Schluss mit der Frische-Illusion durch Sauerstoff!

Protestieren gegen Sauerstoff-Manipulationen von Lebensmittel

Eine neue Aktion von foodwatch e.V.

foodwatch e.V.Ist euch schon einmal im Supermarkt der kleine Hinweis auf Fleisch-Packungen aufgefallen: „Verpackt unter Schutzatmosphäre“? Was sich so harmlos liest, bedeutet: Ein hochgradig mit Sauerstoff angereichertes Gasgemisch lässt das Fleisch länger rosig-frisch aussehen – macht es aber gleichzeitig innen zäh und ranzig. Zudem steht die Sauerstoffbehandlung im Verdacht, die Bildung gesundheitlich bedenklicher Cholesteroloxide zu befördern. foodwatch fordert daher seit langem: Schluss damit! Der Einsatz von hochkonzentriertem Sauerstoff bei der Behandlung von Fleisch muss verboten werden.

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Dreiste Verbrauchertäuschung: Umweltinstitut München findet umdeklarierte Gen-Kekse an Münchner Tankstelle

Vorsicht vor genmanipulierten Reisesnacks

Pressemitteilung des Umweltinstituts München

München, 28. Juli 2011 – Verbraucher müssen derzeit an Münchens Tankstellen besonders wachsam sein: Im Umlauf sind genmanipulierte Erdnussbutterkekse, deren Deklaration durch Überkleben der Zutatenliste unkenntlich gemacht wurde.

Passend zum Ferienbeginn werden an deutschen Tankstellen verstärkt Gen-Süßigkeiten aus den USA angeboten. Denn gerade auf der Fahrt zu dem ersehnten Urlaubsziel sind Süßigkeiten ein beliebtes Mittel, dem quängelnden Nachwuchs die Zeit zu versüßen. Und wer nimmt beim kurzen Zwischenstopp an der Tankstelle schon die Zutatenliste genau unter die Lupe? Die Produkte des US-Schokoladenhersteller Hershey, Reese’s Peanut Butter Cups und Nutrageous enthalten laut Zutatenlisten Gen-Zucker, Gen-Mais und Gen-Soja. Bereits vom Hersteller für den deutschen Markt vorgesehen, sind diese Produkte eigentlich korrekt gekennzeichnet.

Auf Kekspackungen der Marke Reese’s, die Mitarbeiter des Umweltinstituts an einer Münchner Tankstelle fanden, wurde diese Kennzeichnung einfach überklebt und somit der Inhalt genmanipulierter Zutaten vertuscht. „Eine ganz besonders dreiste Art der Verbrauchertäuschung“, empört sich Anja Sobczak, Gentechnikexpertin beim Umweltinstitut München. „So etwas lassen wir nicht durchgehen und haben deshalb Anzeige erstattet.“

Gen-Produkte sind in Deutschland unerwünscht. Zwei Drittel der Verbraucher lehnen Gentechnik in Lebensmitteln ab. Dies gilt für den Anbau auf dem Feld genauso wie für die verarbeiteten Produkte im Supermarktregal. Aus gutem Grund: Immer mehr Studien warnen ausdrücklich vor den Gesundheitsrisiken durch den Verzehr genmanipulierter Lebensmittel.

„Deshalb fordern wir, dass die genmanipulierten Süßigkeiten sofort aus den Regalen verbannt werden“, so Sobczak weiter. „Nicht zuletzt, weil sich besonders Kinder von den bunten Verpackungen angezogen fühlen.“

In den USA sind 95 Prozent aller Zuckerrüben, 94 Prozent der Soja- und 88 Prozent aller Maispflanzen genmanipuliert. Diese werden als Zutaten bei der Herstellung von Lebensmitteln verwendet. Eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus Gen-Pflanzen existiert dort nicht. Importeure machen sich allerdings strafbar, wenn sie nicht gekennzeichnetes Gen-Food in Europa verkaufen. Immer mehr Feinkostgeschäfte und Supermärkte bieten US-Importwaren wie Marshmallows, Suppen, Frühstücksflocken und Barbecue-Soßen an. An Tankstellen und in Videotheken ist inzwischen ein besonders breites Sortiment an Süßigkeiten zu bekommen.

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Rückfragen gerne an:

Umweltinstitut München e.V.
Anja Sobczak
Referentin Gentechnik, Landwirtschaft
Tel. (089) 30 77 49 – 14
Home: umweltinstitut.org/, Mail: as@umweltinstitut.org

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Regierung hält NATO-Planung vor Abgeordneten geheim

Pressemitteilung

Von Wolfgang Gehrcke

„Die Bundesregierung weigert sich, den Abgeordneten des Deutschen Bundestages das Neue Strategische Konzept der NATO zur Kenntnis zu geben. Nicht einmal in der Geheimschutzstelle des Parlaments ist der Entwurf einzusehen“, kritisiert Wolfgang Gehrcke. „Die Abgeordneten sollen aber darüber beraten, der Auswärtige Ausschuss hat eine öffentliche Anhörung für den morgigen Tag angesetzt. Hier wird ein Kuriosum inszeniert.“ Weiter erklärt der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

„Die Abgeordneten des Bundestages sollen Verantwortung übernehmen für etwas, das sie nicht kennen dürfen, und sie sollen Fragen stellen dürfen zu etwas, was vor ihnen geheim gehalten wird. DIE LINKE wird sich an diesem unwürdigen Spiel nicht beteiligen. Wir werden nicht dazu beitragen, die Öffentlichkeit zu täuschen. Ich verlange, dass das Neue Strategische Konzept der NATO sofort zur Kenntnis gegeben wird.“

(Quelle)

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Abgespeist: Der goldene Windbeutel 2010

foodwatch verleiht zum zweiten Mal den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge. Eine prominente Jury hat aus den elf Produkten, die seit dem Goldenen Windbeutel 2009 auf abgespeist.de vorgestellt wurden, fünf nominiert. Jetzt entscheiden Sie, wer die unrühmliche Trophäe überreicht bekommt!

Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher systematisch und führt sie in die Irre. Deshalb verleiht foodwatch im Rahmen der Kampagne abgespeist.de 2010 zum zweiten Mal den „Goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge eines Lebensmittelherstellers.

Für die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2010 hat eine unabhängige Jury fünf der elf Produkte, die seit der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2009 auf abgespeist.de vorgestellt wurden, nominiert. Die Jury besteht aus Frank-Markus Barwasser (Kabarettist und Filmemacher, alias Erwin Pelzig), Ullrich Fichtner (Spiegel-Korrespondent und Autor), Astrid Frohloff (Fernsehjournalistin), Andreas Hoppe (Schauspieler, Tatort-Kommissar und Buchautor) und Tobias Schlegl (NDR-„Extra 3“-Moderator). Vom 22. März bis zum 22. April 2010 können Verbraucher nun auf darüber abstimmen, welches Unternehmen die unrühmliche Trophäe erhält.

Im vergangenen Jahr haben sich mehr als 35.000 Verbraucher an der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2009 beteiligt. Klarer „Sieger“ mit 47 Prozent der Stimmen wurde der Trinkjoghurt Actimel. In der Werbung suggeriert Hersteller Danone, Actimel sei ein richtiges Gesundheitswunder. Doch der Schein trügt, „Actimel“ schützt keineswegs vor Erkältungen. Es wirkt ungefähr so „aktivierend“ auf das Immunsystem wie jeder Naturjoghurt auch. Ist dafür aber vier Mal so teuer und doppelt so zuckrig. Danone weigerte sich, den „Goldenen Windbeutel“ anzunehmen, als foodwatch-Aktivisten ihn in der Danone-Zentrale bei München übergeben wollten.

abgespeist.de – die foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel

Von überzuckerten Kinderprodukten über Rezepturverbesserungen, die keine sind, bis hin zu angeblichen „Feinschmecker-Produkten“, die nicht mehr sind als Zusatzstoff-Aromen-Gemische: Die foodwatch-Kampagne abgespeist.de entlarvt anhand von ganz konkreten Beispielen aus dem Supermarkt, wie die Lebensmittelindustrie Verbraucher mit kleinen Schwindeleien, großen Lügen und gewieften Tricks systematisch täuscht.

Regelmäßig werden auf der Internetseite http://www.abgespeist.de dreiste Lügen und Etikettenschwindel vorgestellt. Gemeinsam mit den Verbrauchern übt foodwatch Druck auf die Lebensmittelindustrie aus, damit diese ihre irreführenden Werbepraktiken stoppt. Denn erst wenn Etiketten ehrlich sind, wissen wir wirklich, was wir kaufen. Solange nicht drauf steht, was drin ist und nicht drin ist, was draufsteht, können wir nicht selbst bestimmen, was wir essen. Und wie unser Essen hergestellt werden soll.

Zeigen Sie Lügen und Schwindeleien die Rote Karte

Mit der Wahl zum Goldenen Windbeutel ruft foodwatch Verbraucher auf, sich aktiv gegen Irreführung und Täuschung zur Wehr zu setzen und direkt bei der Lebensmittelindustrie gegen Etikettenschwindel zu protestieren.

Wählen Sie die dreisteste Werbelüge. – Jetzt abstimmen:

http://www.abgespeist.de/der_goldene_windbeutel_2010/abstimmen/index_ger.html

Viel Spaß beim … abspeisen!

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