7 Tage 2013 und schon soviel schlauer ?

Von Martin Schnakenberg

Abgesehen davon, dass Silvester und Neujahr mit ihren Ansprachen aus dem Deutschen Regierungsviertel als Spinnertentage zu bezeichnen sind mit den heftigsten Lügen des kommenden Jahres, geht es uns doch noch so einigermaßen gut.

Aber zuerst einmal ein herzliches Hallo, Helau, Alaaf und Willkommen im neuen deutschen Wirtschaftswunderjahr 2013, in dem es den europäischen Banken und den Rüstungsfirmen mit Hilfe der deutschen Steuerzahler noch mal so richtig gut gehen wird. Ein bunter Querschnitt durch die Medienlandschaft soll die Stimmung ein wenig anheitern … helfen … nunja, für viele Lebewesen ist nicht alles Gold, was glänzt.

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Was haben Gregor Gysi und Georg Schramm gemeinsam?

Sie wären meine Lieblings-Bundeskanzler

Von Brano Wagner

Ich habe nicht lange gesucht, bis ich diese drei perfekten Videos fand. Videos, die nicht nur aufklären, sondern auch das sagen, was das Volk denkt. Aber sie gehen noch darüber hinaus.

Das erste Video wurde am 17.03.2010 aufgezeichnet. Der Redner im Bundestag Gregor Gysi sagte damals: „Die Bundesregierung befindet sich in einem ziemlich erbärmlichen Zustand, aber auch Teile der Opposition. SPD und Grüne leiten unsoziale Prozesse ein, um danach zu sich selbst in Opposition zu treten. Seit 2005 hat Deutschland seine Rüstungsexporte verdoppelt. Kriege hören nicht auf, solange so viel an ihnen verdient wird. Der Bundesaußenminister und FDP-Vorsitzende weiß nicht, wie er mit seinen Rollen umgehen soll. Die FDP versucht, sich unter Duldung der Kanzlerin als Lobbyistenpartei zu etablieren. Union und SPD haben einen Hang dazu, grundgesetzwidrige Gesetze zu erlassen. DIE LINKE ist strikt gegen eine Berlusconisierung der Politik in Deutschland. Wenn wir in dieser Gesellschaft soziale Gerechtigkeit wollen, kommen wir nicht um Steuergerechtigkeit umhin.“

Hier die Originalrede von etwa 23 Minuten:

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Als nächster Redner ist Georg Schramm dran, aber nicht im Bundestag, sondern während seines letzten Auftritts bei „Neues aus der Anstalt“. Diese Sendung wurde wahrscheinlich deshalb abgesetzt, weil sie die Menschen wachrüttelte. Denn der Pöbel soll ja nicht nachdenken!

Hier spricht Georg Schramm auch als Bundespräsident:

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Das dritte Video behandelt das Thema Zorn. Nicht zu verwechseln mit Wut. Der Einsteller des Videos bei YouTube schrieb dazu: „Mit dem Zorn der Vernünftigen dem Bösen (Deutschland-Clan) ausdauernd die Stirn bieten. Das wird in vielen Städten bereits durch friedliche Proteste getan. Leider gehen die vereinzelten Proteste in den Nachrichtensendungen der Regionalsender unter und ein Eindruck von der Gesamtheit der unzufriedenen Bürger wird nicht transportiert. Überregionale TV- und Zeitungsmedien verkünden die Botschaften aus Berlin und die Psycho- und Orakelanalysen der Politjournalistenszene. Die Politikredakteure bedienen sich gegenseitig – die Experten helfen gerne zusammen mit Demoskopie und Politbarometer, Anfragen und Umfragen – die Regierung wird zur Sendeanstalt.
Was wirklich von den Bürgern in ihrer Not organisiert wird, bleibt im regionalen Sektor eher verborgen. Nur keine Beispiele senden.

Ich verweise auf Baden-Württemberg und Stuttgart21, wo der Großteil der Bevölkerung nicht informiert wird, was dort passiert und warum. Dabei erinnere ich mich auch an den Film von 1940 „Früchte des Zorns„, den ich neulich bei einem Freund gesehen habe und mich tief beeindruckte.

Aber Georg Schramm, der leider immer wieder durch dieses nervende, hysterische Geklatsche unterbrochen wird, kann es besser erklären:

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Und was sagte er noch zur Gier? – „Das Ziel der Gier ist nicht der Besitz, sondern die krankhafte Jagd danach – und deshalb wird sie auch nie enden…“

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Hinweis auf seine Homepage mit neuen Auftritts-Terminen.

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Der wahre Mut

Oder: Mut aus Verzweiflung?

Vier Mäuse sitzen in einer Kneipe. Nachdem sie schon einiges gebechert haben, fangen sie an zu prahlen, wie mutig sie doch seien.

Die erste Maus sagt: „Ich gehe jetzt nach Washington ins Weiße Haus und schmeiße diesen Obama raus!“

Sagt die zweite: „Und ich gehe nach Moskau in den Kreml und geige denen mal meine Meinung!“

Die dritte Maus meint selbstbewusst: „Pah, ich gehe nach Berlin und werde der neuen Regierung mal sagen, was für Geier sie sind!“

Die vierte Maus war bisher still in der Ecke gesessen und schüttelt nur mit dem Kopf vor soviel Prahlerei: „Ihr seid doch alles reine Feiglinge. Ich werde jetzt in die Küche gehen, um die Katze zu verschlagen!!!“

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Fazit: Es ist nur eine moderne Fabel. Gibt uns aber zu denken, wenn wir unseren eigenen Mut betrachten. Denn auf die schimpfen und die bekämpfen wollen, die weit weg von uns sind … da ist es leicht, mutig zu sein. Vor unserer eigenen Haustür zu kehren, ist schon erheblich schwieriger. Und auch, wenn die obige Geschichte witzig klingt, spiegelt sie doch genau dieses wieder. Was wäre wenn, ist hier die Frage. Sind wir dann auch noch so mutig, wenn wir direkt im Weißen Haus dem Präsidenten der USA gegenüber stehen? Oder sind wir es nur da, wo wir nichts zu fürchten haben?

Ich als Blogger kann meinen Unmut äußern, weil ich weiß, dass ich eine breite Öffentlichkeit hinter mir habe, die so oder so ähnlich denkt und reagiert. Aber würde ich es auch wagen, wenn ich wüsste, daß ich alleine auf weiter Flur wäre?

Die letzten Jahre haben uns bewiesen, wie schwer es ist, vernunftbegabt zu handeln, wenn an der Regierungsspitze Gesetze ausgehandelt werden, die gegen das eigene Volk gerichtet sind. Es hat mal einer geschrieben: „Wahlen wären schon längst verboten worden, wenn sie etwas bewirken würden“. Deshalb auch die zunehmende Wahlverdrossenheit. Aber wir meinen ja immer noch, dass es ja nur besser werden kann. Das dieses eine Fehleinschätzung ist, merken wir an den jüngsten Tagen immer mehr. Das braucht hier nicht noch einmal extra erwähnt werden.

Genau deshalb entstehen auch so viele Satiren und Anekdoten, weil man weiß, dass man nichts „gegen die da oben“ ausrichten kann. Dass man einer übermächtigen Lobby gegenüber steht, die einem jederzeit „das Genick brechen“ kann und man deshalb einfach seinen Humor bewahren muss, auch wenn die Situation noch so ausweglos ist. – Um wieviel mutiger ist dann also die vierte Maus, die einfach nur in die Küche geht…

Oder, wie es Charlie Chaplin mal ausdrückte: „Der wahre Humor kommt aus einem Herzen voller Bitterkeit!“

Dem Satz ist nichts hinzu zu fügen.

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