King Arthur lebt! – Und mit ihm die sagenumwobene Legende der Geschichte

Der Artus-Mythos im Film

Von Martin Schnakenberg

Da die Entstehung des Mythos von König Artus und seinen Gralsrittern ebenso im Dunkeln liegt wie seine zeitliche Einordnung, ist er für Roman- und Drehbuch-Autoren natürlich ein gefundenes Fressen. Jeder kann sich ungeniert aus dem Fundus der Legende bedienen, kann weglassen oder dazu dichten, die Sichtweisen verändern oder den Schwerpunkt auf Nebenpersonen verlagern – und dies alles, ohne dass die jeweilige Interpretation historischer Fehler bezichtigt werden kann.

Dies alles wurde mehrfach mehr oder weniger unterhaltsam durchgespielt, ohne dass dabei die Charaktere der überlieferten Figuren wesentlich geändert worden wären. In Camelot hat, allen Moden und Trends zum Trotz, alles seine Ordnung, und die Protagonisten sind immer fein säuberlich in “gut” und “böse” aufgeteilt. Artus fällt (werkimmanent) die Rolle des tapferen, gerechten, aber auch tragisch im Abseits stehenden Helden zu, der umgeben von treuen Rittern und der Magie mächtiger Berater – alle Hände voll zu tun hat, feiges und hinterhältiges Gesocks vom Schlag eines Mordred oder einer Morgane von Reich und Krone fernzuhalten.

Etwas andere Wege gehen nur zwei Filme. Einer davon ist “Lancelot, Ritter der Königin”/”Lancelot du Lac” (1973) vom französischen Altmeister Robert Bresson, von dem man einen traditionellen Ritterfilm auch nicht erwarten durfte. Hauen und Stechen finden bei Bresson in stilisierter Form statt. Er nimmt die unglückliche Liebe von Lancelot, dem Ritter der Tafelrunde, zur Königin Guinevere zum Anlass, um ein filmisch strenges, bewusst minimalistisches Gleichnis über den destruktiven Charakter tiefer Emotionen zu erzählen. Seine Laiendarsteller bewegen sich ungelenk in schimmernden Rüstungen durch eine Handlung, in der sowohl die Liebe als auch der Krieg während der Suche nach dem Heiligen Gral einem zerstörerischen Automatismus gehorchen – eine negative, zuweilen unfreiwillig komischen Apotheose.

Ein anderer Weg: Krawallproduzent Jerry Bruckheimer und Regie-Erfüllungsgehilfe Antoine Fuqua hinterfragen mit “King Arthur” (2004) den Ursprung der Legende. Arthur (Clive Owen) ist in diesem uninspiriert brachialen, historisch lächerlichen Schlachtengetöse ein römischer Präfekt (Sachsenherzog Cerdic betrat nämlich in Wirklichkeit erst 495 britischen Boden, also 45 Jahre nach der Zeit, in der dieser Film spielt. – Im Jahre 450 aber waren die Römer schon längst aus Britannien abgezogen). Mit östlichen Elitesoldaten, eine Art sarmatische Delta Force, soll er den Hadrianswall verteidigen, verbündet sich später aber mit Einheimischen gegen vordringende Sachsenhorden. In Erinnerung bleibt mit einer Schlacht auf einem zugefrorenen See ein gelungenes Zitat an Eisensteins “Alexander Newskij”, sonst aber torpedieren Mainstream-Opportunismus und Lovestory-Plattheiten die im Ansatz melancholische Neudeutung.

In den Zeiten der mächtigen Studios, als farbenprächtige historische Spektakel noch weitaus häufiger produziert wurden, war Artus häufig nur eine Nebenfigur, während andere die wahren Heldentaten vollbrachten.

Spaß auf allen Ebenen bereitet noch heute Richard Thorpes unbekümmerte und phantasievolle Plotte “Die Ritter der Tafelrunde”/”Knights of the Round Table” (1953, Metro-Goldwyn-Mayer), in der sich Lancelot (prächtig und mächtig: Robert Taylor) für seinen König (samtweicher Chaot: Mel Ferrer) ins Kampfgetümmel stürzt. Auch Brian Aherne, der Artus in Henry Hathaways “Prinz Eisenherz”/”Prince Valiant” (1954, 20th Century Fox) mit dem noch jungen Robert Wagner als Eisenherz, noch einmal verkörpert, spielt in “Lancelot, der verwegene Ritter”/”Lancelot and Guinevere” (1962) nur die zweite Geige, während sich Cornel Wilde sich selbst als liebestrunkener Haudegen vorteilhaft in Szene setzen kann. Eine ähnliche Geschichte erzählt auch Jerry Zuckers zuckriges, mit Peinlichkeiten gespicktes Märchen “Der erste Ritter”/”The First Knight” (1995), in dem Sean Connery als altersweiser König zwar seine Partner lässig an die Wand spielt, es in seiner Rolle aber hinnehmen muss, dass das Herz Guineveres natürlich wieder dem schneidigen, in Mut und Minne unübertrefflichen Lancelot (Richard Gere) zufliegt.

Eher am Rande steht der Artus auch in zwei prominent besetzten TV-Miniserien. Steve Barrons “Merlin” (1998, mit Paul Curran als König) interessiert sich mit dem mächtigen Zauberer (Sam Neill) für eine der ambivalentesten Figuren im Zentrum der Sage, während “Die Nebel von Avalon”/ ”The Mists of Avalon” (2000), Uli Edels Verfilmung des Fantasy-Bestsellers von Marion Zimmer Bradley, die Legende aus der Sicht der darin vorkommenden Frauen schildert. Artus (Edward Atterton) als softig sanfter Frauenversteher, das ist doch auch mal was, oder?

Kurzweilige Unterhaltung ohne Nachhall bieten beide, reichen in ihrer Originalität und erzählerischen Wucht aber längst nicht an “Excalibur” (1981) heran. John Boormans nach Thomas Malorys “Le mort d’Arthur” entstandenes Werk ist in seiner düsteren Auslegung für mich die einzige adäquate Umsetzung des Mythos. Ein Film, der bei seinem Erscheinen Presse und Publikum polarisierte: Die einen hielten ihn für das Meisterwerk der Fantasywelle schlechthin, andere lehnten ihn rigoros ab und verwiesen auf überbordenden Bombast und – zweifellos vorhandene – Schlenker in den puren Kitsch.

Wie ein Marionettenspieler lenkt Merlin (Nicol Williamson) die Geschicke der Personen auf Schloss Camelot, denn dem von Artus (Nigel Terry) geeinten Reich droht der Zerfall. Eigentlich ist Merlin ein früher Vertreter der Öko-Bewegung: Er hat begriffen, dass das Zeitalter der Götter und der Magie, in dem die Beziehung zwischen Mensch und Natur noch funktionierte, unwiderruflich zu Ende geht. Lässt man sich auf Boormans Erzählweise ein, wird man mitgerissen von der kraftvollen Bildsprache, herrlichen Aufnahmen der im wunderschönen Irland gefilmten Landschaft, phantasievoll angelegten Dekors, temporeich in Szene gesetzter Action und dem effektvollen Einsatz klassischer Musik (zum Beispiel Carl Orffs “Carmina Burana” und Richard Wagners “Tristan und Isolde”).

.

Fazit: Filme und Publikationen schüren das Interesse an der Lichtgestalt Artus. Nach Umfragen halten 50 Prozent der Briten den Sagenkönig für authentisch. Hitler und Churchill indes sind für 10 Prozent Gestalten aus dem Reich der Fantasie…

.

.

Siehe auch die Filmbesprechungen bei unserem Netzwerkpartner PolitikBasis.

.

Werbeanzeigen

Politischer SciFi-Roman zum Mitmachen: Der Raumkreuzer FREEDOM 1 kehrt zur Erde zurück. Nach 50 Jahren!

Abenteuer eines Raumkreuzers

Der Zeitsprung selber war zwar geglückt, aber sie hatten den genauen Zeitpunkt ihres Starts von der Erde anno 2010 um exakt 50 Jahre verpasst. Sogar der Monat, der Tag, die Stunde, die Minute und die Sekunde stimmte, nur das Jahr nicht: es war jetzt 2060, daran gabs nichts zu rütteln.

Commander Thorsten Eriksson schüttelt den Kopf. Wie war sowas möglich gewesen. Alle Instrumente funktionierten perfekt, keine Fehler. Ob diese Zeitabweichung im Wurmloch passiert war?

Commander, wir nähern uns langsam unserem Sonnensystem und passieren gleich die Oortsche Wolke,“ meldet sich der Astrogator der FREEDOM 1.

Danke Stephan. – Kommandant an Maschinenraum: Schutzschirm um 5% verstärken, Antrieb um 25% verringern.“

Du Thorsten, ich habe da eine Grundsatzfrage!“ Britta Pulenski, 1. Offizier an Bord, tritt zögernd an ihren Kommandanten heran. „Ich meine, wenn wir jetzt 50 Jahre später ankommen, sind sicher schon viele, die wir damals gekannt haben, inzwischen verstorben.“

Commander Eriksson schaut sie verblüfft an. „Maschinen stopp!“ befiehlt er. Dann schaut er seine Mannschaft der Reihe nach an. „Das waren interessanterweise auch gerade eben meine Gedanken. Ich glaube, wir sollten uns mal etwas darüber unterhalten.“

Die Mannschaft nickt und rückt zusammen. „Britta hat recht, Thorsten.“ Maschinist Johnny Linner betritt über den Zentrallift soeben die Brücke. „Und wichtig erscheint mir auch zu erwähnen, dass keiner weiß, dass wir weg waren“, gibt er zu bedenken. „Die ganze Sache war damals geheim, keiner wusste von unserem Raumschiff-Projekt. Wir haben die FREEDOM 1 unter Tage geheim gebaut und unser Startplatz in der Eifel war so verborgen, dass ihn niemand finden konnte.“

Richtig,“ meldet sich Astrogator Van der Meeden. „Es wäre normalerweise alles wieder unauffällig zurück adaptiert worden und keiner hätte was gemerkt. Jetzt aber sind 50 Jahre vergangen!“

Funkoffizier Sven Müller bleibt noch stumm und alle schauen ihn erwartungsvoll an. Schließlich blickt er in jedes einzelne Gesicht seiner Kameraden. „Habt ihr euch schon mal überlegt, was sonst noch mit der Erde passiert sein könnte? Ich meine, es sind immerhin 50 Jahre. Und da sah es nicht unbedingt rosig aus auf unserem Planeten!“

Ein eiskaltes Schweigen breitet sich aus. Thorsten Eriksson durchbricht es als erster: „Du denkst an die Banken- und Finanzkrise?“

Sven nickt.

Und die vielen Kriege überall,“ ergänzt Johnny und zählt auf: „Afghanistan, Palästina, Kurdistan, Kirgisistan, Stammeskriege in Afrika, Piraten vor Somalia, Irak, Iran, … OMG, ich krieg‘ die Krise, wenn ich nur daran denke, was daraus geworden sein könnte!“

Sven nickt. „Ich auch. Aber es gab noch mehr. Erinnert ihr euch?“

Die Ölkatastrophe!“ entfährt es Britta.

Sven nickt erneut. „Eben. Und wenn das alles so weiter gegangen ist … – Leute, dann habe ich wirklich keine große Lust, mir das anzusehen!!!“

Aber wir müssen zurück…“

Müssen wir nicht. Wir haben zwei Planeten gefunden, wo wir leben könnten.“

Ja. Vor allem dort, wo dich die Leute als Haupt-Gott verehrt haben.“

Das ist doch jetzt egal, wir können ja auch zu dem anderen Planeten mit der hochentwickelten Technik…“

Ach ne, damit meinste wohl eher die Frauen, die dich angemacht haben, wie?“

Ehem, schaut mich mal an, Leute: ich bin auch ne Frau…“

Nee. Du bist der stellvertretende Kommandant.“

Oh, danke für die Blumen…“

Verdammt!!! – Hört auf damit!! – Ist ja wie im Kindergarten hier!!!“ Thorsten Eriksson schlägt wütend auf den Rand seines Steuerpultes und steht auf. „Ihr sorgt euch darum, dass überall Kriege waren … und macht es selber?“

Entschuldigung Thorsten. Aber uns sind die Pferde durch gegangen.“

Verstehe ich ja auch alles angesichts der langen Zeit im Raum und vor allem der Lage, worin wir uns im Moment befinden. Ich bin selber ziemlich nervös. Aber wir müssen jetzt die Nerven behalten. Und wir müssen uns den Problemen stellen, die auf uns zukommen werden, wenn wir uns dazu entschließen, zur Erde zu fliegen.“

Alle seufzen tief. Jeder hängt seinen eigenen Gedanken nach. Denn die Probleme, die Commander Eriksson indirekt ansprach, waren ziemlich groß und vielleicht unlösbar. Oder aber man hatte diese Probleme in der Zwischenzeit alle behoben. Daraus aber wieder die Frage: WIE hatte man sie behoben?!

Britta Pulenski, der 1. Offizier, meldet sich als erste und beendet damit vorerst die Gedanken der anderen. „Klar ist, dass wir vor mehreren Problemen stehen, weil wir nicht wissen, wie sich die Erde in den letzten 50 Jahren seit 2010 entwickelt hat. Aber ich glaube, dass wir es zuerst einmal auf drei Hauptprobleme reduzieren können, die aber alle zusammen hängen bzw. miteinander verflochten sein können.“

Richtig,“ meint Commander Eriksson. „Für mich zählte 2010 als das größte Problem die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Ist sie eingedämmt worden, oder hat sie den ganzen Planeten und alle Lebewesen zerstört, wie seinerzeit der Kometeneinschlag, ebenfalls in dieser Region, welcher die Dinosaurier vernichtete?! – Also globale Klimakatastrophe höchsten Ausmaßes? Oder noch schlimmer?“

Und ich möchte gerne wissen, ob die politischen Regierungen der Welt vor der Macht der kapitalistischen Finanzwelt kapituliert haben, die Armen deswegen weiterhin reduziert wurden, und eine Weltordnung im Sinne der Reichen und damit eine Weltregierung durch die Konzerne gebildet wurde.“ Astrogator Van der Meeden lehnt sich abwartend zurück, als er seinen Vorschlag abgegeben hatte.

Sven Müller schmunzelt: „Ich habe nicht viel. Ich möchte nur wissen, wie sich die Menschen verhalten haben, als sie immer mehr unterdrückt wurden.“ Er zuckt entschuldigend mit den Schultern. „Ich meinte ja bloss. Weil die Freiheit mit allen Mitteln zu verteidigen für die Friesen oberstes Gebot war und immer noch ist…“

Na also,“ meint Kommandant Eriksson, „dann erwarte ich jetzt mal ein paar saftige Argumente. Wer fängt an?“

.

***************

HALT – STOPP – Denn jetzt kommst Du ins Spiel…

Richtig. Du als Leser bist jetzt gefordert, a) zu entscheiden, ob diese Geschichte weiter gehen soll und wenn ja b) WIE sie weiter gehen soll.

Du hast es in der Hand. Unterbreite deine Vorschläge, entscheide dich für eine weitere Geschichte, überlege, wie die Welt in 50 Jahren anhand nur dieser drei Punkte aussehen könnte.

Entscheide dich. Entwickle Argumente pro und contra. Schreibe dann einen Kommentar zur Fortführung dieses Romans…

Entscheide, was Commander Eriksson und seine Mannschaft des schnellen Raumkreuzers FREEDOM 1 auf der Erde im Jahre 2060 vorfinden werden…

.

Anmerkung:

Dieser Romanbeginn kann von allen Blog’s und Foren gern übernommen werden, um einen größeren Wirkungsgrad zu erreichen. Die Antworten aber bitte nur hier. Danke.

.

Raumpatrouille – Am Rande der Unendlichkeit

Ein Rollenspiel der Phantasie

Langsam nähert sich die WEGA 2, das neue Flaggschiff der Terrestrischen Raum-Aufklärungsverbände, kurz T.R.A.V. genannt und unter dem Kommando von General Cliff Allister McLane stehend, in Begleitung der ATLANTICA, einem Großkampfschiff des Planeten Arret unter dem Kommando von seiner Hoheit Prinz Atlan von Arret, dem Planeten.

Cliff schmunzelt, als er die Oberfläche des Planeten Arret näher kommen sieht. So wie jetzt er müssen sicher auch die Besatzungen der ORION und der SIRIUS gestaunt haben, als sie das perfekte Ebenbild der Erde zum ersten Mal erblickten. Gleichzeitig macht sich aber auch ein unangenehmes und beklemmendes Gefühl breit, denn er hatte wieder Impulse empfangen, die in unbekannten Dreiergruppen kamen. Was heißt unbekannt?! – Die Signale kamen ihm schon irgendwie bekannt vor. Er hatte sie schon irgendwann gehört. Auch Atlan hatte davon gesprochen, als er kurz an Bord der WEGA gewesen war. Und jetzt war er im Begriff, dieses Rätsel zu lösen. Hier auf diesem Planeten Arret, der von hinten gelesen Terra heißt.

Auch weitere Rätsel heißt es aufzuklären. Wie beispielsweise die uralten Ruinen, die die ORION auf der Venus entdeckt hatte. Sie sind älter als das Menschengeschlecht, was wiederum bedeutet, daß die Erde von der Venus aus besiedelt wurde, als diese noch ein fruchtbarer Planet gewesen war. Der Garten Eden?

Aber kurz bevor die ORION-Besatzung der Lösung des Rätsels auf die Spur kommt, wird sie von einem Unbekannten auf einem Planeten des Sterns Asterion festgehalten. Wer ist dieser Unbekannte und was will er von ihnen?

Auch die WEGA und die ATLANTICA sind nach dem Besuch auf Arret einem Phänomen auf der Spur. Alles deutet darauf hin, daß sich irgendwo im Virgo-Galaxienhaufen, zu dem auch die Milchstraße und die Andromeda-Galaxie gehören, eine intelligente Rasse befindet, die den Vorfahren von Prinz Atlan sehr ähnlich sind. Leider ist die Entfernung zur Galaxie M85 mit 60 Millionen Lichtjahren selbst für die WEGA entschieden zu groß. Aber es muss sich dort etwas verbergen, denn eine Rettungsbarke wurde geborgen, in dem ein mumifiziertes Fürstenpaar lag und einige Koordinaten, die eindeutig auf einem Punkt im Galaxienhaufen deuten.

Rätsel über Rätsel. Die es nur zu knacken geht, wenn man hart am Geschehen dabei ist. Als Autor eines Characters, eines Helden. Die Plätze an Bord sind zwar schon besetzt. Aber wir brauchen noch Bodenpersonal, u.a. für den GSD (Galaktischer Sicherheitsdienst), für TRAV (Terrestrische Raumaufklärungsverbände) und auch für die neugegründete Raumfahrer-Akademie. Also registrieren lassen, bei der ORB melden (Oberste Raumbehörde) und mitspielen.

.

Wir suchen außerdem für ein Mitglied ein Quartett wie diese hier:

Wenn irgendwann mal jemandem so ein Quartett seinen Weg kreuzt, dann bitte freundlicherweise melden, damit wir es entsorgen können.

.

Raumpatrouille – Am Rande der Unendlichkeit

.

RdE darf nicht sterben ! – Jetzt Neustart…

Hilferuf für ein Rollenspiel

Als ich am 20. Januar diesen Jahres den Aufruf startete, sich doch mal diesem Foren-Rollenspiel zu widmen und vielleicht sogar selber mitzumachen, ahnte ich nicht, wie wenig Resonanz dieser Aufruf zeigen würde. – Okay, es kamen viele Leute, um zu schauen. Aber keiner, der wirklich Interesse hatte, dort einzusteigen (zum 1. Aufruf).

Mittlerweile haben wir uns überlegt, wo es denn daran liegen könnte, dass hier so wenig Interesse herrscht. An der Geschichte alleine konnte es nicht liegen, also musste der Grund woanders gesucht werden.

Und ziemlich schnell wurden wir auch fündig: Es lag ganz einfach an der Aufmachung. Denn bei dem Forenanbieter gab es nur eine Form des Forenaufbaues, welches zwar mehrere Motive zur Auswahl hatte und auch mit prächtigen Farben. Aber nicht in der Form, dass es mehr Leute anspricht (siehe altes Forum). Also suchten wir einen neuen Forenanbieter, der uns kostenlos das bot, was wir brauchten.

Und jetzt ist es soweit. Seit einigen Tagen läuft im neuen Forum das neue Abenteuer der Phantasie. „RdE – Revolution der Erben“ ist ein phantastisches RPG-Abenteuer mit neuen Themenbereichen, welches alleine schon wegen der Aufmachung dazu animiert, einfach mit zu machen. Sich ein neues Volk auszudenken, eine Heldenfigur – die man natürlich selber spielt – und einfach seiner Phantasie freien Lauf lässt. Einfach den Alltag hinter sich lassen, einfach mal abschalten, einfach sich gehen lassen in einer selbstgestrickten Landschaft mit selbsterschaffenen Figuren.

Wer „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende gelesen hat, der weiß, daß man ein Nichts einfach vernichten kann, indem man dieses Nichts mit Leben füllt. Ein Leben, was der eigenen Phantasie entspringt. So, wie bei Raumpatrouille im RPG-Forum die Zukunft und damit unendliche Weiten am Rande des Universums bereist werden, so bereist man bei RdE die unendliche Weiten einer Phantasiewelt, in der es noch keine Industrie gibt und wo die Menschen noch Wunder erleben, wie dem Flug auf einem Drachen oder die Unterhaltung mit Elfen, Magiern und kleinen hobbitartigen Wesen, die in Häusern wohnen, die Grasbüschel ähneln. Es ist einfach die Zeit der Märchen und Legenden, die Zeit der phantastischen Abenteuer jenseits von Zeit und Raum.

Wer jetzt immer noch nicht überzeugt ist, der lässt sich einfach mal von Jonal und seinem Drachen Naiiro überzeugen in einem kleinen Ausschnitt aus dem neuen Forum:

„Juchuuuu“, jubelte Naiiro, der goldene Drache, als er weit über den Wolken flog und das Nichts unter sich erblickte.

„Bist du verrückt?“ fragte Jonal, sein Drachenreiter. „Weißt du überhaupt, was du da sagst?“

„Ja natürlich weiß ich das, mein Reiter. Wir fliegen über dem absoluten Nichts!“

Jonal richtete sich auf. „Denkst du etwa gerade an die Unendliche Geschichte?“

Naiiro lachte wieder. „Ja genau. Dort war es mein Vetter, der Glücksdrache Fuchur, der erkannt hat, dass aus dem Nichts dennoch etwas werden kann, wenn man nur will.“

„Und genügend Phantasie hat“, ergänzte Jonal. „Sag mal, wieviele Welten können eigentlich entstehen? Durch die Phantasie, meine ich.“

„Ach Jonal. Unendlich viele. Das müsstest du doch am besten wissen. Du bist doch auch eine Phantasie eines menschlichen Geistes, genau wie ich. Oder wusstest du das nicht?“

„Oh doch“, beeilte Jonal sich zu bestätigen. „Aber können denn mehrere Phantasien und Welten nebeneinander existieren? Ich stelle mir das ganz kompliziert vor. Du nicht?“

„Das ist es ja eben, Jonal. Die Herausforderung ist es, was die Phantasie jedes Menschen ankurbelt, erstaunliches zu leisten.“

„Und damit dieses Nichts da unten zu füllen?“ Jonal war misstrauisch geworden und schaute in das schwarze Etwas, woraus mal… – „Glaube ich dir nicht“, meinte er dann.

Naiiro lachte, dass seine Drachenschuppen zu klimpern begannen. „Du glaubst es nicht? Dann schaue mal dich und mich an. Wir sind soeben von einem Menschen zum Leben erweckt worden. Durch seine Phantasie!“

„Und du meinst, das können andere auch?“

„Aber sicher. Sie müssen sich nur trauen, ihrer Phantasie freie Zügel zu geben. Und der nächste wird vielleicht schon das dunkle Nichts in eine grüne Steppe verwandeln. Er muss es nur wollen…“

Jonal schmunzelte. Ja, das wäre schön. Aber würde es Menschen geben, die das Nichts ausfüllen könnten mit wahrem Leben? – Es hiess jetzt einfach, abzuwarten. „Komm, dreh um. Ich will wieder nach Hause nach Sedanien. Und morgen oder übermorgen besuchen wir die Thora. Einverstanden?“

„Na klar“, antwortete Naiiro fröhlich, drehte eine scharfe Rechtskurve, verließ damit das noch unerforschte Land jenseits Thoranien, Sedanien und dem Fluchwald und landete wenig später…

Das war ein kleiner Ausschnitt. Und jetzt auf. Hier geht’s zur Wiederaufstehung von „RdE – Revolution der Erben“:

http://r-d-e.twilightlegend.com/forum.htm

Und hier nochmal der Aufruf von Fred, der die geniale Idee zu diesem Abenteuer hatte: http://www.free-blog.in/thingsontheweb/125921/RdE+-+Wir+brauchen+Mitschreiber.html

Viel Spaß beim Mitmachen!

Blutrünstig? – Ein Beitrag aus unserem Netzwerk

Gedankengänge…

von Desparada-News

Sind wir schon so dekadent gelangweilt, dass wir die Kriege willkommen heissen – und uns an den Folgen delektieren, weil uns das wenigstens noch etwas Regung entlockt?

Sind wir in unseren Tretmühlen schon so abgestumpft, dass alles egal ist, Hauptsache es tut sich irgend etwas, – auch das Furchtbare und Unmenschliche – um uns noch ein wenig aus der Lethargie zu reissen? Mehr als ein behutsames Bedauern vor dem sich wieder wegducken entlockt es uns aber nicht mehr.

Und, wir sind zynisch geworden – egal, ob auf dieser, oder einer anderen Seite der Geschehnisse – wägen wir ab, wer was „verdient hat“, wer „zum Abschuss freigegen werden sollte“, wer zu uns passt, und wer nicht – und alles andere ist egal. wird in zynischen Phrasen ersäuft.

Was uns offiziell vorgegeben wird, turnen wir nach – hetzen gegen die „Faulenzer“ im Staat – gegen den Islam, und empören uns, wenn das christliche Abendland bei anderen auch nicht so gut wegkommt. Die Ungläubigen, bzw. Humanisten, etc., missionieren auch, und wollen die christlichen wiederum vom Gegenteil überzeugen – dessen was sie glauben.

Vielleicht haben wir Toleranz und Zusammenhalt nicht mehr erlernt, nach allem was bei Hitler geschehen war. Wir waren ja „pfui“, die bösen und hässlichen Deutschen, und wußten nicht was gut für uns ist, musten es erst lernen. Doch was inzwischen dabei herausgekommen ist, das ist genauso „pfui“, und richtet sich auch gegen die eigenen Bürger, gegen das eigene Miteinander.

Wir sind ein seltsamer Haufen geworden, und mitten hinein wird wieder mit der altbewährten, europäischen Keule der Bevormundung, der schwarzen Pädagogik gedroschen, auf dass der Bürger wieder den preussisch stramm anmutenden Prügel verinnerlicht, der ihm übergezogen wird – wenn auch nur schriftlich in Massnahmen und Regeln, und verbal.

Zucht und Ordnung, straffe Dressur des Bürgers war immer schon gut, wenn ein Krieg anstand. Wir sind wieder kriegerisch, geradezu versessen darauf überall mitzumachen, also kann diese Dressur zu Verzicht, Armut, Zucht und Ordnung nur gut sein. Geradezu prädestiniert ist es für den sogenannten Pöbel, die Armen und Arbeitslosen, mit ihrem Nachwuchs – dem Kanonenfutter für morgen.

Nein, es wird noch nicht um den Eintritt ins Militär gewürfelt bei Alkohol, wie es früher einmal war. Aber vielleicht erleben wir noch, dass es :Lotterien darum gibt – Geld oder… — nein, nicht Liebe, sondern Militär…

Schon 1998 prüfte die Meldebehörde, – auch anläßlich meiner Heirat – für was ich bei einem Notfall zu verwenden wäre. Da ich gepflegt hatte, war es wohl klar. Inzwischen hat die eingetretene Behinderung diesen Vorgaben ein Ende gemacht. Bis heute frage ich mich, warum das damals so genau erörtert wurde.

Der damalige Hausarzt forderte mich auf, doch gemeinnützig tätig zu werden, und im Altersheim Rollstühle zu schieben, oder mich sonstwie nützlich zu machen – schliesslich hätte ich ja Erfahrung damit. Dass ich eventuell nach 25 Jahren Pflegedienst dies gerade nicht mehr machen wollte, danach fragte keiner etwas. Und, ob es überhaupt noch ratsam war, mit den Beschwerden die ich aufwies, und mit denen keiner so recht etwas anfangen konnte, darum scherte sich auch niemand.

Es interressiert keinen wie es den Menschen wirklich geht. Mit den Erkrankungen muss man in ein Konzept passen, das ist am besten so, damit kommen alle klar, dafür gibt es dann Programme. Ich passte nirgends hinein, damit war auch alles klar. Ich war und bin überwiegend auf mich selber gestellt.

So ist es in vielen Bereichen des Lebens, und das Ganze häuft sich auf zu etwas Unaussprechlichem, das aber in den meisten Menschen rumort – auf die eine oder andere Weise. Auf das Ganze wird der schwere Deckel der Vorgaben unserer Regierenden gestülpt, damit es darunter vergraben bleibt.

Und wieder Sanktionen mit Kriegsdrohungen, und wieder ein Gebiet das wir „befrieden“ wollen müssen. Die weitere Verrohung und Barbarei ist vorgezeichnet damit. Mit jedem Mal, in dem wir zu einem anderen sagen, dass er sich nicht so haben solle, helfen wir mit ein wenig mehr Gefühllosigkeit und Totenruhe für das Mitgefühl in der Welt zu verbreiten. Bei jeder Sanktion, die verhängt wird, ohne auf das Schicksal und die Umstände eines davon Betroffenen einzugehen, machen wir weitere Menschlichkeiten kaputt.

Mit jedem Kriegseinsatz zerstören wir Menschen – nicht nur jene, die getötet werden, sondern auch die, welche zum Töten geschickt wurden und werden, bei lebendigem Leibe.

Doch immer weiter wird aufgestachelt, zum Kriege getrommelt, Propaganda verbreitet. Es sei für de Sicherheit, für das Gute – denn das sind erklärterweise nur wir – die sich selbst dafür Erklärenden des glorreichen Westens. Was ist gut am Töten? Nichts…

Krieg ist Töten, egal ob es mit Drohnen, Bomben, oder sonstwie geschieht. Er bedeutet Barbarei mit der Neigung dazu, andere zu erniedrigen bis hin zu Verachtung und Folter. Alles dies wird aber schon im zivilen Alltag eingeschliffen, vorbereitet, zurecht erzogen.

Dafür werden schon lange Krankheit, Behinderung und Tod versteckt, an andere delegiert, damit die Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten gedeihen können, die Gleichgültigkeiten und Abgestumpftheiten ihre Chance wahrnehmen können. Immer optimistisch vorwärts, nicht aufzuhalten, wenn es sein muss über Leichen und blutrünstig gegen die erklärten Feinde – hurra, Deutschland.

Quelle: Netzwerkpartner Desparada-News

Roman DER GRAL – Kapitel 17

Das Ende der Reise

Sven ist am Ende seiner langen Reise angelangt. Noch einmal wird es richtig spannend. Aber es wird auch Zeit für Aufklärungen und um neue Fragen zu stellen…

.

Ich bedanke mich bei meinen Lesern, denen dieser Roman offensichtlich genauso viel Spaß gemacht hat, wie mir beim Schreiben und hoffe, dass sie beim nächsten Projekt wieder dabei sind.

.

Zum letzten Kapitel

Roman DER GRAL, Kapitel 16

Der Regenbogenprinz

Während sie mühsam den tiefverschneiten Wald durchquerten, erzählte Sven Wolf und Eikthyrnir alles, was er erlebt hatte, seitdem er die Lichtung betreten hatte. Wolf und Eikthyrnir lauschten gespannt und unterbrachen ihn kein einziges Mal. Nur als Sven zum Schluß seiner Erzählung kam und vom plötzlichen Wandel des zauberhaften Frühlingswaldes in einen Winterwald berichtete, fragte Wolf, wie es wohl möglich gewesen war, daß die Jahreszeit sich so schnell verändern konnte. Aber so lange sie auch darüber nachdachten, sie fanden keine Erklärung dafür und taten es als eines der unzähligen Wunder ab, die sie bei ihrer bisherigen Wanderung schon erlebt hatten.

Der Wald wurde lichter und bald traten sie auf eine weite schneebedeckte Ebene hinaus, die von vielem Geröll restlos bedeckt war.

“Weißt du, was ich denke?” fragte Wolf unvermittelt. “Ich glaube nicht daran, daß Zirkonia uns jetzt in Ruhe lassen wird!”

Sven lächelte ihn an. “Doch, ich glaube schon. Zirkonia ist bestimmt nicht so schlecht, wie sie manchmal tut.”

Wolf sah ihn entsetzt an. Das waren ja plötzlich ganz andere Worte, als noch vor einigen Stunden; denn da hatte Sven Zirkonia die Vernichtung angedroht. Und wäre Eelie nicht gewesen, hätte die Festung sie alle umgebracht. Kopfschüttelnd lief er neben Sven weiter, bis ihm schlagartig ein fürchterlicher Gedanke kam:

.

Was dieser fürchterliche Gedanke war, das erfahrt ihr hier:

DER GRAL – KAPITEL 16

  • Norwegen, Perle des Nordens

  • Administration

  • Leser-Empfehlungen

  • Bitte eMail-Adresse eingeben...

    Schließe dich 151 Followern an

  • Jetzt Stromwechsel

  • Finger weg ! ! !

  • Monatsarchive

  • Kategorie bitte wählen

  • Artikel-Erstellung

    Oktober 2019
    M D M D F S S
    « Nov    
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    28293031  
  • Kinderrechte ins Grundgesetz

  • Die neusten Leser-Meinungen

  • ~~~ Die Partei der Vernunft ~~~

  • ~~~ Aktiv für die Umwelt ~~~

    Die Umwelt-Organisation ROBIN WOOD ist dem Verfasser des Muskelkater's schon seit seiner Gründung bekannt und er empfiehlt diesen internationalen Verein aus Bremen ausdrücklich, weil dieser in Sachen Umwelt- und Naturschutz, Erhaltung der für den Menschen natürlichen Ressourcen und Schutz der Natur vor der Gier der Konzerne und menschlicher Einzel-Individuen wie Spekulanten und Börsenzocker, vorbildlich agiert und deshalb aus seiner Sicht eine der sinnvollsten Gruppierungen des Planeten Erde sind, den es in seiner Form und Vielfalt zu erhalten gilt. - Klick mit rechter Maustaste auf Logo führt zur Homepage von ROBIN WOOD ...

  • ~~~ Demokratie in Aktion ~~~

  • ~~~ Lesben- und Schwulenverband

  • United for Peace

  • ~ Blog-Empfehlung ~

  • + Blog-Empfehlung +

  • Am Besten bewertet

  • Schlagworte/Tags

  • Top-Klicks