Kanada steigt aus Kyoto-Klimaschutzabkommen aus

Was wollen uns die Medien denn damit schon wieder sagen?

Von Martin Schnakenberg

In einer historischen Entscheidung hat Kanada als erstes Land seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Das Abkommen sei eher ein „Hindernis“ als der „Weg nach vorn“ zu einer weltweiten Lösung im Kampf gegen den Klimawandel, sagte der kanadische Umweltminister Peter Kent nur einen Tag nach dem Ende der UN-Klimakonferenz in Südafrika. Die Entscheidung wurde weltweit überwiegend kritisch bewertet.

„Wir berufen uns auf das Recht Kanadas, formell aus Kyoto auszusteigen“, sagte Kent. Sein Land sei der Auffassung, dass im Kampf gegen die Erderwärmung nur rechtlich bindende Verpflichtungen zur Reduzierung der Treibhausgase für alle Klimasünder sinnvoll sind.

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Ein sehr schöner und erklärender AFP-Artikel, wie er bei Yahoo zu lesen ist: http://de.nachrichten.yahoo.com/kanada-steigt-kyoto-klimaschutzabkommen-073135630.html

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In dem Artikel steht, dass Kanada schon oft gegen dieses Protokoll verstoßen habe und deshalb eine Summe von 14 Milliarden kanadischer Dollar zur Debatte stehen würde, die dieses Land zahlen müsste – eben wegen der Verfehlung der Ziele. Aber Kanada hatte auch schon mehrfach auf die Unart hingewiesen, dass Schwellenländern ein Freischein ausgestellt werden würde, was China wiederum erzürnte, weil es sich als Entwicklungsland sieht und zum Aufbau seiner Industrie eben noch mehr CO2 in die Luft pusten will.

Wenn man den Artikel so liest, kommen einem automatisch die Gedanken an früher, als wir noch kleine Kinder waren und im Sandkasten spielten. Diese Politiker, die uns vormachen, dass sie sich Sorgen um unsere Zukunft machen, benehmen sich weitaus schlimmer als die Sandkasten-Djangos, wo der eine mit Sand wirft, nur weil ihm seine Burg zusammen bricht. Merken die denn nicht, dass diese Spielchen und Theaterstücke so langsam langweilig werden? Oder können die nicht anders, als uns etwas vorzumachen, weil sie unsichtbar an Fäden hängen, die weitaus Mächtigere ziehen?

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Worum geht es hier denn eigentlich?

Eigentlich darum, was ich oben beschrieb: uns a) vorzumachen, dass sie sich Sorgen um uns machen, b) uns einzureden, dass wir an dem ganzen Dilemma schuld sind und c) vorzubereiten, dass es Steuern auf Umweltverschmutzung geben und von uns gezahlt werden muss, weil die bisherigen Maßnahmen mit den bisherigen Mitteln nicht greifen, nach dem Motto: „DU bist der Verschmutzer, also musst DU auch zahlen!“ – Ich habe noch in keinem einzigen Statement gelesen, gesehen oder gehört, wo die wahren Ursachen sind. Aber wenn man zumindest etwas davon kennt, dann hat der kanadische Umweltminister ganz recht, wenn er sagt, dass das Protokoll nur ein Hindernis wäre, aber der ganzen Sache nichts weiter bringe.

Der Artikel verschweigt auch ganz dezent die Rolle der USA im Umweltspektakel. Denn dieses Land ist neben China der größte Umweltsünder unseres Planeten. In einem Artikel des Muskelkaters wurde die Problematik seitens des Militärhaushaltes dargelegt, aber auch weitere Punkte angesprochen, die beweisen, dass nicht die CO2-Entwicklung der Privathaushalte das Übel sind.

Und lassen wir die Staaten und die Privathaushalte mal beiseite, dann bleiben nur noch gigantische Firmen übrig, die für ihren Profit lieber den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen zerstören, als sich zu besinnen auf das Sprichwort: „Weniger ist oft mehr!“

Da werden wegen dem Energiehunger tief im Meeresboden Löcher gestochen, um Öl zu fördern. Das dabei mitgeförderte Methan läßt man ungehindert entweichen, fackelt es sogar ab. Dabei weiß man, dass Methan für die Umwelt ein noch viel größeres Schadenspotential in sich birgt als CO2. Man schaue nur ins Bermuda-Dreieck, wo immer wieder Feuerfontänen aus dem Wasser schießen, die einen Methanausbruch bedeuten, und für so manches Unglück verantwortlich zeichnen. An anderer Stelle ist man erstaunt, dass die Förderung kein Ende nimmt und stellt dann plötzlich fest, dass es sich nicht auf natürliche Weise durch Verwesung gebildet hat, sondern es sich um abiotisches Öl handelt, was wiederum mit viel Methan-Ausstoß in Verbindung steht. Methan wird bei uns auch als Erdgas bezeichnet, hat aber in oberen Luftschichten eine Wirkung als tödliches nachhaltiges Treibhausgas.

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Jetzt muss man aber auch bedenken,

dass dieses Spiel schon vor Jahrmillionen begann, als die Erde entstand, abkühlte, grüne Pflanzenregionen den ganzen Globus umspannten und die Luft noch keinen Sauerstoff enthielt, trotzdem sich aber schon erste Lebewesen im Wasser als Einzeller bildeten. Damals waren die Pflanzen und Algen schuld, die durch ihre Photosynthese eine Klimakatastrophe verursachten, indem sie Sauerstoff erzeugten. – Dieser Sauerstoff wiederum war schuld, dass überhaupt erst Feuer entstehen konnte, welches wieder Asche aus den Pflanzen bildete. Okay, Feuer gab es auch schon vorher, aber es war vulkanisches Feuer, eine Glut, die durch Hitze und gewaltigen Druck entsteht – oder durch Fusion, wie bei der Sonne. Aber richtiges Feuer mit Flammen, wie wir es kennen und wo jedes Lebewesen vor flieht, konnte erst durch Sauerstoff entstehen. Sauerstoff war auch an einer Verbrennung in Form einer Verdauung beteiligt, welche zur Entwicklung von Reptilien und Säugetieren führte. Also eine Klimakatastrophe für alle die Lebewesen, die keinen Sauerstoff vertrugen.

Eine weitere Klimakatastrophe entstand ebenfalls nicht durch menschliche Einwirkung. Denn die Erde dreht sich nun mal in einem Zyklus um die Sonne und um sich selbst, wobei sie auch noch „eiert“. Wir selber wissen, dass dadurch u.a. die Jahreszeiten entstehen. Auch das ist eine Klimaveränderung, denn durch kalte und polare Luft verändert sich die Zusammensetzung der Atemluft geringfügig, was wir bei trockener Luft als angenehm empfinden, weil sie mehr Sauerstoffanteile enthält. Diese Veränderung durch die Jahreszeiten in größerem Maßstab betrachtet, nennt sich Eiszeit bzw. Zwischeneiszeit. Und in einer solchen befinden wir uns gerade.

Also nichts ist los mit durch Menschen verursachtem Klimawandel. Der wäre sowieso gekommen – mit Menschen oder ohne. Nur ist es für machtgeile Politiker und profitgeile Unternehmensführungen so einfach und schön, Märchen zu erfinden, um uns zu beherrschen, ansonsten wären ja auch die ganzen Pöstchen bei UNO und sonstigen Klimagipfelchen „für die Katz“.

Momentan befinden wir uns in einer sogenannten „Nacheiszeit“, dem Holozän, oder man sollte besser sagen: einer „Warmzeit“ innerhalb eines globalen Eiszeitalters, welches seit etwa 11.000 Jahren andauert. Auch in den Wärmephasen eines globalen Eiszeitalters bleibt das Klima im erdgeschichtlichen Vergleich relativ kalt, die Eisbedeckung in der Nähe der Pole und höheren Gebirgen bleibt meistens erhalten. Gletschervorstöße bis in die Mittelbreiten werden aber zurückgebildet, und es kommt dort zu wesentlich gemäßigterem Klima, insbesondere mit milderen Wintern. Diese Warmzeit ist noch nicht beendet und wird dazu führen, dass der Nordpol wieder komplett eisfrei wird, wie es der Normalzustand ist, bevor es wieder schleichend in die nächste Eiszeit geht. Was wir aber nicht mehr erleben werden. Und es ist fraglich, ob der Mensch dann noch existiert oder sich nicht schon selber vernichtet hat. Fähig dazu ist er.

Warum diese Wechsel von Warmzeit zu Kaltzeit erfolgen, ist ein Wissenschaftsbereich für sich und die Paläoklimatologen sind sich durchaus nicht einig, wie alles zusammen hängt. Sie entwickelten schon unzählige Theorien, da auch die Gründe und Ursachen ungezählt sind. Aber alle Theorien haben einen Grundtenor, bzw. eine Erkenntnis, die besagt, dass der Mensch keinen Einfluss auf die Klimaentwicklung haben kann. Die Wechselspiele der Gezeiten, der Stellungen der Erde im Raum, der Aktivitäten der Sonne und anderer galaktischer Vorkommnisse, sind so vielfältig, dass es schon ein riesiger dankenswerter Zufall wäre, wenn wir dieses alles mit einfachen Worten erklären könnten. Wir sind diesen Kräften machtlos ausgesetzt. Und das ist auch gut so. Lassen wir die Politiker weiterhin ihre Protokolle führen, aber sie sollen immer daran denken, den Menschen auch mal zu erzählen, wie es wirklich ist. Denn wir lieben sie, die Wahrheit.

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In diesem Zusammenhang auch interessant: Das 4. Zeitalter der Menschen hat begonnen.

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Gehören Berichterstattung und Wahrheit wirklich zusammen?

Pressefreiheit und was wir davon haben

Von Martin Schnakenberg

Wenn ich früher eine Zeitung aufschlug, dann konnte ich sicher sein, dass ich, je nachdem, wo ich wohnte, alle Informationen erhielt, die für mich wichtig waren. Aber mit dem Kauf der Zeitung hatte ich nicht die Informationen bezahlt, die sowieso kostenlos und in den Grundrechten (Informationsfreiheit) verankert sind, sondern ich bezahlte die Arbeit des Informanten, des Redakteurs, des Fotografen, des Setzers, des Druckers, des Packers, des Kontrolleurs, des Austrägers und noch vieler mehr, gleich mit. Ich bezahlte also alleine durch das Lesen meiner täglichen Zeitung eine ganze Menge Leute. Und, um es nochmal zu betonen, die Meldungen, die News, die Informationen, die mir von den Grundrechten her sowieso zustanden, blieben kostenlos. Wenn man also alles ein wenig zusammenfasst, war ich damals ein kleiner Unternehmer, nur deshalb … weil ich eine Zeitung meines Provinznestes gekauft hatte.

Wenn ich heute eine Zeitung kaufe, dann ist es egal, wo ich sie in meinem Landkreis oder Bezirk kaufe, denn sie sind sowieso alle gleich. Sie unterscheiden sich nur vom Namen her und dadurch, dass von Ort A, wo ich wohne, etwas mehr Fußball drin steht als von Ort B, wo ein weiteres Duplikat meiner Zeitung erscheint. – Außerdem habe ich immer mehr das Gefühl, dass ich früher ehrlich informiert wurde (meist kannte man auch einige Mitarbeiter der Zeitung persönlich) und heute nur mit dem, was ich wissen darf. Offiziell heißt das dann: „Daten- und Informationssortierung“. Was nichts anderes heißt als: diktieren, was ich wissen darf und was nicht. – Aber bitteschön … ich habe was dagegen, wenn man mir auf diktatorischer Art etwas von oben herab verschweigt. Denn das würde gleich gegen mehrere Gesetze verstoßen. Abgesehen von meinem flauen Gefühl im Magen, dass hier irgendeiner irgendwas vor mir geheim hält, etwas, was ich und wir nicht wissen darf/dürfen.

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