Sommerloch-Artikel: Schramm und Pispers zur Rentenlüge, Globalisierung, Wachstum, Merkelregierung

Wie war das nochmal? – Erinnerungshilfen

Von Brano Wagner

Wer wissen möchte, was die Regierung glaubt zu wissen und im Gegenzug dazu ein Teil des Volkes wirklich weiß, der achte bei den Videos bitte nicht auf das teilweise dumme Gelächter und Geklatsche von denen, denen das alles nichts angeht und die sowieso überhaupt nichts verstehen können, weil sie sich nicht in der Lage derer befinden, um die es hier geht, – sondern achte auf das, was Georg Schramm und Volker Pispers von 2006 bis 2008, also noch vor der letzten Bundestagswahl und der Finanzkrise, teilweise „prophezeit“ haben und – wie sich inpunkto damaliger Aufschwungsmeldung heute alles wieder gleicht.

Puh – das war ’n langer Satz. Ich kann ’s schon fast so gut wie die anderen Beiden 😉

Hier spricht Volker Pispers 2006 über die Regierung und den Ausspruch „Besser als erwartet…“

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Georg Schramm erklärt uns als Rentner Lothar Dombrowski alles über die Rentenlüge in der Sendung „Neues aus der Anstalt“ vom 29.04.2008:

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In der WDR-Sendung „Mitternachtsspitzen“ vom 20. Juni 2009 versucht Volker Pispers uns die Wirtschaft und die Krise näher zu bringen und spricht auch gleich Opel und Nokia an:

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Viele Menschen in Deutschland lesen die BLÖD-Zeitung und stolpern deshalb verständlicherweise immer wieder über sogar einfache Begriffe wie Vermögensverteilung usw. – Georg Schramm alias Rentner Lothar Dombrowski erklärt hier mal, wie schön doch die Ästhetik der Einkommens- und Vermögensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland ist. Aus der Sendung „Neues aus der Anstalt“ vom 20.11.2007:

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Und zum Schluss habe ich nochmal Volker Pispers, der uns in 2007 schon erklärt, welche Berufsgruppen unsere Welt nicht braucht. Zitat von ihm: „Aktienanalysten – das widerlichste Pack, was dieser Planet bis dato hervorgebracht hat…“ – Dem und seiner Ausführung ist nichts hinzuzufügen:

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Ein schönes Wochenende allen da draußen

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Hartz IV Sozialromantikeralarm

Welt kriegt Angst

Wirklich großartige Lust, heute einen eigenen Artikel zu schreiben, hatte ich wahrlich nicht. Denn momentan purzeln die negativen Ereignisse nur so durcheinander wie beim Sohnemann in der Spielzeug- und Legokiste. Aber als ich den Artikel von meinem Netzwerk-Kollegen Eifelphilosoph las, stellten sich mir die Haare zu Berge. – Ich werde nicht kommentieren, der Artikel spricht für sich. Zieht ihn euch einfach mal rein, aber vorher dick anziehen, damit euch nicht fröstelt in unserer Zwischeneiszeit:

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Gleich Montag Morgen mit einer schlechten Nachricht zu beginnen, kann einem die ganze Woche vermiesen, aber da kann ja die Nachricht nichts für. Sie liegt einfach auf dem Tisch und ich kann nicht umhin sie wahrzunehmen weil schon der Titel viel Erheiterung verspricht:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5799419/Die-Hartz-IV-Sozialromantiker-sind-gefaehrlich.html

Jetzt haben wir außer dem Sturm Daisy, der Schweinegrippe und den Taliban noch ein Angstgespenst in Deutschland: die Sozialromantiker. Schönes Wort eigentlich … und schon im Kern sehr böse. Was wäre denn dann das lobenswerte Gegenteil – was natürlich nicht ausgesprochen wird aber oft schon im Vorfeld die Marschrichtung bestimmt und die Denkrichtung des Schreibers entlarvt:

Asozialer Pragmatiker fällt mir dazu ein. Das soll also gut und nützlich sein? Mehr asoziale Pragmatiker retten die Welt?

Ist mir noch nicht ganz klar, darum lese ich weiter:

Der Satz, wer länger in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, soll mehr bekommen, klingt überzeugend. Auch Verbesserungen für Kinder und Alleinerziehende sind populär. Doch vieles, was sozial aussieht, hat höchst unsoziale Folgen, weil es die Arbeitslosen ruhigstellt, anstatt sie zu aktivieren.

Sicher, diese Sätze sind logisch und zeugen von einem gewissen wenigstens durchschnittlichen Gerechtigkeitsverständnis. Außerdem zeigen sie einen Respekt vor den Allgemeinen Menschenrechten, die Grundlage unserer Verfassung sind. Aber was ruhiggestellte Arbeislose unsozial macht, kann ich erstmal noch nicht sehen.

Sollten die lieber plündernd durch dir Düsseldorfer Kö ziehen, Tankstellen in Brand stecken und Bäume von Autobahnbrücken werfen? Das ist wenig romantisch, völlig asozial aber ziemlich pragmatisch, um auf seine eigene mißliche Lage aufmerksam zu machen, wobei man im Prinzip die Methoden der Arbeitsplatzvernichter (alles asoziale Pragmatiker) anwendet.

Ich muß also in der Tat noch weiter lesen.

Das ist keineswegs nur der Kurzarbeit zu verdanken, sondern auch der weitreichenden Modernisierung des Arbeitsmarktes im Zuge der Agenda 2010. Denn die Hartz-Reformen und andere Liberalisierungen etwa bei der Zeitarbeit wirken nicht nur auf Langzeitarbeitslose, sondern auch auf die Beschäftigten. Das Anspruchsniveau bis weit in die Mittelschicht hinein ist im Zuge dieser Veränderungen gesunken.

Also endlich weiß ich wo der Knackpunkt liegt. DAS ANSPRUCHSNIVEAU IST BIS WEIT IN DIE MITTELSCHICHT GESUNKEN! Stimmt, die verdienen jetzt weniger als vor zwanzig Jahren und wer aufmuckt kriegt ganz schnell Hartz IV und darf für einen Euro die Stunde arbeiten.

Verlängert man diese menschenfeindliche Strategie, so kriegen bald nur noch diejenigen zu Essen, die überhaupt noch ausbeutungsfähig sind während die anderen auf diversen Mülldeponien herumwühlen.

Wer hat überhaupt solche merkwürdigen Ideen? Frau Dorothea Siems … die bedauerlicherweise zeitgleich mit mir Geburtstag hat. Nach Angaben der WELT ist sie 110 Jahre alt, Mutter von vier Kindern und von Beruf … Wirtschaftsjournalistin. Eine Frau, die seit 100 Jahren mitten im Leben steht … aber auch von etwas leben muß. In diesem Fall vom Schreiben.

http://debatte.welt.de/mitglieder/179/Dorothea+Siems

Aber ich finde es schön, das Frau Siems die neoliberale Strategie der letzten zwanzig Jahre auf den Punkt bringt: für Arbeit gibt es kein Geld mehr, arbeitendes Geld allein soll den Gewinn bringen. Das Ziel der Erstellung möglichst großer Haufen Geld in Privathänden ist zwanzig Jahre später auch gut fortgeschritten … auf Kosten der nächsten Generation, die den Schuldenberg abbauen muß.

Die vierzig Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze, die dieses Land bräuchte um finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen zu können ohne sich ständig weiter bei Privatbanken zu verschulden (unter anderem, um den Bankrott eben gerade jener Banken zu verhindern …. so was kann man geistig gesund nur unter Drogen überstehen, glaube ich) liegen wahrscheinlich gut versteckt unter den Wühltischen des Arbeitsmarktes verborgen und harren dort der fleißigen Arbeitslosen, die nur zur Suche motiviert werden müssen um endlich reich und berühmt zu werden.

Völliger Nonsens, das weiß jeder. Die Hartz-Kaste wurde als Anreiz für die arbeitende Bevölkerung geschaffen, damit die noch eine Zeit lang für immer weniger Geld immer mehr Arbeit liefern. Im alten Rom nahm man dafür die Peitsche. Das geht heute nicht mehr … jedenfalls nicht so direkt.

„Die draußen stehen Millionen von zum Teil sehr gut ausgebildeten Hartz-Abhängigen herum, die jederzeit gerne Deinen Job übernehmen würden!“ …. so tönen die Einpeitscher der Personalbüros in diesen Tagen.

Und damit das Argument weiter angewendet werden kann, muß das Instrument Hartz IV bestehen bleiben und so lange wie möglich zum Erfolg verklärt werden – Erfolge, die nur durch phantasievolle Statistikverschönerungen zustande kommen.

Und selbstverständlich müssen Hartz-Abhängige geqäult und gedemütigt werden … sonst bricht das ganze Negativmotivationsmodell, das Kapitalanlegern in den letzten Jahren Supergewinne zugeschanzt hat, in sich zusammen.

So sieht man das auf jeden Fall ganz pragmatisch und ganz unromantisch aus der Eifel. Einfach mal Gewerkschaftler fragen. Die wissen, was Hartz IV angerichtet hat, wobei einiger dieser Drecksäcke das Gesetz ja auch noch richtig gut fanden und versuchten, eine Arbeiterfront gegen Arbeitslose zu bilden.
Das hat aber nicht geklappt, trotz massiver medialer Unterstützung war die arbeitende Bevölkerung nicht so doof, nicht zu merken, wo´s langgeht.

Als Alternative zu dem mittelalterlichen Negativmotivationsmodell hat die Motivationsforschung schon eine ganze Reihe von anderen Motivationsmodellen entworfen, die allen Beteiligten wesentlich mehr Gewinn verspricht … außer natürlich denen, die nur noch ihr Geld arbeiten lassen wollen und selber lieber faul auf der Yacht liegen.

Doch wahren Reichtum für Eliten gibt es nur durch Sklavenarbeit. Echten Gewinn als solchen gibt es nur, wenn man denen, die den Gewinn erwirtschaften, nicht das Geld gibt, das ihre Arbeit Wert ist. Das weiß jeder, der außer in Wirtschaftsjournalistik auch in Geschichte Erfahrung sammeln durfte. Schon die Römer, Sumerer und Babylonier sind dadurch Reich geworden, von den USA ganz zu schweigen. Großkonzerne leben dieses Modell heute noch vor: ihr Gewinn läßt sich letztlich auf die Sklavenarbeit von Kindern zurückführen, wo die ganz große „Wertschöpfung“ stattfindet, die den ganzen Motor der westlichen Wirtschaft so wunderbar antreibt.

Und Hartz IV hat das System in der Bundesrepublik Deutschland etabliert. Selbst wenn es jetzt gekippt wird: fünf Jahre lang konnte gut abkassiert werden.

Nur nicht von denen, die Arbeit hatten oder keine Arbeit hatten, aber von all jenen, die sich schmarotzend und asozial um diese beiden Gruppen herum gruppierten.

Natürlich könnten wir auch weniger romantisch sein als momentan … eine blutige Sklavenrevolte ist auch in diesem Land denkbar. Wenn man den Leuten noch mehr Ungerechtigkeit präsentiert, können auch die irgendwann mal ausrasten. Das wußte noch jemand wie Henning Graf Lambsdorf – sicher kein Sozialromantiker.

Sozialgeld zahlen wir für sozialen Frieden, eine sichere Infrastruktur und dafür, das die Armen die Exzesse der Reichen ohne Neigung zur Gewaltanwendung ertragen.

Ansonsten wäre das Modell 1789 auch eine Lösung.

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Quelle: Eifelphilosoph

Deutschland ist tot.

von Eifelphilosoph

Das ist eine betrübliche Nachricht. Jedenfalls für alle Deutschtümler und Nationalheldenanwärter, aber es ist halt nichts dran zu ändern.

Deutschland … ist tot.

1913 war es noch sehr lebendig. Wissenschaft, Kultur, Medizin (wir waren die „Apotheke der Welt“) … wir waren recht weit. Und, wie man hörte, demokratischer als die Demokratien der damaligen Zeit. Und sozialer sowieso. Den Bürgern ging es gut, die Linken schimpften über den Kaiser, der Kaiser über die Linken, alle schimpften über die Juden aber man ließ sie am Leben … und außerdem waren sie ja auch alle außerordentlich patriotisch und zumeist streng rechtskonservativ.

1945 war da nicht mehr viel von über. Wissenschaft wanderte dorthin, wo die andern schon waren: in die USA. Dort war das Leben einfach viel angenehmer. Die führende Rolle Deutschlands in der Filmbranche war zuvor schon von Hollywood übernommen worden … mit Hilfe der Exildeutschen, die der Hitlerei erfolgreich entkommen waren. Und wenn ich mir den deutschen Film so anschaue, muß ich sagen … es wächst nicht einfach wieder in gleicher Qualität nach. Jedenfalls nicht so schnell.

Aber wir bauten wieder auf. Und bald gab es ein kleines Land in Europa, ein Restdeutschland, das ziemlich fein dastand. Das beste Land der Welt … für viele, mit einer aussichtsreichen Zukunft. Es gab Wohlstand, der es Sozialamtsmitarbeitern sogar erlaubte, gerade mal klamm gewordene Zuhälter mit den Raten für ihren Porsche auszustatten. Ja, so war der Sozialstaat in den siebziger Jahren.

Aber die Verräter waren schon aktiv. Planten schon lange einen ganz großen Schlag … und der ging nur, wenn man den Menschen die Arbeit nahm, mit der sie ihren Lebensunterhalt verdienten. Und das kam dann auch Ende der siebziger Jahre. Gleichzeitig nahm man auch der Jugend ihre Energie, man schickte ihnen Traumbilder von stinkreichen „Models“ und „Brokern“ und alle flogen darauf ab, den Kopf voller illusionärer Millionen, die einfach so auf der Straße lagen. Schlag für Schlag, Schritt für Schritt wurde die Solidarität der Bevölkerung untereinander, die zuvor noch so groß war, untergraben.

Hollywood fing an, Filme zu drehen, in denen Soldaten wieder echte Helden waren … einer nach dem anderen rollte in die deutschen Kinos. Man konnte schon riechen, wo das hinführen wird.

Mehr und mehr fielen die Konzerne über Deutschland her, drehten die Preisschraube nach oben, die Lohn- und Steuerschraube nach unten. Jedes andere Land wäre in die Knie gegangen bei dieser Ausschlachterei, doch hier … war viel zu holen.

Dann befahl der Dauerkohl die deutsche Einheit und die Konzerne frästen sich durch die ehemalige DDR, hinterließen „blühende Landschaften“, wie versprochen, doch es blühte nur Unkraut in Industrieruinen und sterbenden Dörfern. Als der Osten durchgefräst und ausgepreßt war, zogen die Konzerne weiter Richtung Osten und namen noch viele Fördergelder der EU dabei mit, die sie schon zuvor für den Aufbau Ost eingesackt hatten.

Jetzt endlich bemerkte auch die Politik, das etwas nicht stimmte. Das Land war … tot. Gestorben am parasitären Konzernbefall. Wie jeder Körper stirbt, der von Parasiten befallen wird, die mehr aussagen als sie zurückgeben.

Also kam Kanzler Schröder und eröffnete den Krieg … gegen das eigene Volk. Anstatt den parasitären Befall zu analysieren und mit dem scharfen Skalpell den Mißbrauch des Landes Einhalt zu gebieten (was vielen anderen Ländern ebenfalls geholfen hätte) hatte Schröder eine ganz andere Idee:

Wenn der parasitäre Befall des Landes so groß ist, das es nicht überleben kann, dann … schneide ich einfach die Beine ab. Oder die Arme. Oder Bauchfleisch, Egal. Je kleiner die zu versorgende Menge ist, umso länger kann der Kanzler gut leben.

Und so geschah es. Die Agenda 2010 kam, gleichzeitig verschleuderte der Staat die wichtigsten Unternehmensbereiche, die ihm gutes Geld hätten einbringen können. Aber egal, es ging ja nur darum, innerhalb des Leichnams Deutschland kleine Inseln zu schaffen, die möglichst lang noch gut versorgt werden konnten, bis das Ende auch sie erreichte.

2010 selbst nun, das Jahr, auf das die Agenda hinzielte, wird das Ende des Landes sein. Es hat keine eigene Lebenskraft mehr. Der Aufbau Ost hat 500 Milliarden Euro gekostet. Für 20 Millionen Menschen.
Das wären 25000 Euro für jeden Ostbürger. Das hätte man denen direkt in die Hand geben sollen, anstatt weiterhin die Konzerne damit zu mästen. Aber Ostbürger haben keine Lobby in Berlin, jeder Konzern aber schon.

Das Land lebt nur noch auf Pump, durch Geldtransfusionen aus dem Ausland. Dafür mußten wir unseren Sozialstaat abbauen, weil wir sonst von den Ratingagenturen abgestraft worden wären, das hätte unsere Kreditwürdigkeit gefährdet … und wir wären gezwungen gewesen, streng zu haushalten. Das war aber gegen die Interessen der Leistungsträger und Kapitaleigner, denn letztlich erhalten sie ihren Reichtum aus der Verschuldung dieses Landes, aus dem exorbitanten Preisniveau, das in diesem Land durchgedrückt wird.

Erhöht nicht Hartz IV … senkt die Preise und Mieten um 50 %. Ihr werdet sehen, wie gut es 80 Millionen Bürgern in diesem Land mit einem Schlag geht. Da wären in Zukunft auch andere Lohnvereinbarungen möglich. Aber darüber … wird nicht diskutiert. Die Konzerngewinne dürfen nicht in Frage gestellt werden, an diese heilige Kuh wagt sich kein noch so lauter Krakeeler heran. Alles andere kann weg – Altenpflege, Gesundheit, Sozialstaat … aber nicht die Konzerngewinne.

Aber solange die deutsche Kaufkraft die Zahlkuh der Weltwirtschaft ist … geht sie einfach nur ein. Irgendwann. Immer nur melken und nicht füttern geht bei Kühen nicht ewig gut, auch wenn es eine kerngesunde Oldenburger Kuh ist. Aber Konzernen ist das egal. Die wollen Milch, so billig und so schnell es geht, und wenn die Kuh tot ist … dann ziehen sie weiter und hinterlassen blühende Landschaften wie im Osten.

Leider beschäftigen sich erst wenige Wissenschaftler mit der volkswirtschaftlichen Dimensionen internationaler Konzerne. Sie sind ja auch erst seit kurzer Zeit so groß, das sie als eigenständige äußerst mobile Länder gelten können.

Und … sie werden die Zukunft sein. Weil sie mobil sind. Anstatt 180 Nationalstaaten werden wir in fünfzig Jahren 50 Konzerne haben, die die Welt unter sich aufgeteilt haben, die Kriege gegeneinander führen, Länder besetzen, Allianzen eingehen … der gleiche Tanz wie früher, nur viel mobiler.

Und deshalb ist Deutschland … und der Gedanke an den unabhängigen deutschen Nationalstaat … tot.
Die Kuh ist alt und schwach. Zuviele Jahre haben zuviele zu gut an ihr verdient. Und die Milch liegt jetzt gut gesichert auf Off-shore-Konten. 1,5 Trillionen Dollar. Das sind eintausendfünfhundert Billionen. Oder 1,5 Millionen Milliarden. Der Rest steckt durch jahrelangen Eigentumstransfer in Immobilien, die vorher den Gemeinden gehörten und in Firmen, die z.T. vorher dem Staat gehörten.

Das Geld wurde jahrzehntelang auch aus der deutschen Volkswirtschaft herausgesaugt. Und jetzt … ist sie alle, die Volkswirtschaft – und Deutschland ist tot.

Wir haben eigentlich kein Geld mehr für Schulen, Krankenhäuser, Polizei, Bundeswehr, Städte, Gemeinden, Parlamente, Universitäten, Straßen, Bahnen, Fernsehen und Telefone. Noch leiht man uns welches, um den letzten Rest Eigentum aus uns herauszusaugen, um politische Entscheidungen zu beeinflussen, um deutsche Soldaten weltweit einsetzen zu können, aber der Patient liegt schon längst auf der Intensivstation … und wird da nicht mehr herauskommen.

Deutschland ist tot. Damit muß man sich abfinden. Billige Kleingeistträume von dem guten alten Deutschland stecken Energien in eine Leiche, die niemals wieder lebensfähig wird, denn was immer man hier noch an Energie hineinsteckt, wird von den Konzernparasiten sofort gefressen. Umgehend. Sogar an den Arbeitslosen hat sich eine völlig irre Armutsindustrie drangehängt. Konzerne und ihre Tentakel machen halt aus allem Geld. Sogar aus Armut. Solange sich ein Blöder findet, der das bezahlt. Und an Blöden scheint es in diesem Land momentan keinen Mangel zu geben … das wissen wir ja dank Pisa jetzt auch.

(Quelle: Eifelphilosoph)

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