World Wide War — Eine Verschwörungstheorie?

Nur die Spitze des Eisberges

Eine Kurzbetrachtung von Martin Schnakenberg

Die KonsequenzFast drei Viertel der Menschen sind fest der Überzeugung, dass, wenn „die da oben“ so weitermachen wie bisher, der dritte Weltkrieg nicht mehr weit von uns entfernt ist. Ich behaupte: Wir sind schon mitten drin. Nur wird nicht mehr mit herkömmlichen Waffen gekämpft, sondern die Waffen sind heute: Drohnen (mit Gamesteuerung), Genmanipulationen weltweit, Spionage in allen Bereichen, Zensur der Medien, Bespitzelung sogar der Intimsphäre der Menschen im eigenen Land.

Meinungsfreiheit kann es so auf Dauer nicht mehr geben, wenn man in ständiger Angst leben muss, dass das, was soeben gesagt wurde, in der nächsten Minute gegen einem verwendet wird. Oder diese gesammelten Daten dazu verwendet werden, um einen wahrscheinlichen Unruheort zu lokalisieren, wohin man Einheiten verlegt, um schnellstens eingreifen zu können – auch über die Grenzen des eigenen Landes hinweg.

(mehr …)

Neue Informationen zu „Starb Bin Laden in Abbottabad“

Weitere Kuriositäten aufgetaucht

Britta’s Kolumne, ein kritischer Kommentar

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Bin Laden im Jahr 1997

Siehe voriger Artikel: https://muskelkater.wordpress.com/2011/05/29/starb-bin-laden-in-abbottabad/

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Nachdem Dr. Paul Craig Roberts am 04.08.11 einen Artikel aus dem New Yorker von Anfang August aufgriff, der neue Details zur Aktion in Pakistan enthält, hat er gleich einen zweiten Artikel zum Thema veröffentlicht, um die offizielle Version zu hinterfragen.

Der New Yorker gibt nun zusätzliche Informationen zum Ablauf:

http://www.newyorker.com/reporting/2011/08/08/110808fa_fact_schmidle?currentPage=all

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Forty-five minutes after the Black Hawks departed, four MH-47 Chinooks launched from the same runway in Jalalabad. Two of them flew to the border, staying on the Afghan side; the other two proceeded into Pakistan. Deploying four Chinooks was a last-minute decision made after President Barack Obama said he wanted to feel assured that the Americans could “fight their way out of Pakistan.” Twenty-five additional SEALs from DEVGRU, pulled from a squadron stationed in Afghanistan, sat in the Chinooks that remained at the border; this “quick-reaction force” would be called into action only if the mission went seriously wrong. The third and fourth Chinooks were each outfitted with a pair of M134 Miniguns. They followed the Black Hawks’ initial flight path but landed at a predetermined point on a dry riverbed in a wide, unpopulated valley in northwest Pakistan. The nearest house was half a mile away. On the ground, the copters’ rotors were kept whirring while operatives monitored the surrounding hills for encroaching Pakistani helicopters or fighter jets. One of the Chinooks was carrying fuel bladders, in case the other aircraft needed to refill their tanks…

…The second pilot, unsure whether his colleagues were taking fire or experiencing mechanical problems, ditched his plan to hover over the roof. Instead, he landed in a grassy field across the street from the house.

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Der Artikel ist sehr lang und ausführlich. Ein Hund war übrigens lt. New Yorker auch noch mit beim Team…

45 Minuten nachdem die Black Hawks gestartet waren, entschied Präsident Obama, ihnen noch ein paar Chinook Transporthubschrauber für alle Fälle hinterher zu schicken.

Als der erste Black Hawk abstürzte, soll der zweite dann außerhalb des Geländes, auf der anderen Straßenseite, gelandet sein. Einer der Chinook soll das Team aus dem abgestürzten Helikopter dann mitgenommen haben.

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Helo one burst into flames while the demolition team boarded the Chinook. The women and children, who were being left behind for the Pakistani authorities, looked puzzled, scared, and shocked as they watched the SEALs board the helicopters. Amal, bin Laden’s wife, continued her harangue. Then, as a giant fire burned inside the compound walls, the Americans flew away.

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Was im Artikel des New Yorker fehlt, ist die genaue Information über die Landung des Chinook. Zeitlich gesehen müsste es einige Minuten vor dem Ende der Aktion gewesen sein. Mittendrin ist er plötzlich einfach da und alle steigen ein. Eigentlich aber kann der Chinook zum Ende der Aktion noch gar nicht vor Ort gewesen sein, denn die Chinooks starteten ja 45 Minuten später und brauchen länger. Die Aktion dauerte 38 Minuten und das sind mindestens noch mehr wie 10 Minuten bis zur Ankunft des Chinook. Da wäre das pakistanische Militär laut offiziellen Angaben schon vor Ort gewesen.

In seinem Artikel vom 04.08.11 schreibt Dr. Paul Craig Roberts:

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=25898

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There is no useful information in the story. Its purpose seems simply to explain away or cover up holes in the original story, principally why did the Seals murder an unarmed, unresisting Osama bin Laden whose capture would have resulted in a goldmine of terrorist information and whose show trial would have rescued the government’s crumbling 9/11 story?

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Er ist der Meinung, dass die Story keine nützlichen Informationen enthält und nur Löcher in der ursprünglichen Story stopfen soll, um die Sache glaubwürdiger zu machen. Und er fragt, warum sie einen unbewaffneten Bin Laden, der sich nicht wehrte, nicht gefangen genommen haben, wo er doch eine wertvolle Informationsquelle für Informationen über Terroristen gewesen wäre und sein Prozess die offizielle 9/11 Story gestützt hätte.

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In seinem 2. Artikel vom 06.08.11 veröffentlichte er das vollständige Interview mit Muhammad Bashir

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=25915

Die BBC hat jetzt eine ähnliche Story:

http://www.bbc.co.uk/news/world-south-asia-13329078

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Da ist aber ein anderer Nachbar, der behauptet, die offiziellen Pressemitteilungen seien gefälscht. Sein Name ist Shabir.

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The release of video footage seized from Osama bin Laden’s compound in northern Pakistan was part of the continuing effort by the US to convince doubters that the al-Qaeda leader was killed in last Monday’s raid.

But people in Abbottabad seem sceptical about the authenticity of the films, as Orla Guerin discovered when she took to the streets of the town where bin Laden was said to have been hiding.

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Da behauptet also ein weiterer Nachbar, der tote Terrorist im vom Pentagon freigegebenen Video sei nicht Bin Laden gewesen, sondern Akhbar Khan, sein Freund, den er schon lange und sehr gut kennt. Es sei alles eine Fälschung. Er sei der Nachbar des Mannes gewesen.

Von 50 von der BBC interviewten Anwohnern glaubt nur ein Einziger, dass Bin Laden in Abbottabad war, alle anderen sagen, die Videos von Bin Ladens Tod in Abbottabad seien eine auf dem Computer hergestellte Fälschung. Die neuen, im New Yorker gegebenen Informationen, machen die Sache auch immer noch nicht glaubwürdig.

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Der Black Hawk ist der schnellere Hubschrauber, die Reisegeschwindigkeit von Black Hawk und Chinook ist aber ungefähr gleich und liegt bei ca. 240 km/h. Die Entfernung Jalalabad-Abbottabad beträgt 260 km, man musste einige Umwege fliegen, um nicht vorzeitig entdeckt zu werden, somit ist die Flugzeit, die mit 90 min. angegeben wurde, wohl korrekt. Die Chinooks starteten 45 Minuten später wie die Black Hawk, was aber normal bedeuten würde, dass die Chinooks erst in der Nähe waren, als die Aktion schon beendet war, denn der Einsatz soll 38 Minuten gedauert haben und die pakistanische Armee war schnell vor Ort. Möglich wäre natürlich, dass die Chinooks keine Umwege geflogen sind, denn sie waren nicht getarnt und sind mit Sicherheit auf den pakistanischen Radarschirmen erschienen, womit die pakistanische Armee alarmiert gewesen wäre. Die Pakistani hätten dann gleichzeitig mit den Chinook in Abbottabat eintreffen und auf die Hubschrauber feuern können.

In dem Artikel vom New Yorker heißt es von einem pakistanischen Miltärexperten:

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“No one leaves their borders unattended.”

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Die Chinooks müssten gesehen worden sein und selbst bei direktem Weg über alle Städte und Dörfer benötigten sie ca. eine Stunde bis Abbottabad.

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When the rescue Chinook eventually arrived, a medic stepped out and knelt over the corpse. He injected a needle into bin Laden’s body and extracted two bone-marrow samples. More DNA was taken with swabs. One of the bone-marrow samples went into the Black Hawk. The other went into the Chinook, along with bin Laden’s body.

Next, the SEALs needed to destroy the damaged Black Hawk. The pilot, armed with a hammer that he kept for such situations, smashed the instrument panel, the radio, and the other classified fixtures inside the cockpit. Then the demolition unit took over. They placed explosives near the avionics system, the communications gear, the engine, and the rotor head.

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Also ist gemäß dem Artikel der Chinook bereits vor Ende der Aktion gelandet, dann wurden noch DNA-Proben genommen und der abgestürzte Black Hawk unbrauchbar gemacht und gesprengt. Da hat der Chinook wohl wirklich viel weniger Zeit für den Flug gebraucht. Obwohl das „eventually“ darauf hindeutet, dass der New Yorker das auch nicht so genau weiß. Warum ein Mediziner aus dem Chinook ausstieg und die DNA Probe entnahm, ist auch nicht so schlüssig. Hatten die das nicht von Anfang an so geplant? Normal wäre bei perfektem Gelingen der Aktion kein Rettungshubschrauber nötig gewesen, und wenn sie die Leiche mitnehmen wollten, hätten man immer noch DNA-Proben entnehmen können.

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Am Samstag den 06.08.11 stürzte in Afghanistan ein Hubschrauber mit 38 Menschen an Bord ab oder wurde abgeschossen, darunter 17 der an der Aktion in Abbottabat beteiligten Seals und ein Hund.

http://abcnews.go.com/International/nato-crash-team-seal-members-killed-afghanistan/story?id=14249189

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On board the Chinook helicopter there were 30 Americans — including 22 SEALs — as well as eight Afghans and a dog trained specifically for special operations.

U.S. forces were engaged in a firefight on the ground and the helicopter was on its way to help, when it was shot down probably by a rocket propelled grenade, U.S. officials said.

Most of the 22 SEALs were part of SEAL Team 6, the heroic unit that carried out the raid on Osama Bin Laden’s compound in May, though none of those who actually took part in that raid were believed to be on the helicopter.

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Wie es zu diesem Vorfall kam, darüber gibt es auch wieder sich widersprechende Berichte – von Seiten des Militärs gleich 2 und von den Einheimischen 3 …

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Starb Bin Laden in Abbottabad?

Nachschlag zum Geschehen um den Tod eines Terroristenführers

Britta’s Kolumne, ein kritischer Kommentar

 

Bin Laden im Jahr 1997

Es war die Sensationsmeldung überhaupt: „Osama Bin Laden getötet“. Präsident Obama erklärte der Presse am 01. Mai 2011, dass es der CIA auf seinen Befehl hin gelungen wäre, Osama bin Laden zu töten. In einer Rede an diesem Sonntagabend gratulierte er sich praktisch selbst zu der gelungenen Aktion. Alles machte den Eindruck, als sei die Operation perfekt verlaufen. Im TV war zu sehen, wie Obama live dabei zusah.

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Die Presseunterrichtung des Weißen Hauses vom 02.05: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2011/05/02/press-briefing-senior-administration-officials-killing-osama-bin-laden

Worauf es ankommt zitiere ich mal:

Each of these, including the high walls, security features, suburban location, and proximity to Islamabad made this an especially dangerous operation.

The men who executed this mission accepted this risk, practiced to minimize those risks, and understood the importance of the target to the national security of the United States.

I know you understand that I can’t and won’t get into many details of this mission, but I’ll share what I can. This operation was a surgical raid by a small team designed to minimize collateral damage and to pose as little risk as possible to non-combatants on the compound or to Pakistani civilians in the neighborhood.

Our team was on the compound for under 40 minutes and did not encounter any local authorities while performing the raid. In addition to Osama bin Laden, three adult males were killed in the raid. We believe two were the couriers and the third was bin Laden’s adult son.

There were several women and children at the compound. One woman was killed when she was used as a shield by a male combatant. Two other women were injured During the raid, we lost one helicopter due to mechanical failure. The aircraft was destroyed by the crew and the assault force and crew members boarded the remaining aircraft to exit the compound. All non-combatants were moved safely away from the compound before the detonation.

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Bei einem Einsatz der SEALS in Abottabad, Pakistan, gelang es also den US-Streitkräften angeblich den meistgesuchtesten Terroristen zu töten. Fast stündlich überschlugen sich die Meldungen mit immer weitern und auch widersprüchlichen Details über den Hergang der Aktion.

Nach Aussagen des Weissen Hauses in dieser Pressemitteilung landeten 2 Hubschrauber, einer stürzte dabei ab und der verbleibende Hubschrauber nahm das Team des abgestürzten Hubschraubers mit auf beim Rückflug.

Später wurden dann hierzu Details veröffentlicht, dass es sich um Black Hawks gehandelt haben soll, ausgerüstet mit modernster Tarntechnologie, denn die Operation sollte nicht frühzeitig entdeckt werden, das Zeitfenster war klein. Aber auch die Amerikaner können rechnen…

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Über all die Freude und Feierlichkeiten ging so einiges in den Medien unter. Der Einsatz wirft Fragen auf, die mit den gegebenen Fakten nicht beantwortet werden können.

Hier die Überreste des Hubschraubers:

http://www.youtube.com/watch?v=M9rGiFLv0Vs&NR=1

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Ein Black Hawk mit neuester Tarntechnologie, wie die Presse berichtet. Anwohner berichten, sie hätten den Hubschrauber erst hören können, als er direkt über ihnen war.

Um den Hubschrauber unbrauchbar zu machen, sprengte das Team diesen vorm Abflug (angeblich) in die Luft.

Der pakistanische Präsident gab folgende Erklärung ab:

http://www.mofa.gov.pk/Press_Releases/2011/May/PM_09_05_2011.htm

As the Abbottabad episode illustrates our Military responded to the US Forces covert incursion. The Air Force was ordered to scramble. Ground units arrived at the scene quickly.

Our response demonstrates that our armed forces reacted, as was expected of them.

Abbottabad hosts a routine Military training institution, which does not require any elaborate special defence arrangement. There is no denying the US technological ability to evade our radars. We regret that this unilateral action was undertaken without our concurrence.

Unilateralism runs the inherent risk of serious consequences. Suppose the operation had gone wrong. A US helicopter was abandoned and destroyed on the site. This is a small though important reminder of the risks in such operations.“

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„Unsere Antwort demonstriert, dass unsere Streitkräfte so reagierten, wie man es von ihnen erwartet“ und „Alleingänge bergen das Risiko ernsthafter Konsequenzen“. Dies könnte darauf hindeuten, dass nicht die Seals den Hubschrauber selber sprengten, sondern dass er abgeschossen wurde.

Das pakistanische Militär war nicht über die Aktion informiert. Jedes Land würde so handeln, wenn festgestellt wird, dass eine fremde Militärmacht ohne Genehmigung eine Operation in ihrem Land durchführt – zumal das so nahe an einer militärischen Trainingseinrichtung passierte.

Dass der Hubschrauber über neueste Tarntechnologie verfügt, ist sehr wahrscheinlich.

Wir normal interessierte Bürger glauben, dass Pakistan ein Verbündeter der USA ist. Viel näher als den USA steht Pakistan inzwischen aber den Chinesen. Dieses Jahr wurde von Pakistan und China zum Jahr der Freundschaft erklärt. Es verwundert also nicht, dass Pakistan den Chinesen das Hubschrauberwrack zur Studienzwecken überlassen hat.

http://abcnews.go.com/Blotter/osama-bin-laden-raid-pakistan-hints-china-peak/story?id=13570573

„Pakistani officials said today they’re interested in studying the remains of the U.S.’s secret stealth-modified helicopter abandoned during the Navy SEAL raid of Osama bin Laden’s compound, and suggested the Chinese are as well.

The U.S. has already asked the Pakistanis for the helicopter wreckage back, but one Pakistani official told ABC News the Chinese were also „very interested“ in seeing the remains. Another official said, „We might let them [the Chinese] take a look.“

A U.S. official said he did not know if the Pakistanis had offered a peek to the Chinese, but said he would be „shocked“ if the Chinese hadn’t already been given access to the damaged aircraft.“

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Inzwischen wurden die Überreste des Wracks an die USA zurückgegeben – nach fast einem Monat eingehender Studien.

Ziemlich ärgerlich, aber die Freude über den Tod von Osama BinLaden schaffte es, dieses Ärgernis und das damit verbundene Übel, dass der größten Konkurrenz in Sachen Weltherrschaft die neueste Technologie in die Hände fällt, aus den Schlagzeilen zu verdrängen und so nahm es eigentlich keiner wahr.

Wie der Spiegel frühere erste Meldungen aus der pakistanischen Presse bestätigt, hat China den USA angedroht, im Falle weiterer militärischer Aktionen, die die Souveränität Pakistans verletzen, dies als einen Angriff auf China zu werten und einzuschreiten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764628,00.html

Nach dem tödlichen US-Einsatz gegen Osama Bin Laden hat Peking den USA offenbar eine harsche diplomatische Warnung zukommen lassen: Jeder Angriff auf Pakistan werde künftig wie eine Attacke auf China gewertet. Die Rückendeckung kommt Islamabad gerade recht – die Beziehungen zu Washington sind eisig.

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Wie eng die Beziehungen zwischen Pakistan und China inzwischen sind, beschreibt dieser Artikel:

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E40ACBA1645A74E6E8A25CF0DA34D2C6A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Nun gibt es neue Zeugenaussagen, die Aussagen bestätigen, die bereits zu Anfang getätigt, aber nicht beachtet wurden. Die Pakistani News Agency strahlte ein Interview aus, wo Mohammad Bashir die Situation ganz anders schildert, wie von den Medien und Obama dargestellt.

http://www.informationclearinghouse.info/article28110.htm

Bashir: We were awake, not asleep, a helicopter came, some men came down from that, into that house, then that helicopter went away

Reporter: How many men?

Bashir: 10-12, then that helicopter took rounds of those rear hills, then he came bac.k and when he came back, two more helicopters arrived, one from the west and other from the north, there was a blast in the first helicopter and it was on fire, we immediately came out, when we reached there, the helicopter was burning, then after about 20 minutes the army and police arrived, they pushed us back, now we are asking that if Osama was here then who took him to america because all those men that came in the helicopter died in the blast, now if Osama was in that helicopter he must have died and got burnt in that helicopter too, then how they took him? this is a question of serious concern. America claims they they killed him and picked him up. How they picked him up?

Reporter: Was there only one helicopter?

Bashir? Yes the other that came flew away to Mansehra, there was only one that landed the men and came back to pick them but as he was picking them up, it blew away and caught fire.

Reporter: Then were in it when it blew?

Bashir: Yes They were.

Reporter : How you know?

Bashir: We saw it with our own eyes

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Von 3 Hubschraubern soll also nur einer gelandet sein und dieser nahm sie auch später wieder auf. Dann gab es eine Explosion und der Hubschrauber fing Feuer und stürzte zu Boden. Dabei seien alle Insassen ums Leben gekommen. Es landete kein zweiter Hubschrauber. Er hat tote Körper gesehen. Die Szene wurde dann später aufgeräumt, sodass keine Spuren mehr zu finden sind.

Der Augenzeuge wunderte sich, dass das Weiße Haus nicht von Toten sprach. Dass es bei dem Hubschrauberabsturz keinerlei Verletzte oder Tote gegeben haben soll, ist schon merkwürdig – selbst wenn die offizielle Version stimmen würde.

Auch hat man bisher den Helden keinen Empfang im Weissen Haus bereitet, was sehr ungewöhnlich ist.

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Die offizielle Version im Spiegel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760259,00.html

Der Einsatz beginnt am Montag gegen 1 Uhr Ortszeit. Vier Transporthubschrauber machen sich in mondloser Nacht vom US-Luftwaffenstützpunkt Ghazi in Pakistan auf nach Abbottabad. An Bord: 79 Soldaten des Seals Teams 6. Sie führen Hightech-Ausrüstung mit sich, etwa Nachtsensoren. Eine ferngesteuerte „Predator“-Drohne begleitet die Gruppe.

Obama und sein Team – darunter Vizepräsident Joe Biden und Außenministerin Hillary Clinton – verfolgen den Einsatz im Lagezentrum des Weißen Hauses live über Videokonferenz mit. Sie sitzen und stehen um einen Tisch mit Laptops, Biden fingert mit einem Rosenkranz herum. Panetta ist aus der CIA-Zentrale jenseits des Potomac Rivers zugeschaltet. „Die Minuten verstrichen wie Tage“, berichtet John Brennan später.

So werden sie auch hilflose Zeugen haariger Situationen. Ein Hubschrauber hat eine Panne und macht eine Bruchlandung. Es ist, wie ein Berater sagt, „ein nervenaufreibender Moment“. Das geplante Abseilen in den Gebäudekomplex muss aufgegeben werden, die Spezialtrupps greifen zu Fuß an. Schnell überwinden sie die mehrere Meter hohen, von Stacheldraht gekrönten Mauern und erklimmen die Balkone.

In dem Anwesen befinden sich 36 Personen: vier Männer (Bin Laden, einer seiner Söhne, der Bote und dessen Bruder), neun Frauen und 23 Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren.

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Da sind es also 4 Transporthubschrauber mit 79 Personen. Das Bodenteam soll aus 24 Mann bestanden haben. Ein Black Hawk kann höchstens 13 Personen aufnehmen, aufgrund der Wetterverhältnisse an diesem Tag eher weniger.

Was passierte mit den Männern aus dem defekten Hubschrauber und der Leiche an Bord? Von Verlusten haben die Medien und das Weisse Haus nichts erwähnt.

In einem der Hubschrauber müssten also 24 Mann, eine Leiche und jede Menge Dokumente und 5 Computer gewesen sein, die ganzen Videokasseten und Tonbänder, die man uns jetzt präsentiert oder besser gesagt: nicht präsentieren will, nicht zu vergessen natürlich die Ausrüstung der Männer, die nicht mit ihrem eigenen Hubschrauber wegfliegen konnten.

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Nun gab es im Nachhinein die Veröffentlichung weiterer Details. Zuerst waren es 4 Black Hawk Hubschrauber. In einen Black Hawk passen 11-13 Mann mit Ausrüstung. Das würde dann mit dem überall bestätigten Team von 79 Mann noch passen. Nicht passen würde dann aber die Aufnahme der 11-13 Mann aus dem abgestürzten Hubschrauber. Selbst wenn man die auf die verbliebenen 3 Hubschrauber verteilen und hineinpressen würde, der Hubschrauber käme nicht mehr hoch. Ausserdem gab es die Aussage in der Presseerklärung des Weissen Hauses, dass nur 2 Hubschrauber landeten und der verbliebene das Team mitnahm.

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In einer späteren Version wurden dann aus 4 Black Hawks mit Tarntechnologie 3 Black Hawks und 1 Chinook.

http://de.wikipedia.org/wiki/Boeing-Vertol_CH-47

Der Chinook hat eine Transportkapazität von 33-44 Mann und es gibt auch eine Spezialversion, die 55 Mann aufnehmen kann. Er ist aber sehr laut und ein Schwerpunkt der Mission war die Tarnung. Selbst wenn es möglich wäre, einen Chinook mit Tarntechnologie auszurüsten, so bleibt immer noch seine Lautstärke, die für eine Geheimmission nicht zu gebrauchen ist.

Die Operation startete von Jalalabad in Afghanistan aus und mußte ca. 90 km durch pakistanisches Gebiet.

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Bisher ist keine der gegebenen Erklärungen über den Ablauf der Aktion in sich schlüssig und es gibt noch mehr Aussagen, die der offiziellen Version – pardon, den offiziellen Versionen, widersprechen.

So lässt sich auch in Twitter nachlesen, was das Weisse Haus nicht erklärt:

https://twitter.com/#!/m0hcin

Hier der 1. Mai:

That and a few other reasons added to it.

Well, actually this happened very close to PMA and hence the high profile response, I reckon.

This is the best I could have from Atd. all roads blocked, army and local admin tight lipped.

Uncle in Atd: Heli was hovering over a militant hideout, heard 3 minor blasts + fire exchange before the heli went down. @kaalakawaa

Most probably, can’t confirm though.

I did get in touch with family there, they said they’re okay but can’t say if the heli crashed on residential areas elsewhere.

Yeah, I am just trying to confirm if it was shot down or it crashed. No clues as yet.

Yeah, hope everyone is fine. Insha Allah.

I get that, but no one is sure if this was a shot down or a crash. Your tweet seemed to suggest the former.

Couldn’t make a good guess, all they said was they heard 3 blasts one after another. Seems like a shot down to me.

Yes, I get that but the question is did it crash or was it shot down? Whose helicopter also?

Called family, they say near Military Academy. Nothing can be said what actually happened.

Sir, did you get this from any one in Abbottabad? I am hearing similar things.

Seems something nasty happening in #Abbottabad, God save us.

the few people online at this time of the night are saying one of the copters was not Pakistani…

Oh! That’s not good. Also this is a very unusual time for copter flights.

Thanks for the link, some say the blast happened near Kakul Road residential area. Hopefully not true.

So what do you guess by the intensity of the blast, any casualties expected? Also exact location?

Hello sir, any update on the blasts? What has really happened?

Just talked to family in Abbottabad, say they heard three blasts one after another, don’t know what really happened.

No one is picking phone in Abbottabad, not even the landlines.

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Wenn dieser Hubschrauber nun vom pakistanischen Militär abgeschossen wurde, würde dies einige offene Fragen beantworten und gleichzeitig viele Lügen entlarven.

Man hätte gar keine Leiche von Osama BinLaden haben können, da diese ja im abgeschossenen Hubschrauber gewesen wäre, ebenso wie die ganzen gezeigten Videos und die Tonbandaufnahmen – all das wäre dann gefälscht.

Aber selbst wenn der Hubschrauber nicht abgeschossen worden wäre, der verbliebene Hubschrauber hätte das komplette andere Team, 5 Computer, ettliche Festplatten, Berge von Dokumenten und Videokassetten nicht an Bord nehmen können. Laut Aussage des weissen Hauses gab es nur noch einen weiteren Hubschrauber, die anderen beiden blieben in der Luft. Die Anwesenheit eines Chinook würde zwar mathematisch passen, nicht aber zur Tarnung der geheimen Mission beitragen.

Die Frage bleibt: War es wirklich das Ziel der Operation, Osama BinLaden zu töten oder ist das auch nur eine Lüge, um von einer weiteren, schief gegangenen Aktion abzulenken?

Offiziell ist er jetzt jedenfalls tot und ein Kapitel zuende.

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Zusätzliche Informationen über den Menschen Bin Laden in der Wikipedia.

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Al-Kaida drohte laut Wikileaks mit Zündung von Atombombe in Europa

Enthüllungsplattform Wikileaks

Ein Artikel aus „DerWesten“

(London 25.04.2011) Der mutmaßliche Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September hatte die Zündung einer Atombombe angedroht. Laut der Enthüllungsplattform Wikileaks sollte die in Europa versteckte Atombombe „einen atomaren Höllensturm“ verursachen.

Der mutmaßliche Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 hat nach Angaben der Enthüllungsplattform Wikileaks für den Fall einer Gefangennahme von El-Kaida-Chef Osama bin Laden die Zündung einer Atombombe angedroht.

Die in Europa versteckte Atombombe werde „einen atomaren Höllensturm“ verursachen, drohte Khalid Sheikh Mohammed, die Nummer drei des Terrornetzwerkes El Kaida, laut Wikileaks vorliegenden Geheimunterlagen des US-Verteidigungsministeriums, aus denen am Montag die britische Zeitung „Daily Telegraph“ zitierte. Sheikh Mohammed ist seit 2006 im US-Gefangenenlager Guantanamo inhaftiert. Ihm soll der Prozess vor einem Militärtribunal gemacht werden.

Weiter geht es hier: http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/El-Kaida-drohte-laut-Wikileaks-mit-Zuendung-von-Atombombe-in-Europa-id4577983.html

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Das Königreich von Saba und die Wahrheit des Krieges

Yemen – Gestern und heute.

Ein langer, aber sehr informativer Gastartikel von Britta

Saba war einst ein Königreich im heutigen Jemen zwischen 1000 v. Chr. und 400 n. Chr. mit der Hauptstadt Marib. Über seine Geschichte ist nicht viel bekannt und einiges wissen wir nur aus der Bibel und dem Koran, wie etwa die Geschichte von König Salomon und der Königin von Saba – eine der wohl schönsten Liebesgeschichten, die aus der damaligen Zeit überliefert sind. Das Königreich handelte mit Weihrauch und hatte schon früh Kenntnis im Bau von Bewässerungsanlagen.

Die erste Erwähnung des Königreiches von Saba findet sich auf einer bei Haditha im Irak gefundenen Notiz aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. und handelt vom Überfall auf eine Karawane, die aus Saba kam. Saba betrieb auch regen Seehandel entlang der afrikanischen Ostküste und Sabäer siedelten in Eritrea und Äthiopien, wurden zu einer Mischkultur, wie auch aus der biblischen Geschichte hervorgeht. Saba kontrollierte auch lange den Seeweg durch das rote Meer nach Indien. Die Sabäer bauten den Damm von Marib, der als eines der 7 Weltwunder galt und machten dadurch die Wüste fruchtbar. Das Königreich hielt so bis 260 n.Chr und Marib war noch bis ca. 572 n.Chr. das religiöse Zentrum, doch zerfielen nach und nach die Bewässerungsanlagen und die Bevölkerung wanderte ab, der Jemen wurde zur persischen Provinz.

Heute ist der Yemen ein Land mit großer Armut, beherrscht von einem Diktator. Ali Abdullah Saleh regiert als ‚Präsident‘ von Nordyemen seit 1978 und seit 1990  als ‚Präsident‘ des vereinigten Yemen.

http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/wir-wollen-keine-diktatur/

Es heißt, Sie würden aus dem Iran unterstützt. Führen Sunniten und Schiiten einen Stellvertreterkrieg im Nordjemen?

Das ist Propaganda. Wir sind Zayditen, mit den Schiiten des Irans haben wir wenig gemein. Saleh bringt den Iran ins Spiel, um im Ausland Ängste zu schüren. Und weil er nicht will, dass die Welt sieht, welche Rolle die Saudis im Jemen spielen.

Seit Sie vor dem Bürgerkrieg in Ihrer Heimat geflohen sind, gab es fünf Waffenruhen. Warum halten die nicht?

Das Regime braucht diesen Krieg, um sich an der Macht zu halten. Saleh lenkt damit von seinem politischen und wirtschaftlichen Scheitern ab. Und er sendet seinen Widersachern eine Botschaft: Wer gegen uns ist, den rotten wir aus. Aber das wird ihm nicht gelingen. Die Zayditen haben sich 400 Jahre lang der osmanischen Belagerung widersetzt.


Yemen hat eine Grenze zu Saudi Arabien und die Saudis sind daran interessiert, dass der Yemen ein loyaler Nachbar ist. So unterstützen die Saudis den Diktator bei seinen Bemühungen, Demokratiebewegungen im Yemen zu unterdrücken, speziell die der Shiiten, wo doch die Saudis wahabitische Sunniten sind. Shiiten gibt es hauptsächlich noch im Iran und so wetteifern die Saudis mit den Iranern um den Einfluss im Yemen. Im Yemen findet so gewissermaßen ein Stellvertreterkrieg statt, bei dem die Saudis von den USA unterstützt werden. Diese Unterstützung kommt dem vom Volk ungeliebten Diktator zugute. Die USA hoffen dabei darauf, dass sich dieser Stellvertreterkrieg in einen regionalen Konflikt ausweitet, bei dem dann Saudi Arabien, Iran, Israel und Ägypten mit beteiligt werden.

Der Yemen ist für die USA strategisch wichtig. Er liegt an einer der größten Öltransportrouten der Welt,  parallel zu Somalia und dem Horn von Afrika.

Immer wieder ist von yemenitischer AlQuaida die Rede und das, was damit gemeint ist, wird von den Saudis finanziert und unterstützt:

http://edition.presstv.ir/detail/104778.html

Here follows the comments made by Yemeni MP, Yahya al-Houthi, during an interview with Press TV.

„Saudi Arabia wants the regime of Ali Abdullah Saleh to remain in power because he is meeting all the Saudi demands especially those related to terrorism. Yemen is now a main party in carrying out terrorist plots sponsored by Saudi Arabia, therefore it is important for Saudi Arabia to keep Ali Abdullah Saleh in power as the overthrow of his regime would lead to many big secrets being revealed. The regime in Saudi Arabia also supports the Wahhabi ideology and is trying to spread this ideology amongst our people in Yemen. Saudi Arabia is also suffering from internal problems which it wants to export to Yemen. Many members of al-Qaeda , Yemenis and non Yemenis, are now in Yemen. In recent months Ali Abdullah Saleh has taken many recruits of Al-Qaeda who were afraid of falling into the hands of their regimes in countries like Egypt, Somalia, Pakistan and Afghanistan. His plan was to use these fighters from al-Qaeda to battle the Houthis in Saada. A training camp was also erected for these terrorists which still exists today in the area of Waila. These members of al-Qaeda and also Baathist elements are now taking part in the fighting alongside the Yemeni army against the Houthis. The areas of Malahit and Hasana which the Houthis have taken control over were used to transfer weapons from Saudi Arabia to the terrorists. These areas are also where most of the terrorists‘ plans are made.

oder, wie dieser Artikel im Guradian beschreibt:

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/may/25/yemen-jihadi-guantanamo-saudi-arabia

Saudi Arabia has supposedly created a „model“ system for reintegrating and re-educating Guantánamo returnees but many of them relapse and escape to Yemen. Most notorious among these recidivists is Abu Sufyan al-Shihri, now „deputy leader of al-Qaida in the Arabian Peninsula“. Seven other Saudi jihadis who escaped to Yemen are also known to be active in al-Qaida there.

Thus the two largest countries on the Arabian peninsula – Saudi Arabia, the biggest in terms of landmass and oil wealth, and Yemen in terms of population, are now locked in life-and-death struggles with internal enemies. The paradox is that, though the threat to both countries is the same, each is worsening the outlook for the other by the policies it is pursuing.

For example, in the 1980s, millions of Yemeni men worked in the Kingdom. Remittance income formed a big part of Yemen’s budget. But in 1991, 800,000 Yemenis (pdf) were expelled because they were seen as a domestic security threat in the run-up to the first Gulf war. Since then, Yemeni labour has been banned from Saudi Arabia.

Embittered and unemployed, young Yemeni men often become subject to another Saudi policy gone awry – its propagation for export of the Sunni Wahhabi form of Islam. With new Wahhabi madrasas popping up everywhere in Yemen because of Saudi financial support, it is small wonder that the number of Yemeni jihadis has grown exponentially.


Um den derzeitigen Konflikt im Yemen zu verstehen, muß man sich die Geschichte ansehen. Es ist kein Krieg gegen AlQuaida, so wie in den Medien erzählt wird. Die Geschichte des Yemen ist tief mit arabischer Politik  im mittleren Osten verbunden – und mit imperialistischen Interessen.

In der neueren Zeit befand sich der Yemen unter wechselndem Einfluß durch die Holländer, die Portugiesen und die Ottomanen, die sich mit den Briten das Land teilten. Die Ottomanen verliessen den Yemen 1918, nach dem 1. Weltkrieg. Der Nordjemen wurde danach durch Zeidi Imam kontrolliert, während die Briten den Süden kontrollierten. Die Briten hatten seit dem späten 18. Jh. den dominierenden Einfluß auf der arabischen Halbinsel und suchten ihre imperialen Interessen durch Verträge mit den Scheichs von Kuwait, Bahrain, Qatar and Oman zu sichern. Viele Familien konkurrierten um die Macht in Arabien, so wie auch die Familie Abd al-Aziz Ibn Sa’du, die 1924 den von den Briten unterstützen und eingesetzen Sharif Husayn ins Exil schickten. Da schlossen dann die Briten 1927 schnell einen Vertrag mit Ibn Sa’ud, genannt der Vertrag von Jeddah, mit dem sie Ibn Sa’ud als den soveränen König von Hijaz und Sultan von Najd anerkannten. Er wiederum sicherte den Briten zu, ihren Einflußbereich auf der arabischen Halbinsel zu respektieren. 1932 wurde der Einflusbereich Ibn Sa’uds dann zum Königreich Saudi Arabien.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden dann die USA zur größten Supermacht und übernahmen die Besitztümer des alten, europäischen Imperiums im mittleren Osten. Nach 1945 entstanden neue soziale und politische Kräfte und verlangten nach Reformen. Es gab da die Kommunisten und, noch wichtiger: radikale nationalistische Bewegungen und unabhängige Gruppen von jungen Armeeoffizieren, die ihre Länder von der Fremdherrschaft befreien wollten und mehr soziale Gerechtigkeit forderten.

Die Imame im Norden wollten nun ganz Yemen und forderten damit die Briten heraus. Seit ca. 1940 gab es die Entwicklung einer politischen Opposition in beiden Teilen des Yemen. Die Bewegung ‚Freies Yemen‘  im Norden z.B. versuchte 1948 den Norden von den Imamen zu befreien.

In Ägypten gab es 1952 die größten Umwälzungen, als eine Gruppe junger Offiziere die ägyptische Monarchie stürzte und Abd al-Nasser die Macht übernahm. Nasser galt damals als Anführer der pan-arabischen Bewegung für die Einheit.

Nasser schloß 1955 einen Waffendeal mit den Sowiets ab, wo Ägypten Baumwolle gegen Waffen und militärisches Gerät tauschte. Das hatte einen großen Propaganda-Effekt und Nasser wurde als der Mann gesehen, der den Anglo-Amerikanischen Griff nach Ägypten zurückschlug.

Allerdings wollte Nasser den Assuan-Staudamm bauen, wozu er Kredit benötigte, der wiederum mit gewissen Konditionen verbunden war. Noch bevor er diese akzeptierte, zogen die USA ihr Angebot zurück. 1956 gab Nasser daraufhin die Nationalisierung des Suezkanals bekannt, was ihm wiederum die Sympathien der arabischen Welt einbrachte. Der Suezkanal wurde mit ägyptischen Arbeitern gebaut, aber von einer französischen Firma betrieben, und war die Lebensader des britischen Imperiums – ein Symbol für westliche Ausbeutung. Am 29. Juli 1956 griffen Israel, Großbritanien and Frankreich Ägypten an. Am 06. November wurde dann ein UN-Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Das war die sogenannte Suez-Krise.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sueskrise

Konsequenzen
Das Engagement am Kanal, obwohl militärisch erfolgreich, entwickelte sich so gerade für Großbritannien zu einer Demütigung ersten Ranges. Zudem war nur das Ziel einer Besetzung der Kanalzone vorübergehend erreicht worden. Der Sturz Nassers durch die Intervention misslang. In der Folge musste Premierminister Anthony Eden zurücktreten, die britische Wirtschaft und Währung kamen unter Druck. Zugleich verfestigte sich Großbritanniens Verlust seiner Weltmachtstellung – es war der letzte Versuch der alten Weltmacht, ohne Zusammenarbeit mit der neuen Weltmacht USA, ihre Interessen durchzusetzen. Zudem wuchs der Widerstand der Staaten der Dritten Welt: Die Niederlage der Briten beschleunigte die Entwicklung, mit der in den nächsten Jahren auch die restlichen britischen und französischen Kolonien auf dem Weg über die Dekolonisation ihre Unabhängigkeit anstrebten.

Die UdSSR schaltete sich in der Folge in den Nahostkonflikt ein und unterstützte Ägypten militärisch und wirtschaftlich. Zudem konnte sie den Ungarn-Aufstand ungehindert niederschlagen, da Washington für die „Uniting-for-peace“-Resolution auf die Unterstützung der UdSSR angewiesen war.

Auf ägyptischer Seite stärkte die Krise trotz militärischer Niederlage massiv die Position Nassers in der arabischen Welt und seinen Panarabismus.


Im Yemen kämpfte der Norden gegen beide – gegen die Imame im Norden und die Briten im Süden. 1962 siegten sie gegen die Imame und gründeten die Arabische Republik Yemen. Im Süden wurde die Opposition stärker und eine Guerilla-Bewegung entwickelte sich. Zwischen 1963-67 teilte sich diese Bewegung in eine von Nasser beeinflusste Gruppe und eine radikalere marxistische Gruppe die „Nationale Befreiungs Front“. Nasser selbst griff 1962 in den Bürgerkrieg im Yemen ein.

Der entmachtete Imam vom Yemen war entkommen und hatte einige Stammesfürsten auf seiner Seite, sowie saudi-arabische und jordanische Freunde. Deswegen wandte sich die neue yemenitische Regierung mit Hilfsgesuchen an Nasser – 1965 waren dann annähernd 70.000 ägyptische Soldaten im Yemen um das Militärregieme an die Macht zu bringen. Die Ägypter zogen sich dann 1968 zurück.

Während des Bürgerkrieges hielten die Briten an ihrem Protektorat im Süden weiter fest und waren wegen der Suezkrise nicht gut auf Nasser zu sprechen. Sie hatten ein heimliches Abkommen mit dem Mossad geschlossen, die Anti-Nasser Kräfte im Yemen durch Waffenlieferungen und finanzielle Hilfe zu unterstützen. Dabei halfen ihnen die CIA, der saudische Geheimdienst und der iranische SAVAK. Durch die 60er Jahre hindurch gaben die USA den Saudis Waffenhilfe und Ausrüstung im Wert von 500 Millionen US-Dollar, es wurden Militärbasen errichtet und Infrastruktur geschaffen. Das Ziel war die Entmachtung Nassers durch den Bürgerkrieg im Yemen.

1967, als die Briten den Yemen verliessen, kam dann die National Liberation Front (NLF) im nun unabhängigen Südyemen an die Macht. Der Norden und der Süden unterstützen die Oppositionsbewegungen im jeweils anderen Teil des Yemen. 1972 bekriegten sich die beiden Seiten, nachdem der Norden versucht hatte, den Süden mit saudischer und lybischer Unterstützung zu erobern. Die NLF als marxistische Regierung, unterstützte die Idee, alle traditionellen Monarchien auf der arabischen Halbinsel zu stürzen. Die saudische Regierung hatte nun 2 feindliche Yemen, beide mit radikalen Regierungen, beide von der Sowjetunion unterstützt und beide mit republikanischer Regierungsform. Der saudische König Faysal beantwortete diese Gefahr mit dem Aufstellen von Zäunen an der Grenze zum Nordyemen und mit einer beschleunigten Aufrüstung seiner Armee. Das Verteidigungsbudget wuchs 1970 – 1976 von 2 Milliarden auf 36 Milliarden Dollar.

Im Yemen gab es weitere Bürgerkriege, die erst mit dem Untergang der Sowjetunion 1989-1990 ihr Ende fanden. Seit Mai 1990 gibt es nun das vereinigte Yemen. 1993 waren dann wieder Wahlen im Yemen und 1994 gab es wieder Bürgerkrieg, unterstützt von wahabitischen Sunni Rebellen. Der Norden war in diesem Krieg erfolgreich und garantierte den Wahabiten ein größeres Mitspracherecht bei der Regierung.

Aber der Yemen kommt nicht zur Ruhe. 2004 versuchte die Regierung Hussein al-Houthi, den religiösen Führer der Zaydi-Rebellen zu fangen. Die Kämpfe eskallierten und Houthi wurde bei einem Luftangriff getötet. Seitdem führt sein Bruder die Rebellen an. 2004 wurden ca. 500-1000 Menschen während der Kämpfe getötet. Diese setzten sich auch 2005 fort, mit 1.500 Toten. Bei neuen Kämpfen in 2007 zwischen Regierung und Rebellen wurden hunderte von Menschen getötet und so war es auch 2008.

Im Juni 2009, wurden 9 Ausländer während eines Ausfluges in Saada entführt.  Die Leichen von 3 von ihnen, ein südkoreanischer Lehrer und zwei deutsche Krankenschwestern, wurden gefunden. 5 Deutsche werden noch vermisst, darunter 3 Kinder, und auch ein Brite werden noch vermisst. Bis heute sind die Verantwortlichen nicht bekannt. Die Regierung macht die Houthi-Rebellen dafür verantwortlich und die Rebellen beschuldigen Drogenkartelle die Täter zu sein. Die USA reden von AlQuiada und im Juli 2009 stattete General David Petraeus als CENTCOM Commander dem Präsidenten Saleh einen Besuch ab. Bei dem Gespräch ging es darum, wie man Terrorismus im Yemen besser bekämpfen könne. Im August gab es dann eine erste Militäroffensive gegen die Houthi-Rebellen im Norden, was zu einer Flüchtlingskrise führte, bei der 55.000 Menschen fliehen mußten. Im November kämpften die Rebellen dann an der Grenze zu Saudi-Arabien und töteten einen saudischen Offizier. Saudische Kampfflugzeuge und Artillerie bombardierte die Rebellenstützpunkte und die saudische Armee wurde dabei von marokkanischen Special Forces unerstützt. Marokko brach die diplomatischen Beziehungen zum Iran ab, der beschuldigt wurde, die Houthi-Rebellen mit Waffenlieferungen zu unterstützen. Auch Jordanien sandte 2000 Soldaten einer Spezialeinheit zur Unterstützung von Saudi-Arabien.

Für die USA ist Yemen strategisch wichtig. Der Golf von Aden verbindet das rote Meer mit der arabischen See und Yemen liegt direkt gegenüber von Somalia, Dschibuti und Eritrea. Er ist eine wichtige Transportroute für Schiffe aus dem Persischen Golf und eine lebenswichtige Oltransportroute für Öl nach Europa. Eine US-freundliche Regierung im Yemen ist eine saudi-freundliche Regierung…

Afrika wird immer wichtiger für die USA, wegen Öl, Gas und seltenen Mineralien. Diese Exporte werden sich in den nächsten Jahren verdoppeln. In den nächsten 10 Jahren könnte Afrika für die USA in Punkto Energie genauso wichtig werden, wie der Mittlere Osten. Wobei China und Indien als Hauptkonkurrenten gelten. Besonders China ist da die größte Herausforderung für die US-Interessen. Da bekommt das Wort ‚Entwicklungshilfe‘ doch gleich eine ganz andere Bedeutung für Afrika.

Konzerne aller Länder konkurrieren um die Bodenschätze Afrikas und unterstützen oftmals chaotische und korrupte Regierungen. In Somalia zum Beispiel, unterstützen die USA die Warlords, die wiederum islamische Gruppen bekämpfen. 1991 wurde die Regierung von Somalia gestürzt. Die Bevölkerung – ca. 9 Millionen – leidet ständig an Hunger. Die übelsten Kräfte der westlichen Welt sahen im führerlosen Somalia eine günstige Gelegenheit, die Nahrungsmittelversorgung des Landes zu stehlen, indem sie ihren nuklearen Abfall vor der Küste Somalias entsorgten und nebenbei noch in somalischen Gewässern auf Fischfang gingen. Mysteriöse europäische Schiffe wurden an der Küste gesichtet, die Fässer voller Abfall ins Meer warfen. Nach dem Tsunami Ende 2004 wurden hunderte dieser Fässer an der Küste angespült. Die Küstenbewohner wurden krank, immer mehr missgebildete Kinder wurden geboren. Der Wert des von den Fischereiflotten fremder Länder dort gestohlenen Thunfischs, Shrimps und Hummers wird auf 300 Millionen Dollar pro Jahr geschätzt. Die lokalen Fischer müssen hungern.

Im Dezember 2006 marschierten Äthiopische Truppen, unterstützt von den USA, in Somalia ein und besetzten das Land, entmachteten die Regierung. Der Grund für die US-Unterstützung war, dass Somalia eine Brutstätte des Terrorismus sei und natürlich Al-Quaida. Seit Jahren schon führten die USA einen verdeckten Krieg in Somalia, mit Kriegsschiffen, Drohnen und Spezialeinheiten. Die äthiopischen Truppen besetzen Somalia für einige Jahre, bis die UN dort eine ‚Friedensmission‘ genehmigte. 2007 landete dann das Ugandische Militär in Somalia und beendete die äthiopische Besetzung durch das UN-Mandat.

Seit 2007 gibt es nun somalische Piraten in den Gewässern vor Somalia und dem Golf von Aden. 2009 haben nun viele Lander ihre Kriegsmarine dahin geschickt, um die Piraten zu bekämpfen. Die Piraten sind ehemalige somalische Fischer, die vom Fischfang in den leergefischten Gewässern nicht mehr leben können und nun mit Schnellbooten die Ausländer zur Kasse bitten, indem sie ihre Schiffe kidnappen. Sie nennen sich selbst die Volunteer Coastguard von Somalia und die Bevölkerung sieht das auch so. 70% der Bevölkerung steht hinter den ‚Piraten‘ und sieht darin eine Art der nationalen Verteidigung.

2009 meinte ein US-Navy Commander, dass die somalischen Piraten von Leuten aus dem Yemen unterstützt werden würden, während die yemenitische Regierung den Kampf gegen die Piraten unterstützt. Privatleute im Yemen würden den Piraten Waffen und Treibstoff verkaufen und ihnen Verstecke bieten.

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=103904390

In Anti-Piracy Fight, Yemen May Be Part Of Problem
by Kelly McEvers

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Und dann ist da natürlich wieder das Al-Qaida Problem im Yemen…

Die US-Untestützung des derzeitigen Krieges im Yemen wird damit begründet, man würde dem Yemen dabei helfen, Al-Quaida zu bekämpfen. Said Ali al-Shihri wurde 2001 von den Amerikanern in Afghanistan gefangen genommen und nach Guantanamo verbracht. Die Amerikaner übergaben ihn 2007 an die Saudis und er durchlief ein saudisches ‚Rehabilitationsprogramm‘ für Jihadisten, bevor er im Yemen bei AlQuaida wieder auftauchte. Er wurde die Nummer 2 in der Kommandostruktur der AlQuaida im Yemen. Wie er in den Yemen kam, bleibt unklar. Ein saudischer Sicherheitsoffiziert hat erklärt, dass Shihri aus seinem Haus in Saudi-Arabien 2008 verschwand, nachdem er das Rehabilitierungsprogram abgeschlossen hatte.

http://www.nytimes.com/2009/01/23/world/middleeast/23yemen.html?_r=1

They’re one and the same guy,“ said the official, who insisted on anonymity because he was discussing an intelligence analysis. „He returned to Saudi Arabia in 2007, but his movements to Yemen remain unclear.“

Im Juni 2009 berichten offizielle US-Stellen, das AlQuaida-Kämpfer Pakistan verlassen um in Somalia und Yemen zu kämpfen. Die CIA, das Pentagon und das Weisse Haus berichteten, dass AlQuaida Gruppen in Pakistan, Yemen und Somalia versuchen, ihre Aktionen miteinander zu koordinieren. Leon Panetta, CIA-Direktor, sagte, die USA müssen AlQuaida daran hindern eine neue Basis in Yemen oder Somalia aufzubauen. Nun hat also das amerikanische Nationale Sicherheitsestablishment seinen Fokus auf Yemen gelegt. Krieg scheint unvermeidlich. Gemäß dem oben verlinkten TAZ-Interview ist die Aussage von al-Houthi, dass die yemenitische Regierung zusammen mit Saudi-Arabien die Al-Quaida im Yemen direkt unterstützt und dort Chaos veranstaltet, welches dann wiederum den Weg für militärisches Eingreifen der USA ebnet. Wie macht man sich seinen Kriegsgrund selbst…

Das berichtet auch die Los Angeles Times:

http://articles.latimes.com/2008/apr/02/nation/na-terror2

Saudis faulted for funding terror
Treasury official shows frustration at U.S. efforts to force action. An audit is ordered.
April 02, 2008|Josh Meyer | Times Staff Writer
WASHINGTON – Saudi Arabia remains the world’s leading source of money for Al Qaeda and other extremist networks and has failed to take key steps requested by U.S. officials to stem the flow, the Bush administration’s top financial counter-terrorism official said Tuesday.

Stuart A. Levey, a Treasury undersecretary, told a Senate committee that the Saudi government had not taken important steps to go after those who finance terrorist organizations or to prevent wealthy donors from bankrolling extremism through charitable contributions, sometimes unwittingly.


2009 wurde enthüllt, dass Mitglieder der saudischen Königsfamilie direkt massive finanzielle Hilfe für die Unterstützung von Al-Quaida und anderen Extremistengruppen bereitstellen. Die Dokumente wurden vor Gericht bei einem Schadensersatzprozess von Familien, deren Angehörige Opfer der Attacken am 11. September wurde, als Beweismittel vor Gericht vorgebracht. Allerdings schritt das US-Justizministerium ein und vernichtete die Kopien der Anwälte und möchte nun verhindern, dass ein Richter sich das Material ansieht. Jedenfalls ist AlQuaida keine Organisation, die autonom von saudischen Finanzmitteln ist.

Die AlQuaida-Führung im Yemen hat erklärt die Rebellen zu unterstützen aber die Rebellen-Führung hat das dementiert. Der ehemalige Präsident des Südjemen erklärte in einem Interview mit France24:

http://www.france24.com/en/20100308-southern-movemen-al-qaeda-yemen-southern-mobility-movement-secession

„We have nothing to do with al Qaeda, we have never been in contact with this organization. Our movement rejects terrorism, which in contrast thrives in the north of the country. President Ali Abdallah Saleh uses al Qaeda to scare westerners and the United States.“

Im Südyemen wächst die Protestbewegung gegen die Regierung im Norden. Bisher waren die Proteste friedlich, aber die Situation verschlechtert sich weiter. Während die Menschen friedlich demonstrieren, geht die Regierung mit brutaler Gewalt gegen die Protestbewegungen vor und behauptet, sie würden von der AlQuaida unterstützt.


Am 25. Dezember 2009 bestieg ein aus Nigeria stammender Attentäter den Nordwest Airlines Flug 253 von Amsterdam nach Detroit und versuchte angeblich, das Flugzeug mit Plastiksprengstoff, den er in seiner Unterwäsche versteckt hatte, in die Luft zu sprengen. Dieser Vorfall gab den Vorwand für die USA, sich in den Konflikt im Yemen einzumischen, denn man behauptete, der Attentäter wäre von AlQuaida im Yemen ausgebildet worden.

Wie der Attentäter überhaupt an Bord des Flugzeuges kommen konnte, ist eine wichtige Frage. Die US-Geheimdienste wußten von ihm bereits 2 Jahre vor dem Vorfall und hatten ihn auf der Liste der verdächtigen Personen mit Kontakten zu Terroristen oder Terrororganisationen. Auch dem MI5 war er seit 3 Jahren bekannt, denn er hatte auch Kontakte zu islamischen Extremisten in England. Sein Vater, Angehöriger der nigerianischen Regierung und erfolgreicher Banker, warnte die US-Botschaft in Nigeria vor seinem Sohn.

Trotzdem wurde dem Attentäter ein US-Visum nicht verweigert, ja sogar ausdrücklich auf Wunsch des US-State Departments erteilt, mit der Begründung, er wäre hilfreich für Informationen über eine Bedrohungen durch AlQuaida gegen die USA. Man wollte ihn also in den USA haben. Da bleibt aber immer noch die Frage, wie er es denn mit Sprengstoff in der Unterwäsche an Bord des Flugzeuges schaffte – noch dazu ohne Pass. Dafür wurde dann ein Versagen der Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich gemacht, die man dann natürlich gleich wieder verschärfen muß. Die Folgen davon kennen wir, durch die Nacktscanner-Diskussion. Dabei gab es keinen Fehler in den Sicherheitsbestimmungen – es war Absicht den Attentäter an Bord zu lassen. Einige Fluggäste haben beobachtet, dass der Attentäter von einem gut gekleideten Mann begleitet wurde und das er keinen Pass hatte. Der Begleiter, der auch das Flugticket des Attentäters in der Hand hatte, soll zu den Airline-Angestellten gesagt haben:

http://www.ticklethewire.com/2009/12/29/atty-says-he-saw-man-try-to-help-nigerian-on-flight-without-a-passport/

„We need to get this man on the plane,“ and that, „He doesn’t have a passport.“ The ticket agent responded that no one was allowed to board the plane without a passport, to which the Indian man replied, „We do this all the time; he’s from Sudan.“

Bisher war über den mysteriösen Begleiter nichts weiter in Erfahrung zu bringen.

Der Vorfall jedenfalls war die Vorgeschichte, um dem amerikanischen Volk den militärischen Einsatz im Yemen näherzubringen. So als wäre das die direkte Folge. Tatsächlich sind die USA aber schon lange im Yemen militärisch aktiv. Hat nur keiner so richtig mitbekommen. Auch die Briten mischen weiter mit. 2002, sechs Monate nach 911 sandte Präsident Bush schon 100 Mann in den Yemen um das yemenitische Militär für den Kampf gegen Terroristen zu trainieren. Die 100 Mann bestanden aus Spezialeinheiten, Geheimdienstexperten und ‚anderen Spezialisten‘. 800 Mann wurden damals auch nach Dschibuti geschickt. Im November 2002 gab es einen Drohnenangriff auf den Yemen, der 6 Al-Quaida Verdächtige tötete, darunter einen US-Staatsbürger.

http://www.nytimes.com/2002/03/02/world/nation-challenged-military-us-broadens-terror-fight-readying-troops-for-yemen.html

http://tech.mit.edu/V122/N54/long4-54.54w.html

Vor dem Unterwäsche-Bomber wurde der Konflikt im Yemen von der amerikanischen Öffentlichkeit als Bürgerkrieg gesehen und durch die Beteiligung von Saudi-Arabien dann als regionaler, arabischer Konflikt. Nun ist Yemen Teil des ‚Krieges gegen den Terror‘ geworden. Es sieht so aus, als wäre der Unterwäschebomber zur rechten Zeit aufgetaucht, damit die USA eine Ausrede für die Expansion des Krieges in dieser Region haben. Mit den derzeitigen Kriegen in Afghanistan und Irak, würde die amerikanische Bevölkerung keinen weiteren Krieg akzeptieren. So sehen die US-Bürger den Krieg im Yemen als Krieg gegen AlQuaida und somit als notwendig an.

Es stellt sich die Frage, warum nun dieser weitere Krieg? Warum unterstützt die US-Regierung einen Diktator dabei, sein eigenes Volk zu unterdrücken und Demokratiebewegungen im Yemen, die auf ihre Chance warten, zu bekämpfen?

Gleichzeitig mit AlQuiada wird der Iran mit dem Yemen immer wieder in Verbindung gebracht. Man versucht, den Iran in diesen Konflikt mit hinein zu ziehen und einen regionalen Krieg daraus entstehen zu lassen. Regierungssprecher im Yemen erklären immer wieder, dass die größte Bedrohung für den Yemen nicht AlQuaida ist, sondern Iran. Angeblich gäbe es da Anzeichen für iranische Aktivitäten – Beweise konnte die Regierung aber nicht liefern.

Der Erzfeind des sunnitischen Saudi-Arabien ist angeblich der shiitische Iran. Würde Iran die Houthi-Rebellen unterstützen, würde das Saudi-Arabien mächtig unter Druck setzen. – Behaupten die Medien für die Leute, die keine Ahnung haben:

http://www.nytimes.com/2009/11/13/world/middleeast/13saudi.html

Worst of all, some say, the border skirmish could lead to the realization of Saudi Arabia’s worst fear: a proxy conflict with its archrival, Iran, on its doorstep.
The rebels, known as Houthis, after their leader’s clan, have long been accused of receiving support from Iran for their struggle against the Yemeni government, though little evidence has been produced.

Now, a confluence of religious and political factors, including the rebels‘ Shiite faith and their underdog role, could prod Iran to turn myth into reality, if it has not already done so, analysts say.

Die Houthis sollen also dem Iran in Sachen Religion näher stehen wie den Saudis. Das liefert auch gleich für dumme Leute die Erklärung, warum der Iran die Houthis unterstützen muß. Tatsache ist aber, dass die Houthi Zayditen sind, was näher an den Sunniten ist, wie an den Shiiten. So entlarvt sich Kriegspropaganda selbst.

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Anmerkung: Der volle Name der Autorin ist der Redaktion bekannt.

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