Der Papst im Bundestag – Nach Kindesmissbrauch jetzt Erwachsenenheil?

Folgt jetzt ein Requiem für Hitler?

Von Martin Schnakenberg

Es ist schon ein starkes Stück, was sich hier der Bundestagspräsident Lammert (CDU, klar. Woher denn sonst!) geleistet hat. Diese Frechheit, den Scharlatan, der sich „Papst von Rom“, dann der „Nachfolger Petrus“ (Zitat: „…auf den ich meine Kirche baue“) und dann noch „Stellvertreter Gottes/Christi auf Erden“ nennt, zu einer Rede vor dem Deutschen Bundestag einzuladen, müsste mit einer lebenslanger Inhaftierung bestraft werden – bei trockenem Brot und schmutzigem Wasser. Aber nein – solche hirnrissigen Präsidenten sind ja Politiker, die sich alles erlauben können, sie sind ja immun gegenüber jeder Verfehlung … genauso, wie der Papst, den ich als hinterpfotzigen Scharlatan bezeichne. Ihr stellt gleich fest, warum ich nur beleidigende Worte für solche Missgeburten habe. Denn dieses Teufelchen in Schäfchenfratze will dieses Jahr wieder Deutschland bereisen.

Der Bundestag darf keine Bühne für

Homophobie sein

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Papst Benedikt XVI. wird im Rahmen seines offiziellen Deutschlandbesuchs vom 22. bis 25. September 2011 auch eine Rede vor dem Deutschen Bundestag halten. Dazu erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

„Die Einladung des Papstes in den Deutschen Bundestag ist völlig unverständlich. Der Bundestag macht damit einen Kniefall vor einem Religionsführer, der keinen Zweifel daran lässt, dass er wesentliche Grundlagen unserer Verfassungsordnung wie Gleichberechtigung und Diskriminierungsverbot ablehnt.“

Was damit gemeint ist: Benedikt XVI. hat Entscheidungen des Deutschen Bundestages wie die Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft als „Legalisierung des Bösen“ geschmäht und rigoros abgelehnt. Er verneint zusätzlich menschenverachtend die Gewissensfreiheit von katholischen Abgeordneten, wenn er ihnen ultimative Befehle zum Abstimmungsverhalten über gleichgeschlechtliche Partnerschaften gibt. Der Papst hat nie eine Gelegenheit ausgelassen, Lesben und Schwule herabzuwürdigen und ihnen nicht nur gleiche Rechte abzusprechen, sondern sie sogar auf unwürdige Art und Weise als das Werk des Teufels zu bezeichnen (Originalzitat: „Das ist nicht Gottes Wille“).

Statt in den Bundestag sollte der Papst bei seiner Berlin-Visite zu einem Besuch des Denkmals für die von Nationalsozialisten verfolgten Homosexuellen eingeladen werden. Das wäre der richtige Ort, endlich die längst überfällige Entschuldigung für die jahrhundertelangen Verbrechen der Katholischen Kirche an Homosexuellen und auch der restlichen Welt auszusprechen. In den untenstehenden Links sind die mörderischen Hintergründe der gottlosen Kirche zu finden, weshalb ich es mir hier erspare. Der Papst könnte sich ja mal während seines heiligen Stuhlganges erlauben, diese Tatsachen zu Gemüte zu ziehen, bevor er unheiliges und nicht recycles Papier für seinen alltäglich verschissenen Mist verbraucht.

Ansonsten, wenn er dieses nicht dementiert, muss man davon ausgehen, dass dieser Wolf im Schafspelz seine NSDAP-Vergangenheit dazu verbrauchen wird, um zusammen mit CDU/CSU und FDP eine erneute nationalsozialistische Gesellschaft in Deutschland aufzubauen. Vieles, was die jetzige Bundesregierung in seiner bisherigen Legislaturperiode von sich gab, deutet stark darauf hin.

Fazit: Die Diskussion um die Trennung von Kirche und Staat muss jetzt mit allen Mitteln neu entfacht werden. Es geht nicht an, dass einer der Vertreter von diktatorischen Gotteskirchen in demokratisch legitimierte Volksvertretungen Meinungen einer teuflisch angehauchten Minderheit zum Besten gibt. Denn inzwischen sind 80% aller Deutschen von der Nichtigkeit eines Vereins bzw. einer Institution Kirche überzeugt – egal, ob es christlich, muslimisch oder jüdisch ist.

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Gedankengang zum Gedanken-spazieren-gehen: Die Kirche hat das Kreuz als Symbol, weil es in der Bibel heißt, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Also ein Todessymbol für eine Führerschaft des Glaubens. – Nehmen wir mal an, Jesus hätte heute in den USA gelebt und wäre wegen eines Vergehens zum Tode durch den elektrischen Stuhl verurteilt worden. Wäre dann heute in allen katholisch-christlichen Kirchen der elektrische Stuhl als Mordsymbol angebetet worden … mit einem elementaren Papamobil als Führungsriege??? – Warum also ein Vertreter einer solchen Machenschaft (ob Christ, Moslem oder Jude … egal) in einer deutschen politischen Gesetzgebungskiste??? – Wobei der Muskelkater noch einmal sehr deutlich betonen möchte, dass es ihm hier nicht um den eigenständigen Glauben jedes Menschen geht, der zu befürworten ist, wenn er wirklich eigenständig sein sollte … sondern um den Verein Kirche, der die Menschen in seiner Gutmütigkeit, seiner Freiheit und seiner Eigenständigkeit und Ehre beeinflusst und betört.

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Dass der Muskelkater mit seiner Meinung nicht alleine dasteht, beweisen folgende Artikel, die teilweise auch in der Freiheitsliebe erschienen sind:

http://freie-buerger-fuer-demokratische-werte.de/brief-an-bundespraesident-christian-wulff/index.html

http://freie-buerger-fuer-demokratische-werte.de/downloads/papstbesuch-brief-an-bundespraesident-wulff-17.pdf

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32534/1.html

https://muskelkater.wordpress.com/category/artikelreihen/artikelreihe-verein-kirche/

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Übrigens: Kommt euch dieses Zeichen nicht auch von anderer geschichtlichen Stelle aus bekannt vor? – Es ist keine Fälschung gleich welcher Art – es ist das Originalfoto!!!

Äh ... wie hieß der Gruß nochmal?

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„Deutschland, Deutschland, über alles“: Hymnen-Skandal bei BBC zum WM-Spiel

Panne beim BBC?

Die seriöse BBC sorgt mit einer Hymnen-Panne auf ihrem Online-Auftritt für Aufsehen: Sie bot in ihrem Live-Ticker zum Spiel Deutschland gegen England das Deutschlandlied zum Mitsingen an.

„Deutschland, Deutschland über alles“, stand da plötzlich auf bbc.co.uk zu lesen – die erste, statt der dritten Strophe des Deutschlandlieds. Allerdings hat der englische Sender die Panne im Online-Auftritt inzwischen korrigiert.

So beschreibt die tz-online.de diese Schande … Aber … Ist es wirklich eine Schande oder peinliche Panne gewesen?

Das ursprüngliche Deutschlandlied hat eben mal drei Strophen. Da braucht man nicht politisch rechts zu stehen, um dieses zu erkennen. Die Flüsse sind zwar fast alle nicht mehr auf deutschem Staatsgebiet und gehören heute zu Polen oder Frankreich oder Dänemark, aber viele Menschen finden den kompletten Text erst so richtig schön, ohne ihn gleich mit Nazi-Gedanken in Verbindung zu bringen.

Das denken die Menschen anderer Länder genauso. Und wenn wir uns mal die französische oder die britische Hymne vornehmen und erst recht die der USA, dann hagelt es da förmlich von Nationalgedanken. Nur in Deutschland hat’s massenweise Gewissensbisse oder sogar Beschwerden. – Ist halt ein eigenartiges Land, dieses Deutschland.

Andererseits: Man kann es aber auch anders sehen, wenn man das betrachtet, was mit dem Fußball zurzeit abgeht und gleichzeitig in Berlin von den Politikern verbrochen wird. Da kommen einem trotzdem so ganz eigenartige Gedankengänge. Wie zum Beispiel eine Bekannte aus dem Sauerland, die den letzten Krieg miterlebt hat. Sie hat ganz einfach Angst, weil sie 1936 die Olympischen Spiele in Berlin miterlebt hat, wo alle Menschen genauso gejohlt haben wie jetzt die Fußballfans. Dabei aber sich nicht darum kümmerten, was in der Zwischenzeit durch Hitler in Berlin geplant wurde. Als der Krieg dann gottlob endlich verloren war und diese Menschen sahen, was angerichtet worden war, sprachen alle nur davon: „Das haben wir ja nicht gewusst“. – Nein, wie auch. Sie waren ja mit den olympischen Spielen beschäftigt gewesen…

Und so regen sich nur die wieder auf, die wieder mal nicht zuhören, aber das hören, was eigentlich total das Unwichtigste der Welt ist, nämlich dass der BBC die Nationalhymne mit der ersten Strophe spielte. Sie regen sich auf, weil das ihre „Brot & Spiele-Einstellung“ störte, weil sie sich ertappt fühlten nach dem Motto: „Lass doch die Welt untergehen. Hauptsache, ich habe mein Vergnügen. Nach mir die Sintflut.“

Die Fußballfans sollen ihr Vergnügen haben. Ich gönne es ihnen sogar. Vielleicht ist es ja ihr letztes Vergnügen.

Aber sie sollen bitte anschließend nicht kommen und sagen: „Das habe ich nicht gewusst!“. Denn aufgeklärt werden sie. Jeden Tag. Über jede neue Gemeinheit der Regierenden. Über alles, was sie wissen sollten. Sogar über die steigende Armut, die auch sie selber betrifft, weil sie wiedermal zugunsten der Reichen Federn lassen müssen.

Fahren sie dann auch noch trötend und hupend mit der Deutschlandfahne schwenkend durch die Gegend?

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Ein ähnlicher Artikel ist auch bei den NachDenkSeiten zu lesen.

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