Drakensberg Boys‘ Choir und der Sieg über die Apartheid

Ein Geschichts- und Musikdokument von Martin Schnakenberg

Als die Drakensberg Boys‘ Choir School im Januar 1967 auf einer Farm in der Nähe der kleinen Stadt Winterton, im Herzen der Drachenberge in KwaZulu-Natal, etwa 30 km süd-südwestlich der Stadt gelegen, gegründet wurde, befand sich Südafrika in einer Phase der menschenverachtenden Rassentrennung, die sich Apartheid nannte. Erst 1994 wurde diese menschenunwürdige Regierungsform abgeschafft und der schwarze Menschenrechtler Nelson Mandela wurde das erste Staatsoberhaupt.

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Hier gehts zum vollständigen Artikel → http://boysingers.wordpress.com/2013/07/03/drakensberg-boys-choir-und-der-sieg-uber-die-apartheid/

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Neues persönliches Glück in Venezuela?

Manuel Zava hat den Sprung gewagt

Von Martin Schnakenberg

Er war ein Techniker, wie es buchstäblich im Buche steht. Ein Regisseur, der es immer noch besser machte. Ein Musiker, der es tatsächlich im Blut hatte – mit seiner Panflöte, seinem Akkordeon, seiner Stimme.

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Ich bin ein Nostalgiker. – Na und?

Flucht vor der Realität – oder nur mal abschalten…

Von Martin Schnakenberg

Ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen durchstreifte ich neulich die Stadt, weil ich endlich mal was anderes tun wollte, als immer nur vor dem Monitor zu sitzen und ein leeres Notenblatt anzustarren. Ideen für neue Chor- oder Orchesterarrangements, geschweige denn neue Kompositionen, kamen mir nämlich nicht. Eher das Gegenteil, was in diesem Fall nicht Lustlosigkeit bedeutete, sondern als Folge dieses undefinierbaren Zustandes eben: was anderes tun, abschalten, faulenzen, einfach mal hängen lassen.

So kam ich auf meinem Streifzug in ein bekanntes Drogeriehaus und stieg die Treppe hoch zur Musik- und Videoabteilung. Und genau dort passierte es, was mir schon oft passiert war: Mein Blick blieb an einer DVD hängen. Der Titel war »Westlich von Santa Fe«, eine Westernserie, die ich in meiner Kinderzeit gesehen und seitdem nicht wieder vergessen hatte. Die Jüngeren werden wohl durch die späteren Wiederholungen die Serie als »The Rifleman« kennen, mit Chuck Connors und Johnny Crawford in den Hauptrollen. Jedenfalls: Ich war hin und weg. Leider gab es nur drei Boxen mit jeweils vier Folgen. Aber das war mir egal, ich musste die Serie einfach haben, denn ich bin nun mal ein Nostalgiesammler (Infos zur Serie).

Meine kleine aber feine DVD-Sammlung umfasst heute nichts modernes, keine Akte-X und auch keine Romantikschnulzen vom Bergbauernhof, keine Ärzte- und/oder Freihandelskammern mit Nackt-, Porno- und Pseudoliebesszenen und kein Krimi, den man schon nach fünf Minuten gelöst hat, kein Auto- oder Verfolgungsrennen mit Überschlagsszenen und auch kein von einem Dino angegriffenes Hochhaus in Flammen, wo man keinen Trick sieht, weil alles perfekt gemacht wurde. — So etwas habe ich nicht. Das interessiert mich auch nicht, weil alles das nur Spiele fürs Volk sind, einschließlich Olympia und Fußballweltmeisterschaften.

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In eigener Sache: Martins Boysinger- and Boychoir-Web

Stimmen, die die Welt begeistern

Von Martin Schnakenberg

Es war im Juli 2010, als ich beschloss, einen eigenständigen Blog einzurichten, der sich nur mit meiner Lieblings-Musikstilart „Knabenchöre“ beschäftigt. Da ich selber schon mal in einem berühmten Knabenchor gesungen habe, war dieses natürlich ein Anliegen erster Klasse und Priorität. Und sie sollte gut werden, die Homepage, auch wenn sie letztlich nur für mich sein würde. Wobei es für mich auch klar war, dass hier nicht nur die klassische Art der Knabenchöre aufgezeigt werden sollte, sondern Knabenchöre und Boysinger jeglicher Art. Denn jede Art Musik hat seine Daseinsberechtigung.

Und so entstand der erste zaghafte Versuch mit dem ersten Artikel, der sich mit dem französischen Chor Petits Chanteurs d´Asnières en Ile-de-France les Poppys, kurz PCA Poppys genannt oder einfach nur Les Poppys, beschäftigte. Ich erkannte dabei, dass die Videos der Plattformen YouTube und Dailymotion die wichtigsten Mittel sind, um die Musik sinnvoll dar- und vorzustellen. Und sehr wichtig ist auch die Umgebung, sprich: Outfit, Design oder Präsentation der Website.

Inzwischen haben wir 2012, die Homepage (Blog) hat gewaltigen Zuspruch gefunden und auf der Seite sind nicht nur Les Poppys, Jimmy Osmond, Tick Tock und Libera zu finden, sondern auch die Wiener Sängerknaben, Billy Gilman, Les Petit Chanteurs à la Croix de Bois (PCCB), der Thomanerchor Leipzig, Kinderen voor Kinderen und sogar die Country-Boygroup Wee Amigos, wobei eine kleine Bildergalerie auch schon im Entstehen ist, ergänzt durch eine Seite für Tipps und Vorschläge der Leser, Fans und Chorliebhaber – und ein Gästebuch, das auf Eintragungen wartet.

Am besten ist es, ihr schaut euch das Ganze mal an, damit ihr urteilen könnt. Hier ist die Adresse: http://boysingers.wordpress.com/

Viel Spaß…

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Weihnachten im Muskelkater

Von Martin Schnakenberg

Viele haben es schon bemerkt: es schneit im Muskelkater. Eine kleine Einstimmung auf das schönste Fest des Jahres … egal ob gläubig oder nicht.

Aber dieses Jahr gibt es keine Geschichte und auch kein Gedicht, sondern schon seit dem 1. Advent Musik. Links oben im Blog ist ein kleines Fenster, wo beim Anklicken des Bildes jeden Tag eine neue Musik (Midi-Datei) nicht nur gehört werden kann. Diese Lieder sind GEMA-frei, weil sie Volksgut sind. Also können auch die folgenden Lieder getrost ohne Furcht downgeloadet werden.

Ab dem 19.12.2011 gibt es täglich bis zum heiligen Abend je ein wohlbekanntes Weihnachtlied. Und zwar als Text (pdf) und als Playback (mp3), damit ihr auch mitsingen könnt. Eingespielt wurden die Playbacks im Jahre 2001 vom Keyboarder der bekannten Torsten Manoella Bigband nach meinen Arrangements.

Ich hoffe, dass ich euch hiermit nicht nur die Vorweihnachtszeit etwas gemütlicher gestalten kann, sondern auch, euch zum Singen zu bewegen. Und dazu wünsche ich euch recht viel Spaß und ganz besonders viel Erfolg.

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Sei wachsam! – Ein Lied von und mit Reinhard Mey (live)

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Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
Und ich denk‘ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, — ich halt‘ sie arm!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten.
Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten.
Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln,
Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln:
Der Medienmogul und der Zeitungszar,
Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar!
Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten,
Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten.
Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote,
Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote.
Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht:
So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Es ist ’ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger,
Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger,
’ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher,
Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher.
Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt,
Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt.
Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen,
Kein Pfeifchen Gras, aber ’ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen.
Verseuch‘ die Luft, verstrahl‘ das Land, mach ungestraft den größten Schaden,
Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden!
Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau’n,
Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau’n.

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Wir ha’m ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren.
Was hilft’s, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren,
Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln
Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln?
Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich,
Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich!
„Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!“
„Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!“
„Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!“
„Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen.“
Sie zieh’n uns immer tiefer rein, Stück für Stück,
Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Ich hab‘ Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen,
Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen,
Und verschon‘ mich mit den falschen Ehrlichen,
Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!
Ich hab‘ Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
Nach ’nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit.
Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen,
Sie wer’n dich ruinier’n, exekutier’n und mundtot machen,
Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen.
Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen,
Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt:
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

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Hochgeladen von am 04.12.2006, Lizenz: Standard-YouTube-Lizenz. Lied als pdf-Datei herunterladen. Weitere Lieder von Reinhard Mey.

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Das Forum des Muskelkater’s mit dem gewissen Etwas

Endlich ist es soweit

Von Martin Schnakenberg

Seit heute hat unser Netzwerk ein weiteres Highlight zu verzeichnen, womit die freie Informationspolitik ergänzt werden soll: Das Forum des Muskelkater’s. Noch ist es dort relativ still, weil das Forum zuerst mit Leben gefüllt werden soll. Und dieses Leben, das seid ihr.

Das Angebot steht, womit wir jetzt eine Kombination aus mehreren Komponenten anbieten können, die sich wunderbar ergänzen:

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  • Zuerst die Blogs unseres Netzwerkes selber mit einem Zentralblog, der immer die aktuellsten Artikel des Netzwerkes anzeigt: http://blognetzonline.wordpress.com/
  • Dann das von uns bevorzugte und empfehlenswerte politische Forum mit weitaus mehr Themen, Informationen und News, die uns alle angehen, als jeder Blogger schaffen kann: http://www.politik-sind-wir.de/
  • Und jetzt, ab heute das Muskelkater-Forum mit einer Mischung aus Freizeit, Kaffeekränzchen, Informationen und sehr oft mit Themen, die mit Politik, Wirtschaft und Finanzen so ganz und garnichts zu tun haben: http://muskelkaters.forumieren.de/

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Jetzt bleibt mir nur noch eines zu sagen: Schaut doch einfach rein in unser informatives Trio und meldet euch an, wenn ihr was zu sagen habt. Belebt die Foren mit eurem Wissen oder lasst euch einfach von den Blogs unseres Netzwerkes aktuell informieren. Eines habt ihr den anderen dann gewiss voraus: spielerische Informationen mit Fakten und Wissen mit Basisgrundierung, über die ihr selber mitreden könnt.

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