Finanzprodukte sind leistungslose Bereicherung und zu 99,9% neoliberal

Betrachtung von Jonny Beyer und Martin Schnakenberg

Finanztransaktionssteuer. Für einige in der Politik ein Zauberwort. Für andere Beelzebub persönlich. Sie soll eine Umsatzsteuer oder auch Mehrwertsteuer für Finanzprodukte sein. Aktien und Derivate sollen darunter fallen. Die Höhe soll sich im Rahmen von 0,01 bis 0,1 % bewegen. Unsere sogenannte Märchensteuer (MwSt.) beträgt zum großen Teil 19% und sie besteuert den Konsum. Es gibt wohl auch einen verminderten Satz von 7%, aber den lassen wir hier einfach mal außen vor.

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Sahra Wagenknecht: Aufschwung ging an Beschäftigten vorbei

Eine Pressemitteilung vom 19.09.2011

Gastkommentar von Sahra Wagenknecht

„Der kurze Aufschwung der deutschen Exportwirtschaft ist an den Beschäftigten völlig vorbeigegangen. Während die Gewinne der DAX-Konzerne im letzten Jahr um 66 Prozent gestiegen sind, fiel der Anstieg der Reallöhne mit 0,6 Prozent mehr als mager aus“, kommentiert Sahra Wagenknecht eine aktuelle Studie der EU-Behörde Eurofound. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Schlechte Jobs bedeuten schlechte Löhne. Mehr als die Hälfte der im Jahr 2010 neu entstandenen Jobs waren Leiharbeitsplätze. Prekäre Arbeitsverhältnisse insgesamt, also Leiharbeit, Teilzeitjobs und befristete Stellen, machten sogar drei Viertel des Beschäftigungszuwachses aus. Dass nur noch miese Jobs boomen, ist eine Folge mieser Politik: Durch Hartz IV und die Förderung von Leiharbeit und Mini-Jobs wurde in Deutschland ein riesiger Niedriglohnsektor geschaffen. In der Folge sind die Löhne von Geringverdienern in den letzten zehn Jahren um 22 Prozent gesunken.

Dieses Lohndumping zerstört nicht nur die Lebensperspektive insbesondere der jungen Generation, es gefährdet auch den europäischen Zusammenhalt. Ohne eine Stärkung der deutschen Binnenwirtschaft wird sich die Eurokrise weiter verschärfen. Auch deshalb kämpft DIE LINKE für die Abschaffung von Hartz IV und die Austrocknung des Niedriglohnsektors. Wir fordern einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro sowie ein Verbot der Leiharbeit und der grundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen. Statt weitere Steuermilliarden zur Rettung von Bankprofiten zu verschwenden, müssen die öffentlichen Investitionen erhöht werden. Nur so kann aus dem Aufschwung der Profite ein Aufschwung für alle werden.“ – (Quelle: Blog von Sahra Wagenknecht)

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Siehe dazu auch unbedingt den neuen Artikel im STAR HERALD zum Thema Erpressung durch Investmentbanker und Rating-Agenturen beenden

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Foodwatch und der goldene Windbeutel 2011

abgespeist.de entlarvt Werbelügen

Von Martin Schnakenberg

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Schon seit mehreren Jahren kämpft ein Verein dafür, dass die Werbung sauber bleibt. Denn oft hält sie nicht das, was sie verspricht. Mogelverpackungen, Zuckerbomben und Fettlager. Nicht umsonst hat sich die Ernährungs-Industrie hartnäckig geweigert, die Nährwertampel einzuführen und stattdessen eine Tabelle auf die Verpackungen druckt, wo kein Verbraucher die Möglichkeit hat, zu vergleichen und zu kontrollieren.

Jetzt gibt es zum dritten Mal eine Wahl zur dreistesten Werbelüge, der Gewinner erhält von Foodwatch die unrühmliche Trophäe „Der Goldene Windbeutel 2011“. Hier der Werbefilm dazu:

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Hier geht ’s zur Wahl

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Die Wahl ist noch gar nicht gelaufen, schon hagelt es Proteste. Die Firma Storck fühlt sich mit ihrem Produkt „nimm2“ in die Enge getrieben und kontert, das Produkt sei ja gar nicht für Kinder. Foodwatch schreibt dazu:

… um kreative Ausreden für ihre Mogelprodukte sind Lebensmittelhersteller selten verlegen. Storck hat es in dieser Disziplin nun zur Meisterschaft gebracht: Die Werbung für nimm2-Bonbons richte sich gar nicht an Kinder, sondern „fast durchweg an Erwachsene“, entgegnete das Unternehmen, wenn Journalisten es auf die Nominierung zum „Goldenen Windbeutel 2011“ ansprachen, den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Zielgruppe der Storck-Werbung sind also gar nicht Kinder? Das haben wir uns noch einmal genau angeschaut! Heraus gekommen ist dieses kleine Video, und das sollten Sie gesehen haben:

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Wer sich im Übrigen weiter über Foodwatch informieren möchte: auf der Internetseite abgespeist.de werden regelmäßig dreiste Lügen und Etikettenschwindel vorgestellt. Gemeinsam mit den Verbrauchern übt Foodwatch Druck auf die Lebensmittelindustrie aus, damit diese ihre irreführenden Werbepraktiken stoppt.

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Also: Mitmachen bei dieser tollen Aktion. Abstimmen geht bis zum 16. Juni 2011.

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