Muskelkaters Presseschau vom 23. Februar 2012

Geschrieben und zusammengestellt von Martin Schnakenberg

Obwohl man heutzutage ja eigentlich nur noch dem trauen sollte, was man selber macht, wage ich mich mal an eine Presseschau des heutigen Tages. Und da sticht so manches sofort ins Auge. Fangen wir mal in Afghanistan an, dann wissen wir, dass dort ein unrechtmäßiger Krieg herrscht, der uns einst von den Regierungsparteien und Teilen der Opposition als „Deutschlands Verteidigung am Hindukusch“ verkauft wurde. Wir wissen auch, dass dort eine andere Religion vorherrschend ist. Was treibt also einen Soldaten, der in einem fremden Land Krieg führt, dazu, eine Religion zu demütigen, obwohl er genau weiß, dass er als Gläubiger in selbiger Situation ausflippen würde, täte das jemand in seinem Land. Warum muss denn immer und überall provoziert werden? Dass jetzt die Gegenseite ausflippt und Rache für die Verbrennung eines Exemplars des Korans fordert, sehe ich als ganz klare Folge an, auch wenn ich das ganze Gelabere um ein von Menschen geschriebenes Buch persönlich absolut nicht verstehen kann. Jetzt rufen Taliban zur Tötung ausländischer Soldaten auf und das könnte nur der Anfang sein, denn Hass erzeugt Gegenhass.

EU – Bei vielen verursachen diese zwei Buchstaben schon eine Neurose, wenn sie noch nicht mal ausgesprochen wurden. Da soll das griechische Defizit manipuliert gewesen sein und die EU soll Athen zur Fälschung gedrängt haben? Was passiert oder passierte da eigentlich in Brüssel, Berlin und Paris? Und das mit dem ESM soll doch wohl ein Witz sein, oder? Das hieße, die Oberhoheit über die Staatsfinanzen an die EU abzugeben, was blanker Hohn in Richtung des Volkes bedeuten würde. Der Muskelkater berichtete schon einmal darüber und legte auch gleich ein Video bei, welches dieses kapitalistische Mordinstrument ESM genauer erklärt. Aber so langsam scheinen jetzt wahrhaftig auch einige Politiker dahinter zu kommen, was dieses für uns alle für die Zukunft bedeutet. Denn bei der baldigen Abstimmung im Bundestag kündigten einige Politiker Widerstand gegen das Rettungspaket an. Na denn, bin gespannt, wer die wohl sind. Die Linke sowieso – plus Wolfgang Bosbach. Und wer ist sonst noch intelligent?

Aber auch sonst geht es in Europa hoch her, auch wenn die EU-Kommission 2012 nur eine leichte Rezession erwartet. Aber wir wissen ja, was wir davon halten sollen. Erst recht dann, wenn von anderer unerwarteter Seite von einer Trendwende die Rede ist. Die Konjunkturflaute lässt Steuereinnahmen sinken, schreibt WELT-ONLINE und gibt ausnahmsweise mal wieder einen guten Artikel ab. Sie belegt auch, dass diese Sparpakete Bund und Länder mehr kosten, als was durch Steuereinnahmen wieder hereinkommt. Aber dann wird es dort lapidarisch „verzerrende Wirkung von Sondereffekten“ genannt, nur damit der Bürger nicht dahinter kommt, was wirklich gemeint ist. Die WELT tut also wieder das, was sie am besten kann, und verschleiert mal wieder, indem sie den Finanzminister wieder als rettenden Engel darstellt. Ein Leser der WELT schrieb, als er von der Konjunkturflaute las: „Macht nix! Weniger Steuereinnahmen sind im Zweifelsfall höchstens weniger Kohle die in der EU versenkt werden kann …“. Ein anderer antwortete darauf: „Falsch gedacht! Weniger Steuereinnahmen bedeutet öfteres und längeres Anwerfen der Druckerpresse! Willkommen Inflation und damit die Vernichtung der Lebensleistung von Millionen Menschen. Vielen Dank an die Politik!“ – Aha, einige Zeitgenossen sind also doch schon dahinter gekommen, dass nicht nur auf den großen Finanzplätzen von fleißig nach reich gescheffelt wird.

Nochmehr EU gefällig? — Brüssel macht ernst: Wegen seines hohen Haushaltsdefizits droht Ungarn als erstem EU-Land der Verlust von Fördergeldern. Die EU-Kommission will Ungarn Hilfszahlungen streichen. — Und was macht unser Mann in Brüssel, der ehemalige und ungeliebte Landesvater von Baden-Württemberg? Wie der Muskelkater im Dezember letzten Jahres berichtete, plant Oettinger 40 neue Atomkraftwerke für Europa. Im Gegenzug dazu drängt er jetzt die Deutschen zum Energiesparen. Und weil Rösler nicht so will, wie er es will, eben mit einem EU-Gesetzentwurf. Lustig, gell?

Bei der Ehrensold-Debatte um die 199.000 €uro pro Jahr für den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff knüpft die Koalition jetzt Bedingungen: Keine Zahlung bei neuem Job oder Verurteilung, heißt es da. Nun denn, dass müssen die halten, wie sie wollen. Denn diese Sauerei, die von den Springermedien angezettelt wurde, weil sie einen Bundespräsidenten will, der rechts der Konservativen steht, hängt mir zum Halse raus. Immer noch nicht hat mir jemand erklärt, was die Angelegenheiten, die Christian Wulff als Ministerpräsident von Niedersachsen durch zog, mit seinem Amt als Bundespräsident zu tun hatte. Ich kann mich nicht erinnern, dass er als Bundespräsident Verfehlungen hatte, bitteschön. Es war eine Kampagne des Springer-Konzerns, der die Pressefreiheit in den Schmutz gezogen hat. Und deshalb, weil diese beknackten Heinis das geschafft haben, müssen wir vielleicht bald mit einem Ultrarechten als Bundespräsident leben!!!

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Heute waren die meisten Hinweise auf Artikel, die in der WELT erschienen sind. Ist zwar nicht mein Blatt, kommt es doch aus demselben neokonservativem Haus wie der Bruder BILD, aber es war trotzdem mal aufschlussreich, diese Meldungen zu lesen. Eine Meldung fand ich dort allerdings nicht, was auch nicht weiter verwundert. Nämlich eine Meldung aus Großbritannien, wo beschrieben wird, dass der eingeschlagene Sparkurs Familien mit Kindern am härtesten trifft. Aber das kennen wir ja aus Deutschland und ist deshalb nicht Neues und ganz normal. Oder?

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Kleines Kreuz – Große Wirkung

Der Erfolg des Wählers

Von Martin Schnakenberg

Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Ob es jetzt wohl an dem Bindestrich im Landesnamen gelegen hat bzw. am Doppelnamen? – Interessant ist, dass in genau diesen Ländern sich etwas bewegte, wobei wir auch Nordrhein-Westfalen im letzten Jahr dazu rechnen können.

Und was sich alles bewegt und sicher noch bewegen wird … oha!

Wenn wir uns nur mal die Online-Ausgabe (schon wieder ein Bindestrich) der Tagesschau betrachten, weiß man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Klicken wir uns doch einfach mal durch, ohne Kommentar meinereiner:

http://www.tagesschau.de/inland/stuttgarteinundzwanzig172.html

Nach dem Erfolg von Grün-Rot bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat die Deutsche Bahn einen vorläufigen Baustopp für „Stuttgart 21“ verhängt. „Bis zur Konstituierung der neuen Landesregierung werde die DB keine neuen Fakten schaffen, kündigte Bahn-Vorstand Kefer in Berlin an.

http://www.tagesschau.de/inland/mappus168.html

Nach dem Wahldebakel der CDU in Baden-Württemberg und dem angekündigten Rückzug von Ministerpräsident Stefan Mappus vom Landesparteivorsitz der baden-württembergischen CDU zeichnet sich ein Machtkampf zwischen Umweltministerin Tanja Gönner und Fraktionschef Peter Hauk ab.

http://www.swr.de/nachrichten/wahl/rp/-/id=7502030/nid=7502030/did=7826232/1t1ygm9/index.html

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle gibt sein Amt als FDP-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz auf. Er werde den Vorsitz auf einem Sonderparteitag des Landesverbandes am 7. Mai zur Verfügung stellen, sagte Brüderle bei einer Sitzung der FDP-Gremien am Montagabend in Mainz. Auch der gesamte Vorstand tritt ab.

http://www.tagesschau.de/inland/merkel2182.html

Der schnellstmögliche Atomausstieg und eine rasche Energiewende sind für Kanzlerin Merkel die Lehren aus der Katastrophe in Japan. An diesem Kurs halte sie auch nach den Landtagswahlen fest, sagte sie dem ARD-Hauptstadtstudio. Doch in der Union mehren sich die Rufe nach Konsequenzen.

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/mcallister407.html

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat sich für einen schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen. „Wir sollten schneller auf die Kernenergie verzichten, als es bislang geplant war“, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“ vom Dienstag. Gleichzeitig gab er ein klares Votum für die Windenergie ab: „Die Zukunft gehört ganz besonders der Offshore-Windenergie“, sagte McAllister. Diese biete für die deutsche Nordseeküste eine „Jahrhundertchance“. Das Energiekonzept der Bundesregierung solle teils überarbeitet und auf eine breitere Grundlage gestellt werden, sagte McAllister.

http://www.tagesschau.de/inland/personaldebattefdp102.html

FDP-Chef Guido Westerwelle hat personelle Konsequenzen aus dem Wahldesaster vom Sonntag offen gelassen. Er kündigte am Mittag nach Beratungen der Parteigremien einen „geordneten und überlegten Diskussionsprozess“ zur Neuaufstellung der Liberalen bis zum Parteitag im Mai an. Es werde keine übereilten Entscheidungen „als Blitzableiter“ geben, betonte Westerwelle. Die Partei habe die Botschaft der Wähler in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verstanden.

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Ungeachtet dessen geht der Terror in der Welt weiter. Wobei ich nochmal die Medien zur Richtigstellung ermahnen muss – denn es sind keine Rebellen, sondern Freiheitskämpfer, die in Libyen für Demokratie, Frieden und Freiheit kämpfen:

http://www.tagesschau.de/ausland/obama2450.html

Gespannt haben die Amerikaner auf diesen Auftritt gewartet: eine Grundsatzrede des Präsidenten zur Militäraktion gegen Libyen. Obama verteidigte den Einsatz: Die Luftangriffe hätten weitere Gewalt gegen Zivilisten verhindert. Indirekt kritisierte er auch die deutsche Haltung. Klaus Kastan berichtet.

http://www.tagesschau.de/ausland/libyen744.html

Rebellen Freiheitskämpfer stoßen weiter nach Westen vor. Unterstützt von Luftangriffen der internationalen Militärallianz sind libysche Rebellen Freiheitskämpfer weiter nach Westen vorgerückt und haben die Heimatstadt von Machthaber Muammar al Gaddafi erreicht. Einige Rebellen Freiheitskämpfer feierten schon die Einnahme von Sirte. Entsprechende Berichte konnten jedoch nicht bestätigt werden.

http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima352.html

Atom-Katastrophe in Japan. – Jetzt steht Ministerpräsident Kan in der Kritik. „Unvorhersehbar“ – das ist die Lagebeschreibung von Japans Premier Kan für das AKW Fukushima. Er selbst gerät unterdessen unter Druck. Zuvor waren Spuren von Plutonium entdeckt worden, die Regierung räumte zudem eine „teilweise“ Kernschmelze ein. Für Betreiber Tepco könnte eine Verstaatlichung bevorstehen.

http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima344.html

Japans Regierung räumt Kernschmelze ein. Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und den Tsunamis in Japan hat die Regierung eingeräumt, dass es im havarierten Atomkraftwerk Fukushima I bereits zu einer Kernschmelze gekommen ist.

http://www.tagesschau.de/ausland/lampedusa288.html

Flüchtlingschaos auf Lampedusa. Auf Lampedusa leben normalerweise 4500 Menschen. Doch momentan sind zusätzlich 5500 afrikanische Flüchtlinge gestrandet. Die Einwohner rebellieren, fürchten unkontrollierbare Zustände. Jetzt reagierte das italienische Innenministerium und droht mit Abschiebungen. Tilmann Kleinjung berichtet.

http://www.tagesschau.de/ausland/elfebeinkueste100.html

Konflikt um Präsidentenamt eskaliert. Elfenbeinküste auf dem Weg zum Bürgerkrieg. In der Elfenbeinküste entwickelt sich der Machtkampf zwischen den Kontrahenten Gbagbo und Ouattara allmählich zu einem Bürgerkrieg. Hunderttausende fliehen. Doch viele folgen auch dem Ruf an die Waffen. Die Chancen für eine diplomatische Lösung schwinden. Marc Dugge über die Hintergründe.

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Öko-Energie. Neue Stromtrassen? – Wollen die uns schon wieder verscheissern?

Ein Streit um neue Netze

Von Martin Schnakenberg

80 Prozent Ökostrom bis 2050 – um das Ziel zu erreichen, müssen nicht nur Windparks und Solaranlagen gebaut werden, sondern auch Stromtrassen. Die sorgen für heftigen Streit. Warum sie gebraucht werden und wo sie gebaut werden sollen – ein Überblick.

Soweit erst einmal der Anfang des Berichtes von Dorothea von Trotha (ZDF), der → hier zu lesen ist. Da es ein neues Mediengesetz gibt, wo es heißt, dass Onlineberichte der öffentlich/rechtlichen Anstalten nach einer gewissen Zeit gelöscht werden müssen, sehe ich es als meine Pflicht als Steuerzahler an, diesen Artikel zu erhalten in der Form, dass die Inhalte hier vollständig wieder gegeben werden.

Keine Angst, ich werde es nicht unkommentiert stehen lassen, denn das wäre dumm. Sondern ich werde beweisen, dass hier wieder mit der Volksverdummung umgegangen wird, woran sich die Energie-Konzerne, die Regierung und die Medien gleichsam beteiligen. Beginnen wir mit dem, was in dem Artikel steht:

Warum der Ausbau?

In Deutschland wurde der Strom bisher dort produziert, wo die Verbraucher saßen. Mit dem Wandel in der Stromerzeugung hin zu erneuerbaren Energien hat sich dieses System verändert.

Windenergie wird künftig vor allem an der Nord- und Ostsee erzeugt, Solarenergie über ganz Deutschland verteilt. Da der meiste Strom jedoch im Ruhrgebiet und in Süddeutschland verbraucht wird, muss er über Leitungen dorthin gebracht werden. Dazu reichen die bestehenden Netze nicht aus.

Derzeit werden etwa 17 Prozent des deutschen Stroms durch erneuerbare Energie hergestellt, bis 2020 sollen es mehr als doppelt so viel sein. Und schon jetzt gibt es Engpässe in den Netzen. Deshalb muss das Stromnetz parallel zum Ausbau der erneuerbaren Energiequellen erweitert werden.

Wo sollen die Trassen entstehen?

Die Stromleitungen sollen den Strom künftig von Nord- und Ostsee, wo die Windräder stehen, ins Ruhrgebiet und nach Süddeutschland zu den Verbrauchern bringen. Deshalb sind dazwischen auch die neuen Abschnitte der Stromtrassen geplant, etwa von Niedersachen nach Hessen oder von Mecklenburg-Vorpommern durch Brandenburg und Thüringen nach Bayern.

Besonders umstritten sind jene Abschnitte, die in der Nähe von Wohngebieten entstehen sollen oder durch besonders schöne Regionen wie den Rennsteig in Thüringen führen.

Der Ausbaubedarf ist nach den aktuellen Studien groß.
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) geht davon aus, dass in Deutschland bei der billigsten Variante 3.600 Kilometer neue Stromtrassen verlegt werden müssen, bei den deutlich teureren Hochtemperaturleitseilen sind es immerhin noch 1.700 Kilometer, hinzu kommen 5.700 Kilometer alte Stromtrassen, die man in diesem Fall umrüsten müsste.

Masten: Größe und Standort

Die geplanten 380-Kilovolt-Strommasten sind höher als die normalen Hochspannungsmasten, etwa 50 bis 60 Meter hoch. Geplant ist, dass sie mindestens 400 Meter Abstand zu Wohngebieten haben müssen, ansonsten sollen die Kabel unterirdisch verlegt werden.

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) plant derzeit ein entsprechendes Gesetz, um die Kritiker des Ausbaus zu besänftigen und die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Bisher handelt es sich um eine Kann-Regelung, die für die Netzbetreiber nicht bindend ist.

Was spricht gegen Erdverlegung?

Die Verlegung und der Betrieb der Stromkabel unter der Erde ist etwa doppelt bis fünfmal so teuer wie die Verlegung über Masten. Ganz verschwunden sind die Kabel bei der Erdverlegung auch nicht: Alle fünf bis 40 Kilometer müssen Umspannstationen (so groß wie eine Doppelgarage) gebaut werden, um den Blindstrom, der bei der Übertragung entsteht, zu kompensieren.

Außerdem dürfen über der unterirdischen Trasse keine Bäume wachsen, führt sie durch Wald, bedeutet das 15 Meter breite Schneisen. Das Erdkabel strahlt zudem Wärme ab. Je nach Boden kann das Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen haben. Es kommt also bei der Verlegung darauf an, was die Anwohner wollen und wie viel die Verbraucher dafür bezahlen möchten.

Alternativen

Prinzipiell ist es möglich, Stromnetze parallel zu Autobahnen oder Eisenbahntrassen zu legen. „Allerdings sind weder das Bahnnetz noch das Autobahnnetz so angelegt wie das Stromnetz: Sie verbinden Ballungs- und Stadtzentren, während man wegen der erneuerbaren Energie beim Stromnetz aus relativ entlegenen Regionen Strom befördern muss – und dort gibt es kein Bahn- oder Autobahnnetz“, sagt Stefan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur.

Bei jedem neuen Trassenabschnitt sind die Netzbetreiber jedoch angewiesen, bestehende Infrastruktur zu nutzen, um den Eingriff für Mensch und Natur so gering wie möglich zu halten.

Was fordern die Gegner?

Die Kritiker haben unterschiedliche Motive: Umwelt- und Naturschutz, Sorgen um Gesundheitsrisiken, Wertverlust von Immobilien, Tourismuseinbußen und so weiter. Die meisten unterstützen erneuerbare Energien und den Stromnetzausbau, wollen aber eine Erdverlegung. Nur wenige fordern einen kompletten Stopp und rufen stattdessen zum Energiesparen auf.

Aufgrund dieses Widerstandes wird nur ein kleiner Teil der Trassenabschnitte planmäßig fertig werden. Folgen Betreiber und Planungsbehörden dem Wunsch der Bürgerinitiativen, den Großteil der neuen Kabel unterirdisch zu verlegen, wird es für den Verbraucher teurer.

Manuel Frondel vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) warnt, dass die Kosten für die Erzeugung erneuerbarer Energie und den notwendigen Netzausbau die Verbraucher deutlich stärker belasten werden. “Es wird so teuer, dass es einen heftigen gesellschaftlichen Diskurs über Strompreise geben wird.“

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Soweit der Versuch der Volksverdummung, um an Steuergelder heran zu kommen. Deckeln wir das Ganze jetzt mal mit Fakten und Tatsachen dicht:

Sehr schön beschrieben war das ja, gell? – Und so schön verständlich. Da weiß jeder gleich, was auf ihn zukommt, nämlich: Mehrausgaben mittels Lügen. Hier wird von den Energiekonzernen versucht, eine Stimmung im Volk zu erzeugen, damit es sagt: „Na, wenn es alles soviel kostet und so ein Umstand ist, und sogar die Natur damit vernichtet wird, dann bleiben wir lieber beim Atom- und Kohlestrom“. – Klug gedacht und wunderbar Angst geschürt. Die Bildzeitung könnte es nicht besser machen.

Was ist aber jetzt Fakt – und was soll ich glauben?

Glauben darfste nur deinem eigenen Verstand und der Logik. Und die Fakten zur Logik kommen jetzt anhand eines Beispieles:

Nehmen wir doch einfach mal an, da wäre ein Herr Mayern aus Bayern in dem wunderbaren Kurort Hintertupfinghausen am kleinen idyllisch gelegenen Tupfingsee im Alpenvorland. Der will jetzt einfach Ökostrom haben, weil – er wohnt mit 500 Schafen zusammen auf einer grünen Alm und seine Hütte wird immer noch mit Atomstrom unter Strom gesetzt. Das passt nimmer und nie ewig zusammen.

Also schreibt unser Almödi … äh, Herr Mayern, einen Brief an den Propeller25 im Windpark Rysumer Nacken an der Nordsee: „Ich möchte ab jetzt Windkraftstrom von dir haben!“ – in der Hoffnung, dass er seinen Atomstrom los ist und in Zukunft nur noch grüner Ökostrom nicht nur vom Propeller25 aus Ostfriesland, sondern auch aus seiner Steckdose kommt. Wobei er nicht weiß, dass dieses nie und nimmer so klappen wird, wie er gedacht hat, und er wahrscheinlich trotzdem immer noch weiterhin Atomstrom vom Kraftwerk unten im Tal bekommen wird. Klingt zwar komisch, ist aber so!

Und komischerweise denken die meisten Menschen in Deutschland genau so, bzw. haben genau diese Vorstellung. Deshalb haben die Konzerne auch immer soviel Erfolg mit ihren Lügenmärchen und können die Mär von einer Stromtrasse erzählen, die extra gebaut werden muss, wenn wir Ökostrom haben wollen. Nochmal: Der Strom von Herrn Mayern aus Bayern ist immer noch der Gleiche wie vorhin. Aber wie kann das jetzt gehen, bitteschön?

Stellen wir uns jetzt mal vor, da wäre ein riesiger See. Aber nicht mit Wasser, sondern mit Strom gefüllt. Es gibt Zuläufe, um den See zu füllen: Kernkraftwerke, Kohlekraftwerke. Beide leiten ihren Strom in den See, wo er kräftig gemischt wird. Jeder in Deutschland bekommt diesen Strom, einheitlich diese Mischung. Und dem Strom an sich ist es egal, woraus er produziert wurde – er will einfach nur Strom sein.

Jetzt kommt da plötzlich ein Stromproduzent, der den Strom auf ökologische Weise erzeugt. Also durch Windkraft, oder Wasserkraft, oder Sonnenkraft, also Energien, die erneuerbar sind, in diesem Fall: immer zur Verfügung stehen und nicht gesondert vorerzeugt werden müssen.

Dieser Neue leitet seinen Strom jetzt ebenfalls in diesen See, weil u.a. der Herr Mayern aus Bayern den Ökostrom bestellt hat. Da die sogenannten erneuerbaren Energien einen klitzekleinen Vortritt vor den fossilen Elementen wie Kohle und der atomaren Verwendung haben, müssen jetzt diese Betreiber von Atom- und Kohlekraftwerken ihre Produktion von Strom zurück fahren, um dem Neuen Platz im See zu lassen. Was nicht anderes bedeutet, als dass die Mischung von Strom im See sich verändert – was allerdings dem Strom auch nicht besonders aufregt, weil: er ist weiterhin einfach nur … Strom.

Was weiterhin heißt: Herr Mayern aus Bayern und alle Mitmenschen in Deutschland erhalten jetzt zwar den gleichen Strommix aus diesem See, aber … durch Herrn Mayern aus Bayern eine in seiner Zusammensetzung zugunsten der Ökologie jetzt veränderte Mischung.

Man lerne: Es kommt  tatsächlich darauf an, für welche Art Erzeugung man sich selber, als Kunde/Verbraucher, einsetzt. Denn umso mehr sich die Menschen für Ökostrom entscheiden, desto mehr geht der Anteil von Atomstrom im See der Mischung zurück. Und umso schneller wir uns für Ökostrom entscheiden, desto schneller wird die Atomlobby einsehen, dass ihre Laufzeitverlängerung für die Katz war.

Und die Stromtrasse, dem eigentlichen Thema?

Die war schon immer ausreichend und ist auch jetzt noch überdimensioniert. Sie reicht sogar doppelt, um überschüssige Energie unserer deutschen Kernkraftwerke ins Ausland zu verkaufen – mit Steuergeldern. Denn der Atomstrom braucht in Deutschland nicht versichert zu werden, weil es keine Versicherungsgesellschaft machen würde (Schadensfall nicht bezahlbar, siehe Tschernobyl).

Aber in einem oder zwei Fällen muss ich den Betreibern des Netzes beipflichten: Es gibt da marode Stellen, die in den letzten Wintern sehr unangenehm aufgefallen sind. Die müssen – leider – in voller Länge saniert werden. Und das kostet tatsächlich Millionen. Außerdem müssen für die neuen Produzenten der Ökostrombranche neue Verteiler, Knotenpunkte und Transformatoren-Mittelpunkte gebaut werden, wenn der Boom dazu führen sollte, dass bald die ersten Atomkraftwerke abgeschaltet werden können. Das kostet zwar auch einige Millionen mehr an Steuergelder, aber es wäre sinnvoll angelegt in die ökologische Zukunft unseres Landes.

Zum Schluß möchte ich noch eine Empfehlung an die Lobby und ganz besonders der Regierung loswerden: Hört endlich damit auf, das Volk für dumm verkaufen zu wollen. Ihr schafft es nicht, weil ihr Dummschwätzer das Volk nicht kennt oder auch noch nie gekannt habt, obwohl es eure Wähler sind, und deshalb auch nicht wisst, dass es intelligenter ist, als ihr denkt. Wir haben euch durchschaut, euch und eure Machenschaften in Zusammenarbeit mit der Lobby und den Medien des Mainstrams. Und wir werden es euch spüren lassen – zuerst friedlich bei den Wahlen, die dieses Jahr anstehen…

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Siehe auch:

https://muskelkater.wordpress.com/2011/02/01/2011-ist-fast-ein-superwahljahr-und-was-ist-mit-wahlen-oder-nicht-wahlen/

https://muskelkater.wordpress.com/2010/08/20/sommerloch-artikel-schramm-und-pispers-zur-rentenluge-globalisierung-wachstum-merkelregierung/

https://muskelkater.wordpress.com/2010/09/22/deutsche-umwelthilfe-deutschland-konnte-mit-wasserkraft-aus-norwegen-auf-100-okostrom-umstellen/

http://dnzs-wirtschaft.blog.de/2011/01/21/aufschwungsparty-lieber-absagen-10402347/

http://dnzs-dienetzschau.blog.de/2011/02/18/guttenberg-ruecktritt-verzicht-doktortitel-10622277/

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NACHTRAG. – Neuen Bericht unbedingt lesen:

https://muskelkater.wordpress.com/2011/05/01/atomausstieg-verhinderer-dagegen-partei/

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Salz – Die spannende Geschichte des weißen Goldes

Eine kleine Geschichtsreise

Von Martin Schnakenberg

Menschen brauchen Salz zum Leben, täglich ein paar Gramm. Dass es jeder kaufen kann, war nicht immer selbstverständlich.

Am 12. März 1930 macht sich Mahatma Gandhi im Westen Indiens auf den Weg ans 380 Kilometer entfernte Meer – zu Fuß. Er will Salz holen.

Noch herrschen die Briten in Indien. Sie haben verboten, aus dem Meerwasser Salz zu gewinnen, obwohl die Einheimischen das immer so gemacht haben. Die Briten aber wollen die Menschen zwingen, das hoch besteuerte Salz bei ihnen zu kaufen. Gandhi, ein friedliebender Politiker, den viele verehren, will dagegen protestieren.

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Meersalz in LacRose, Dakar/Senegal

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Vier Wochen später ist Gandhi am Meer. Tausende sind ihm gefolgt. Gandhi hebt Salz auf, und viele tun es ihm nach. Immer mehr Inder kommen an die Strände – und werden dafür eingesperrt. Nach ein paar Tagen sind 100.000 Menschen im Gefängnis! Schließlich geben die Engländer nach. Die Inder, die an der Küste wohnen, dürfen ihr Salz wieder aus dem Meer holen.

Vier Wochen lang marschieren? – 100.000 Menschen hinter Gittern? – Und das alles wegen … Salz? – Dabei ist Salz doch überhaupt nichts Besonderes…

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Von wegen! – Das weiße Mineral war einmal so kostbar wie Gold. Wer Salz besaß, war reich und mächtig. Die Chinesen bauten mit dem Geld aus ihrer Salzsteuer sogar die große Mauer!

Denn wie Tiere brauchen auch Menschen Salz. Nur mit Salz funktioniert unser Stoffwechsel. Schließlich sind nicht nur unsere Tränen oder unser Schweiß salzig – selbst unser Blut besteht zu knapp einem Prozent aus diesem Stoff … und das meiste Salz scheiden wir mit dem Urin aus. – Auch weil vieles einfach besser schmeckt, salzen wir unser Essen. Doch die Gewinnung der weißen Krümel war lange Zeit sehr mühsam … und der Preis hoch.

Vor vielen tausend Jahren, als die Menschen Jäger waren, aßen sie fast nur Fleisch. So hatten sie kein Problem, genügend Salz zu bekommen, denn Fleisch enthält davon sehr viel. Doch als sie vor 10.000 Jahren anfingen, mehr pflanzliche Nahrung als Fleisch zu essen, fehlte ihrem Körper Salz. Irgendwoher aber musste die Extraportion kommen.

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Schmeckte nicht das Meerwasser irgendwie salzig? – Natürlich! Meerwasser enthält eine Menge Salz. So viel, dass man daraus eine Säule bauen könnte, die jeweils einen Kilometer lang und breit wäre und 47-mal so hoch wie die Strecke von der Erde bis zum Mond!

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Mittlere Gewichtsanteile der Ionen der Meeressalze im Meerwasser

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Bald fanden die Menschen heraus, wie sie den begehrten Stoff leicht gewinnen konnten. Sie ließen einfach das Meerwasser in flache Seen oder Becken verdunsten. Das funktionierte natürlich am besten dort, wo es heiß ist – zum Beispiel im Nildelta in Ägypten.

Bei den Menschen im Norden klappte das Verdunsten freilich nicht so richtig: Es war einfach zu kalt. Doch vor etwa 3000 Jahren entdeckten die Kelten (ein Volk, das damals in Mitteleuropa lebte), dass es Salz auch tief im Boden gibt! Der Grund dafür: Vor etwa 300 Millionen Jahren waren Teile Europas von einem riesigen Meer bedeckt; dann verdunstete das Wasser – und zurück blieb das Salz. Darauf lagerte sich Erde ab.

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Zunächst bauten die Kelten so genanntes Steinsalz ab, das sie in Stollen aus den Bergen schlugen. Später ging man dazu über, die salzhaltigen Schichten mit Wasser zu durchspülen. Die so gewonnene Salzlösung wurde anschließend in großen Pfannen gekocht, bis nur noch weiße Salzbröckchen übrig waren – das Kochsalz. Viele Städte sind nach den Bergwerken der Kelten benannt, und in vielen Ortsnamen – zum Beispiel Halle an der Saale, Schwäbisch Hall, Hallein im Salzburger Land, Bad Reichenhall – taucht der Begriff „Hal“ auf; das ist Griechisch und heißt Salz.

Da es nicht überall genügend Salz gab, war es sehr wertvoll. Denn die Menschen verwendeten es nicht nur zum Essen; es war lange Zeit auch der einzige Stoff, um in großen Holzfässern Fleisch, Fisch oder Gemüse haltbar zu machen. Die Lebensmittel wurden in Salz eingelegt, man nennt das „gepökelt“. So hatten Schädlinge keine Chance, die Vorräte zu verderben. Eine geniale Idee! – Und für viele Seefahrer, Abenteurer und Forscher war es für lange Zeit unverzichtbar: Ohne Pökelfleisch oder gesalzenen Fisch wären manche monatelangen Reisen gar nicht möglich gewesen, und viele Entdeckungen hätten wohl noch lange auf sich warten lassen.

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Verlauf der Alten Salzstraße zwischen Halle und Prag

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Eigens für den Salzhandel wurden Verkehrsnetze angelegt: Karawanen zogen mit schweren Salzblöcken und manchmal 40.000 Kamelen durch die Sahara! – Überall in Europa gab es Salzstraßen, an denen sich Siedlungen bildeten. München wurde zum Beispiel an der Brücke einer Salzstraße über die Isar gegründet. Ganz schön clever waren die Kaufleute aus Venedig: Sie kauften im ganzen Mittelmeerraum billiges Salz, brachten es nach Europa und verkauften es dort teuer weiter. Aber besonders clever war die Kirche. Sie nahm sich ein Beispiel an den Kaufleuten, gründete an den wichtigsten Knotenpunkten und Förderstätten Kloster und war fortan mit einem Zehnt am Umsatz beteiligt, ohne etwas dafür zu tun. Eine Gaunerei, die heute immer noch funktioniert.

Erst als man vor 200 Jahren begann, große Maschinen für die Gewinnung von Salz einzusetzen, wurde das Mineral immer billiger. Heute kostet ein Pfund nur noch 15 Cent.

In Deutschland werden jährlich 12,5 Millionen Tonnen Salz hergestellt. Davon brauchen wir aber nur noch drei Prozent fürs Essen. Zwölf Prozent werden im Winter bei Glatteis auf die Straßen gestreut, denn Salz senkt den Gefrierpunkt von Wasser und lässt das Eis auftauen.

Am wichtigsten ist Salz heute für die Chemie-Industrie. Die „schluckt“ in Deutschland 80 Prozent der Produktion – zum Beispiel für die Herstellung so unterschiedlicher Sachen wie Seife, Papier, Kunststoff und Backpulver.

Aber auch bei uns zu Hause ist Salz nicht nur für die Pommes gut. Mit einer Prise wird Sahne schneller steif, man kann damit Flecken auf Kleidern entfernen und Blumen in der Vase länger frisch halten. Und selbst gegen Halsschmerzen hilft es: Einfach ein wenig davon in lauwarmem Wasser auflösen und kräftig gurgeln – das spült die Bakterien weg.

Damit ist Salz zwar heute nicht mehr so kostbar wie Gold, praktischer aber auf jeden Fall!

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Einen bitteren Nachgeschmack hat das Salz heute aber in politischer Hinsicht. Denn immer mehr sollen stillgelegte Salzstöcke zu Müllhalden von radioaktivem Abfall missbraucht werden. Gorleben und Asse sind nur zwei Beispiele, wie die jeweilige Bundesregierung staatseigenes Land verschenkt, um es der Atom-Industrie zur Verfügung zu stellen. Dabei ist der Großteil der Bevölkerung gegen Atomkraft und für die Abschaltung der Atomkraftwerke. Denn Deutschland produziert Strom im Überfluß, sodaß ein Großteil der Produktion ins Ausland verkauft werden kann. Die Stromerzeugung in Deutschland ist auch die kostengünstigste auf dem Kontinent, da weder Versicherungen noch Steuern bezahlt werden müssen; sogar der Abfall wird auf Staatskosten entsorgt.

Es muss jetzt mal Schluss sein mit der Energielüge, der Klimalüge und weiteren Lügen der Industrie- und Bankenlobby, gemeinsam mit der CDU/CSU/FDP-geführten Bundesregierung. Das Volk wird es nicht mehr länger dulden, dass ihm immer wieder neue Lügen aufgetischt werden. Die Atomkraftwerke gehören abgeschaltet, Asse gehört geschlossen. Wer Atommüll produziert, hat auch für den sicheren Abtransport und der Endlagerung zu sorgen … und nicht der Bürger und damit die Allgemeinheit! – Sonst kann es auch passieren, dass den gierigen Managern dieser Lobbyistenbuden die Suppe mal gehörig versalzen wird.

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Die Sendung mit der Kuh, Folge 2

Heute: Atomkraftwerke

Flash-Datei wird in einem neuen Fenster abgespielt, wobei Firefox oder Opera am besten funktionieren. – Und ob es jetzt eine Satire ist oder nicht, wird im Film erklärt.

Hier bitte Klick & Start

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Atomausstieg heißt ABSCHALTEN!

Eine Online-Aktion des BUND

Umweltminister Norbert Röttgen verblüffte seine Parteifreunde und vor allem den Koalitionspartner FDP kürzlich mit einem realistischen Blick auf die Atomkraft in Deutschland. In Interviews erklärte er, dass Atomkraftwerke nicht nötig sind, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen und zudem überflüssig werden, sobald wir 40 % Erneuerbare Energien im Stromnetz haben. Auch die mehrheitliche Ablehnung in der Bevölkerung war ihm bewusst.

Recht hat er, der Minister. Doch sein Handeln passt nicht zu seinen Worten: Er sieht kommentarlos zu, wie EnBW, RWE und Vattenfall alles versuchen, um ihre unsicheren Uralt-Meiler Neckarwestheim 1, Brunsbüttel und Biblis A nicht vom Netz nehmen zu müssen. Er will 8 Jahre Laufzeitverlängerung, obwohl wir bereits deutlich vor dem Jahr 2021 einen Anteil von 40 % Erneuerbare Energien am Stromverbrauch haben werden.

Das passt nicht zusammen. Das ist grüne Verpackung schwarzer Politik. Deshalb fordern wir Umweltminister Röttgen auf, aus seinen Aussagen die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Wer den Atomausstieg will, darf Laufzeiten nicht verlängern. Unterstützen auch Sie unsere Aktion: „Atomausstieg heißt ABSCHALTEN!“ Schicken Sie Minister Röttgen eine E-Mail mit dem folgenden Text:

—–> Hier geht’s zur Mail und zum online unterschreiben: Atomausstieg heißt ABSCHALTEN.

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