Schweden: Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel haben eine Tochter bekommen

Am Donnerstag, dem 23. Februar, um 4.26 Uhr hat Kronprinzessin Victoria von Schweden im Karolinska Krankenhaus bei Stockholm ein kleines Mädchen zur Welt gebracht.

Das Kind ist 51 cm lang und wiegt 3280 g. Das kleine Mädchen steht nimmt nun die zweite Stelle in der schwedischen Thronfolge ein. Mutter und Kind geht es gut. Der Name des Mädchens wird am Freitag, dem 24. Februar bekannt gegeben.

Salut
Um 12.00 Uhr wurden am Donnerstag in Stockholm, Boden, Härnösand, Karlskrona und Göteborg 42 Salutschüsse zur Begrüßung der kleinen Thronfolgerin abgefeuert.

Te Deum
Am Freitag, dem 24. Februar, wird in der Schlosskirche Slottskyrkan ein Te Deum (Dankgottesdienst) abgehalten. Geladene Gäste sind die Familie, Repräsentanten des schwedischen Reichstags, der schwedischen Regierung sowie weitere offizielle Repräsentanten und das Hofpersonal.

Geburtsbeurkundung
Ebenfalls am Freitag, dem 24. Feburar, bezeugen der Präsident des schwedischen Reichstags, der Ministerpräsident, der Reichsmarschall und die Oberhofmeisterin die Geburt der Thronfolgerin.

Kabinettsitzung
Außerdem beruft der König am Freitag eine Kabinettssitzung ein, bei der König Carl XVI Gustaf die schwedische Regierung über Namen, Titel, Rufnamen und das zugeteilte Herzogtum informiert.

Gratulationsbuch in der Botschaft
Die schwedische Botschaft legt am Donnerstagnachmittag im Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstr. 1, 10787 Berlin, ein Gratulationsbuch f+ur die Berlinerinnen und Berliner aus, die dem glücklichen Elternpaar und der kleinen Prinzessin gratulieren möchten.

> Weitere Informationen über das schwedische Königshaus auf der Webseite des schwedischen Hofes

> Tradition and customs on the occasion of a royal birth

> The Royal Court on facebook

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Quelle: Schwedische Botschaft in Berlin. Siehe auch den Bericht in Nordlichter.

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Jessica – die Kuh aus dem letzten Jahrtausend

Ein Bericht von Thomas Stahlberg von NDR 1 Niedersachsen

Jessica hat bereits fünf Bundespräsidenten erlebt.

Wie alt wird eigentlich eine Kuh? Etwa vier bis sieben Jahre, so lautet die Meinung viele Landwirte. Dass eine Kuh mal eines natürlichen Todes stirbt, sei sehr selten. Der Normalfall sei die Schlachtbank. Anders sieht es bei Jessica aus dem ostfriesischen Spetzerfehn im Landkreis Aurich aus. Sie hat ein geradezu biblisches Alter. Die Kuh ist 20 Jahre alt – ist mittlerweile mehrfache Uroma und im hohen Alter tatsächlich noch mal Mutter geworden.

Das Alter macht sich bemerkbar

Es zwickt ein wenig in den Knochen und es dauert auch ein bisschen, bis sich Jessica aus der Horizontalen in die aufrechte Position gewuchtet hat, wenn denn schon mal Besuch da ist, um zur Geburt des jüngsten Sprosses zu gratulieren. Und dann lässt sie nach den wenigen gequälten Worten der Begrüßung auch gleich anderes fallen, direkt vor die Füße von Landwirt Thorsten Loets: „Ja, jetzt muss sie gerade vom Aufstehen her scheißen. Nach dem Aufstehen geht man zuerst zur Toilette.“

Der Sohn kam aus der Tüte

20 Jahre ist sie, mehrfache Uroma – und nun ist die Alte auch noch junge Mutter. Nun muss man sich nicht vorstellen, dass ein Jungspund der Oma zwecks Vermehrung auf den Pelz rücken musste. Nee – das Erbgut kam aus der Tüte, alles andere wäre zu aufregend für alle Beteiligten gewesen. Dabei sieht man der Rot-Bunten ihr Alter kaum an, das bestätigen die Kollegen Thorsten Loets immer wieder: „Die sieht ja noch rüstig aus – kann man ja gar nicht erkennen, dass die alt ist.“

Der jüngste Spross hat keinen Namen. Nach zwei Wochen werde der kleine Bulle ohnehin abgeholt, da lohne sich kein Name. Aber gerade dem eigenen Namen, dem hat Jessica unter anderem ihr Leben zu verdanken: „Die hat immer gut Milch gegeben und die hat ja einen Namen gekriegt und deswegen haben wir die behalten.“

Wahre Liebe rostet nicht

Benannt ist die Kuh nach einer Jugendfreundin des Landwirts. „Ich hab mit dieser Jessica gesprochen und da sagte sie: Es sei ihr eine Ehre, dass die Kuh noch lebt.“ Und: Die Kuh Jessica hat mittlerweile einen ordentlichen Stammbaum hinterlassen. Während die männliche Nachkommenschaft namenslos blieb und quasi totgeschwiegen wurde, haben die Kühe alle das „J“ am Anfang.

Zwei Jahrzehnte voller Schicksalsschläge

Dass es zwei Janinas und zwei Jaquelines in der Ahnengalerie gibt, liegt nicht daran, dass dem Landwirt die Kuhnamen mit „J“ ausgegangen sind, sondern an den schweren Schicksalsschlägen, die die Kuhmutter erlitt. So landeten nicht wenige Nachfahren in der Wurst. Eine wurde sogar vom Blitz erschlagen, weil sie dem elektrischen Zaun zu nahe kam. So ist das Leben. Nach Kind Nummer 15 ist nun aber Schluss. Ab sofort gibt es das Gnadenbrot für die Kuh Jessica. Die Mutter vom Landwirt, Oma Inge, die möchte jedenfalls nicht tauschen. Schon gut, sagt sie, dass so eine späte Geburt nur bei Kühen möglich ist: „Nein danke, ich bin 70 Jahre, das ist zu alt.“

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Quelle: NDR Ostfriesland – Und sorry, lieber Thomas Stahlberg, dass ich Deinen Artikel einfach so, ohne zu fragen, kopiert habe. Aber ich fand den Bericht so toll geschrieben – alle Achtung -, dass ich es äußerst bedauernswert finden würde, wenn er dem Depublizieren der öffentlich-rechtlichen Anstalten zum Opfer fallen würde. Meinst Du nicht auch?

Danke für das Verständnis.

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Vergesslichkeit, Verdrängung oder gar … mutwillige Zerstörung?

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Ein sehr intensives Thema heute. Vielfältig und doch in sich kompakt. Denn manchmal ist es schon verzwickt. Da hat man gerade eben einen Kugelschreiber weggelegt und schon ist er verschwunden. Man hat einfach vergessen, wo man ihn zuletzt benutzt hat.

Schlimmer aber wird es, wenn man sich an Vergangenes, sogar seine eigene Jugend oder auch Abstammung, nicht mehr erinnern möchte und so tut, als hätte man diese Vergangenheit nie erlebt. Noch schlimmer wird es, wenn man sich dann in gehobenen oder besonderen Positionen befindet und vieles einfach verdrängt, was man falsch gemacht hat oder immer noch tut, und meint, dass nur das eigene Tun das einzig Wahre und Richtige ist. Und dann wird es sehr gefährlich, wenn man infolge seines Handelns auf die losgeht und nieder macht, die für dieses dann entstandene Schlamassel überhaupt nicht verantwortlich sind.

Auf diese Ungereimtheit stößt hier der Sohn, der seinen Vater ganz gewaltig in die Zange nimmt. Mit jetzt nicht mehr heiteren Argumenten, die … aber lest selber:


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SOHN: „Du Papa?“

VATER seufzt: „Ja, ich weiß schon: Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt…“

SOHN unterbricht: „Ne, hat er ja garnich. Ich wollte dich nur fragen, ob du meinen Radiergummi geklaut hast.“

VATER: „Was heißt hier geklaut?! – Ich habe ihn mir nur ausgeliehen, weil meiner weg ist. Hier … kannst ihn zurück haben.“

SOHN: „Danke. Aber Matze sagt auch, dass…“

VATER stöhnt: „…also doch!“

SOHN: „Ne, diesmal nur der Matze. Er sagte nämlich, dass vieles verschwindet, wo man garnich hinter kommt, dass es weg ist.“

VATER berichtigt: „Gar-nicht-dahinter-kommt, heißt das. Sag mal, was lernt ihr eigentlich in der Schule?“

SOHN zitiert: „Richtiges Deutsch, mein Sohn, also gepflegtes Deutsch ist das A und O jeder Unterhaltung in unserem Land. Die Umgangssprache lernen wir so nebenbei. Und auch den Dialekt, der eigentlich unsere Muttersprache ist. Aber Deutsch, richtiges einwandfreies Deutsch müssen wir lernen, damit wir uns überall einwandfrei ohne Missverständnisse unterhalten können.“

VATER zieht die Augenbrauen hoch und sieht seinen Sohn staunend an: „Genauso habe ich das gesagt, oder?“

SOHN: „Jep. Wobei ich deine kleinen Fehler von damals berichtigt habe.“

VATER: „Das beruhigt mich ungemein, dass du das noch nicht vergessen hast.“

SOHN: „Ich bin ja auch noch jung und…“

VATER: „…ich bin alt, wolltest du doch sagen!“

SOHN: „Ne, nich direkt. Aber Papa, wie kommt es eigentlich, dass man so vieles vergisst?“

VATER: „Naja, da gibt es viele Gründe. Einer der Gründe ist, dass es für einem selber nicht so wichtig ist. Dann vergisst man es sehr schnell.“

SOHN: „Und dann kommt man auch nich hinter, wenn es weg ist, wie Matze sagte.“

VATER lächelt: „Ja, so ungefähr.“

SOHN: „Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, daß es da im Gehirn so ne Art Knotenpunkte gibt, die die Verbindung herstellen, wo was ist, was man vergessen hat.“

VATER skeptisch: „Wie meint er denn jetzt das?? – Ist Matze’s Vater jetzt etwa unter die Gehirnforscher gegangen?“

SOHN: „Ne, das nich grade. Aber wenn du den Knotenpunkt hättest, was du beim letzten Mal gemacht hast, wo jetzt der Radiergummi weg ist, dann wüsstest du auch, wo der denn liegt.“

VATER sauer: „Ich habe wahrlich keine Lust, mich mit den Rätseln von Matze’s Vater zu beschäftigen. Ich habe sinnvolleres zu tun, als mich mit den geistigen Ergüssen dieses Herrn zu befassen.“

SOHN lächelnd: „Ich sage nur: Lexika’s…“

VATER: „Lexika’s? – Sag mal, willst du mich auf dem Arm nehmen?“ – Dann dreht er sich plötzlich erkennend um und starrt zum Regal. – „Ach du liebe Zeit, da liegt er ja, direkt vor Band A-B. – Sag mal, wie bist du denn da drauf gekommen?!“

SOHN: „Weil das einer der Knotenpunkte war, was Matze’s Vater meinte. Du hast neulich in den Büchern gewühlt und Bemerkungen von dir ausradiert.“

VATER: „Ich merke schon, der Sohn ist seinem Vater ein Stück voraus.“

SOHN: „Nicht nur ein Stück. Matze sagt, sein Vater hat gesagt, es gibt sehr viele Leute, die etwas bewusst vergessen. Er hatte da noch ein anderes Wort…“

VATER: „Du meinst: verdrängen. In der Tat gibt es viele Leute, die etwas verdrängen, sei es, weil sie nicht mehr daran erinnert werden wollen, oder weil sie eine bestehende Tatsache nicht wahrhaben wollen.“

SOHN: „Du meinst das 3. Reich?“

VATER: „Ja, das zum Beispiel.“

SOHN: „Oder Erinnerungen an ihre Kinder- und Jugendzeit?“

VATER: „Ja, auch das.“

SOHN: „Oder weil ihnen etwas nicht passt, was nicht zu ihrem Weltbild gehört und sie es deshalb verdrängen?“

VATER: „Sogar das. Und alle drei Beispiele, die du aufgezählt hast, sind bezeichnend für eine sogenannte gewollte Amnesie, also ein gewolltes Vergessen oder Erinnern.“

SOHN: „Aber immer ist es was Schlimmes, was sie verdrängen, oder?“

VATER: „Nicht unbedingt. Es kann auch etwas schönes gewesen sein, was aber keiner erfahren soll.“

SOHN: „Beispiel…“

VATER: „Ein Beispiel möchtest du. Na, nehmen wir mal an, eine Frau fand es schön, dass sie vergewaltigt wurde. Dann verdrängt sie es aber trotzdem, weil…“

SOHN unterbricht empört: „Aber Papa!!! – Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendeine Frau oder auch ein Kind es schön findet, wenn sie oder es vergewaltigt wurde. – Papa, das ist ein echt saublödes Beispiel!!!“

VATER beschämt: „Na gut, hast ja recht. Hast du etwa bessere Beispiele?“

SOHN: „Als den von dir sicher schon. Zum Beispiel Tante Elly, die im Urlaub war und vergessen hat, ihre Blumen zu gießen. Dann hast du es getan, wo sie sich gefreut hat, aber es dir nicht anmerken lassen wollte. Sie hat diese Freude also verdrängt.“

VATER schmunzelnd: „Ja. Sie spricht bis heute nicht darüber, weil es für sie als Blumenkind eine Schmach war, dass ausgerechnet ich mich darum gekümmert habe. Und diesen Triumph gönnt sie mir nicht.“

SOHN: „Aber Matze’s Vater hat gesagt, dass das Verdrängen auch auf schwere geistige Verwirrungen beruht. Wie bei dem Professor aus Bremen oder den katholischen Priestern.“

VATER: „Aber hoppla. Jetzt machst du aber einen riesengroßen Gedankensprung. Das kannst du doch nicht vergleichen.“

SOHN: „Doch. Diese Priester müssen doch geistig verwirrt sein, dass sie für ihre sexuellen Gelüste kleine Jungs vergewaltigen, weil sie ja sonst nichts mit Sex zu tun haben dürfen. Sagt ja die Kirche in ihrer Satzung. Also ist es auch ein gewolltes Vergessen!“

VATER lenkt ein: „Na gut, da muss ich Matze’s Vater ausnahmsweise mal recht geben. Bedenke aber bitte, dass nach dem Glauben der Kirche die Sexualität nur für die Fortpflanzung da ist.“

SOHN: „Pflanzen sich die Priester etwa mit den kleinen Jungs fort? – Papa, ich bitte dich. Das ist doch mehr als nur blöd. Die sollen sich doch erwachsene Frauen und Männer suchen. Aber Kinder sind ja wehrlos.“

VATER seufzt tief: „Mein lieber Junge. Du hast dich aber auch wirklich gut auf dieses Thema vorbereitet. Wenn du nur so gut in der Schule wärst!“

SOHN ereifert sich: „Du willst jetzt nur vom Thema ablenken, Papa. Genauso, wie der Professor aus Bremen, dieser Heinz Sohn, oder wie der heißt.“

VATER: „Professor Dr. Dr. Gunnar Heinsohn. Soviel Zeit muss sein. Er ist ein sehr bekannter Dozent an der Universität zu Bremen.“

SOHN sauer: „Ja. Sein Vater war U-Boot-Kommandant im 2. Weltkrieg und hat viele Menschen auf dem Gewissen. Und seit einem Jahr ist er in Pension. Hat Matze’s Vater erzählt. Und jetzt hat er Langeweile und will auch Leute abschießen, wie sein Vater!“

VATER: „Moment-Moment. Hier werden keine Leute abgeschossen, wie du sagst. Er hat nur gesagt, dass die Unterschicht zuviel Nachwuchs produziert und…“

SOHN unterbricht: „Ja ich weiß. Die Unterschicht!“

VATER steht ärgerlich auf: „Verdammt nochmal, unterbrich‘ mich nicht dauernd, wenn ich versuche, dir was zu erklären!!!“

SOHN wütend: „Und was ist mit der Oberschicht? – Sind die etwa schlauer, nur weil sie mehr Geld haben???“

VATER wird ebenfalls wütend: „Jetzt brülle mich nicht so an. Ich habe dir bisher recht gegeben. Aber jetzt reicht es. Verstanden?“

Pause

SOHN: „Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt, wer die Menschen in Klassen aufteilt und die untere Klasse als minderwertig beschimpft, der hat bewusst verdrängt, dass er selber auch mal nackt geboren wurde.“

VATER immer noch sauer, nimmt sich die Zeitung: „Ja, ich weiß. Der Vater von Matze vergisst natürlich wieder mal nichts!“

SOHN: „Und du? Weißt du noch die Worte, mit denen ich hier rein gekommen bin?“

VATER: „Nein, habe ich vergessen!“

SOHN: „Siehste! – Ich sagte: „Du Papa?“ – Dann sagtest du: „Ja, ich weiß schon: Matze hat gesagt, sein Vater hat gesagt…“ – Und ich habe geantwortet: „Ne, hat er ja garnich. Ich wollte dich nur fragen, ob du meinen Radiergummi geklaut hast.“ – Und dann haben wir den Radiergummi gefunden. Gemeinsam!“

VATER uninteressiert: „Und was soll das beweisen?“

SOHN: „Das du entweder vergessen hast. Oder verdrängt hast, weil es dich nicht interessiert. Oder…“

VATER: „Das ist wieder mal eine Frechheit von dir. Also: Oder … was?“

SOHN: „Oder ich bin nur ein wehrloses kleines Kind, mit dem man alles machen kann. Genauso wie mit den Jungs in den Klosterschulen oder auch mit den Hartz4-Leuten.“

VATER wütend: „Verdammt nochmal. Was soll jetzt wieder Hartz4 bei diesem Thema?!!! – Was hat Matze’s Vater dir sonst noch für Flöhe ins Ohr gesetzt?!!!“

Pause, während der Vater auf Antwort wartet.

VATER: „Was ist jetzt. Schweigen im Walde? Oder was?!!!“

SOHN: „Du Papa? – Wenn ich jetzt ein Terrorist wäre…“

VATER unterbricht: „Untersteh‘ dich, an sowas noch mal im Entferntesten zu denken und zu erwähnen. Hörst du???“

SOHN: „Ist ja nur ’n Beispiel, Papa.“

VATER: „Nagut. Also…?“

SOHN: „Also. Wenn ich ein Terrorist wäre und würde dein Büro, deine Bank und dein Haus in die Luft sprengen. Dann würde ich dich und uns damit doch genauso umbringen, als wenn ich dich erschossen hätte. Oder?“

VATER: „Da ist was wahres dran. Denn damit wäre alles, was ich mir aufgebaut hätte, futsch. Ich hätte nichts mehr zum Leben. Grauenvoller Gedanke…“

SOHN: „Siehste. Und Matze sagt, sein Vater hat gesagt, das machen die Regierung, die Banken und dieser Professor genauso mit uns. Vor allem mit denen von Hartz4, die dagegen genauso wehrlos sind wie wir Kinder!“

VATER: „Hatte ich mir gedacht, dass Matze’s Vater wieder ins Spiel kommt. Aber ich bin Beamter. Ich darf mich dazu nicht äußern. – Ja, ich weiß, was du sagen willst, dass es einige hier im Staat genauso machen. Und ich weiß auch, daß Matze’s Vater von der Umverteilung von unten nach oben spricht, wenn ihr alleine seid. Aber ich will und darf da jetzt nichts mehr von hören. Hast du verstanden? – Ende der Debatte!“

Schon wieder eine Pause…

SOHN: „Du Papa? – Kannst du dich noch an den Gestank erinnern, den ich gemacht habe, als ich noch in den Windeln gelegen habe?“

VATER sauer lächelnd: „Nein. Gottseidank nicht! – Du denn?“

SOHN schüttelt lachend den Kopf: „Nee, ich auch nicht.“ – Dann wird er wieder sehr ernst und geht langsam zur Tür. – „Aber viele werden sich bestimmt noch in 100 Jahren daran erinnern, was für einen Gestank die Banken mit ihren Millionengehältern, die Regierung mit ihren Reformen, die Kirche mit ihrer Moral und der Professor aus Bremen mit seinen Hasspredigten verbreitet haben, nur weil sie vergessen, verdrängt und andere dafür leiden lassen haben und vielleicht sogar ermordet…“

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