Die Linke fliegt aus Landtag raus

Eine kritische Nachbetrachtung – und allerlei Folgen

Von Martin Schnakenberg

Jetzt ist es schon wieder passiert: zuerst Schleswig-Holstein, dann Nordrhein-Westfalen. Die Linke flog in hohem Bogen aus beiden Landtagen raus. Die Partei der sozialen Gerechtigkeit ist nicht mehr erwünscht. — Aber kann man das wirklich so stehen lassen? Oder spielen da noch andere Faktoren mit?

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Bambi für Bushido? – Keine Ehrung für Gewaltverherrlichung!

Hubert Burda Media wird Bushido am 10. November einen Bambi verleihen. Dazu erklärt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) protestiert dagegen, dass der Burda-Verlag dem erklärten Homosexuellenfeind Bushido den Bambi 2011 in der Kategorie Integration verleihen will. Burda leistet sich damit einen krassen Missgriff. Bushido hetzt seit Jahren gegen Homosexuelle und ruft in Liedtexten unverblümt zur Gewalt gegen Schwule auf. Ist Burda blind gegenüber Hasstexten und Gewaltaufrufe, wenn sie sich gegen Schwule richten?

In der Begründung des Verlages heißt es, der Musiker setze sich ein „gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander“. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht.

Wir erwarten von den Burda-Verantwortlichen eine deutliche Stellungnahme gegen die Gewalt verherrlichenden Tendenzen der Bushido-Inszenierungen. Gewalt und Hass verdienen keine Ehrungen, sondern müssen klipp und klar verurteilt werden.

Der 31-jährige Rapper findet Vergnügen daran, abfällige Bemerkungen über Frauen und Schwule zu machen. 2005 hatte der Rapper in einem Zeitungsinterview gesagt: „Ihr Tunten werdet vergast“. In mehreren seiner Stücke ruft er zur Gewalt gegen Schwule auf. Zuletzt bezeichnete er Schwulsein als „nicht normal“.

Im Stück „Berlin“ singt er: „Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel.“ Selbst ein Konzert gegen Jugendgewalt am Brandenburger Tor 2007 nutzte er, um seinen Hass und seine Verachtung gegenüber Homosexuellen zu dokumentieren. Bushido sagte ihnen von der Bühne herab: „Die Wichser können demonstrieren, sich aufhängen – ich scheiß drauf“. Stellt sich Burda so „respektvolles Miteinander“ vor?

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Verantwortlich für den Inhalt: LSVD – Pressestelle,

Pressesprecherin Renate H. Rampf, Chausseestr. 29, 10115 Berlin,

Tel.: 030 – 78 95 47 78, Fax: 030 – 78 95 47 79

E-Mail: Presse@lsvd.de www.lsvd.de www.hirschfeld-eddy-stiftung.de

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„Occupy“-Bewegung am Samstag – Nachbetrachtung

Die Informationen darüber in den Medien

Von Martin Schnakenberg

Eine Demontration schwappt um den Globus, weil die Menschen die Bevormundung der Banken-Lobby, die schleichende Entdemokratisierung der Länder, die Diktatur des Kapitals langsam satt haben und die Medien haben nichts anderes zu tun, als im Sinne ihrer Anzeigenkunden die Zustände sogar noch im Angesicht der heraufziehenden Gefahr eines weltweiten Zusammenbruches der Volkswirtschaften immer noch herunter zu schwätzen.

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Bürger, lass das Glotzen sein

… schreibt die sueddeutsche.de als Überschrift und ist mit diesem Lapidarbericht für immer bei mir durchgefallen. Die Autorin Hannah Beitzer aus Berlin beginnt ihren Artikel nämlich schon ganz fein mit einer Hetzkampagne, auf die mit Sicherheit viele hereinfallen:

Nackte, Linksradikale, Rentner, Studenten – vor dem Reichstag versammelte sich am Samstag ein Großteil der Berliner Occupy-Demonstranten,

… so beginnt sie ihren Artikel und zieht damit den Zorn des Muskelkaters auf sich. Denn was bedeutet das, was sie da schreibt?

Na, das haben wir doch gleich gesagt: Nackte und Linksradikale. Nur gut, dass wir da nichts mit zu tun haben mit diesem Pack.“ – „Ja, und die Studenten müssen auch gleich wieder dabei sein, genauso wie in den 60ern. Die sollten lieber studieren und nicht andere Menschen belästigen.“ – „Stimmt. Und die Rentner sind auch wieder dabei. Anscheinend geht’s denen noch zu gut. Sollte mich nicht wundern, wenn die auch noch mit Bomben schmeissen.“

Na, gemerkt, wo die von der Lobby gesteuerten Medien hin wollen? – Solche und ähnliche Meldungen, die nur den Sinn haben, vom eigentlichen Geschehen und der Verantwortung der Politik sowie der Verschleierung der wirklichen Nutznießer dieser sogenannten „Kapitalkrise“ und der Von-unten-nach-oben-schaufel-Methode abzulenken, findet man in den meisten systemrelevanten Medien. Wer diesen Mist von Bericht weiter lesen möchte, um mal wieder anständig kotzen zu können, hier die Adresse: http://www.sueddeutsche.de/politik/occupy-bewegung-berlin-buerger-lass-das-glotzen-sein-1.1164700

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Ganz anders eine Zeitung, die seit geraumer Zeit etwas gegen den Mainstream schwimmt und genau deshalb wieder aufs Korn genommen wird. Aber die Hannoversche hat als Überschrift:

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Weltweite Proteste gegen die Auswüchse des Kapitalismus

Das klingt doch gleich ganz anders, oder? Und es ist ein Bericht darüber, was wirklich geschah. Man sieht den erhobenen Zeigefinger zwar nicht, wenn von Festnahmen gesprochen wird, erkennt aber, dass dieses Vorgehen gegen friedliche Demonstranten den Verfassern höchst fragwürdig erscheint. – Auch hier die Adresse zum Selberlesen: http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Weltweite-Proteste-gegen-die-Auswuechse-des-Kapitalismus

Das Neue Deutschland wird seine Internetseite erst heute Abend auffrischen, aber es wird sicher einen ähnlichen Artikel geben wie bei der HAZ.

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Die Wiener Zeitung berichtet ebenfalls ganz gelassen und findet diese Proteste auch an der Zeit. Die Überschrift sagt schon den Inhalt aus:

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Mit Wut und Gleichmut gegen die Finanzwelt

Und als Aufhänger betitelt sie: „Globale Massenproteste gegen die Kapitalismusexzesse“. Und weiter:

Friedliche Proteste in Österreich

Die Protestaktionen in Österreich blieben vergleichsweise überschaubar und liefen friedlich ab: Bei einem Marsch in Wien zogen nach Angaben der Polizei 1.400 Menschen am Samstagnachmittag vom Westbahnhof in die Innenstadt. In Graz trat bei einer Kundgebung am Mariahilferplatz der ehemalige Resistance-Kämpfer Stephane Hessel – Autor der Streitschrift „Empört Euch!“ – auf. In Salzburg fanden sich rund 200 Teilnehmer zu einer friedlichen Protestaktion vor der Filiale der Nationalbank in der Franz-Josef-Straße ein. In Innsbruck und Linz verliefen Protestmärsche ohne Zwischenfälle.

Auch hier die Adresse: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/top_news/404786_Mit-Wut-und-Gleichmut-gegen-die-Finanzwelt.html

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So sollen Berichte sein: unabhängig und frei. Und nicht von den kapitalen Geldgebern oder der Politik beeinflusst. Eigene Meinungen sind erwünscht. Eigene Vorschläge sind erwünscht. Die Wahrheit schreiben, was es wirklich auf sich hat mit dem neuen Rettungsschirm-Vertrag. Erklären, dass Sparpakete hier jetzt fehl am Platze sind, dass es jetzt wichtig ist, den Menschen, und wohlgemerkt: ALLEN Menschen, mehr Geld in die Hand zu geben, damit die Binnenkonjunktur wieder angekurbelt wird. – Aber wenn es denen darum geht, das Volk aufzuhetzen mit falschen Berichten oder mit Lügen zu bombardieren wie bei Springer oder jetzt die Süddeutsche, dann muss man sagen: Weg mit dem Dreck. Diese Zeitungen und ihre Redaktionen sind keinen Pfifferling und erst recht kein Zitat mehr wert.

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Hetze und Euthanasieideen sind Meinungsfreiheit – Gehässigkeit ist Mut und…

…Blödheit ist gesundes Volksempfinden

Ein Artikel von Desparada-News

In gewisser Weise hat Sarrazin recht: Das deutsche Volk verkommt und verblödet, aber auf etwas andere Art und Weise, als er es beschrieben hat. Die Jagd nach Besitz, Geld und Macht hat ihre Spuren hinterlassen, der Drill aller Bürger hat sie ausgerichtet, da blieb keine Zeit für Feinheiten. Jede Abweichung von der vorgegebenen Linie wird als Schwäche gebrandmarkt, da traut sich kein Mensch mehr fast heraus mit Nachdenklichkeit.

Die gehässige, unterworfene Gesellschaft, in der es keine echte Ebenbürtigkeit zwischen Menschen mehr gibt, schlägt zu und zurück. Diese Gesellschaft kennt nichts anderes mehr, als Macht – beherrscht werden oder selber herrschen, dazwischen ist nicht mehr viel. Dahinter jedoch versteckt sich jene Feigheit, welche die eigene Ohnmacht nicht zugeben kann, die den Schmerz des doch unterworfenen Seins nicht wahrhaben will. Alles Lebendige, Andere ist Gefahr, also wird es erstickt, niedergetrampelt, vernichtet. Von Sarrazin lassen sich die Zustimmer ihre Ängste bestätigen und hätscheln, aber bitte, als Stärke kaschiert,- während sie die kümmerlichen Reste ihrer Identität in Gewaltsamkeit gegenüber den Verachteten verstauen.

Das alles sei Realität, was Sarrazin schreibe, sagen sie. Sarrazin verachtet sogar jene, bei denen er arbeitet, und sein Realismus, der so bereitwillig bestätigt wird, ist die Kriegserklärung gegenüber dem Menschsein. Es mag für geistig gesund erklärt werden, – als sogenanntes „gesundes“ Volksempfinden,- und doch ist es auch eine Form des Wahnsinns. Egal, wie unpersönlich alle sich gebärden mögen, – wie sehr es vom menschlich Alltäglichen abgetrennt wurde,- es ist persönlich.

Während die Ängste gehätschelt werden, wird Sarrazin zum neuen Gott, zum Guru des angeblich Verschwiegenen. Doch dieser Gott und Guru ist nicht ausserhalb jener, die ihm huldigen. Das ganze ausgemachte Göttliche an seinen Thesen ist in allen selber. Sie sind dabei, die Tyrannei neu zu etablieren,- nichts und niemand sonst, auch jene nicht, die den Weg dazu bereiten. Es wäre die Aufgabe jedes Einzelnen, die Tendenz zur Tyrannei auch dann zu bekämpfen, wenn sie im Gewand des angeblich Richtigen und Wichtigen daherkommt,- greade dann, wenn sie so wohlfeil und opportun erscheint.

Nein, man will nicht mehr verstehen, schon gar nicht jene anderen, die als Sündenböcke längst ausgemacht wurden. Barmherzigkeit war hierzulande schon immer eine fragwürdige Sache, das angebliche Mitleid – auch jenes von Christen – oftmals tödlich. Alle wollen Maschinen sein, die mit Bildung als Schmiermittel auf Knopfdruck funktionieren. Die Autonomie, die angeblich damit erreicht werden soll, ist keine. Wo alle gleichgeschaltet werden, gibt es keine, und eine echte Wahl gibt es dabei auch nicht.

Die Deutschen wollen die Chance nicht, sich gegen die alten Gespenster aufzulehnen,- im Gegenteil, es ist so, als wollten sie diese sofort wieder haben. Viele stimmen in das Geschrei mit ein, ohne je selber wirklich gelebt zu haben, als ureigenes Selbst. Was für Sarrazin gilt, das gilt auch für alle anderen Zujubler: Wider den Stachel zu löcken macht noch keinen Menschen.

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Giftiger Gatte geifert grässliche Galle.

Sarrazin, wer denn sonst…

Der Sender Deutschlandradio hat mit einem neuen Interview ja einen riesengroßen Fang gemacht. Dieses Interview beweist eindeutig, dass das Deutschlandradio ebenso Sinn für Humor hat wie für die Politik.

Kompletten Artikel beim STAR-HERALD lesen, einschl. Podcast…

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Blind in die Falle getappt. Ein Hetzer gegen die Welt enttarnt sich

Wieder einmal ein Beweis…

…für die schamlose Ausnutzung von Informationen, der Verdrehung von Tatsachen bis hin zu bewussten Beeinflussungsversuchen seiner Mitmenschen, die ihm Glauben schenken.

Gemeint ist … ja, wer denn nun (alphabetisch geordnet):

Archangel, Asfüx, Asphyx, Bernd Merling, Forever, Guardian, Hangolin, Klempner, Lone Wolf, Lutheraner, Prof. Seneca, Sentinel, Shaman_Arithu, Uluru, Wardog, oder neuerdings Kotzbrocken?

Als Bernd Merling wollte er sich wieder in das Forum des Netzwerkes einschleichen, aus dem er rausgeflogen war. Dazu mißbrauchte er einen anderen Admin, der lange nicht mehr aktiv gewesen war und ließ sich von diesem freischalten. Leider hat er nicht bedacht, dass ich selber dort der Haupt-Administrator bin und deshalb diesen Beitritt zum Forum sofort wieder rückgängig gemacht habe.

Seinen neusten und besten Streich leistet er sich allerdings unter dem Pseudonym Kotzbrocken. Unter der Überschrift „Aufgabe eines Rückgradlosen“ schreibt er unter diesem Pseudonym (in einem anderen Artikel im gleichen Blog antwortet er sich auch gleich selber als Andreas E.):

http://kotzbrocken.wordpress.com/2010/04/10/aufgabe-eines-ruckgratslosen/

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Es gibt gute Neuigkeiten in der Bloggosphäre. Einer jener verquasten, angeblich linken, Blogs gibt überraschend auf. Zumindest gibt der Blogautor zu, daß er private Probleme hat, weil er eben zuviel Kontakte mit Querfrontlern pflegte und immer gern in seinem eigenen Netzwerkforum an Hetze teilnahm und jene auch oft genug startete.

Hier der Link

Kommentar des Kotzbrocken

Oft ist es ein gutes Zeichen, wenn ein schlechter Blogger das Handtuch wirft. Manchmal ist es jedoch ein eindeutiges Zeichen, wenn ein schlechter Blogger das Handtuch allein deshalb wirft, weil ihm von Dritter Seite seine Pläne zum Vorwurf gemacht werden – und dieser Jemand doch tatsächlich meinte, er käme mit seiner krummen Tour tatsächlich auch noch durch.

Mir tut die Aufgabe dieses Bloggers nicht Leid. Sie bedeutet jedoch, daß man sämtliche weiteren Aktivitäten von ihm nun noch besser im Blick behalten sollte. Wer sich mit Querfrontlern solidarisiert, sollte wissen, mit welchen demokratischen linken Kräften er sich dadurch anlegt. Und wer mit solchem Gesocks gemeinsame Sache macht, sollte besser gar nicht mehr bloggen.

Der Kotzbrocken ist deshalb froh, daß jener Blogautor endlich aufgehört hat. Eine klar definierte Meinung hat er niemals vertreten, statt dessen sehr oft Mist wiedergekäut, der gleichfalls aus brauner Quelle stammt. Und das in dem Netzwerkforum noch offen Werbung für den braunen KOPP-Verlag gemacht, von diesem Blogger jedoch alle dahingehenden Warnungen sofort als Hetze verschrien wurden, lassen nur noch übelste Schlußfolgerungen zu.

Das in jenem, oben verlinkten Blog [der Link bleibt nur bis Montag bestehen] zwar oftmals mit Satire die wahre Denkweise offenbart wurde, ist ein offenes Geheimnis. Allein deshalb geriet er in das Visier zur Beobachtung. Fest steht: Es ist ein gutes Zeichen, diese Aufgabe. Und ich hoffe, daß im Verlauf diesen Jahres noch mehrere solche Blogs dabei beobachtet werden können, wie sie endgültig die Tore schließen, weil sie mit ihrer Propaganda für die Querfront und für die rechte Szene im linken Spektrum keinen fußbreit Boden mehr gewinnen können. Ehrlichkeit ist alles in der Blogger-Szene. Nur werden dies sehr viele Blogger erst dann begreifen, wenn ihnen das Wasser über dem Kopf zusammen geschlagen ist.

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Gemerkt, wie schön er alles formuliert hat? Ja, das muss der Neid ihm lassen: er ist ein guter Rhetoriker. Muss er ja auch wohl sein, sonst könnte er als Schamane nicht die Menschen betören.

Und damit hat sich der Trottelbot also auch verraten. Wie in so vielen Fällen, wo er aus mehreren Foren wieder rausgeworfen wurde, weil man seine gewalttätigen Äußerungen und Angriffe einfach satt hatte. Schon viele Blogs hat er erstellt, diese aber immer wieder gelöscht, wenn er Beweise seiner böswilligen Angriffe auf andere Personen vernichten musste. Aber viele Spuren sind noch da, man braucht nur zu google’n oder zu yahoo’n. Es erscheinen teilweise fast endlos lange Listen von Tätigkeiten, die allesamt auf eines der o.g. Pseudonyme lauten. Es wird geschimpft und beleidigt, was das Zeug hält. In der überwiegenden Anzahl von Foren schlagen schon viele User die Hände über den Kopf zusammen („Oje, der schon wieder!!!“) und müssen sich dann verteidigen gegen die verbalen Attacken dieses selbsternannten schamanistischen Weltverbesserers.

Der Muskelkater hat sich auch sehr oft von ihm täuschen lassen, was darauf zurück zu führen ist, dass ich versuche, Menschen und ihr Handeln zu verstehen. Was mir aber nicht in allen Fällen gelingt. Beispiel AmSel, welches beim Macher des Trottelbots eines der Lieblingsthemen ist. Ich pflege einen Kontakt zur AmSel, indem ich gestatte, dass meine Vater-Sohn-Geschichten übernommen werden dürfen. Bei Andreas E. allerdings ist es in Hass übergegangen, in einer Art Verfolgungswahn, wo er der Jäger ist (Pseudonym Hunter wäre doch nicht schlecht, oder?). Bei jedem Telefon-Gespräch immer das gleiche Ritual: Ich erzähle ihm etwas und er: „Jaaa, aber ich habe was ganz interessantes entdeckt…“. Und die Tour geht wieder los. Sehr oft musste ich ihm laut sagen „Andreas, hör mir doch mal zu!“ Aber das interessiert ihn dann überhaupt nicht, wenn ich sage, er soll aufhören zu hetzen. Keiner will ihm was, warum geht er aber dann blindwütig auf andere los und beleidigt und beschimpft sie. „Ich kläre nur auf und ein Schamane liebt die Wahrheit und den Menschen“, ist dann seine Antwort.

Immer wieder sagt er, dass ich sein Freund wäre. Aber wenn diese Freundschaft bedeutet, die Liebe, die Wahrheit und den Menschen in das Negative umzupolen und den Hass im Namen der Freundschaft zu predigen, dann wünsche ich mir eine sofortige lebenslange Verbannung aller Schamanen.

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Nachbemerkung/Anekdote:

Nachdem ich auf der Bitte von Pater Johannes hin den Kommentar-Zugang geschlossen hatte, kam noch einmal eine Mail von ihm, wo er u.a. sagte: „Der Herr hat mich erhört. Danke Muskelkater. Jetzt hoffe ich, dass zwischen uns sich noch alles zu Guten kehrt.“

Worauf ich ihm dann als Antwort schrieb: „Lieber Pater Johannes. Wenn es so einfach wäre, würde ich Deiner Bitte gern entsprechen. Auch wenn das Lob, was den Muskelkater betrifft, noch so groß ist und von Gottes Barmherzigkeit zeugt, bin ich trotzdem nicht bereit, die negativen Seiten der katholischen Kirche zu verschweigen. Der Muskelkater wird weiterhin der Wahrheit gemäß aufklären und die Kirche weiter „verteufeln“, wenn es immer weitere Verbrechen bis hin zum Papst zu verzeichnen gibt. – Auch die Vergangenheit liefert genügend Stoff für weitere Artikel. Aber daran ist sie, die Kirche und ihre Oberen, dann selber schuld. – Sorge Du dafür, dass der Muskelkater in Zukunft keinen Grund mehr findet, dann sorge ich dafür, dass kein negativer Artikel mehr erscheint.“

Bisher erhielt ich darauf noch keine Antwort. – Leider!!!

 

Das unwerte Hartz IV-Leben

Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose Kinder in die Welt setzt

Ein Kommentar von Rudolf Stumberger

Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zu wenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.

Dies ist, komprimiert zusammengefasst und im Klartext, die Aussage von Gunnar Heinsohn. Dies ist 65 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus der Inhalt eines Gastkommentars. Dieser stammt nicht von irgendeinem bösartigen Verwirrten, sondern von einem deutschen Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Dieser Zeitungsartikel erschien nicht in einem rechtsextremen Schmutzblatt, sondern in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dieser Artikel kann als Volksverhetzung gelten!

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Paragraph 130 des Strafgesetzbuches

Am Anfang des 21. Jahrhunderts sind Arbeiter und Arbeitslose sozial verwundbar wie kaum zuvor. Ihre Organisationen sind geschwächt, ihre Führer korrumpiert, ihr Selbstbewusstsein ist verblasst und die Mächtigen fürchten sie nicht mehr. Die Deiche, so die beiden französischen Soziologen Stéphane Beaud und Michel Pialoux in ihrer Untersuchung über „Die verlorene Zukunft der Arbeiter. Die Peugeot-Werke von Sochaux-Montbéliard“, die die Arbeiterbewegung im Laufe der Zeit errichtet hatte, um sich der Ausbeutung zu widersetzen, sind weitgehend unterspült. Die Folge: „der Dünkel, die Arroganz und die verschiedenen Formen der Geringschätzung gegenüber den ‚Subalternen‘, die lange Zeit durch die bloße Existenz einer (institutionalisierten) politischen Arbeiterkultur gezügelt wurden, treten nun offen zu Tage und verbreiten sich in Fällen hemmungslos“.

Es ist hemmungslos, was Vertreter einer neuen Rassen- und Klassenhygiene sich trauen, in Deutschland öffentlich von sich zu geben. Hartz IV-Empfänger und ihre Familien spielen inzwischen die Rolle einer Bevölkerungsgruppe, auf die man mittlerweile anscheinend ungestraft verbal einschlagen und ihr die Lebensgrundlage absprechen kann. „Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“, um so die Unterschicht zu dezimieren, das ist der grandiose Vorschlag des Sozialpädagogik-Professors. Was danach kommt, wovon dann Kinder und Eltern leben sollen, diese Frage bleibt er freilich schuldig. Die Sprache des Professors ist dabei eine neue Sprache der Verurteilung unwerten Lebens, fehlt uns doch „nicht das vierte bildungsferne Kind der Sozialhilfemutter, sondern das erste oder zweite der hoch besteuerten und kinderlosen Karrierefrau“, wie es in einem weiteren Artikel von Heinsohn auf „Welt Online“ heißt.

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