Das Internet: Privatsphäre verboten – Spionieren erlaubt

Ein Tummelplatz in- und ausländischer Geheimdienste und sonstiger Verbrecher

Von Martin Schnakenberg

Schlüssel_zur_Macht

Warum über den großen Teich schauen mit grimmigem Gesicht und hängender Unterlippe, weil die Ganoven dort von der Nationalen Sicherheitsbehörde (National Security Agency, NSA) uns auf die Finger schauen. Das Gute liegt doch so nah.

Nehmen wir als Beispiel Berlin. Die dortigen Ganoven, sprich: Regierungsmafia einschl. 2/3 der Opposition, kehren schon seit langem unser Inneres nach außen. Dazu stehen ihnen insgesamt drei Behörden zur Verfügung:

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Chaos Computer Club kam Bundestrojaner auf die Schliche

Software mit Verfassungsbruch

Gekürzter Bericht von René Heilig mit einem Nachwort von Martin Schnakenberg

Bericht: Experten des Chaos Computer Clubs (CCC) haben nach eigenen Angaben eine staatlichen Spionagesoftware geknackt. Der mutmaßliche Bundestrojaner weise eklatante Sicherheitslücken auf und verstoße gegen Gesetze. […] Noch ist der Urheber der Attacke nicht eindeutig identifiziert. Der CCC behauptet, es gebe einen »begründeten Anlass zu der Vermutung«, dass es sich um einen »Bundestrojaner« handelt.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte, dass Programme zur Ausspähung des Datenstroms von Bundes- und Landesbehörden angewendet werden. »Für den Einsatz dieser Software gibt es gesetzliche Grundlagen, die beim Einsatz beachtet werden müssen.« Fragt sich also, ob diese gesetzlichen Grundlagen nicht beachtet wurden oder ob sich andere Interessenten auf die Windows-Rechner geschlichen haben. An der Echtheit des Schnüffelprogramms zweifeln die CCC-Experten nicht. Sie besitzen mehrere Versionen, die von Festplatten mehrerer Betroffener stammen. Die darauf gefundenen Software-Versionen unterscheiden sich nur in winzigen Details, der benutzte Schlüssel ist derselbe. Das Programm leitet seine Ergebnisse an einen Server im US-Bundesstaat Ohio. Wohin die Daten dann gehen, ist unklar. […]

In der Quelle komplett lesen: http://www.neues-deutschland.de/artikel/208592.software-mit-verfassungsbruch.html

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Nachwort: Hier könnte der Beweis liegen, worauf die Linke, die Piratenpartei und der CCC ziemlich oft hingewiesen haben, aber durch andere Ereignisse immer wieder unter den Tisch gekehrt wurde: dem heimlichen Wandel zum totalen Überwachungsstaat. Dazu noch die Tatsache, dass private Daten der Bundesbürger in ein Land zur Weiterverarbeitung gehen, welches selber als Terrorist angesehen werden darf. Es ist und bleibt ein Skandal. Denn bisher leisteten sich nur diktatorische Staaten solche Einschneidungen von Menschenrechten. Die ehemalige DDR wurde als Unrechtsstaat bezeichnet, weil sie die Menschenrechte teilweise sogar tätlich mit Füßen trat. Doch diese gesamtdeutsche Regierung mit einem Stasispitzel an ihrer Führung tut alles, um das Volk zu knechten und zu Sklaven zu machen und verhält sich keinen Deut besser als Honecker und Ulbricht („Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“). Die Wikipedia schreibt über die politischen Ziele der SED: „Das erklärte politische Ziel der SED, die Errichtung und Erhaltung der Diktatur des Proletariats konnte aus ihrer Sicht nur dadurch sichergestellt werden, dass alle gesellschaftlichen Bereiche ständiger Kontrolle und Einflussnahme unterlagen“. Nur dass hier statt „Diktatur des Proletariats“ inzwischen das Wörtchen „Oligarchie“ eingesetzt werden muss.

Wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen?! Bis diejenigen, denen es bisher noch gut geht, auch langsam merken, dass etwas faul ist und sie immer die falschen Parteien gewählt haben??? – Dann aber, und das garantiere ich, ist es zu spät!!!

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Das ist doch nur noch peinlich

Kleiner Streifzug…

… durch die Medien, wo ich mir heute mal kleine Bonbons aus der sueddeutsche.de ausgesucht habe. Einige Artikel sind mit Vorsicht zu genießen, einige Kommentare von mir auch. Das nennt sich dann ausgleichende Gerechtigkeit.

Übrigens muss man der sueddeutsche.de zugestehen, dass sie nach einem kurzen Abstecher, es der Bildzeitung gleich zu tun, wieder auf dem Boden der Realitäten und der Tatsachen zurück gekehrt ist. Und das finde ich gut so. – Also, fangen wir mal an:

Pleite hingelegt – Boni kassiert

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/681/462300/bilder/

Sollen marode Firmen Boni zahlen? In USA sorgt AIG für Empörung, in Deutschland tobt eine ähnliche Diskussion um die Belohungen für das Management – und die Unternehmen haben reagiert. Manche zumindest.

Die Commerzbank, an der der Staat mittlerweile zu einem Viertel beteiligt ist, zahlt in diesem Jahr überhaupt keine Boni an ihre Leute. „Unternehmen, die Verluste machen, haben keine Boni zu verteilen“ – sagte Bank-Chef Martin Blessing. Eine „individuelle Anerkennung“ für Mehrarbeit soll es freilich trotzdem geben.

Naja, was heißt hier Mehrarbeit? Und für wen? Ist da nur der Chef gemeint, der seiner neuen Sekretärin „Nachhilfeunterricht“ gibt? Oder ist da auch der normale Arbeiter und Angestellte gemeint, der seinen Buckel krumm macht, damit sich der Chef die neue Sekretärin leisten kann? Wenn schon keine Millionen-Boni, dann aber doch etwas mehr Vergnügen, als Mehrarbeit getarnt. Und schon hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Mehrarbeit durch Techtelmechtel und… Boni für eben diese Mehrarbeit.

Siehe auch: http://tueffler123.wordpress.com/2010/02/24/eine-bittere-pille/

Das ist doch nur noch peinlich…

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Schröder kassiert bei der Deutschen Bank

http://www.sueddeutsche.de/politik/940/504156/text/

Altkanzler Schröder und die Wirtschaft: Einmal bekam er viel Geld von der Deutschen Bank des Josef Ackermann, obwohl sein geplanter Auftritt ausfiel.

Gerhard Schröder ist ein Vorbild für jeden Karriereberater. In der Wirtschaft macht er derzeit mindestens genauso Furore wie einst in der Politik. Der Altkanzler sammelt Beratungs- und Aufsichtsratsmandate geradezu.

Egal, ob im Ostseepipeline-Konsortium Nord Stream, beim russisch-britischen Konsortium TNK-BP oder im Einsatz für den Schweizer Großverleger Michael Ringier und das Bankhaus Rothschild – gut eine Legislaturperiode nach der Abwahl des Sozialdemokraten im Herbst 2005 ist er eine feste Größe des internationalen Business.Bitte bei der sueddeutsche.de weiter lesen…

Es ist einfach toll, wie der Autor Hans-Jürgen Jakobs die Zusammenhänge aufzeigt. Da erübrigt sich fast jeder Kommentar. Dieser Journalist wird mir langsam unheimlich, denn seit letzter Zeit wird er immer besser in seiner Recherche. – Aber eines hast du vergessen, lieber Hans-Jürgen. Nämlich die Steigerung der Habsucht in deinem Artikel auf die jetzige Bundesregierung auszudehnen. Denn glaube mir: mit diesen Ministern und zusätzlichen Staatsdienern, die nicht benötigt werden und nur wegen der staatlichen Pension zusätzlich verpflichtet wurden, brechen für uns Steuerzahler noch viel schlimmere Zeiten an. Wetten?

Das ist doch nur noch peinlich…

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Abt des Klosters Ettal tritt zurück

http://www.sueddeutsche.de/bayern/986/504201/text/

Barnabas Bögle kommt „der dringenden Bitte“ der Erzdiözese nach und übernimmt die Verantwortung für den Umgang mit den Missbrauchsfällen im Internat.

Im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen im Internat des Benediktinerklosters Ettal tritt Abt Barnabas Bögle mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Er komme damit „der dringenden Bitte“ der Erzdiözese von München und Freising nach, wie das Erzbischöfliche Ordinariat München am Mittwoch mitteilte.

Abt Barnabas übernehme mit diesem Schritt die Verantwortung dafür, dass in der Abtei gegen die bischöflichen „Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche“ verstoßen worden sei.

Die Leitlinien sehen bei Verdachtsfällen eine Meldepflicht an den Beauftragten der Erzdiözese für die Prüfung der Vorwürfe sexuellen Missbrauchs vor. Das Kloster war dieser Meldepflicht nicht nachgekommen.

Die Benediktinerabtei habe Generalvikar Peter Beer am Mittwochmorgen über den Regelverstoß in Kenntnis gesetzt. Beer habe den Abt daraufhin umgehend um seinen Rücktritt ersucht.

Die Erzdiözese München und Freising sehe in dem Rücktritt „einen respektablen und richtigen Schritt, um den guten Ruf der Schule und des Internats zu schützen und eine umfassende Aufklärung sowie eine positive Weiterentwicklung sicherzustellen“, hieß es. (ddp-by/gba)

Sehr interessant zu beobachten, wie schlangenartig sich die Kirche aus jeder Affäre zieht. Da war mal gerade eben (der Muskelkater berichtete) ein Urteil aus Hamburg, wo es hieß, das schon derjenige schuldig ist und verurteilt wird, der sich nur eine Zehntel Sekunde Kinderpornographie anschaut, und dann werden in einem kirchlichen Kloster wahre Heerscharen von Kinder vergewaltigt … und der „Mensch“ tritt einfach zurück und alles ist erledigt. Ja, wo leben wir denn, wenn das Betrachten eines nackten Kindes schon bestraft wird und die wahre Gewalt, die Kindern angetan wird, einfach so mit einen Rücktritt erledigt ist??? – Oder beruft sich die Kirche wieder mal auf den Spruch „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“? – Heuchler, fällt mir da nur als zahmstes Wort ein, weil mir hier die weiteren Worte fehlen oder ich sie lieber nicht ausspreche.

Meine Netzwerk-Kollegin Desparada hat da noch weiteres ausgegraben, was zum Himmel stinkt: http://desparada-news.blogspot.com/2010/02/missbrauch-bischofe-fuhlen-sich.html

Auch Netzwerk-Kollege Eifelphilosoph war ganz rege: http://eifelphilosoph.blog.de/2010/02/24/katholische-kirche-droht-bericht-heiliger-baron-fuerst-dr-hc-eifelphilosoph-orden-papstaudienzler-8064624/

Das ist doch nur noch peinlich…

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Per Webcam direkt ins Kinderzimmer

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/902/504118/text/

In Pennsylvania haben Lehrer mit ferngesteuerten Webcams heimlich ihre Schüler ausspioniert. Und das ist nur der Anfang.

Sicher haben es die Pädagogen der Harriton High School nur gut gemeint, als sie Laptops mit winzigen Kameras an ihre Schüler verteilten. Genauso wie es Eltern gut meinen, die ihren Nachwuchs in Strampelanzüge mit Textil-Elektroden und leitfähigen Garnen stecken, um jederzeit am Computerbildschirm über die Körperfunktionen ihres Neugeborenen informiert zu sein. GPS-Geräte an den Körpern etwas älterer Kinder schlagen Alarm, wenn der Nachwuchs unverhofft einen anderen Weg zur Schule nimmt.

Am Nachmittag kann Mutti dann vom Büro aus überwachen, ob die Hausaufgaben tatsächlich schon gemacht worden sind. Sie bedient sich dafür der unauffällig in einem lustigen Plüschmännchen integrierten Kamera, welche live Bilder aus dem Kinderzimmer auf ihr Handy sendet. So ein Plüschmännchen wurde erst vor wenigen Tagen auf der Messe „E-world“ in Essen als großartige IT-Neuerung vorgestellt. Natürlich funktioniert die Überwachung theoretisch auch mit einem internetfähigen Babyphon oder über die Webcam im Schul-Laptop. Ganz so, wie an der Harriton High.Bitte bei sueddeutsche.de weiter lesen. Adresse weiter oben.

Interessant wickelt der Autor Martin Zips seinen Artikel ab und endet mit dem Absatz:

Dass aber Computer dabei manchmal ein Eigenleben entwickeln, das an den Rechner HAL in Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ erinnert, überrascht nicht. Selten ahnt man, ob sie dabei a) von Lehrern der Harriton High, b) von Michael Endes grauen Herren oder c) einem Zauberlehrling gesteuert werden. „Das ganze Leben ist ein Quiz“, sang der Komödiant Hape Kerkeling vor 20Jahren, „und wir sind nur die Kandidaten“. Heute wirbt der Computerspielehersteller Nitendo mit dem Spruch „Life’s a game“, das Leben ist ein Spiel.

Komisch, dass das im Jahr 2010 so bedrohlich klingt.

Wobei er komisch in Zusammenhang mit der weltweiten Überwachung und Ausspionierung jeder Person meint. Das, was in den USA passiert, ist auch in Deutschland nichts Neues. Unlängst hatte eine bekannte Politikerin, die als Zensursula in die Weltgeschichte einging, versucht, über Internetsperren das Internet zu kontrollieren. Zwar ist es ihr noch nicht so ganz gelungen, aber noch nicht vom Tisch. Die Kontrollen über uns werden immer vielfältiger. Der Roman „1984“ von George Orwell ist schon lange Wirklichkeit, da brauchen wir nicht drum herum reden. Trotzdem:

Das ist doch nur noch peinlich…

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Mit einem Wisch ist alles weg

http://www.sueddeutsche.de/kultur/34/503258/bilder/

Chaos, Killerviren, Klimatod – der Weltuntergang scheint nur eine Frage der Zeit. Filme wie der neue Hollywood-Blockbuster Book of Eli nehmen die Apokalypse vorweg. Die beliebtesten Endzeitszenarien in Bildern.

Das populärste Szenario im Apokalypsefilm ist das nukleare Inferno. Die Vision der Vernichtung durch einen Atomkrieg wird erstmals auf die Leinwand gebannt, als nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs das atomare Wettrüsten beginnt und die verheerenden Auswirkungen in Hiroshima und Nagasaki noch allgegenwärtig sind. Düstere Fiktionen wie The Day After – Der Tag danach spiegeln die realen Ängste vor einem nuklearen Weltkrieg.

Dazu sag ich tatsächlich mal nix. Schaut euch einfach mal die Bilder an und ihr werdet auch sagen:

Das ist doch nur noch peinlich, aber …

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