Menschenrechte: Nr. 8 – Das Gesetz schützt deine Menschenrechte

Faire Behandlung durch unparteiische Gerichte. Wir alle können die Gerichte um Hilfe anrufen, wenn wir nicht gerecht behandelt werden.

Info: Videoclip #8 von 30 Videoclips zu den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Weitere Infos auf http://www.jugend-fuer-menschenrechte.de/

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Menschenrechte Artikel 8:

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

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Dutch (Nederlands) Artikel 8:

Een ieder heeft recht op daadwerkelijke rechtshulp van bevoegde nationale rechterlijke instanties tegen handelingen, welke in strijd zijn met de grondrechten hem toegekend bij Grondwet of wet.

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English Article 8:

Everyone has the right to an effective remedy by the competent national tribunals for acts violating the fundamental rights granted him by the constitution or by law.

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Finnish (Suomi) 8. Artikla:

Jokaisella on oikeus tehokkaaseen hyvitykseen asianomaisessa kansallisessa tuomioistuimessa häneen kohdistuneista teoista, jotka loukkaavat hänelle valtiosäännöllä tai lailla turvattuja perusoikeuksia.

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French (Français) Article 8:

Toute personne a droit à un recours effectif devant les juridictions nationales compétentes contre les actes violant les droits fondamentaux qui lui sont reconnus par la constitution ou par la loi.

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Greek (Ellinika’) ΑΡΘΡΟ 8:

Καθένας έχει δικαίωμα να ασκεί αποτελεσματικά ένδικα μέσα στα αρμόδια εθνικά δικαστήρια κατά των πράξεων που παραβιάζουν τα θεμελιακά δικαιώματα τα οποία του αναγνωρίζουν το Σύνταγμα και ο νόμος.

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Irish Gaelic (Gaeilge) Airteagal 8:

Tá ag gach uile dhuine an ceart chun fóirithin éifeachtúil d’fháil ó na binsí náisiúnta inniúla i gcoinne gníomhartha a sháraíos na cearta bunúsacha a bheir an bunreacht nó an dlí dhó.

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Italian (Italiano) Articolo 8:

Ogni individuo ha diritto ad un’effettiva possibilità di ricorso a competenti tribunali contro atti che violino i diritti fondamentali a lui riconosciuti dalla costituzione o dalla legge.

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Norsk, Norwegian (Bokmål) Artikkel 8:

Enhver har rett til effektiv hjelp av de kompetente nasjonale domstoler mot handlinger som krenker de grunnleggende rettigheter han er gitt i forfatning eller lov.

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Polish (Polski) Artykuł 8:

Każdy człowiek ma prawo do skutecznego odwoływania się do kompetentnych sądów krajowych przeciw czynom stanowiącym pogwałcenie podstawowych praw przyznanych mu przez konstytucję lub przez prawo.

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Russian (Russky) Статья 8:

Каждый человек имеет право на эффективное восстановление в правах компетентными национальными судами в случаях нарушения его основных прав, предоставленных ему конституцией или законом.

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Spanish (Español) Artículo 8:

Toda persona tiene derecho a un recurso efectivo, ante los tribunales nacionales competentes, que la ampare contra actos que violen sus derechos fundamentales reconocidos por la constitución o por la ley.

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Swedish (Svenska) Artikel 8:

Var och en har rätt till verksam hjälp från sitt lands nationella domstolar mot handlingar som kränker hans eller hennes grundläggande rättigheter enligt lag eller författning.

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Turkish (Türkçe) Madde 8:

Her şahsın kendine anayasa veya kanun ile tanınan ana haklara aykırı muamelelere karşı fiilli netice verecek şekilde milli mahkemelere müracaat hakkı vardır.

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Weitere Sprachen …

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Siehe auch die Anmerkung von Artikel 6: https://muskelkater.wordpress.com/2012/02/06/menschenrechte-nr-6-du-hast-rechte-egal-wo-du-bist/

und: https://muskelkater.wordpress.com/2011/10/05/sie-werden-immer-aktuell-bleiben-die-menschenrechte/

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Anmerkung: Wenn es einfach mal so einfach wäre. Sehr oft sieht es aber leider anders aus, auch wenn jeder einzelne sagen könnte, dass er eigentlich sehr zufrieden ist – zumindest, was Deutschland und angrenzende Nachbarn betrifft. Aber wenn der Abstand verringert wird und man sich die ganze Sache etwas genauer anschaut, dann sieht man: In vielen Fällen entscheiden in vielen Ländern das Kapital oder die Kirche/Religionsgemeinschaft darüber, was Recht ist. Jeder kann unzählige Beispiele finden, wo das Recht sogar von den Gerichten mit Füßen getreten wird. Auch bei uns im Land gibt es Missstände. Auch wenn wir froh sein können, dass uns das Bundesverfassungsgericht vor vielem schützt, was sich die Bundesregierung zusammen mit Kapital und Kirche wieder mal ausheckt. – Beispiele? – Bitteschön:

Menschenrechte mit Füssen getreten in der BRD – Wake News Radio/TV: http://pressemitteilung.ws/node/421896

Krebskranker Flüchtling fünf Tage vor Weihnachten abgeschoben: http://jusos-rd-eck.org/?p=1653

Warum werden in der Türkei die Menschenrechte mit Füßen getreten? http://www.gutefrage.net/frage/warum-werden-in-der-tuerkei-die-menschenrechte-mit-fuessen-getreten

Wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden: http://www.jostyknowsbest.de/2010/01/wenn-menschenrechte-mit-fusen-getreten-werden/

Satirische Leseempfehlung dazu: http://uhupardo.wordpress.com/2013/01/30/menschenrechte-der-markte-werden-mit-fusen-getreten/

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Wien: Strasser zu vier Jahren Haft verurteilt

Endlich tut sich was in Sachen Gerechtigkeit. Endlich kommt man dem Lobbyismus, der Bestechlichkeit, der Korruption, der Ignoranz dem Volk gegenüber und der Gier nach Macht und Geld auf die Spur. Aber nicht in Frankreich oder Deutschland oder Skandinavien. Nein, die Österreicher sind es wieder mal, die Europa und der restlichen Welt zeigen, wie ernst man es meinen soll mit der Umsetzung der Demokratie, der Herrschaft des Volkes.

(mehr …)

Das Komplott » Ein Krimi aus dem alten Ägypten

Ein Attentat auf Pharao Ramses III

Geschichte frei erzählt von Martin Schnakenberg

Logo Geschichte neu erlebt„Schon wieder falsch! Nicht Teti hat dir auf den Hintern geschlagen – es war Epu! Das kostet dich eine Kanne Wein beim nächsten Gelage!“

Die königlichen Haremwächter sitzen vor den steinernen Säulen des Palasttores und vertreiben sich den nächtlichen Wachdienst mit allerlei Spielen. Ihre derben Witze und das grölende Gelächter sind weithin durch die Nacht zu hören, als Scheschi, dem ältesten von ihnen, plötzlich der Atem stockt:

(mehr …)

Estland will ESM prüfen

Tallinn/BR. – Das estnische Verfassungsgericht (Riigikohus) soll den Vertrag über den ständigen Rettungsfonds der Euro, ESM prüfen. Rechtskanzler (Õiguskantsler) Indrek Teder kündigte am Montag (12. März) in Tallinn an, dass er das Regelwerk dem obersten Gericht zur Prüfung vorgelegt hat. Seiner Ansicht nach verstoßen Bestimmungen gegen die Verfassung Estlands, das seit dem 1. Januar 2011 den Euro als Währung hat.

Ist die Finanzstabilität der Eurozone bedroht, kann der ESM mit einer Mehrheit von 85 Prozent des Kapitalschlüssels entscheiden. Dadurch könnte Estland gezwungen sein, sich finanziell an Hilfsmaßnahmen zu beteiligen, ohne dass das Parlament die Bedingungen für deren Bereitstellung beeinflussen könne, warnte Teder. Ein Termin für die Prüfung steht derzeit noch nicht fest.

Bitte weiter lesen in der Baltischen Rundschau.

Was ESM wirklich macht, steht in dem etwas älteren Artikel des Muskelkaters.

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Menschenrechte: Nr. 7 – Vor dem Gesetz sind alle gleich

Wir alle werden durch die Gesetze geschützt. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Es muss jeden Menschen gerecht behandeln.

Info: Videoclip #7 von 30 Videoclips zu den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Weitere Infos auf http://www.jugend-fuer-menschenrechte.de/

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Menschenrechte Artikel 7:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

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Dutch (Nederlands) Artikel 7:

Allen zijn gelijk voor de wet en hebben zonder onderscheid aanspraak op gelijke bescherming door de wet. Allen hebben aanspraak op gelijke bescherming tegen iedere achterstelling in strijd met deze Verklaring en tegen iedere ophitsing tot een dergelijke achterstelling.

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English Article 7:

All are equal before the law and are entitled without any discrimination to equal protection of the law. All are entitled to equal protection against any discrimination in violation of this Declaration and against any incitement to such discrimination.

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Finnish (Suomi) 7. Artikla:

Kaikki ovat tasavertaisia lain edessä ja oikeutetut erotuksetta yhtäläiseen lain suojaan. Kaikilla on oikeus tasavertaiseen suojaan tätä julistusta loukkaavaa syrjintää vastaan sekä kaikkea sellaiseen syrjintään tähtäävää yllytystä vastaan.

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French (Français) Article 7:

Tous sont égaux devant la loi et ont droit sans distinction à une égale protection de la loi. Tous ont droit à une protection égale contre toute discrimination qui violerait la présente Déclaration et contre toute provocation à une telle discrimination.

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Greek (Ellinika’) ΑΡΘΡΟ 7:

‚Ολοι είναι ίσοι απέναντι στον νόμο και έχουν δικαίωμα σε ίση προστασία του νόμου, χωρίς καμία απολύτως διάκριση. ‚Ολοι έχουν δικαίωμα σε ίση προστασία από κάθε διάκριση που θα παραβίαζε την παρούσα Διακήρυξη και από κάθε πρόκληση για μια τέτοια δυσμενή διάκριση.

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Irish Gaelic (Gaeilge) Airteagal 7:

Is comhionann na daoine uile i l’athair an dlí agus is dligh dhóibh an dlí do thabhairt coimirce dhóibh i gcomhionannas gan leithcheal ar aon neach.

Dlítear do chách comhionannas coimirce i gcoinne aon leithcheal a sháródh an Dearbhú seo agus i gcoinne aon bhriogaireachta chun leithcheal den tsórt sin a dhéanamh.

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Italian (Italiano) Articolo 7:

Tutti sono eguali dinanzi alla legge e hanno diritto, senza alcuna discriminazione, ad una eguale tutela da parte della legge. Tutti hanno diritto ad una eguale tutela contro ogni discriminazione che violi la presente Dichiarazione come contro qualsiasi incitamento a tale discriminazione.

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Norsk, Norwegian (Bokmål) Artikkel 7:

Alle er like for loven og har uten diskriminering rett til samme beskyttelse av loven. Alle har krav på samme beskyttelse mot diskriminering i strid med denne erklæring og mot enhver oppfordring til slik diskriminering.

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Polish (Polski) Artykuł 7:

Wszyscy są równi wobec prawa i mają prawo, bez jakiejkolwiek różnicy, do jednakowej ochrony prawnej. Wszyscy mają prawo do jednakowej ochrony przed jakąkolwiek dyskryminacją, będącą pogwałceniem niniejszej Deklaracji, i przed jakimkolwiek narażeniem na taką dyskryminację.

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Russian (Russky) Статья 7:

Все люди равны перед законом и имеют право, без всякого различия, на равную защиту закона. Все люди имеют право на равную защиту от какой бы то ни было дискриминации, нарушающей настоящую Декларацию, и от какого бы то ни было подстрекательства к такой дискриминации.

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Spanish (Español) Artículo 7:

Todos son iguales ante la ley y tienen, sin distinción, derecho a igual protección de la ley. Todos tienen derecho a igual protección contra toda discriminación que infrinja esta Declaración y contra toda provocación a tal discriminación.

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Swedish (Svenska) Artikel 7:

Alla är lika inför lagen och är berättigade till samma skydd av lagen utan diskriminering av något slag. Alla är berättigade till samma skydd mot alla former av diskriminering som strider mot denna förklaring och mot varje anstiftan till sådan diskriminering.

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Turkish (Türkçe) Madde 7:

Kanun önünde herkes eşittir ve farksız olarak kanunun eşit korumasından istifade hakkını haizdir. Herkesin işbu Beyannameye aykırı her türlü ayırdedici mualeleye karşı ve böyle bir ayırdedici muamele için yapılacak her türlü kışkırtmaya karşı eşit korunma hakkı vardır.

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Weitere Sprachen …

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Siehe auch die Anmerkung von Artikel 6: https://muskelkater.wordpress.com/2012/02/06/menschenrechte-nr-6-du-hast-rechte-egal-wo-du-bist/

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Drei Jahre lang keine Auskunft zu Fleisch-Kontrollen

foodwatch klagt gegen das Niedersächsische Landesamt

Eine Information der Essensretter

Vor nunmehr drei Jahren wurde mit großer Geste das neue Verbraucherinformationsgesetz (VIG) eingeführt. Der damalige Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) hatte das Gesetz als „Meilenstein“ bezeichnet und vollmundig versprochen, dass die Behörden künftig Informationen nicht mehr zurückhalten, sondern belastete Produkte und Hersteller namentlich nennen würden. Kurz, dass künftig Ross und Reiter genannt würden.

foodwatch hat die Probe aufs Exempel gemacht. Drei Jahre danach steht fest, dass es sich beim Gesetz des damaligen Verbraucherministers Horst Seehofer um reine Symbolpolitik handelt: Namen und Fakten werden in vielen Fällen heute noch genauso hartnäckig verschwiegen wie vor Einführung des Verbraucherinformationsgesetz.

Traurigstes Beispiel ist das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES): Im Juli 2008 hatte foodwatch nachgefragt, wie viele Fleisch-Proben aus den Jahren 2006 und 2007 als „gesundheitsgefährdend“ oder als „gesundheitsschädlich“ beanstandet wurden und um welche Produkte welcher Herstelleres sich dabei handelt. Die Antwort hätten wir spätestens im September 2008 erhalten müssen, denn die gesetzliche Frist für die Beantwortung einer VIG-Anfrage beträgt maximal zwei Monate.

Eine Zwischennachricht erreichte uns dann im Oktober 2008, also deutlich nach Ablauf der Auskunftsfrist. Darin wurde uns von einer LAVES-Mitarbeiterin mitgeteilt, dass es ihr „aufgrund des (…) Verwaltungsaufwandes“ leider nicht möglich sei, „die Regelfrist (…) von zwei Monaten einzuhalten.“ Sie bat uns um weitere Geduld und würde „zu gegebener Zeit abschließend auf den Vorgang zurückkommen.“

Unsere Geduld wurde dann tatsächlich auf eine sehr harte Probe gestellt. Denn nach wiederum mehrmonatigem Schweigen seitens der Behörde, haben wir uns am Ende des Jahres noch mal nach dem Bearbeitungsstand unserer Anfrage erkundigt. Unglaublich, aber wahr: Die einzige Reaktion des LAVES bestand darin, uns abermals um „etwas Geduld“ zu bitten! Weitere 21 Monate (!) erreichte uns kein Bescheid von diesem Amt – bis zum September 2010, als uns mitgeteilt wurde, dass ein „Großteil der begehrten Informationen“ nicht herausgegeben würde. Dabei handelte es sich gerade um die entscheidenden, nämlich darum, welche Produkte  welcher Hersteller durch die staatlichen Kontrolleure als „gesundheitsschädlich“ oder „gesundheitsgefährdend“ beanstandet worden waren.

Für noch skandalöser als die Auskunftsverweigerung an sich halten wir aber die Begründung, die da lautet, dass es sich bei den zurückgehaltenen Informationen um „sonstige wettbewerbsrelevante Informationen“ handele, wozu „unter anderem für das betroffene Unternehmen ungünstige Untersuchungsergebnisse“ zählten. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Den Verbrauchern werden wichtige Informationen vorenthalten – darunter können die Namen von Firmen sein, die vergammeltes Fleisch verkaufen –, weil diese Informationen vielleicht dazu führen würden, dass die Kunden bei diesen Firmen weniger Fleisch kaufen würden! Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss die Frage gestattet sein, ob man das „Verbraucherinformationsgesetz“ (VIG) nicht schleunigst in „Unternehmensschutzgesetz“ (USG) umtaufen sollte! Wie sollen Verbraucher jemals Produktnamen und Hersteller erfahren, wenn auch nach Inkrafttreten des Gesetzes „für das Unternehmen ungünstige Untersuchungsergebnisse“ verheimlicht werden???

Liebe foodwatch-Interessierte, gegen diesen Bescheid haben wir Widerspruch eingelegt. Nachdem dieser im Mai 2011 zurückgewiesen wurde, beschlossen wir, uns das nicht länger bieten zu lassen und reichten im Juni beim Verwaltungsgericht Oldenburg Klage gegen das LAVES ein. Im August übermittelten wir dem Gericht eine ausführliche Klagebegründung.

Dieser Prozess ist für uns, für alle Verbraucher und die Entwicklung des Lebensmittelrechts entscheidend. Täglich werden uns wichtige Informationen von Behörden vorenthalten. Deshalb helfen Sie uns, diesen Prozess erfolgreich gegen die Behörde zu Ende zu führen!

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Weitere Informationen einschl. einer Chronologie der gescheiterten Anträge siehe: http://foodwatch.de/kampagnen__themen/verbrauchergesetz/vig_klage/index_ger.html

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Verrückte Welt: Verkauf von gebrauchter Software ist in den USA strafbar

Haben die noch alle?…

Inhalt der Meldung: Am Freitag hat ein US-Bundesberufungsgericht den Verkauf gebrauchter Software für verboten erklärt. Grundlage des Urteils war eine Klage gegen Timothy Vernon. Dieser hat versucht das Programm AutoCAD Release 14 bei eBay zu verkaufen und wurde umgehend vom Hersteller verklagt.

Er hatte das Programm bei einem Architektenbüro entgeltlich erworben und wollte dieses nun weiterverkaufen. Das Gericht urteilte, dass die Lizenz lediglich den Gebrauch der Software ermögliche, jedoch nicht den Weiterverkauf.

Die Software darf demnach nicht ohne vorherige Erlaubnis des Herstellers veräußert werden. Timothy Vernon wird seinen Fall nun der nächsthöheren Instanz vorlegen. Sollte die Entscheidung dann erneut bestätigt werden, könnte eine ganze Welle von zukünftigen Abmahnungen drohen.

(Quelle: gulli.com)

Echt USA. – Aber seien wir nicht zu vorurteilschnell. Das kann bei uns schneller geschehen, als uns lieb ist. Denn wir kennen doch „unsere heißgeliebte“ Bundesregierung mit ihren frigiden Ideen gegen das Volk und pro Wirtschaftsmillionäre.

Eigentlich eine klare Sache: Wenn ich irgendetwas erwerbe und ordnungsgemäß bezahlt oder in irgendeiner anderen Form verrechnet habe, dann gehört dat Dingens mir. Ohne Widerrede. Und wenn ich dat Dingens nicht mehr haben will und auf dem Flohmarkt für’n Appel und ’n Ei verscheuere, dann ist das meine Sache und die Sache des Käufers. Und da gibt es absolut kein Gesetz, was mich daran hindern könnte. Denn ich bin frei, auch in meiner Entscheidung…

Anders in den USA. Da hat eben dieses Gericht zugunsten der Firmen entschieden und damit ein ganz neues Verkaufs- und Kaufgefühl eingeführt.

Aber die allgemein in allen Wirtschaftsstaaten zu spürende Wirtschaftsdiktatur greift immer mehr um sich. Auch in Deutschland ist die Bundesregierung eine beeinflussbare und käufliche Marionettenbühne der Wirtschaftslobby geworden … siehe Atomdeal und Sparpaket, wo sicher noch Einiges der Regi Nichtregierung und Lumpenelite folgen wird, die als einziges Ziel vor Augen zu haben scheinen: uns zu vernichten!!!

Oder wie denkt ihr darüber?

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