Warum musste Christian Wulff wirklich gehen? – Ganz einfach: er wurde zu gefährlich

Störfall Bundespräsident und der Super-GAU

Von Martin Schnakenberg

Eine andere Sicht der Dinge. – Und: Ich wiederhole gerne, was ich mal gesagt habe, in der Hoffnung, dass es dann einige Leute mehr verstehen. Denn in mehreren Artikeln habe ich immer wieder behauptet, Christian Wulff wäre zwar einerseits ein Wolf im Schafspelz, aber andererseits ein Präsident, den es einfach zu ertragen gilt, weil er pflegeleicht ist. – Als die Debatte um ihn dann losging, stellte ich die Frage, ob die Würde des Amtes denn in Frage gestellt wäre. Die Beantwortung kam hier im Muskelkater überhaupt nicht und im Forum nahm sie eine andere Richtung, weil man sich schon von den Medien blenden ließ. Im letzten Artikel, wo es um eine kleine Presseschau ging, versuchte ich dann noch einmal, meine Ansicht über den Fall in knappen Sätzen darzulegen:

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… Denn diese Sauerei, die von den Springermedien angezettelt wurde, weil sie einen Bundespräsidenten will, der rechts der Konservativen steht, hängt mir zum Halse raus. Immer noch nicht hat mir jemand erklärt, was die Angelegenheiten, die Christian Wulff als Ministerpräsident von Niedersachsen durchzog, mit seinem Amt als Bundespräsident zu tun hatte. Ich kann mich nicht erinnern, dass er als Bundespräsident Verfehlungen hatte, bitteschön. Es war eine Kampagne des Springer-Konzerns, der die Pressefreiheit in den Schmutz gezogen hat. Und deshalb, weil diese beknackten Heinis das geschafft haben, müssen wir vielleicht bald mit einem Ultrarechten als Bundespräsident leben!!!

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Ich hatte in dem Moment die Wut, konnte aber wegen des Themas nicht weiterschreiben, was ich aber jetzt nachhole. Und ich betone es deshalb noch einmal: Die Vorwürfe an Christian Wulff beziehen sich nicht auf seine Zeit als Bundespräsident. Aber es war beabsichtigt, es so erscheinen zu lassen. Seine „Vergehen“ geschahen in seiner Zeit als Landesfürst von Niedersachsen und haben mit dem Amt des Bundespräsidenten rein gar nichts zu tun. Er hat weder das Amt des Deutschen Bundespräsidenten ausgenutzt, noch hat er es als würdiges Amt beschädigt. Beschädigt haben andere.

Sein einziger Fehler war, dass er anfing zu denken. Und das in einer Richtung, wo es für die herrschende Schicht langsam zu gefährlich wurde. Das Verlagshaus Springer sah hier die große Möglichkeit, mit Hetzkampagnen dafür zu sorgen, dass dieser Mann denunziert wurde.

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Aber warum das ganze Theater?

(mehr …)

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Spätrömische oder spätgermanische Dekadenz?

Oder speziell eine deutsche Dekadenz?

Von Martin Schnakenberg

Es stand ja in allen Zeitungen, Blogs und anderen Medien, dass Christian Wulff den Atomdeal der Bundesregierung unterschrieben hat. Damit hat er bewiesen, dass er ebenfalls fähig ist, wie schon längst vorher vermutet, einen Meineid zu begehen. Denn er hatte beim Eid zum Bundespräsidenten ja geschworen, Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden. Allerdings mit dem Zusatz: „So wahr mir Gott helfe!“

Nun wissen wir aber schon seit langem, dass nicht nur Gott die CDU und die Regierung verlassen hat, sondern auch der Verstand. Sonst wäre es nicht zu erklären, dass eine Regierung, die vom Volk gewählt wird, um dieses zu vertreten, so dermaßen gegen das eigene Volk arbeitet, wie es sonst nur faschistische Systeme bzw. Diktaturen tun.

Dass hier nicht mit demokratischen Mitteln gearbeitet wird, erkennt man alleine schon daran, dass seit geraumer Zeit Gesetze gegen das Volk verabschiedet werden bzw. Gesetze und Verordnungen erlassen werden, die den einfachen Bürger (Mittelstand bis Unterschicht, Rentner, Arbeitslose) schädigen und ausnutzen und privilegierte Bürger (Oberschicht, Spekulanten, Aktionäre, Banken- und Wirtschaftsmanager) fördern. Dazu kommt die Tatsache, dass Proteste und Demonstrationen, wo Bürger friedlich und im gesetzlichen Rahmen auf die Missstände aufmerksam machen, mit brutaler Polizeigewalt bekämpft werden. Nicht nur Eichhörnchen, die vor Schreck Nüsse fallen lassen, werden mit Wasserwerfern beschossen, sondern auch Menschen, die diese Nüsse aufheben, verlieren durch diese Wasserwerfer ihr Augenlicht. Die letzten gewalttätigen Beweise der Staatsgewalt, wie Stuttgart21 oder Castor-Transporte, hatten sogar angeforderte Unterstützung von Polizeitruppen aus anderen Ländern.

Deutschland ist eine Schein-Demokratie geworden mit einer Regierung, die von der Wirtschaft gelenkt wird. Frühere Wirtschaftsminister, wie Karl Schiller (SPD), führten die Wirtschaft – heutige werden geführt von derselbigen.

Von daher hat Christian Wulff auch bewiesen, dass Guido Westerwelle Recht hat, wenn er von römischer Dekadenz spricht. Wobei es eigentlich germanische oder deutsche Dekadenz heißen müsste. Denn betrachten wir, wo ein Großteil ehemaliger NSDAP-Mitglieder nach dem letzten Weltkrieg Unterschlupf fand, dann können wir schon erraten, woher ihre Gesinnung und deshalb der Verfall kommt:

  • Karl Carstens war von 1940-1945 Mitglied der NSDAP, ab 1933 auch der SA, ab 1953 war er Mitglied der CDU und sogar Deutscher Bundespräsident
  • Hans Filbinger war von 1937-1945 Mitglied der NSDAP, CDU-Mitglied ab 1951 und Ministerpräsident von Baden-Württemberg
  • Hans-Dietrich Genscher war 1945 noch NSDAP-Mitglied, von 1946-1952 Mitglied der LPDP, dann ab 1952 FDP und Bundesaußenminister
  • Alfons Goppel war von 1937-1945 Mitglied der NSDAP, ab 1933 auch der SA, nach 1945 Mitglied der CSU und Ministerpräsident von Bayern
  • Volkmar Hopf, 1933-1945 NSDAP, dann CSU, ab 1964 Präsident des Bundesrechnungshofs
  • Kurt Georg Kiesinger, von 1933 bis 1945 NSDAP, ab 1946 CDU, 1958 Ministerpräsident von Baden-Württemberg, 1966-1969 Deutscher Bundeskanzler
  • Walter Scheel, NSDAP von 1941 bis 1945, ab 1946 FDP, von 1974 bis 1979 Deutscher Bundespräsident
  • Angela Merkel, FdJ-Kreisverbands-Mitglied, dort wahrscheinlich Stasispitzel mit Aktenname IM-Erika, Deutsche Bundeskanzlerin

Und so weiter. Eine schöne Auflistung findet man in der Wikipedia. Wir haben also genau genommen das dritte Reich nie verlassen. Alle waren wieder dabei, viele sind es heute noch. Das braune Gedankengut sitzt immer noch in der Regierung und in den Sümpfen der Kirchenbrut beim heiligen Stuhlgang – täglich ist es mehr zu spüren.

Dekadenz bedeutet  „fallen, sinken“ und ist lt. Wikipedia ursprünglich ein geschichtsphilosophischer Begriff, mit dem Veränderungen in Gesellschaften und Kulturen als Verfall gedeutet und kritisiert wurden. Der Begriff setzt damit voraus, es gäbe objektiv bessere oder wünschenswertere Zustände, was ja auch angesichts der momentanen politischen Lage zutreffend ist. – Dieser Verfall wurde schon durch die Regierung Kohl (Einführung Minilohn) begonnen, von Schröder/Fischer (Hartz 4) ganz brutal aufgebaut, durch die große Koalition Merkel/Steinmeier vorsichtig ausgebaut und wird momentan von Merkel/Westerwelle (Abbau Sozialstaat) mit Unterstützung von Christian Wulff (Lächelkonkurrent von Guttenberg) zur Perfektion gebracht. – Ein Verfall, der in einem Fiasko enden wird und das Volk schon heute zu Sklaven-Gladiatoren bzw. Leibeigene im Wirtschaftszirkus der Lumpenelite macht und deren Ende besiegelt. Die meisten der unter dem Begriff ARGE (welcher unter der römischen Dekadenz einen Sinn ergibt) vereinten Sklaven-Gladiatoren rufen deshalb schon heute gemeinsam die in allen ihren Prüfungen immer fast durchgefallene ehemalige unter dem Kennwort IM-Erika für die STASI arbeitende Spitzel und heutige Bundeskanzlerin Frau Doktor ehrenhalber Angela Merkel an:

„Ave Imperator, morituri te salutant!“

(übersetzt: „Sei gegrüßt, Herrscher, die Todgeweihten grüßen dich!“)

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Anmerkung: Am 7. Dezember 2010 wurden aus der deutschen Wikipedia alle relevanten Sätze und Bezüge entfernt, die sich auf die Stasi-Spitzel-Tätigkeit der Angela Merkel, geborene Kasner, bezogen.

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