Ein lieber Freund, Rollenspielpartner und Blogger ist für immer von uns gegangen

Er war immer da, wenn man ihn brauchte. Und er war dort, wo es Ungerechtigkeiten gab, die es zu bekämpfen galt. Er nutzte die Möglichkeiten aus, dieses zu tun, mal zornig, mal sanft schmeichelnd, aber immer ehrlich und vollen Herzens. Er machte sich einen Namen im Internet – er war eine Persönlichkeit. Jeder kannte ihn als Tueffler123, der mit der Kunst des Glasritzens (→ hier), der mit der ehrlichen Meinung, in Foren, in seinem Blog, im Netzwerk oder als Prof. Glaser im Rollenspiel Raumpatrouille. Gegner hatte er nicht, zumindest nicht unter den Menschen. Den letzten Gegner konnte er allerdings nicht mehr besiegen, auch wenn er es versucht hatte. Der Krebstumor in seiner Bauchspeicheldrüse war zu mächtig geworden.

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Wie ich jetzt erfuhr, erlag mein lieber Freund und Internetpartner Johann Krauthäuser friedlich schlafend am 4. Februar seiner schweren und langen Krankheit. Ich werde ihn immer in Ehren halten und in meinen Gedanken weiterleben lassen. Ruhe in Frieden, mein Freund.

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Ein Mensch wird niemals sterben, solange man an ihn denkt und in seinem Herzen bewahrt.

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Mein Beileid gilt seinen Angehörigen.

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Ein Virus bei den Krankenkassen?

Kranksein kommt teuer zu stehen

Ein Gastbeitrag von Oliver Heim

Es ist eine uralte Wirtschaftsweisheit: wo es Geld zu holen gibt, wird es abgeschöpft. Eindrucksvoll ist dies mal wieder im Gesundheitssytem zu sehen. Die Gebühren steigen und keiner wehrt sich; denn die Beitragszahler können sich in diesem Fall nicht wehren. Bis zu 8 Euro pro Monat werden die Gesetzlichen Krankenkassen von jedem ihrer Beitragszahler ab März eintreiben. Damit sollen die angeblichen milliardenschweren Löcher im System gestopft werden. Noch letztes Jahr hieß es – nach der Einführung des Gesundheitsfonds – dass genau jener Gesundheitsfond ausgleichende Gerechtigkeit für alle und eine gleichbleibende Stabilität ins System bringen soll. Davon ist jetzt keine Rede mehr. Angeblich soll genau dieser Gesundheitsfond sogar Schuld an diesem Zusatzbeitrag sein.

Den deutschen Patienten geht es mal wieder an den Geldbeutel. Pro Quartal muss man an die Arztpraxis 10 Euro Praxisgebühr zahlen, hinzu kommen nun noch jeden Monat bis zu 8 Euro. Auch die Kunden der Privaten Krankenversicherungen leiden unter dem Gesundheitsfond. Deren Beiträge stiegen Anfang des Jahres unverhältnismäßig hoch, da die Privaten Krankenkassen mittlerweile einen Basistarif anbieten müssen, bei welchem sie jeden Kunden aufnehmen müssen – egal welchen Alters und Vorerkrankungen.
Anders sieht es dagegen bei der FDP aus. Vor wenigen Tagen wurde ihr erneut vorgeworfen, sie betreibe auch im Gesundheitssystem Klientelpolitik. Als FDP-Mitglied hat man nämlich Anrecht auf einen vergünstigten Tarif bei der Deutschen Krankenversicherung DKV. Als “Exklusiv für FDP-Mitglieder” wird das Angebot von Europas größtem Privatversicherer bezeichnet. Die FDP gibt sich verschnupft und nüchtern zugleich. Solche Massenverträge seien in vielen Branchen üblich. Darüber hinaus betreibe man keine gesonderte Politik für die Privatversicherer. Genau diese Aussage ist jedoch eine glatte Lüge. So hatte die FDP im Februar 2009 noch verkündet, man wolle die Gesetzlichen Krankenkassen abschaffen und jeden Bürger zum Abschluss einer Privaten Krankenversicherung verpflichten.

Pünktlich und irgendwie passend zum Extrabeitrag bei den Krankenkassen streiken die deutschen Ärzte für mehr Gehalt. Der Marburger Bund fordert für alle 55.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern 5 Prozent mehr Lohn und eine Anhebung der Stundenentgelte für den Bereitschaftsdienst. Fast schon in Vergessenheit geraten ist dabei die Gehaltserhöhung von 2009. Vor einen Jahr hatten sich die Ärzte bereits einen kräftigen Schluck aus der Pulle genommen und eine Lohnerhöhung von 3,8 Prozent erreicht. Vorausgenommen und dabei wohl noch nicht eingerechnet ist dabei eine weitere Erhöhung zum 1. August 2010 um weitere 1,2 Prozent. Wo es Geld zu holen gibt, wird es auch verteilt.

Auf der anderen Seite suchen die Krankenhäuser nach immer neuen Einnahmequellen. So hatte das ARD-Magazin PlusMinus vor wenigen Tagen berichtet, dass immer mehr Krankenhäuser dazu übergehen, die lokalen Telefonnummern für die Patiententelefone durch kostenpflichtige 0180-5 Nummern zu ersetzen. Somit kann und muss man als Angehöriger für einen Anruf ins Krankenhaus weitaus mehr bezahlen als nötig wäre. Da kann man nur den Tipp geben: als Patient das Handy mit aufs Zimmer nehmen und sich über die Handynummer anrufen lassen.

Was kommt als Nächstes? Wird im nächsten Jahr der einheitliche Beitragssatz von derzeit 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent erhöht? Und im Jahr 2012 werden dann wieder Extrabeiträge erhoben? Und irgendwann kommt sicherlich auch eine Anhebung der Praxisgebühr auf 15 Euro pro Quartal. Und in naher Zukunft haben wir dann Zustände wie in den USA. Dort können sich nur noch Wohlhabende und Personen mit einem geregelten Einkommen eine Krankenversicherung leisten. Alle anderen sind auf die Spenden von Wohlfahrtsorganisationen angewiesen. In Deutschland ist das Gesundheitssystem schon jetzt so teuer wie fast nirgendwo anders auf der Welt. Sind die monatlichen Kosten bald so hoch wie die Miete? Da lohnt es sich bald, statt zum Arbeiten zu gehen, sich lieber krank ins Bett zu legen.

(Quelle: Verbocktes und Verbloggtes)

Nachtrag zu meinem Artikel über die Schweinegrippe

Vorsicht, Leute … Es geht um alles !

Diesen Artikel ohne weiteren großen Kommentar von mir. Bitte unbedingt die Diskussion im Forum „Politik-sind-wir“ mitverfolgen, wo wahrscheinlich ganz neue Erkenntnisse aufgetaucht sind, die vermuten lassen, daß wir in dem größten von Menschen veranstalteten Horror-Kabinett oder sogar Massenmord-Komplott gefangen wurden.

Leute, seid wachsam !!!

Hier geht’s zu Diskussion…

Die Diskussion begann übrigens schon am 26. August, hatte allerdings viele Vorläufer. Was aber immer wieder zu dem Schluß führt: hier ist nicht nur etwas oberfaul, hier stinkt es förmlich so dermaßen zum Himmel, daß man schon fast unwillkürlich an den Holocaust denkt.

Oder wie seht ihr das?

Virologe: Eine normale Grippewelle ist schlimmer

Ein Interview zum Schweinegrippe-Virus

Alle Welt ist in Aufregung: die Schweinegrippe grassiert. Ob die Horrorszenarien berechtigt sind, darüber sprach tagesschau.de mit dem Berliner Virologen Detlev H. Krüger. Der hält Panik für unangemessen: „Im Grunde ist das hier nichts Neues.“

Bevor ich hier aber das Interview wiedergebe, soll gesagt werden: ich werde mich auch unter Zwang nicht impfen lassen. Denn seit meiner Geburt habe ich nur ein einziges Mal eine echte Grippe gehabt. Alle anderen waren nur grippale Infekte, die zwar mit Temperaturanstieg und vor allem Husten und Schnupfen verbunden waren, aber nie danach war es eine echte Grippe. Ich nehme einfach ab Frühherbst das pflanzliche Präparat „Esberitox“ (gibt auch andere Bezeichnungen), welches die eigenen Immunkräfte aktiviert und warte einfach sorglos ab. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst (Äpfel sind doch jetzt in rauen Mengen vorhanden) macht dann ihr übriges.

Aber wenn ich bedenke, daß nur aufgrund der Bestechlichkeit der WHO durch die Pharma-Industrie eine Pandemie ausgerufen wurde, obwohl es bei einer normalen saisonalen Grippe schon alleine in Deutschland erheblich mehr Tote gibt als bisher in der ganzen Welt durch diese „Schweinegrippe“, dann kann ich wegen diesem groben Unfug nur den Kopf schütteln und sehe einfach mal wieder die Zockermethoden der Pharma-Industrie zusammen mit der WHO, die uns vor weiteren Schäden schützen will und uns deshalb lieber vorher abmurkst, als von ihrer unheilvollen Pandemie-Meldung runter zu gehen.

Denn das Mittel, was jetzt verabreicht werden soll, ist noch nicht getestet und enthält außerdem Verstärkerstoffe in Form von Nanopartikel, die den Körper stärker schädigen können, als es eine normale echte Grippe je vermag. Ich möchte jedem empfehlen, dieser Impfung zu widersprechen und stattdessen lieber eine ganz normale Grippeschutzimpfung zu verlangen, wenn es denn sein muss.

Und ich sage noch einmal: Wenn es die Politiker so wollen, verlange ich, daß sich diese zuerst impfen lassen. Nicht mit dem Mittel aus den Beständen der Bundeswehr, sondern mit den Verstärkern, die uns verabreicht werden sollen!!! – Nur so können alle Menschen überzeugt werden. Selbst die USA, die sonst immer so ein Vorreiter sein will, verzichtet auf Zusatzstoffe und Nanopartikel.

Jetzt das Interview zum Schweinegrippe-Virus:

tagesschau.de: Warum heißt die Schweinegrippe denn Schweinegrippe?

Detlev Krüger: Der Begriff ist eigentlich nicht korrekt. Das Virus A/H1N1 ist ja mittlerweile ein humanes Virus: Es wird von Mensch zu Mensch übertragen, der Mensch erkrankt und nicht das Schwein. Die Bezeichnung „Schweinegrippe“ ist deshalb eher irreführend.

tagesschau.de: Woher kommt dann der Begriff?

Krüger: Bestimmte einzelne Gene des Virus sind mit denen von im Schwein zirkulierenden Viren verwandt. Vermutlich kommt der Begriff daher. Das macht ihn aber nicht korrekter. Andere Gene des H1N1-Virus sind mit Genen von im Menschen oder in Vögeln zirkulierenden Viren verwandt. Im Grunde ist das aber auch nichts Neues.

tagesschau.de: Was heißt das?

Krüger: Dass zwischen Vögeln, Menschen und Schweinen Gene des Influenza-Virus ausgetauscht werden, ist schon immer so gewesen. Das führt dann immer wieder zu neuen Influenza-Typen, die beim Menschen kursieren. Neu ist lediglich, dass sich dieser H1N1-Stamm von den bisher im Menschen zirkulierenden H1N1-Stämmen unterscheidet.

tagesschau.de: Und dieser Austausch von Genen ist dann auch für die Entstehung des neuen Virus verantwortlich?

Krüger: Genau. Diese Viren entstehen immer auf dieselbe Weise: Ein Organismus, beispielsweise ein Schwein oder auch ein Mensch, wird durch verschiedene Influenza-Viren gleichzeitig infiziert. Diese Viren vermehren sich dann im Organismus. Bei der Vermehrung kommt es aber auch zum Austausch von Genen zwischen den verschiedenen Influenza-Virentypen. Dabei entstehen dann Nachkommen-Viren, die die Gene verschiedener Virentypen in sich tragen. In der Fachsprache heißt das Neu-Sortierung.

Unterschied zur Vogelgrippe?

tagesschau.de: Vor drei Jahren sind in Deutschland die ersten Vogelgrippe-Fälle aufgetaucht. Das hat damals für viel Aufregung gesorgt. Was ist der Unterschied zwischen der Vogel- und der Schweinegrippe?

Krüger: Bei der Vogelgrippe werden Vögel von einem aggressiven Virus befallen. Nur in Ausnahmefällen kann sie auch auf den Menschen übertragen werden. Passiert das, hat die Krankheit einen sehr schweren Verlauf, mit einer hohen Sterblichkeitsrate. Im Unterschied zur sogenannten Schweinegrippe ist die Vogelgrippe aber nicht ohne weiteres von Mensch zu Mensch übertragbar. Es ist bisher kein menschliches Virus geworden. Das heißt, dass jeder mit Vogelgrippe infizierte Mensch sich in der Regel direkt von einem Vogel anstecken muss. Danach bricht der Infektionsweg schnell und es gibt nur wenige Fälle einer Weitergabe von Mensch zu Mensch.

tagesschau.de: Demnach birgt die Schweinegrippe eine höhere Gefahr in sich als die Vogelgrippe?

Krüger: Von der Übertragung her ist das richtig. Bei der Sterblichkeit sieht das anders aus. Der Verlauf der Vogelgrippe ist sehr viel schwerer, die Sterblichkeit der erkrankten Menschen liegt bei fast 50 Prozent. Bei der Schweinegrippe scheint das vielfach niedriger zu sein.

tagesschau.de: Was macht die Behandlung von Influenza-Viren, jetzt konkret dem Schweinegrippen-Virus, so schwierig?

Krüger: Sowohl Bakterien als auch Viren haben die Eigenschaft, resistent zu werden. Das gilt natürlich auch für Grippe-Medikamente: Wenn der Erreger lange in Kontakt mit dem Grippe-Mittel ist, mutiert er irgendwann zur Resistenz. Bisher lässt sich der Erreger H1N1 aber mit neueren Medikamenten wirksam behandeln.

tagesschau.de: Das muss aber nicht so bleiben?

Krüger: Nein. Bei länger anhaltendem Gebrauch dieser Mittel, können dann auch wieder resistente Virus-Varianten entstehen.

tagesschau.de: Klingt bedrohlich…

Krüger: …aber trotzdem sollte man nicht in Panik verfallen. Nur zum Vergleich: Im Schnitt sterben in Deutschland pro Jahr bis zu 20.000 Menschen an der „normalen“ jährlichen Grippe. An der Schweinegrippe sind gegenwärtig nur einige Dutzend verstorben. Wenn man das ins Verhältnis setzt, ist es wirklich unverständlich, warum jetzt eine so große Aufregung herrscht.

„Nicht in Panik verfallen!“

tagesschau.de: Die Gefahr wird also überschätzt?

Krüger: Es gibt schon ein Problem. Man kann bei einem neuen Erreger einfach erst mal nicht richtig einschätzen, wie gefährlich er tatsächlich ist oder bei seiner Ausbreitung noch werden wird. Da kann natürlich schon eine ganz neue Gefahr dahinterstecken.

tagesschau.de: Manche Experten ziehen jetzt schon Vergleiche mit der Grippewelle von 1918. Die hat etwa 35 Millionen Tote gefordert. Ist das nicht Panikmache?

Krüger: Der Vergleich ist schwierig. Heute sind die Medikamente wirksamer und die Gesundheit der Bevölkerung zumindest in Europa ist deutlich besser. Damals, direkt nach Ende des Ersten Weltkrieges, war die Bevölkerung  in einem gesundheitlich schlechten Zustand. Das ist nicht vergleichbar. Auch war der damalige Erreger – er gehörte übrigens auch zur H1N1-Gruppe – besonders bösartig und aggressiv. Das haben aktuelle Studien, in denen man den Erreger von damals isoliert und studiert hat, bewiesen.

tagesschau.de: Ist das aktuell auftretende Virus denn genauso bösartig und aggressiv?

Krüger: Nach meiner Kenntnis ist das neue Virus im Tierversuch noch nicht getestet worden, um einen direkten Vergleich zu den Eigenschaften des Virus von 1918 zu ermöglichen. Die Gefährlichkeit eines Virus hängt nicht nur von der Empfänglichkeit der Bevölkerung ab, sondern auch von den spezifischen Eigenschaften des Virus.

Und die lassen sich alleine durch die Gabe von Medikamenten nicht voll beherrschen. Jederzeit können resistente Varianten entstehen und nicht nur das: Durch eine weltweite Verbreitung kann es natürlich auch zu unzähligen zusätzlichen Mutationen kommen. Und die können dann wiederum aggressiver sein als das Ursprungs-Virus.

Das Interview führte Niels Nagel von tagesschau.de, wo noch mehr Informationen zu finden sind.

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