Sharks don’t cry – Stop finning !

Eine Kampagne von www.sharkproject.org

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Shark Finning (auch Hai Finning) bezeichnet das Abtrennen der Flossen von Haien und das „Entsorgen“ des dann flossenlosen Tieres im Meer. Das Entfernen der Flossen wird normalerweise beim lebenden Hai durchgeführt, der auch beim Zurückwerfen ins Wasser noch lebt. Der Hai ist dann nicht mehr in der Lage zu schwimmen und sinkt zu Boden, wo er durch Ersticken verendet oder – ebenfalls noch lebend – von anderen Fleischfressern gefressen wird.

So steht es in der Wikipedia. Und wohlgemerkt: die Haie leben noch (!!!), wenn ihnen ihre Flossen komplett abgeschnitten werden – für die Haifischflossensuppe der Reichen überall auf der Welt…

„Haie weinen nicht“ ist ein sehr brutaler Film über einen kleinen Tigerhai. Die Bilder entstanden bei Dreharbeiten über das Finning in Mosambik. Der Film ist Teil der Stop Finning Kampagne von Sharkproject und soll aufrufen, das sinnlose Abschlachten der Haie zu beenden. – Der Film ist nicht für kleine Kinder geeignet.

Eine sehr traurige Botschaft, aber wenn die Bilder dazu beitragen, dass der Wahnsinn gestoppt wird, ist der junge Hai nicht ganz so sinnlos gestorben wie seine zig Tausende Artgenossen. Deshalb unterzeichne auch Du diese Unterschriften-Aktion.

http://www.europeansharkweek.de/

Siehe auch: http://www.stopsharkfinning.net/index.htm

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ACHTUNG: Der folgende Film ist nicht für kleine Kinder geeignet!!!

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Noch leben die Korallen

Welt-Ozean-Konferenz zeichnet düsteres Bild der Weltmeere

Von Michael Lenz

Mit einem dramatischen Appell wandte sich der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono am Donnerstag bei der Welt-Ozean-Konferenz in Manado an die Weltöffentlichkeit: Eine »Frage von Leben und Tod« nannte er die Rettung der Weltmeere.

Teilnehmer aus mehr als 80 Ländern kamen bei der Konferenz auf der indonesischen Insel Sulawesi zusammen. In einer Deklaration verpflichteten sie sich am Donnerstag zum Meeresschutz. Am heutigen Freitag treffen sich dort erstmals auch die sechs Staats- und Regierungschefs des sogenannten Korallendreiecks. Anhand dieses Gebietes ist die dramatische Lage besonders deutlich zu erklären: »Wenn die Welt nicht entschiedene Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreift, werden die Korallen im Korallendreieck bis zum Ende des Jahrhunderts verschwunden sein.« Dieses nüchterne Ergebnis einer umfassenden Studie über den Einfluss des Klimawandels auf Flora und Fauna des Korallendreiecks im Seegebiet zwischen Indonesien, Papua Neuguinea, Osttimor, Indonesien, Malaysia und den Philippinen wurde bereits am Mittwoch vorgestellt. Das Korallendreieck bedeckt zwar nur ein Prozent der Erdoberfläche, ist aber Heimat von 30 Prozent aller Korallenriffe, 75 Prozent aller riffbauenden Korallen und 35 Prozent aller Rifffischarten.

Auch die Menschen der Region würden von der Katastrophe hart getroffen. »Das Verschwinden der Korallen wird Auswirkungen auf die Lebensgrundlage von 100 Millionen Menschen in den Küstenregionen der betroffenen Länder haben, deren vom Meer abhängige Nahrungsmittelproduktion um 80 Prozent abnehmen wird«, warnte Professor Ove Hoegh-Guldberg von der australischen Universität Queensland. Hoegh-Guldberg war Leiter des Wissenschaftlerteams, das im Auftrag der Umweltorganisation WWF für die Studie mehr als 300 wissenschaftliche Arbeiten von Biologen, Ökonomen, Soziologen und Meeresexperten ausgewertet hat.

Aber die Experten haben Hoffnung, dass mit der richtigen Klimapolitik auch in 80 Jahren das Korallendreieck noch lebt. Bislang nämlich hat es negative Umwelteinflüsse ganz gut verkraftet. »Einige Teile des Korallendreiecks haben einen langsameren Anstieg der Meerestemperatur und des Säuregehalts«, heißt es. »Das hohe Level der Biovielfalt zusammen mit schnellen Wachstums- und Erholungsraten versetzt viele Ökosysteme innerhalb des Korallendreiecks in die Lage, den Klimawandel überleben zu können.«

Aber dieses Immunsystem funktioniert nur weiter, wenn der Mensch einsichtig genug ist, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Der entscheidende Ort dafür wird die Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Dezember in Kopenhagen sein. Ob sich die Regierungen dort auf verbindliche Zielgrößen einigen werden, ist allerdings fraglich. Zu groß ist der Wirrwarr gegensätzlicher Interessen zwischen Industrie- sowie Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Wirtschaftskrise verstärkt zudem die Tendenz der Regierungen, den Interessen der heimischen Wirtschaft Vorrang gegenüber dem nachhaltigen Schutz der Lebensgrundlagen zu geben. Die Konferenzteilnehmer in Manado forderten deshalb noch einmal nachdrücklich, den Küstenschutz in Kopenhagen zu berücksichtigen.

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/148863.noch-leben-die-korallen.html

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