Stuttgart 21 – Merkel macht sich lächerlich – Regierungserklärung 15.09.2010

Da fehlen einem die Worte

Von Manuel Zava

Ich habe da mal wieder zwei Videos ausgegraben, die noch relativ neu sind und das ganze Chaos verdeutlichen, was die Regierungen unter CDU/CSU- und FDP-Führungen auf sogar terroristische Art und Weise verursachen.

Aber Politik soll ja auch Spaß machen. Und das Merkelchen verursacht immer wieder Heiterkeit, wenn es versucht, mit FdJ-Methoden sein Vorgehen zu entschuldigen. – Aufzeichnung vom 15.09.2010:

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Matthias Richling sorgt auf seine herrliche Art dafür, dass die Menschen aufgeklärt werden. Sein Humor und seine Darstellung der Fakten sind zwar einmalig, aber es stört wie so oft das Geklatsche der Mittelschicht, die noch nicht ahnen, dass auch sie bald nichts mehr zum Klatschen haben, weil sie dann dort unten sind, worüber sie momentan noch lachen und klatschen. – Aufzeichnung vom 17.09.2010:

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Auch dieser Artikel ist interessant: Die Rückkehr der CDU-Sheriffs

Irgendwie passt auch der Tarifabschluß zu diesen Gemeinheiten, der für viele eine Errungenschaft bedeuten, aber mit 3,6% doch eher so kläglich ausgefallen ist, dass man sich angesichts anderer wirtschaftlichen Zahlen echt schämen muss. Mein Chef sagte heute morgen zu mir: „Läppisch. Wenn ich dort das Sagen hätte, dann würde unter 10% garnichts laufen. Wenn schon ein Wirtschaftsaufschwung, wie schon seit 30 Jahren nicht mehr, wo sogar die USA von einem erneuten deutschen Wirtschaftswunder sprechen, dann wollen wir alle daran teilhaben. Und nicht nur die da oben!“

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Das unwerte Hartz IV-Leben

Soziologieprofessor Gunnar Heinsohn will die Unterschicht finanziell austrocknen, weil die zu viele gesellschaftlich wertlose Kinder in die Welt setzt

Ein Kommentar von Rudolf Stumberger

Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zu wenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.

Dies ist, komprimiert zusammengefasst und im Klartext, die Aussage von Gunnar Heinsohn. Dies ist 65 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus der Inhalt eines Gastkommentars. Dieser stammt nicht von irgendeinem bösartigen Verwirrten, sondern von einem deutschen Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Dieser Zeitungsartikel erschien nicht in einem rechtsextremen Schmutzblatt, sondern in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dieser Artikel kann als Volksverhetzung gelten!

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Paragraph 130 des Strafgesetzbuches

Am Anfang des 21. Jahrhunderts sind Arbeiter und Arbeitslose sozial verwundbar wie kaum zuvor. Ihre Organisationen sind geschwächt, ihre Führer korrumpiert, ihr Selbstbewusstsein ist verblasst und die Mächtigen fürchten sie nicht mehr. Die Deiche, so die beiden französischen Soziologen Stéphane Beaud und Michel Pialoux in ihrer Untersuchung über „Die verlorene Zukunft der Arbeiter. Die Peugeot-Werke von Sochaux-Montbéliard“, die die Arbeiterbewegung im Laufe der Zeit errichtet hatte, um sich der Ausbeutung zu widersetzen, sind weitgehend unterspült. Die Folge: „der Dünkel, die Arroganz und die verschiedenen Formen der Geringschätzung gegenüber den ‚Subalternen‘, die lange Zeit durch die bloße Existenz einer (institutionalisierten) politischen Arbeiterkultur gezügelt wurden, treten nun offen zu Tage und verbreiten sich in Fällen hemmungslos“.

Es ist hemmungslos, was Vertreter einer neuen Rassen- und Klassenhygiene sich trauen, in Deutschland öffentlich von sich zu geben. Hartz IV-Empfänger und ihre Familien spielen inzwischen die Rolle einer Bevölkerungsgruppe, auf die man mittlerweile anscheinend ungestraft verbal einschlagen und ihr die Lebensgrundlage absprechen kann. „Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“, um so die Unterschicht zu dezimieren, das ist der grandiose Vorschlag des Sozialpädagogik-Professors. Was danach kommt, wovon dann Kinder und Eltern leben sollen, diese Frage bleibt er freilich schuldig. Die Sprache des Professors ist dabei eine neue Sprache der Verurteilung unwerten Lebens, fehlt uns doch „nicht das vierte bildungsferne Kind der Sozialhilfemutter, sondern das erste oder zweite der hoch besteuerten und kinderlosen Karrierefrau“, wie es in einem weiteren Artikel von Heinsohn auf „Welt Online“ heißt.

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