Schön war die Zeit – Nostalgie und Co.

Erinnerungen an die 1960er bis 1980er Fernsehzeit

Aufgeschrieben von Brano Wagner

Eigentlich bin ich ja noch nicht so alt, dass ich mich direkt an diese Zeit erinnern könnte. Aber über Umwegen, wie Eltern und Bekannte, aber auch durch die momentane Retro-Welle auf allen Kanälen, werden uns als sogenannte Wiederholungen immer mal wieder Sternstunden der deutschen Fernsehunterhaltung serviert.

Diese Liebe zur Nostalgie kommt nicht von ungefähr. Denn betrachtet man sich das Programm der TV-Anstalten, kommt einem das kalte Grausen und man ist gewillt, entweder den Fernseher abzuschaffen oder diesen dazu zu benutzen, um sich DVD’s mit Filmen und Serien von früher anzuschauen. Es gibt aber auch Leute, und die werden leider immer mehr, die sich von morgens bis spät in die Nacht vor der „Flimmerkiste“, so hieß die nämlich damals, hinsetzen, links und rechts Bier und Pommes, und sich dann jeden Mist anschauen, der gesendet wird. Das Ergebnis dieser selbstverordneten Volksverdummung sieht man an den aktuellen Wahlergebnissen.

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Ich bin ein Nostalgiker. – Na und?

Flucht vor der Realität – oder nur mal abschalten…

Von Martin Schnakenberg

Ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen durchstreifte ich neulich die Stadt, weil ich endlich mal was anderes tun wollte, als immer nur vor dem Monitor zu sitzen und ein leeres Notenblatt anzustarren. Ideen für neue Chor- oder Orchesterarrangements, geschweige denn neue Kompositionen, kamen mir nämlich nicht. Eher das Gegenteil, was in diesem Fall nicht Lustlosigkeit bedeutete, sondern als Folge dieses undefinierbaren Zustandes eben: was anderes tun, abschalten, faulenzen, einfach mal hängen lassen.

So kam ich auf meinem Streifzug in ein bekanntes Drogeriehaus und stieg die Treppe hoch zur Musik- und Videoabteilung. Und genau dort passierte es, was mir schon oft passiert war: Mein Blick blieb an einer DVD hängen. Der Titel war »Westlich von Santa Fe«, eine Westernserie, die ich in meiner Kinderzeit gesehen und seitdem nicht wieder vergessen hatte. Die Jüngeren werden wohl durch die späteren Wiederholungen die Serie als »The Rifleman« kennen, mit Chuck Connors und Johnny Crawford in den Hauptrollen. Jedenfalls: Ich war hin und weg. Leider gab es nur drei Boxen mit jeweils vier Folgen. Aber das war mir egal, ich musste die Serie einfach haben, denn ich bin nun mal ein Nostalgiesammler (Infos zur Serie).

Meine kleine aber feine DVD-Sammlung umfasst heute nichts modernes, keine Akte-X und auch keine Romantikschnulzen vom Bergbauernhof, keine Ärzte- und/oder Freihandelskammern mit Nackt-, Porno- und Pseudoliebesszenen und kein Krimi, den man schon nach fünf Minuten gelöst hat, kein Auto- oder Verfolgungsrennen mit Überschlagsszenen und auch kein von einem Dino angegriffenes Hochhaus in Flammen, wo man keinen Trick sieht, weil alles perfekt gemacht wurde. — So etwas habe ich nicht. Das interessiert mich auch nicht, weil alles das nur Spiele fürs Volk sind, einschließlich Olympia und Fußballweltmeisterschaften.

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Geile Zeit…

Wie ist es nur möglich,

dass wir, geboren in den 50-er, 60-er, und 70-er Jahren, immer noch leben???!

Gemäss Theorien von anno 2004 – 2005 – 2006 hätten wir schon längst tot sein müssen!

WARUM ???

Also, das war so:

Wir saßen im Auto: Ohne Kindersitz, Sicherheitsgurt oder Airbag! Unser Bett war mit Farbe voller Blei und Cadmium angestrichen! Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns begeistert in den Mund steckten…

Zuoberst an der Treppe gab es für uns kein BfU-Sicherheitsgitter: Wer das Treppenlaufen nicht beherrschte und nicht aufpasste, purzelte hinunter und schlug sich die Fresse blutig! Wenn wir nachts weinend im Bett aufwachten, so hörte es niemand! Falls wirklich etwas los war, so mussten wir ganz laut schreien, damit die Eltern aufmerksam wurden! – Babyphon? Von wegen!

Flaschen mit gefährlichem Inhalt (auch die aus der Apotheke … mit Salzsäure, Brennsprit und so) konnten wir ganz einfach mit unseren Händchen und beschränkter Motorik öffnen! – Viele Türen (vor allen die vom Lift und den Autos) gingen einfach zu, und wenn unsere Fingerchen dazwischen kamen, tat‘s mehr als nur höllisch weh! – Wenn wir zu faul zum laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes. Der strampelte sich einen ab, und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten! AUAAAAA !!! Einen Helm trug man nicht einmal auf dem Moped und schon gar nicht auf dem Fahrrad!

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