte bekommen, und es wird ein Ehrenplatz sein.

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Neue Informationen zu „Starb Bin Laden in Abbottabad“

Weitere Kuriositäten aufgetaucht

Britta’s Kolumne, ein kritischer Kommentar

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Bin Laden im Jahr 1997

Siehe voriger Artikel: https://muskelkater.wordpress.com/2011/05/29/starb-bin-laden-in-abbottabad/

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Nachdem Dr. Paul Craig Roberts am 04.08.11 einen Artikel aus dem New Yorker von Anfang August aufgriff, der neue Details zur Aktion in Pakistan enthält, hat er gleich einen zweiten Artikel zum Thema veröffentlicht, um die offizielle Version zu hinterfragen.

Der New Yorker gibt nun zusätzliche Informationen zum Ablauf:

http://www.newyorker.com/reporting/2011/08/08/110808fa_fact_schmidle?currentPage=all

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Forty-five minutes after the Black Hawks departed, four MH-47 Chinooks launched from the same runway in Jalalabad. Two of them flew to the border, staying on the Afghan side; the other two proceeded into Pakistan. Deploying four Chinooks was a last-minute decision made after President Barack Obama said he wanted to feel assured that the Americans could “fight their way out of Pakistan.” Twenty-five additional SEALs from DEVGRU, pulled from a squadron stationed in Afghanistan, sat in the Chinooks that remained at the border; this “quick-reaction force” would be called into action only if the mission went seriously wrong. The third and fourth Chinooks were each outfitted with a pair of M134 Miniguns. They followed the Black Hawks’ initial flight path but landed at a predetermined point on a dry riverbed in a wide, unpopulated valley in northwest Pakistan. The nearest house was half a mile away. On the ground, the copters’ rotors were kept whirring while operatives monitored the surrounding hills for encroaching Pakistani helicopters or fighter jets. One of the Chinooks was carrying fuel bladders, in case the other aircraft needed to refill their tanks…

…The second pilot, unsure whether his colleagues were taking fire or experiencing mechanical problems, ditched his plan to hover over the roof. Instead, he landed in a grassy field across the street from the house.

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Der Artikel ist sehr lang und ausführlich. Ein Hund war übrigens lt. New Yorker auch noch mit beim Team…

45 Minuten nachdem die Black Hawks gestartet waren, entschied Präsident Obama, ihnen noch ein paar Chinook Transporthubschrauber für alle Fälle hinterher zu schicken.

Als der erste Black Hawk abstürzte, soll der zweite dann außerhalb des Geländes, auf der anderen Straßenseite, gelandet sein. Einer der Chinook soll das Team aus dem abgestürzten Helikopter dann mitgenommen haben.

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Helo one burst into flames while the demolition team boarded the Chinook. The women and children, who were being left behind for the Pakistani authorities, looked puzzled, scared, and shocked as they watched the SEALs board the helicopters. Amal, bin Laden’s wife, continued her harangue. Then, as a giant fire burned inside the compound walls, the Americans flew away.

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Was im Artikel des New Yorker fehlt, ist die genaue Information über die Landung des Chinook. Zeitlich gesehen müsste es einige Minuten vor dem Ende der Aktion gewesen sein. Mittendrin ist er plötzlich einfach da und alle steigen ein. Eigentlich aber kann der Chinook zum Ende der Aktion noch gar nicht vor Ort gewesen sein, denn die Chinooks starteten ja 45 Minuten später und brauchen länger. Die Aktion dauerte 38 Minuten und das sind mindestens noch mehr wie 10 Minuten bis zur Ankunft des Chinook. Da wäre das pakistanische Militär laut offiziellen Angaben schon vor Ort gewesen.

In seinem Artikel vom 04.08.11 schreibt Dr. Paul Craig Roberts:

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=25898

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There is no useful information in the story. Its purpose seems simply to explain away or cover up holes in the original story, principally why did the Seals murder an unarmed, unresisting Osama bin Laden whose capture would have resulted in a goldmine of terrorist information and whose show trial would have rescued the government’s crumbling 9/11 story?

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Er ist der Meinung, dass die Story keine nützlichen Informationen enthält und nur Löcher in der ursprünglichen Story stopfen soll, um die Sache glaubwürdiger zu machen. Und er fragt, warum sie einen unbewaffneten Bin Laden, der sich nicht wehrte, nicht gefangen genommen haben, wo er doch eine wertvolle Informationsquelle für Informationen über Terroristen gewesen wäre und sein Prozess die offizielle 9/11 Story gestützt hätte.

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In seinem 2. Artikel vom 06.08.11 veröffentlichte er das vollständige Interview mit Muhammad Bashir

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=25915

Die BBC hat jetzt eine ähnliche Story:

http://www.bbc.co.uk/news/world-south-asia-13329078

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Da ist aber ein anderer Nachbar, der behauptet, die offiziellen Pressemitteilungen seien gefälscht. Sein Name ist Shabir.

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The release of video footage seized from Osama bin Laden’s compound in northern Pakistan was part of the continuing effort by the US to convince doubters that the al-Qaeda leader was killed in last Monday’s raid.

But people in Abbottabad seem sceptical about the authenticity of the films, as Orla Guerin discovered when she took to the streets of the town where bin Laden was said to have been hiding.

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Da behauptet also ein weiterer Nachbar, der tote Terrorist im vom Pentagon freigegebenen Video sei nicht Bin Laden gewesen, sondern Akhbar Khan, sein Freund, den er schon lange und sehr gut kennt. Es sei alles eine Fälschung. Er sei der Nachbar des Mannes gewesen.

Von 50 von der BBC interviewten Anwohnern glaubt nur ein Einziger, dass Bin Laden in Abbottabad war, alle anderen sagen, die Videos von Bin Ladens Tod in Abbottabad seien eine auf dem Computer hergestellte Fälschung. Die neuen, im New Yorker gegebenen Informationen, machen die Sache auch immer noch nicht glaubwürdig.

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Der Black Hawk ist der schnellere Hubschrauber, die Reisegeschwindigkeit von Black Hawk und Chinook ist aber ungefähr gleich und liegt bei ca. 240 km/h. Die Entfernung Jalalabad-Abbottabad beträgt 260 km, man musste einige Umwege fliegen, um nicht vorzeitig entdeckt zu werden, somit ist die Flugzeit, die mit 90 min. angegeben wurde, wohl korrekt. Die Chinooks starteten 45 Minuten später wie die Black Hawk, was aber normal bedeuten würde, dass die Chinooks erst in der Nähe waren, als die Aktion schon beendet war, denn der Einsatz soll 38 Minuten gedauert haben und die pakistanische Armee war schnell vor Ort. Möglich wäre natürlich, dass die Chinooks keine Umwege geflogen sind, denn sie waren nicht getarnt und sind mit Sicherheit auf den pakistanischen Radarschirmen erschienen, womit die pakistanische Armee alarmiert gewesen wäre. Die Pakistani hätten dann gleichzeitig mit den Chinook in Abbottabat eintreffen und auf die Hubschrauber feuern können.

In dem Artikel vom New Yorker heißt es von einem pakistanischen Miltärexperten:

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“No one leaves their borders unattended.”

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Die Chinooks müssten gesehen worden sein und selbst bei direktem Weg über alle Städte und Dörfer benötigten sie ca. eine Stunde bis Abbottabad.

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When the rescue Chinook eventually arrived, a medic stepped out and knelt over the corpse. He injected a needle into bin Laden’s body and extracted two bone-marrow samples. More DNA was taken with swabs. One of the bone-marrow samples went into the Black Hawk. The other went into the Chinook, along with bin Laden’s body.

Next, the SEALs needed to destroy the damaged Black Hawk. The pilot, armed with a hammer that he kept for such situations, smashed the instrument panel, the radio, and the other classified fixtures inside the cockpit. Then the demolition unit took over. They placed explosives near the avionics system, the communications gear, the engine, and the rotor head.

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Also ist gemäß dem Artikel der Chinook bereits vor Ende der Aktion gelandet, dann wurden noch DNA-Proben genommen und der abgestürzte Black Hawk unbrauchbar gemacht und gesprengt. Da hat der Chinook wohl wirklich viel weniger Zeit für den Flug gebraucht. Obwohl das „eventually“ darauf hindeutet, dass der New Yorker das auch nicht so genau weiß. Warum ein Mediziner aus dem Chinook ausstieg und die DNA Probe entnahm, ist auch nicht so schlüssig. Hatten die das nicht von Anfang an so geplant? Normal wäre bei perfektem Gelingen der Aktion kein Rettungshubschrauber nötig gewesen, und wenn sie die Leiche mitnehmen wollten, hätten man immer noch DNA-Proben entnehmen können.

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Am Samstag den 06.08.11 stürzte in Afghanistan ein Hubschrauber mit 38 Menschen an Bord ab oder wurde abgeschossen, darunter 17 der an der Aktion in Abbottabat beteiligten Seals und ein Hund.

http://abcnews.go.com/International/nato-crash-team-seal-members-killed-afghanistan/story?id=14249189

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On board the Chinook helicopter there were 30 Americans — including 22 SEALs — as well as eight Afghans and a dog trained specifically for special operations.

U.S. forces were engaged in a firefight on the ground and the helicopter was on its way to help, when it was shot down probably by a rocket propelled grenade, U.S. officials said.

Most of the 22 SEALs were part of SEAL Team 6, the heroic unit that carried out the raid on Osama Bin Laden’s compound in May, though none of those who actually took part in that raid were believed to be on the helicopter.

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Wie es zu diesem Vorfall kam, darüber gibt es auch wieder sich widersprechende Berichte – von Seiten des Militärs gleich 2 und von den Einheimischen 3 …

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Starb Bin Laden in Abbottabad?

Nachschlag zum Geschehen um den Tod eines Terroristenführers

Britta’s Kolumne, ein kritischer Kommentar

 

Bin Laden im Jahr 1997

Es war die Sensationsmeldung überhaupt: „Osama Bin Laden getötet“. Präsident Obama erklärte der Presse am 01. Mai 2011, dass es der CIA auf seinen Befehl hin gelungen wäre, Osama bin Laden zu töten. In einer Rede an diesem Sonntagabend gratulierte er sich praktisch selbst zu der gelungenen Aktion. Alles machte den Eindruck, als sei die Operation perfekt verlaufen. Im TV war zu sehen, wie Obama live dabei zusah.

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Die Presseunterrichtung des Weißen Hauses vom 02.05: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2011/05/02/press-briefing-senior-administration-officials-killing-osama-bin-laden

Worauf es ankommt zitiere ich mal:

Each of these, including the high walls, security features, suburban location, and proximity to Islamabad made this an especially dangerous operation.

The men who executed this mission accepted this risk, practiced to minimize those risks, and understood the importance of the target to the national security of the United States.

I know you understand that I can’t and won’t get into many details of this mission, but I’ll share what I can. This operation was a surgical raid by a small team designed to minimize collateral damage and to pose as little risk as possible to non-combatants on the compound or to Pakistani civilians in the neighborhood.

Our team was on the compound for under 40 minutes and did not encounter any local authorities while performing the raid. In addition to Osama bin Laden, three adult males were killed in the raid. We believe two were the couriers and the third was bin Laden’s adult son.

There were several women and children at the compound. One woman was killed when she was used as a shield by a male combatant. Two other women were injured During the raid, we lost one helicopter due to mechanical failure. The aircraft was destroyed by the crew and the assault force and crew members boarded the remaining aircraft to exit the compound. All non-combatants were moved safely away from the compound before the detonation.

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Bei einem Einsatz der SEALS in Abottabad, Pakistan, gelang es also den US-Streitkräften angeblich den meistgesuchtesten Terroristen zu töten. Fast stündlich überschlugen sich die Meldungen mit immer weitern und auch widersprüchlichen Details über den Hergang der Aktion.

Nach Aussagen des Weissen Hauses in dieser Pressemitteilung landeten 2 Hubschrauber, einer stürzte dabei ab und der verbleibende Hubschrauber nahm das Team des abgestürzten Hubschraubers mit auf beim Rückflug.

Später wurden dann hierzu Details veröffentlicht, dass es sich um Black Hawks gehandelt haben soll, ausgerüstet mit modernster Tarntechnologie, denn die Operation sollte nicht frühzeitig entdeckt werden, das Zeitfenster war klein. Aber auch die Amerikaner können rechnen…

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Über all die Freude und Feierlichkeiten ging so einiges in den Medien unter. Der Einsatz wirft Fragen auf, die mit den gegebenen Fakten nicht beantwortet werden können.

Hier die Überreste des Hubschraubers:

http://www.youtube.com/watch?v=M9rGiFLv0Vs&NR=1

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Ein Black Hawk mit neuester Tarntechnologie, wie die Presse berichtet. Anwohner berichten, sie hätten den Hubschrauber erst hören können, als er direkt über ihnen war.

Um den Hubschrauber unbrauchbar zu machen, sprengte das Team diesen vorm Abflug (angeblich) in die Luft.

Der pakistanische Präsident gab folgende Erklärung ab:

http://www.mofa.gov.pk/Press_Releases/2011/May/PM_09_05_2011.htm

As the Abbottabad episode illustrates our Military responded to the US Forces covert incursion. The Air Force was ordered to scramble. Ground units arrived at the scene quickly.

Our response demonstrates that our armed forces reacted, as was expected of them.

Abbottabad hosts a routine Military training institution, which does not require any elaborate special defence arrangement. There is no denying the US technological ability to evade our radars. We regret that this unilateral action was undertaken without our concurrence.

Unilateralism runs the inherent risk of serious consequences. Suppose the operation had gone wrong. A US helicopter was abandoned and destroyed on the site. This is a small though important reminder of the risks in such operations.“

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„Unsere Antwort demonstriert, dass unsere Streitkräfte so reagierten, wie man es von ihnen erwartet“ und „Alleingänge bergen das Risiko ernsthafter Konsequenzen“. Dies könnte darauf hindeuten, dass nicht die Seals den Hubschrauber selber sprengten, sondern dass er abgeschossen wurde.

Das pakistanische Militär war nicht über die Aktion informiert. Jedes Land würde so handeln, wenn festgestellt wird, dass eine fremde Militärmacht ohne Genehmigung eine Operation in ihrem Land durchführt – zumal das so nahe an einer militärischen Trainingseinrichtung passierte.

Dass der Hubschrauber über neueste Tarntechnologie verfügt, ist sehr wahrscheinlich.

Wir normal interessierte Bürger glauben, dass Pakistan ein Verbündeter der USA ist. Viel näher als den USA steht Pakistan inzwischen aber den Chinesen. Dieses Jahr wurde von Pakistan und China zum Jahr der Freundschaft erklärt. Es verwundert also nicht, dass Pakistan den Chinesen das Hubschrauberwrack zur Studienzwecken überlassen hat.

http://abcnews.go.com/Blotter/osama-bin-laden-raid-pakistan-hints-china-peak/story?id=13570573

„Pakistani officials said today they’re interested in studying the remains of the U.S.’s secret stealth-modified helicopter abandoned during the Navy SEAL raid of Osama bin Laden’s compound, and suggested the Chinese are as well.

The U.S. has already asked the Pakistanis for the helicopter wreckage back, but one Pakistani official told ABC News the Chinese were also „very interested“ in seeing the remains. Another official said, „We might let them [the Chinese] take a look.“

A U.S. official said he did not know if the Pakistanis had offered a peek to the Chinese, but said he would be „shocked“ if the Chinese hadn’t already been given access to the damaged aircraft.“

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Inzwischen wurden die Überreste des Wracks an die USA zurückgegeben – nach fast einem Monat eingehender Studien.

Ziemlich ärgerlich, aber die Freude über den Tod von Osama BinLaden schaffte es, dieses Ärgernis und das damit verbundene Übel, dass der größten Konkurrenz in Sachen Weltherrschaft die neueste Technologie in die Hände fällt, aus den Schlagzeilen zu verdrängen und so nahm es eigentlich keiner wahr.

Wie der Spiegel frühere erste Meldungen aus der pakistanischen Presse bestätigt, hat China den USA angedroht, im Falle weiterer militärischer Aktionen, die die Souveränität Pakistans verletzen, dies als einen Angriff auf China zu werten und einzuschreiten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764628,00.html

Nach dem tödlichen US-Einsatz gegen Osama Bin Laden hat Peking den USA offenbar eine harsche diplomatische Warnung zukommen lassen: Jeder Angriff auf Pakistan werde künftig wie eine Attacke auf China gewertet. Die Rückendeckung kommt Islamabad gerade recht – die Beziehungen zu Washington sind eisig.

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Wie eng die Beziehungen zwischen Pakistan und China inzwischen sind, beschreibt dieser Artikel:

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E40ACBA1645A74E6E8A25CF0DA34D2C6A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Nun gibt es neue Zeugenaussagen, die Aussagen bestätigen, die bereits zu Anfang getätigt, aber nicht beachtet wurden. Die Pakistani News Agency strahlte ein Interview aus, wo Mohammad Bashir die Situation ganz anders schildert, wie von den Medien und Obama dargestellt.

http://www.informationclearinghouse.info/article28110.htm

Bashir: We were awake, not asleep, a helicopter came, some men came down from that, into that house, then that helicopter went away

Reporter: How many men?

Bashir: 10-12, then that helicopter took rounds of those rear hills, then he came bac.k and when he came back, two more helicopters arrived, one from the west and other from the north, there was a blast in the first helicopter and it was on fire, we immediately came out, when we reached there, the helicopter was burning, then after about 20 minutes the army and police arrived, they pushed us back, now we are asking that if Osama was here then who took him to america because all those men that came in the helicopter died in the blast, now if Osama was in that helicopter he must have died and got burnt in that helicopter too, then how they took him? this is a question of serious concern. America claims they they killed him and picked him up. How they picked him up?

Reporter: Was there only one helicopter?

Bashir? Yes the other that came flew away to Mansehra, there was only one that landed the men and came back to pick them but as he was picking them up, it blew away and caught fire.

Reporter: Then were in it when it blew?

Bashir: Yes They were.

Reporter : How you know?

Bashir: We saw it with our own eyes

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Von 3 Hubschraubern soll also nur einer gelandet sein und dieser nahm sie auch später wieder auf. Dann gab es eine Explosion und der Hubschrauber fing Feuer und stürzte zu Boden. Dabei seien alle Insassen ums Leben gekommen. Es landete kein zweiter Hubschrauber. Er hat tote Körper gesehen. Die Szene wurde dann später aufgeräumt, sodass keine Spuren mehr zu finden sind.

Der Augenzeuge wunderte sich, dass das Weiße Haus nicht von Toten sprach. Dass es bei dem Hubschrauberabsturz keinerlei Verletzte oder Tote gegeben haben soll, ist schon merkwürdig – selbst wenn die offizielle Version stimmen würde.

Auch hat man bisher den Helden keinen Empfang im Weissen Haus bereitet, was sehr ungewöhnlich ist.

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Die offizielle Version im Spiegel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760259,00.html

Der Einsatz beginnt am Montag gegen 1 Uhr Ortszeit. Vier Transporthubschrauber machen sich in mondloser Nacht vom US-Luftwaffenstützpunkt Ghazi in Pakistan auf nach Abbottabad. An Bord: 79 Soldaten des Seals Teams 6. Sie führen Hightech-Ausrüstung mit sich, etwa Nachtsensoren. Eine ferngesteuerte „Predator“-Drohne begleitet die Gruppe.

Obama und sein Team – darunter Vizepräsident Joe Biden und Außenministerin Hillary Clinton – verfolgen den Einsatz im Lagezentrum des Weißen Hauses live über Videokonferenz mit. Sie sitzen und stehen um einen Tisch mit Laptops, Biden fingert mit einem Rosenkranz herum. Panetta ist aus der CIA-Zentrale jenseits des Potomac Rivers zugeschaltet. „Die Minuten verstrichen wie Tage“, berichtet John Brennan später.

So werden sie auch hilflose Zeugen haariger Situationen. Ein Hubschrauber hat eine Panne und macht eine Bruchlandung. Es ist, wie ein Berater sagt, „ein nervenaufreibender Moment“. Das geplante Abseilen in den Gebäudekomplex muss aufgegeben werden, die Spezialtrupps greifen zu Fuß an. Schnell überwinden sie die mehrere Meter hohen, von Stacheldraht gekrönten Mauern und erklimmen die Balkone.

In dem Anwesen befinden sich 36 Personen: vier Männer (Bin Laden, einer seiner Söhne, der Bote und dessen Bruder), neun Frauen und 23 Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren.

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Da sind es also 4 Transporthubschrauber mit 79 Personen. Das Bodenteam soll aus 24 Mann bestanden haben. Ein Black Hawk kann höchstens 13 Personen aufnehmen, aufgrund der Wetterverhältnisse an diesem Tag eher weniger.

Was passierte mit den Männern aus dem defekten Hubschrauber und der Leiche an Bord? Von Verlusten haben die Medien und das Weisse Haus nichts erwähnt.

In einem der Hubschrauber müssten also 24 Mann, eine Leiche und jede Menge Dokumente und 5 Computer gewesen sein, die ganzen Videokasseten und Tonbänder, die man uns jetzt präsentiert oder besser gesagt: nicht präsentieren will, nicht zu vergessen natürlich die Ausrüstung der Männer, die nicht mit ihrem eigenen Hubschrauber wegfliegen konnten.

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Nun gab es im Nachhinein die Veröffentlichung weiterer Details. Zuerst waren es 4 Black Hawk Hubschrauber. In einen Black Hawk passen 11-13 Mann mit Ausrüstung. Das würde dann mit dem überall bestätigten Team von 79 Mann noch passen. Nicht passen würde dann aber die Aufnahme der 11-13 Mann aus dem abgestürzten Hubschrauber. Selbst wenn man die auf die verbliebenen 3 Hubschrauber verteilen und hineinpressen würde, der Hubschrauber käme nicht mehr hoch. Ausserdem gab es die Aussage in der Presseerklärung des Weissen Hauses, dass nur 2 Hubschrauber landeten und der verbliebene das Team mitnahm.

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In einer späteren Version wurden dann aus 4 Black Hawks mit Tarntechnologie 3 Black Hawks und 1 Chinook.

http://de.wikipedia.org/wiki/Boeing-Vertol_CH-47

Der Chinook hat eine Transportkapazität von 33-44 Mann und es gibt auch eine Spezialversion, die 55 Mann aufnehmen kann. Er ist aber sehr laut und ein Schwerpunkt der Mission war die Tarnung. Selbst wenn es möglich wäre, einen Chinook mit Tarntechnologie auszurüsten, so bleibt immer noch seine Lautstärke, die für eine Geheimmission nicht zu gebrauchen ist.

Die Operation startete von Jalalabad in Afghanistan aus und mußte ca. 90 km durch pakistanisches Gebiet.

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Bisher ist keine der gegebenen Erklärungen über den Ablauf der Aktion in sich schlüssig und es gibt noch mehr Aussagen, die der offiziellen Version – pardon, den offiziellen Versionen, widersprechen.

So lässt sich auch in Twitter nachlesen, was das Weisse Haus nicht erklärt:

https://twitter.com/#!/m0hcin

Hier der 1. Mai:

That and a few other reasons added to it.

Well, actually this happened very close to PMA and hence the high profile response, I reckon.

This is the best I could have from Atd. all roads blocked, army and local admin tight lipped.

Uncle in Atd: Heli was hovering over a militant hideout, heard 3 minor blasts + fire exchange before the heli went down. @kaalakawaa

Most probably, can’t confirm though.

I did get in touch with family there, they said they’re okay but can’t say if the heli crashed on residential areas elsewhere.

Yeah, I am just trying to confirm if it was shot down or it crashed. No clues as yet.

Yeah, hope everyone is fine. Insha Allah.

I get that, but no one is sure if this was a shot down or a crash. Your tweet seemed to suggest the former.

Couldn’t make a good guess, all they said was they heard 3 blasts one after another. Seems like a shot down to me.

Yes, I get that but the question is did it crash or was it shot down? Whose helicopter also?

Called family, they say near Military Academy. Nothing can be said what actually happened.

Sir, did you get this from any one in Abbottabad? I am hearing similar things.

Seems something nasty happening in #Abbottabad, God save us.

the few people online at this time of the night are saying one of the copters was not Pakistani…

Oh! That’s not good. Also this is a very unusual time for copter flights.

Thanks for the link, some say the blast happened near Kakul Road residential area. Hopefully not true.

So what do you guess by the intensity of the blast, any casualties expected? Also exact location?

Hello sir, any update on the blasts? What has really happened?

Just talked to family in Abbottabad, say they heard three blasts one after another, don’t know what really happened.

No one is picking phone in Abbottabad, not even the landlines.

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Wenn dieser Hubschrauber nun vom pakistanischen Militär abgeschossen wurde, würde dies einige offene Fragen beantworten und gleichzeitig viele Lügen entlarven.

Man hätte gar keine Leiche von Osama BinLaden haben können, da diese ja im abgeschossenen Hubschrauber gewesen wäre, ebenso wie die ganzen gezeigten Videos und die Tonbandaufnahmen – all das wäre dann gefälscht.

Aber selbst wenn der Hubschrauber nicht abgeschossen worden wäre, der verbliebene Hubschrauber hätte das komplette andere Team, 5 Computer, ettliche Festplatten, Berge von Dokumenten und Videokassetten nicht an Bord nehmen können. Laut Aussage des weissen Hauses gab es nur noch einen weiteren Hubschrauber, die anderen beiden blieben in der Luft. Die Anwesenheit eines Chinook würde zwar mathematisch passen, nicht aber zur Tarnung der geheimen Mission beitragen.

Die Frage bleibt: War es wirklich das Ziel der Operation, Osama BinLaden zu töten oder ist das auch nur eine Lüge, um von einer weiteren, schief gegangenen Aktion abzulenken?

Offiziell ist er jetzt jedenfalls tot und ein Kapitel zuende.

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Zusätzliche Informationen über den Menschen Bin Laden in der Wikipedia.

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Vergesslichkeit, Verdrängung oder gar … mutwillige Zerstörung?

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Ein sehr intensives Thema heute. Vielfältig und doch in sich kompakt. Denn manchmal ist es schon verzwickt. Da hat man gerade eben einen Kugelschreiber weggelegt und schon ist er verschwunden. Man hat einfach vergessen, wo man ihn zuletzt benutzt hat.

Schlimmer aber wird es, wenn man sich an Vergangenes, sogar seine eigene Jugend oder auch Abstammung, nicht mehr erinnern möchte und so tut, als hätte man diese Vergangenheit nie erlebt. Noch schlimmer wird es, wenn man sich dann in gehobenen oder besonderen Positionen befindet und vieles einfach verdrängt, was man falsch gemacht hat oder immer noch tut, und meint, dass nur das eigene Tun das einzig Wahre und Richtige ist. Und dann wird es sehr gefährlich, wenn man infolge seines Handelns auf die losgeht und nieder macht, die für dieses dann entstandene Schlamassel überhaupt nicht verantwortlich sind.

Auf diese Ungereimtheit stößt hier der Sohn, der seinen Vater ganz gewaltig in die Zange nimmt. Mit jetzt nicht mehr heiteren Argumenten, die … aber lest selber:


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SOHN: „Du Papa?“

VATER seufzt: „Ja, ich weiß schon: Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt…“

SOHN unterbricht: „Ne, hat er ja garnich. Ich wollte dich nur fragen, ob du meinen Radiergummi geklaut hast.“

VATER: „Was heißt hier geklaut?! – Ich habe ihn mir nur ausgeliehen, weil meiner weg ist. Hier … kannst ihn zurück haben.“

SOHN: „Danke. Aber Matze sagt auch, dass…“

VATER stöhnt: „…also doch!“

SOHN: „Ne, diesmal nur der Matze. Er sagte nämlich, dass vieles verschwindet, wo man garnich hinter kommt, dass es weg ist.“

VATER berichtigt: „Gar-nicht-dahinter-kommt, heißt das. Sag mal, was lernt ihr eigentlich in der Schule?“

SOHN zitiert: „Richtiges Deutsch, mein Sohn, also gepflegtes Deutsch ist das A und O jeder Unterhaltung in unserem Land. Die Umgangssprache lernen wir so nebenbei. Und auch den Dialekt, der eigentlich unsere Muttersprache ist. Aber Deutsch, richtiges einwandfreies Deutsch müssen wir lernen, damit wir uns überall einwandfrei ohne Missverständnisse unterhalten können.“

VATER zieht die Augenbrauen hoch und sieht seinen Sohn staunend an: „Genauso habe ich das gesagt, oder?“

SOHN: „Jep. Wobei ich deine kleinen Fehler von damals berichtigt habe.“

VATER: „Das beruhigt mich ungemein, dass du das noch nicht vergessen hast.“

SOHN: „Ich bin ja auch noch jung und…“

VATER: „…ich bin alt, wolltest du doch sagen!“

SOHN: „Ne, nich direkt. Aber Papa, wie kommt es eigentlich, dass man so vieles vergisst?“

VATER: „Naja, da gibt es viele Gründe. Einer der Gründe ist, dass es für einem selber nicht so wichtig ist. Dann vergisst man es sehr schnell.“

SOHN: „Und dann kommt man auch nich hinter, wenn es weg ist, wie Matze sagte.“

VATER lächelt: „Ja, so ungefähr.“

SOHN: „Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, daß es da im Gehirn so ne Art Knotenpunkte gibt, die die Verbindung herstellen, wo was ist, was man vergessen hat.“

VATER skeptisch: „Wie meint er denn jetzt das?? – Ist Matze’s Vater jetzt etwa unter die Gehirnforscher gegangen?“

SOHN: „Ne, das nich grade. Aber wenn du den Knotenpunkt hättest, was du beim letzten Mal gemacht hast, wo jetzt der Radiergummi weg ist, dann wüsstest du auch, wo der denn liegt.“

VATER sauer: „Ich habe wahrlich keine Lust, mich mit den Rätseln von Matze’s Vater zu beschäftigen. Ich habe sinnvolleres zu tun, als mich mit den geistigen Ergüssen dieses Herrn zu befassen.“

SOHN lächelnd: „Ich sage nur: Lexika’s…“

VATER: „Lexika’s? – Sag mal, willst du mich auf dem Arm nehmen?“ – Dann dreht er sich plötzlich erkennend um und starrt zum Regal. – „Ach du liebe Zeit, da liegt er ja, direkt vor Band A-B. – Sag mal, wie bist du denn da drauf gekommen?!“

SOHN: „Weil das einer der Knotenpunkte war, was Matze’s Vater meinte. Du hast neulich in den Büchern gewühlt und Bemerkungen von dir ausradiert.“

VATER: „Ich merke schon, der Sohn ist seinem Vater ein Stück voraus.“

SOHN: „Nicht nur ein Stück. Matze sagt, sein Vater hat gesagt, es gibt sehr viele Leute, die etwas bewusst vergessen. Er hatte da noch ein anderes Wort…“

VATER: „Du meinst: verdrängen. In der Tat gibt es viele Leute, die etwas verdrängen, sei es, weil sie nicht mehr daran erinnert werden wollen, oder weil sie eine bestehende Tatsache nicht wahrhaben wollen.“

SOHN: „Du meinst das 3. Reich?“

VATER: „Ja, das zum Beispiel.“

SOHN: „Oder Erinnerungen an ihre Kinder- und Jugendzeit?“

VATER: „Ja, auch das.“

SOHN: „Oder weil ihnen etwas nicht passt, was nicht zu ihrem Weltbild gehört und sie es deshalb verdrängen?“

VATER: „Sogar das. Und alle drei Beispiele, die du aufgezählt hast, sind bezeichnend für eine sogenannte gewollte Amnesie, also ein gewolltes Vergessen oder Erinnern.“

SOHN: „Aber immer ist es was Schlimmes, was sie verdrängen, oder?“

VATER: „Nicht unbedingt. Es kann auch etwas schönes gewesen sein, was aber keiner erfahren soll.“

SOHN: „Beispiel…“

VATER: „Ein Beispiel möchtest du. Na, nehmen wir mal an, eine Frau fand es schön, dass sie vergewaltigt wurde. Dann verdrängt sie es aber trotzdem, weil…“

SOHN unterbricht empört: „Aber Papa!!! – Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendeine Frau oder auch ein Kind es schön findet, wenn sie oder es vergewaltigt wurde. – Papa, das ist ein echt saublödes Beispiel!!!“

VATER beschämt: „Na gut, hast ja recht. Hast du etwa bessere Beispiele?“

SOHN: „Als den von dir sicher schon. Zum Beispiel Tante Elly, die im Urlaub war und vergessen hat, ihre Blumen zu gießen. Dann hast du es getan, wo sie sich gefreut hat, aber es dir nicht anmerken lassen wollte. Sie hat diese Freude also verdrängt.“

VATER schmunzelnd: „Ja. Sie spricht bis heute nicht darüber, weil es für sie als Blumenkind eine Schmach war, dass ausgerechnet ich mich darum gekümmert habe. Und diesen Triumph gönnt sie mir nicht.“

SOHN: „Aber Matze’s Vater hat gesagt, dass das Verdrängen auch auf schwere geistige Verwirrungen beruht. Wie bei dem Professor aus Bremen oder den katholischen Priestern.“

VATER: „Aber hoppla. Jetzt machst du aber einen riesengroßen Gedankensprung. Das kannst du doch nicht vergleichen.“

SOHN: „Doch. Diese Priester müssen doch geistig verwirrt sein, dass sie für ihre sexuellen Gelüste kleine Jungs vergewaltigen, weil sie ja sonst nichts mit Sex zu tun haben dürfen. Sagt ja die Kirche in ihrer Satzung. Also ist es auch ein gewolltes Vergessen!“

VATER lenkt ein: „Na gut, da muss ich Matze’s Vater ausnahmsweise mal recht geben. Bedenke aber bitte, dass nach dem Glauben der Kirche die Sexualität nur für die Fortpflanzung da ist.“

SOHN: „Pflanzen sich die Priester etwa mit den kleinen Jungs fort? – Papa, ich bitte dich. Das ist doch mehr als nur blöd. Die sollen sich doch erwachsene Frauen und Männer suchen. Aber Kinder sind ja wehrlos.“

VATER seufzt tief: „Mein lieber Junge. Du hast dich aber auch wirklich gut auf dieses Thema vorbereitet. Wenn du nur so gut in der Schule wärst!“

SOHN ereifert sich: „Du willst jetzt nur vom Thema ablenken, Papa. Genauso, wie der Professor aus Bremen, dieser Heinz Sohn, oder wie der heißt.“

VATER: „Professor Dr. Dr. Gunnar Heinsohn. Soviel Zeit muss sein. Er ist ein sehr bekannter Dozent an der Universität zu Bremen.“

SOHN sauer: „Ja. Sein Vater war U-Boot-Kommandant im 2. Weltkrieg und hat viele Menschen auf dem Gewissen. Und seit einem Jahr ist er in Pension. Hat Matze’s Vater erzählt. Und jetzt hat er Langeweile und will auch Leute abschießen, wie sein Vater!“

VATER: „Moment-Moment. Hier werden keine Leute abgeschossen, wie du sagst. Er hat nur gesagt, dass die Unterschicht zuviel Nachwuchs produziert und…“

SOHN unterbricht: „Ja ich weiß. Die Unterschicht!“

VATER steht ärgerlich auf: „Verdammt nochmal, unterbrich‘ mich nicht dauernd, wenn ich versuche, dir was zu erklären!!!“

SOHN wütend: „Und was ist mit der Oberschicht? – Sind die etwa schlauer, nur weil sie mehr Geld haben???“

VATER wird ebenfalls wütend: „Jetzt brülle mich nicht so an. Ich habe dir bisher recht gegeben. Aber jetzt reicht es. Verstanden?“

Pause

SOHN: „Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, wer die Menschen in Klassen aufteilt und die untere Klasse als minderwertig beschimpft, der hat bewusst verdrängt, dass er selber auch mal nackt geboren wurde.“

VATER immer noch sauer, nimmt sich die Zeitung: „Ja, ich weiß. Der Vater von Matze vergisst natürlich wieder mal nichts!“

SOHN: „Und du? Weißt du noch die Worte, mit denen ich hier rein gekommen bin?“

VATER: „Nein, habe ich vergessen!“

SOHN: „Siehste! – Ich sagte: „Du Papa?“ – Dann sagtest du: „Ja, ich weiß schon: Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt…“ – Und ich habe geantwortet: „Ne, hat er ja garnich. Ich wollte dich nur fragen, ob du meinen Radiergummi geklaut hast.“ – Und dann haben wir den Radiergummi gefunden. Gemeinsam!“

VATER uninteressiert: „Und was soll das beweisen?“

SOHN: „Das du entweder vergessen hast. Oder verdrängt hast, weil es dich nicht interessiert. Oder…“

VATER: „Das ist wieder mal eine Frechheit von dir. Also: Oder … was?“

SOHN: „Oder ich bin nur ein wehrloses kleines Kind, mit dem man alles machen kann. Genauso wie mit den Jungs in den Klosterschulen oder auch mit den Hartz4-Leuten.“

VATER wütend: „Verdammt nochmal. Was soll jetzt wieder Hartz4 bei diesem Thema?!!! – Was hat Matze’s Vater dir sonst noch für Flöhe ins Ohr gesetzt?!!!“

Pause, während der Vater auf Antwort wartet.

VATER: „Was ist jetzt. Schweigen im Walde? Oder was?!!!“

SOHN: „Du Papa? – Wenn ich jetzt ein Terrorist wäre…“

VATER unterbricht: „Untersteh‘ dich, an sowas noch mal im Entferntesten zu denken und zu erwähnen. Hörst du???“

SOHN: „Ist ja nur ’n Beispiel, Papa.“

VATER: „Nagut. Also…?“

SOHN: „Also. Wenn ich ein Terrorist wäre und würde dein Büro, deine Bank und dein Haus in die Luft sprengen. Dann würde ich dich und uns damit doch genauso umbringen, als wenn ich dich erschossen hätte. Oder?“

VATER: „Da ist was wahres dran. Denn damit wäre alles, was ich mir aufgebaut hätte, futsch. Ich hätte nichts mehr zum Leben. Grauenvoller Gedanke…“

SOHN: „Siehste. Und Matze sagt, sein Vater hat gesagt, das machen die Regierung, die Banken und dieser Professor genauso mit uns. Vor allem mit denen von Hartz4, die dagegen genauso wehrlos sind wie wir Kinder!“

VATER: „Hatte ich mir gedacht, dass Matze’s Vater wieder ins Spiel kommt. Aber ich bin Beamter. Ich darf mich dazu nicht äußern. – Ja, ich weiß, was du sagen willst, dass es einige hier im Staat genauso machen. Und ich weiß auch, daß Matze’s Vater von der Umverteilung von unten nach oben spricht, wenn ihr alleine seid. Aber ich will und darf da jetzt nichts mehr von hören. Hast du verstanden? – Ende der Debatte!“

Schon wieder eine Pause…

SOHN: „Du Papa? – Kannst du dich noch an den Gestank erinnern, den ich gemacht habe, als ich noch in den Windeln gelegen habe?“

VATER sauer lächelnd: „Nein. Gottseidank nicht! – Du denn?“

SOHN schüttelt lachend den Kopf: „Nee, ich auch nicht.“ – Dann wird er wieder sehr ernst und geht langsam zur Tür. – „Aber viele werden sich bestimmt noch in 100 Jahren daran erinnern, was für einen Gestank die Banken mit ihren Millionengehältern, die Regierung mit ihren Reformen, die Kirche mit ihrer Moral und der Professor aus Bremen mit seinen Hasspredigten verbreitet haben, nur weil sie vergessen, verdrängt und andere dafür leiden lassen haben und vielleicht sogar ermordet…“

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