Gaddafi – Eine Nachbetrachtung über einen unbekannten Menschen

Ein Land, ein Volk, ein Krieg – Und die Wirklichkeit war ganz anders.

Ein Beitrag der Bürgerjournalistin Britta

Was die NATO im Namen von „Responsibility 2 Protect“ – die Verantwortung zum Schutz von Zivilisten – aus Libyen gemacht hat, spottet jeder Beschreibung.

Sirte war zuvor eine wunderschöne Stadt, in der jeder von uns gerne Urlaub gemacht hätte. Nun sind die Häuser und Straßen zerbombt. Überall stehen Autowracks, geschmolzen durch die Hitze der Bomben und in diesen die verbrannten Leichen derer, die nicht schnell genug in Deckung kommen konnten vor der Verantwortung der NATO, Zivilisten zu schützen.

Libyen, ein Land, wo es kostenlose Gesundheitsversorgung auf modernstem Niveau gab, kostenlose Bildung für Alle und ein Sozialsystem, wo niemand hungern musste und jeder ein Obdach hatte – ein Wohlfahrtsstaat, von dem man in unserer westlichen Welt inzwischen nur noch träumen kann.

Wir schwimmen in einem Meer von unehrenhaften Politikern, die Geld für Kriege und für Banken haben, aber nicht für ihre Bevölkerung zu Hause. In diesem Meer schwimmt Scheiße oben.

Weil man in der westlichen Welt überall ein Finanzproblem hat und sparen muss, sind die Briten jetzt auch noch tatsächlich so frech, von Libyen eine Kostenerstattung für ihre Kriegsausgaben zu verlangen. Die Ölanlagen haben sie auch kaputt bombardiert. Will Libyen jetzt wieder Öl fördern und verkaufen, dann geht das nicht ohne ausländische Hilfe und großzügig wie die Ölgesellschaften sind, übernehmen sie das und verlangen dafür den Löwenanteil.

Die Ereignisse der letzten Tage lassen erahnen, was die Zukunft bringt. Das Spektakel, dass um den Tod von Gaddafi, seinem Sohn und seinem Verteidigungsminister veranstaltet wurde und wie respektlos und ohne jeden Anstand man mit den Leichen umging und das man diese nicht an die Familien übergeben hat, zeigt deutlich, was diese Leute von Menschenrechten halten.

Sie haben ihn einfach in der Wüste verscharrt, aus Angst sein Grab könnte eine Pilgerstädte werden. Wenn er aber doch so ein verhasster Diktator – ein regelrechtes Monster – war, wieso haben die Rebellen dann Angst, dass sein Grab zur Pilgerstädte wird?

Einer der Rebellen meinte sogar, man hätte die Leichen in der Wüste den Füchsen zum Fraß vorwerfen sollen und viele der Rebellen, die gekommen waren, um sich die Leiche anzusehen, um ihren von der NATO auf dem Silbertablett ausgehändigten Triumpf auszukosten, hätten sein Gesicht mit Füssen getreten. Aber auch Gaddafis Anhänger fanden dann letztendlich den Mut, Gaddafi die letzte Ehre zu erweisen. Sie kamen aus allen Teilen des Landes und waren tief erschüttert.

Nun wurde auch bekannt, dass in dem Moment, als man Gaddafi gefangen genommen und getötet hatte, seine Tochter Aisha auf seinem Handy anrief und der Anruf von einem der Rebellen beantwortet wurde. Er soll zu ihr gesagt haben „Der Wirrkopf ist tot“.

Aisha Gaddafi verlor im Juli ihren Mann und ein Kind durch NATO-Bomben. In den letzten 4 Monaten verlor sie noch dazu 4 ihrer Brüder. Wie muss sie sich gefühlt haben, so vom Tod ihres Vaters zu erfahren?

Sie ist eine international anerkannte Anwältin. Kaum einer weiß, dass sie zu dem Anwaltsteam gehörte, dass damals Saddam Hussein verteidigte. Ebenso verteidigte dieses Team Muntader Al Saidi, den Mann, der damals in Bagdad seine Schuhe nach George W. Bush geworfen hatte. Sie war ebenso als Good-Will Botschafter für die Vereinten Nationen tätig, die Organisation, die den Angriff auf ihr Land gebilligt hat und somit mit verantwortlich ist, für den Mord an ihrer Familie und der Zerstörung ihres Landes. Vom guten Willen wird jetzt wohl nicht mehr viel übrig sein.

Präsident Obama, als erster schwarzer Präsident der USA,  nannte den Tod Gaddafis “A momentous day in the history of Libya” und dass, wo die Rebellen ihren Einheiten solche Namen gaben wie etwa “The Brigade for Purging Slaves (of) Black Skin” und wo es Beweise dafür gibt, dass sie Massaker an der schwarzen Bevölkerung verübt haben und die Stadt Tawergha von ihnen völlig entvölkert wurde. Die Rebellen sind Rassisten. Der Anteil der schwarzen Bevölkerung in Libyen beträgt ca. ein Drittel, das sind 2 Millionen Libyer mit schwarzer Hautfarbe.

Neben all den Schauergeschichten über die Vorfälle vom 20. Oktober stellt sich die Frage, wer denn nun wirklich für den Tod Gaddafis verantwortlich ist. Der britische Premierminister Cameron hat erklärt, dass britische Truppen beteiligt waren, und das, obwohl er immer behauptet hatte, keine Bodentruppen nach Libyen zu senden, was gemäß der UN-Resolution 1973 auch verboten war. Derzeit sollen es auch britische Special Forces Einheiten sein, die eine Menschenjagd auf Gaddafis Sohn Saif quer durch die Wüste veranstalten. Möglicherweise will Cameron ja nicht, dass Saif Gelegenheit dazu bekommt zu erzählen, wie das damals war, als Tony Blair, Lord Peter Mendelson oder gar Prinz Andrew sich mit Gaddafi trafen und sich zu diesen Treffen von Gaddafis Privatjet abholen ließen. Auf jeden Fall werden sie nicht zulassen, dass er bei den ersten demokratischen Wahlen in Libyen für das Amt des Präsidenten kandidiert – denn er hätte zu gute Chancen, diese zu gewinnen, was einer endgültigen Schlappe der Kriegstreiber gleichkäme, die 42 Jahre lang behaupteten, Gaddafi sei ein Diktator.

Eine Untersuchung der Todesumstände kann sich das TNC sparen. Welchen Sinn hat es schon, den Mörder mit der Untersuchung des Mordes zu beauftragen. Ob tatsächlich eine Beerdigung irgendwo in der Nähe von Misrata stattgefunden hat, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Schändlich ist dieses Verhalten ohne Frage.

Während die großen Demokratien in Libyen plündern und morden, begeht die UN inzwischen den 63. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte. Die Ignoranz regiert die westliche Welt.

Vor 42 Jahre schaffte Gaddafi es, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen, die Regierung von König Idris zu stürzen. Gaddafi musste dafür  seine Landsleute nicht abschlachten, um den damaligen Diktator loszuwerden. Revolution, wenn die Mehrheit sie will, geht ganz einfach. Welch ein Unterschied zum Sturz der libyschen Regierung durch die NATO.

Unter Gaddafi wurde aus dem armen unterentwickelten Libyen ein Wohlfahrtsstaat, der die Bevölkerung aus der Armut in die Mittelklasse beförderte. Aus ganz Afrika kamen die Menschen, um in Libyen zu arbeiten und diese berichten von hohem Lebensstandard, einem komfortablen Leben und geringen Lebenshaltungskosten.

Gaddafi war kein moderner Europäer oder Amerikaner, der Demokratie daran festmachte, dass das Volk alle paar Jahre eine Regierung wählt und die Regierungszeit auf diese Zeit begrenzt sei. Er regierte diese 42 Jahre durch den Willen des Volkes. Hätte das Volk ihn nicht mehr gewollt, so hätte es ihn durch die Stammesvertreter, die jeder Stamm einmal im Jahr im Amt bestätigte, schon vorzeitig abgewählt. Aber dazu hatte das Volk keinen Grund.

Im Westen wurde Demokratie auf regelmäßige Wahlen reduziert. Inzwischen ist auch bei uns offensichtlich, dass wir von Diktatoren regiert werden, die sich nicht dafür interessieren, was das Volk will oder gar das tun, was das Beste für das Volk ist. Sie machen Politik für 1% und wollen uns glauben machen, das wäre das Beste für die 99%. Sie regieren aber im Sinne einer kleinen Minderheit von 1% auf Kosten der 99%. Bei Gaddafi war das umgekehrt.

Gaddafi hat Freiheitsbewegungen in allen Ländern Afrikas unterstützt, speziell in Südafrika, den ANC von Nelson Mandela, zu der Zeit, als in Südafrika noch die Apartheid regierte und der Westen Geschäfte mit dem damaligen Regime machte. Als Bill Clinton das neue, unabhängige Südafrika besuchte, kritisierte er Gaddafi und bekam von Nelson Mandela die Antwort: „Wir können Ihnen nicht zustimmen, wenn Sie die Menschen kritisieren, die uns in unserer schwersten Stunde geholfen haben“.

Die Medien bezeichnen durch die Bank Gaddafi als Tyrannen, Diktator, Despoten oder verrückten Irren und behaupten, die Libyer hätten unter seiner Herrschaft gelitten. Sie verschweigen aber seinen Charakter und seine Ideale. Gaddafi glaubte, dass die Araber Nachkommen der Afrikaner seien und hielt die Libyer dazu an, Afrikaner zu respektieren. Einen seiner Söhne benannte er nach Hannibal, der mit seinen Elefanten gegen die Römer kämpfte. Karthago lag einst in Libyen. Sein großes Vorbild war Nasser. Wer Gaddafi wirklich war und was er wirklich tat, kam in unseren Medien nicht vor, genauso wie nun die Schandtaten der Rebellen kaum Erwähnung finden. Es ist eine Medienlüge, dass es in Libyen einen Aufstand der Massen gegeben habe. Es war eine bewaffnete Revolte im Interesse der Elite des Westens und organisiert von den Franzosen, den Engländern und den Amerikanern. Das libysche Volk stand nicht hinter den Rebellen.

Eines ist klar, und das beweist alleine schon die Dauer des Krieges, bei dem non-stop 200 Tage lang Bomben auf Libyen regneten: Gaddafi hatte massive Unterstützung durch das libysche Volk. Die Rebellen hätten nicht die geringste Chance gehabt, wenn die NATO sich nicht eingemischt hätte, denn das libysche Volk will sie nicht.

Gaddafi wird seinen rechtmäßigen Platz in der Geschichte bekommen, und es wird ein Ehrenplatz sein.

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Gaddafis Medientod: Grausam, schockierend, entwürdigend, ekelhaft

Ein Mord wird gefeiert

Ein Kommentar von Volker

Unsere angeblich zivilisierte Gesellschaft ergötzt sich an der medialen Leichenschau, allen voran die Bild, und die Propagandamaschinerie erreicht wohl jetzt ihren Höhepunkt, damit das Kriegsverbrechen an Libyen – als legaler Akt für Frieden und Freiheit – in unsere Köpfe zementiert werden kann.

Dabei wird es mir einfach nur schlecht, denn dieser Angriffskrieg war bisher ein einziges Blutbad, in dem innerhalb von ein paar Monaten zehntausende Menschen ihr Leben lassen mußten, und die Zerstörungswut des Westens somit als Barbarei bezeichnet werden kann.

Ungezügelt und pervers, ein Krieg der Gierigen und Machtbesessenen, die sich von jeglicher Menschlichkeit verabschiedet haben.

Wie Gaddafi ums Leben kam, ob es eine gezielte Hinrichtung war (ist anzunehmen), bleibt erst einmal offen.
Tote schweigen für immer.

Es wird möglicherweise eine Untersuchung geben (UN-Menschenrechtsrat), wieder einmal eine Verschleierung der Wahrheiten, und wir können uns danach die Hände in Unschuld waschen, damit wir in den nächsten Krieg ziehen können, als gewissenlose Handlanger des imperialistischen Größenwahns der USA.

Der Tod Gaddafis wird gefeiert.
Gefeiert von Bestien in Menschengestalt, die Massenmord und Völkerrechtverletzungen als politische Notwendigkeit rechtfertigen.

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Anmerkung:
Die Legitimation des Tötens in der christlichen Werte-Sprache einer Bundeskanzlerin Merkel, bezüglich Osama bin Laden :

„Ein Erfolg für die Kräfte des Frie­dens.“

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(Quelle: http://frei-blog.blogspot.com/2011/10/gaddafis-medientod-grausam-schockierend.html)

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Das Game und das Spiel mit der Realität

Und die Wirklichkeit ist ganz ganz nah…

Gastartikel von PeWi

Irgendwie bin ich zur Zeit ein bisschen faul. Ich reite deshalb lieber durch Cyrodiil, eines Kaiserreiches des Kontinentes Tamriel. Ich habe die größte Bedrohung Cyrodiils – mal abgesehen von dem Vordringen der Daedras aus Oblivion (spiele ich aber nicht, habe ich schon zu oft gemacht) – beseitigt und wurde heiliger Kreuzritterfürst. Leider wandte ich mich von der total ethischen Seite ab, weil es mir Spaß machte, gedungener Mörder zu sein und die „Dunkle Bruderschaft“ zu erobern, dessen Zuhörer (Gildemeister) ich wurde.

Da befand ich mich plötzlich wieder mitten im Leben. Was soll ich zu Gaddafi sagen? Ein Diktator soll gegen einen anderen ersetzt werden. Und es ist ja nicht so, dass vorher der Westen überhaupt nicht in Libyen involviert gewesen wäre. Fragt Frankreich. Jetzt wird er es aber auf breiterer Front sein. Was solls, die Gelackmeierten werden, wie immer, die kleinen Leute sein, die ihre Haut auf den Markt getragen haben für irgendwelche neue Herrscher.

Da fand ich, dass Erzmagierin auch etwas Schönes wäre. Zwischenzeitlich wurden mir die heiligen Insignien des Kreuzritterfürstes aberkannt, weil ich mordend durchs Land zog. Nun wurde ich nicht mehr als Heldin angesprochen, sondern jeder laberte mich von der Seite voll, dass er total von mir enttäuscht worden sei und alle gedacht hatten, dass ich doch eine Heldin wäre, nun wäre ich aber auch nicht besser als alle anderen.

So ist das wahre Leben. Helden! Es gibt keine Helden. Heldentum liegt nur im Auge des Betrachters. Die Rebellen in Libyen sind für die einen Helden, für die anderen einfach nur vom Westen aufgestachtelte Handlanger, die die Errungenschaften des libyschen Volkes beseitigen wollen. Die Wahrheit? Sie liegt irgendwo da zwischen drinnen.

Nachdem ich Erzmagierin wurde, habe ich mich der Diebesgilde zugewandt. Da ich aber noch ein paar Skills brauchte, ging ich zwischenzeitlich auf die „Zitternden Inseln“ des Wahnsinnsfürsten.

Der Wahnsinnsfürst Sheogorat könnte auch Merkel oder EU heißen. Ohne eigene Ideen zerstören sie ihr „Reich“ genau wie Sheogorat. Im Spiel konnte ich die Zerstörungswut aufhalten. Können wir im wahren Leben diese Fürsten des Wahnsinns auch aufhalten. Ich bezweifle es.

Deshalb ging ich zurück nach Cyrodiil und widmete mich nun gänzlich dem Diebstahl, um in der Diebesgilde aufsteigen zu können. Ich freute mich auf die Dunkelheit, in deren Schatten ich meine Raubzüge veranstaltete. Oh nein, ich nahm nicht alles und jedes, es musste wertvoll sein, auf dem Hehlermarkt noch etwas einbringen.

Schon bin ich wieder in der wahren Welt. Die wahren Diebe dieser Welt müssen nicht im Schutze der Dunkelheit die Bürger ausplündern. Sie machen das offen, per Gesetz, einfach so. Sie nehmen uns unser Geld, unsere Steuergelder, tun so, als ob sie damit den Staat retteten, stecken es aber in ihre eigene Tasche. Sie winken mit Arbeitsplätzen, reißen sich Steuergelder und Steuernachlässe unter den Nagel und nach dem Auslaufen der Stillhaltezeit, verschwinden sie mit ihren Gewinnen zum Nächsten, der ihnen auch wieder Steuergelder und -nachlässe garantiert. Es ist ein Ringelspiel ohne Ende mit dem Zauberwort „Arbeitsplätze“.

Da gehe ich doch lieber wieder zurück nach Cyrodiil. Dort ist ein Dieb ein ehrlicher Dieb, der zu seiner Gilde steht. Letztendlich habe ich doch geholfen, einen Fluch vom Graufuchs, dem Gildemeister der Diebe, zu tilgen und kann seinen Platz einnehmen.

Nun werde ich mich umsehen, wie ich den Leuten in Cyrodiil helfen kann. Brot und Spiele. Da werde ich mich erst einmal zum Helden der Arena in der Kaiserstadt aufschwingen.

Brot und Spiele! Das gelingt immer. Heute heißen die Spiele Bundesliga, Boxen oder einfach nur „Big Brother“ oder „Die Ordnungshüter räumen auf“, vielleicht auch noch „The Biggest Looser“ und Ähnliches. Das Brot sind iPhone und iPad. In einer Zeitung, ich habe vergessen, wie sie hieß, wurde das iPad als unkreativ und als Fernbedienung geoutet. Das hat sich aber noch nicht herumgesprochen. Schließlich hat man als Bürger von Welt sein Statussymbol.

Da gehe ich doch lieber auf die Pilgerreise von West nach Ost durch Cyrodiil. Reite einsam die Straßen entlang, die dieses Reich durchqueren, halte an den Wegschreinen an und hole mir den Segen der 9. Ich werde meine Taten bereuen, damit ich wieder die Insignien des heiligen Kreuzritterfürstes tragen kann. Dann wird niemand mehr zu mir sagen, dass er unsäglich von mir enttäuscht wäre. Und nicht zu vergessen, es kämpft sich besser mit dem Kreuzritterschwert, aber das sagen wir niemanden. Geläutert werde ich den Menschen von Cyrodiil helfen können, ihre Alltagssorgen zu lindern.

Wenn es denn im wahren Leben so einfach wäre.

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(Quelle: Blog heut schon gedacht?)

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Putin: Spitzenpolitiker der Welt nicht zur Hinrichtung von Gaddafi berechtigt

Putin’s Kritik an die Mächtigen

Ein Artikel aus „RIANovosti“

Niemand hat laut Premier Wladimir Putin den führenden Persönlichkeiten gewisser Staaten das Recht erteilt, den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi hinzurichten.

„Was ist das für eine Flugsperre, wenn jede Nacht Paläste bombardiert werden… Zunächst wurde erklärt: Wir wollen Gaddafi nicht töten. Jetzt sagen einige offizielle Persönlichkeiten: ‚Ja, wir sind bestrebt, Gaddafi zu vernichten.‘ Wer hat das aber erlaubt? Gab es denn ein Gericht? Wer hat sich das Recht angemaßt, einen Menschen hinzurichten, wie er auch immer sein mag? Und alle schweigen“, sagte Putin in einer Pressekonferenz nach Verhandlungen mit seinem dänischen Amtskollegen Lars Løkke Rasmussen.

Premier Putin schlug vor, einen Blick auf die Landkarte des Nahen Ostens sowie von Nordafrika zu werfen. „Dort gibt es nichts außer Monarchien. Oder gibt es dort etwa eine Demokratie nach dänischem Muster? Nein. Nur Monarchien rundherum. Das entspricht im Großen und Ganzen der Mentalität der Bevölkerung und der dort entstandenen Praxis.“

„Herr Gaddafi hat eine neue Monarchie erfunden – wie ehemals Napoleon, nachdem er im Ergebnis der Revolution an die Macht gekommen war und sich zum Kaiser erklärt hatte. Der Vergleich mag nicht ganz korrekt sein, aber im Großen und Ganzen ist diese Parallele angebracht. Klar, es ist im Grunde genommen eine Monarchie – eine krumme, schiefe, abnorme, sie ist aber eben da. Dort entstanden innere Widersprüche, die zu einer bewaffneten Konfrontation führten. Warum muss man sich aber von außen in diesen bewaffneten Konflikt einmischen?“, betonte der Premier.

Er erinnerte daran, dass es in der Welt nicht wenige Länder gibt, wo die Situation der libyschen ähnlich ist. „Werden wir uns überall in die bewaffneten Konflikte einmischen? Schauen sie mal, was in Afrika, etwa  in Somalia vor sich geht, und zwar seit vielen Jahren. Sollten wir auch dort Ordnung schaffen? Und in anderen Ländern der Welt? Werden wir überall bombardieren und Raketen abfeuern? Man muss den Menschen die Möglichkeit geben, selbst eine Lösung zu finden“, unterstrich Putin.

Bitte hier weiter lesen: http://de.rian.ru/politics/20110426/258955210.html

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Kleines Kreuz – Große Wirkung

Der Erfolg des Wählers

Von Martin Schnakenberg

Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Ob es jetzt wohl an dem Bindestrich im Landesnamen gelegen hat bzw. am Doppelnamen? – Interessant ist, dass in genau diesen Ländern sich etwas bewegte, wobei wir auch Nordrhein-Westfalen im letzten Jahr dazu rechnen können.

Und was sich alles bewegt und sicher noch bewegen wird … oha!

Wenn wir uns nur mal die Online-Ausgabe (schon wieder ein Bindestrich) der Tagesschau betrachten, weiß man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Klicken wir uns doch einfach mal durch, ohne Kommentar meinereiner:

http://www.tagesschau.de/inland/stuttgarteinundzwanzig172.html

Nach dem Erfolg von Grün-Rot bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat die Deutsche Bahn einen vorläufigen Baustopp für „Stuttgart 21“ verhängt. „Bis zur Konstituierung der neuen Landesregierung werde die DB keine neuen Fakten schaffen, kündigte Bahn-Vorstand Kefer in Berlin an.

http://www.tagesschau.de/inland/mappus168.html

Nach dem Wahldebakel der CDU in Baden-Württemberg und dem angekündigten Rückzug von Ministerpräsident Stefan Mappus vom Landesparteivorsitz der baden-württembergischen CDU zeichnet sich ein Machtkampf zwischen Umweltministerin Tanja Gönner und Fraktionschef Peter Hauk ab.

http://www.swr.de/nachrichten/wahl/rp/-/id=7502030/nid=7502030/did=7826232/1t1ygm9/index.html

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle gibt sein Amt als FDP-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz auf. Er werde den Vorsitz auf einem Sonderparteitag des Landesverbandes am 7. Mai zur Verfügung stellen, sagte Brüderle bei einer Sitzung der FDP-Gremien am Montagabend in Mainz. Auch der gesamte Vorstand tritt ab.

http://www.tagesschau.de/inland/merkel2182.html

Der schnellstmögliche Atomausstieg und eine rasche Energiewende sind für Kanzlerin Merkel die Lehren aus der Katastrophe in Japan. An diesem Kurs halte sie auch nach den Landtagswahlen fest, sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio. Doch in der Union mehren sich die Rufe nach Konsequenzen.

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/mcallister407.html

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat sich für einen schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen. „Wir sollten schneller auf die Kernenergie verzichten, als es bislang geplant war“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“ vom Dienstag. Gleichzeitig gab er ein klares Votum für die Windenergie ab: „Die Zukunft gehört ganz besonders der Offshore-Windenergie“, sagte McAllister. Diese biete für die deutsche Nordseeküste eine „Jahrhundertchance“. Das Energiekonzept der Bundesregierung solle teils überarbeitet und auf eine breitere Grundlage gestellt werden, sagte McAllister.

http://www.tagesschau.de/inland/personaldebattefdp102.html

FDP-Chef Guido Westerwelle hat personelle Konsequenzen aus dem Wahldesaster vom Sonntag offen gelassen. Er kündigte am Mittag nach Beratungen der Parteigremien einen „geordneten und überlegten Diskussionsprozess“ zur Neuaufstellung der Liberalen bis zum Parteitag im Mai an. Es werde keine übereilten Entscheidungen „als Blitzableiter“ geben, betonte Westerwelle. Die Partei habe die Botschaft der Wähler in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verstanden.

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Ungeachtet dessen geht der Terror in der Welt weiter. Wobei ich nochmal die Medien zur Richtigstellung ermahnen muss – denn es sind keine Rebellen, sondern Freiheitskämpfer, die in Libyen für Demokratie, Frieden und Freiheit kämpfen:

http://www.tagesschau.de/ausland/obama2450.html

Gespannt haben die Amerikaner auf diesen Auftritt gewartet: eine Grundsatzrede des Präsidenten zur Militäraktion gegen Libyen. Obama verteidigte den Einsatz: Die Luftangriffe hätten weitere Gewalt gegen Zivilisten verhindert. Indirekt kritisierte er auch die deutsche Haltung. Klaus Kastan berichtet.

http://www.tagesschau.de/ausland/libyen744.html

Rebellen Freiheitskämpfer stoßen weiter nach Westen vor. Unterstützt von Luftangriffen der internationalen Militärallianz sind libysche Rebellen Freiheitskämpfer weiter nach Westen vorgerückt und haben die Heimatstadt von Machthaber Muammar al Gaddafi erreicht. Einige Rebellen Freiheitskämpfer feierten schon die Einnahme von Sirte. Entsprechende Berichte konnten jedoch nicht bestätigt werden.

http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima352.html

Atom-Katastrophe in Japan. – Jetzt steht Ministerpräsident Kan in der Kritik. „Unvorhersehbar“ – das ist die Lagebeschreibung von Japans Premier Kan für das AKW Fukushima. Er selbst gerät unterdessen unter Druck. Zuvor waren Spuren von Plutonium entdeckt worden, die Regierung räumte zudem eine „teilweise“ Kernschmelze ein. Für Betreiber Tepco könnte eine Verstaatlichung bevorstehen.

http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima344.html

Japans Regierung räumt Kernschmelze ein. Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und den Tsunamis in Japan hat die Regierung eingeräumt, dass es im havarierten Atomkraftwerk Fukushima I bereits zu einer Kernschmelze gekommen ist.

http://www.tagesschau.de/ausland/lampedusa288.html

Flüchtlingschaos auf Lampedusa. Auf Lampedusa leben normalerweise 4500 Menschen. Doch momentan sind zusätzlich 5500 afrikanische Flüchtlinge gestrandet. Die Einwohner rebellieren, fürchten unkontrollierbare Zustände. Jetzt reagierte das italienische Innenministerium und droht mit Abschiebungen. Tilmann Kleinjung berichtet.

http://www.tagesschau.de/ausland/elfebeinkueste100.html

Konflikt um Präsidentenamt eskaliert. Elfenbeinküste auf dem Weg zum Bürgerkrieg. In der Elfenbeinküste entwickelt sich der Machtkampf zwischen den Kontrahenten Gbagbo und Ouattara allmählich zu einem Bürgerkrieg. Hunderttausende fliehen. Doch viele folgen auch dem Ruf an die Waffen. Die Chancen für eine diplomatische Lösung schwinden. Marc Dugge über die Hintergründe.

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