Chinesischer Musikus trifft norddeutschen Koch bei Labskaus mit Spiegelei

Ein kulinarisches Video von der Deutschen Welle

Labskaus ist ein urtypisches Seemannsgericht. Alle Zutaten sind über Monate haltbar und daher auf See beliebt. Küchenchef Grätz, Lübecker und Seemannssohn, zeigt dem chinesischen Musiker Xingyu Mao, wie man es zubereitet.

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Schön war die Zeit – Nostalgie und Co.

Erinnerungen an die 1960er bis 1980er Fernsehzeit

Aufgeschrieben von Brano Wagner

Eigentlich bin ich ja noch nicht so alt, dass ich mich direkt an diese Zeit erinnern könnte. Aber über Umwegen, wie Eltern und Bekannte, aber auch durch die momentane Retro-Welle auf allen Kanälen, werden uns als sogenannte Wiederholungen immer mal wieder Sternstunden der deutschen Fernsehunterhaltung serviert.

Diese Liebe zur Nostalgie kommt nicht von ungefähr. Denn betrachtet man sich das Programm der TV-Anstalten, kommt einem das kalte Grausen und man ist gewillt, entweder den Fernseher abzuschaffen oder diesen dazu zu benutzen, um sich DVD’s mit Filmen und Serien von früher anzuschauen. Es gibt aber auch Leute, und die werden leider immer mehr, die sich von morgens bis spät in die Nacht vor der „Flimmerkiste“, so hieß die nämlich damals, hinsetzen, links und rechts Bier und Pommes, und sich dann jeden Mist anschauen, der gesendet wird. Das Ergebnis dieser selbstverordneten Volksverdummung sieht man an den aktuellen Wahlergebnissen.

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Ich bin ein Nostalgiker. – Na und?

Flucht vor der Realität – oder nur mal abschalten…

Von Martin Schnakenberg

Ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen durchstreifte ich neulich die Stadt, weil ich endlich mal was anderes tun wollte, als immer nur vor dem Monitor zu sitzen und ein leeres Notenblatt anzustarren. Ideen für neue Chor- oder Orchesterarrangements, geschweige denn neue Kompositionen, kamen mir nämlich nicht. Eher das Gegenteil, was in diesem Fall nicht Lustlosigkeit bedeutete, sondern als Folge dieses undefinierbaren Zustandes eben: was anderes tun, abschalten, faulenzen, einfach mal hängen lassen.

So kam ich auf meinem Streifzug in ein bekanntes Drogeriehaus und stieg die Treppe hoch zur Musik- und Videoabteilung. Und genau dort passierte es, was mir schon oft passiert war: Mein Blick blieb an einer DVD hängen. Der Titel war »Westlich von Santa Fe«, eine Westernserie, die ich in meiner Kinderzeit gesehen und seitdem nicht wieder vergessen hatte. Die Jüngeren werden wohl durch die späteren Wiederholungen die Serie als »The Rifleman« kennen, mit Chuck Connors und Johnny Crawford in den Hauptrollen. Jedenfalls: Ich war hin und weg. Leider gab es nur drei Boxen mit jeweils vier Folgen. Aber das war mir egal, ich musste die Serie einfach haben, denn ich bin nun mal ein Nostalgiesammler (Infos zur Serie).

Meine kleine aber feine DVD-Sammlung umfasst heute nichts modernes, keine Akte-X und auch keine Romantikschnulzen vom Bergbauernhof, keine Ärzte- und/oder Freihandelskammern mit Nackt-, Porno- und Pseudoliebesszenen und kein Krimi, den man schon nach fünf Minuten gelöst hat, kein Auto- oder Verfolgungsrennen mit Überschlagsszenen und auch kein von einem Dino angegriffenes Hochhaus in Flammen, wo man keinen Trick sieht, weil alles perfekt gemacht wurde. — So etwas habe ich nicht. Das interessiert mich auch nicht, weil alles das nur Spiele fürs Volk sind, einschließlich Olympia und Fußballweltmeisterschaften.

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Ein fast vergessener Geburtstag: Ein Rotschopf wurde 50

Von Martin Schnakenberg

Rote Haare und jede Menge Schabernack: Vor 50 Jahren ist Pumuckl zum Leben erweckt worden und mit ihm erklang auch die berühmte Titelmelodie zum ersten Mal: »Hurra, hurra, der Kobold mit dem roten Haar!« – Seitdem hat die Zeichentrickfigur wohl zigtausende Kinder begeistert. Und mich auch …

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Pumuckl ist „siebzigdreizehn Jahre“ alt

Ob kleine Kobolde überhaupt Geburtstag feiern, weiß sicher selbst seine Erfinderin nicht. Die heute 91-jährige Münchner Schriftstellerin Ellis Kaut sagte mal in einem Interview, dass er schließlich ein Geistwesen sei, nicht von dieser Welt und von daher altersmäßig unbestimmbar. Derjenige, der die Geschichten aber kennt, der weiß, dass sie diesbezüglich nicht immer konsequent gewesen ist. Im Jahr 1970 nämlich ließ sie ihn in „Pumuckl will Geburtstag haben“ sagen, er sei genau vor „siebzigdreizehn Jahren“ auf die Welt gekommen, auf einem Segelschiff während eines schlimmen Sturms. Ein andermal bemerkt der Kobold tiefsinnig: „Geburtstag ist ein schöner Tag, ich jeden Tag Geburtstag mag.“

Fernsehserie ab den 1980ern

Jedenfalls datiert der Bayerische Rundfunk den ersten Tag im Leben des kleinen Quälgeistes auf den 21. Februar 1962. Zumindest erlebte der rothaarige Kobold seine mediale Geburt mit dem ersten Pumuckl-Hörspiel „Spuk aus der Werkstatt“, der damals allerdings leider nicht im gesamten Bundesgebiet zu hören war. Erst danach folgten wenige Jahre später die Romane, dann in den 1980er Jahren die Fernsehserie und der erste Spielfilm. Der Bayerische Rundfunk feierte dieses Jahr den runden Geburtstag mit mehreren Sendungen.

Ich selber lernte den kleinen Kobold auch erst viel später kennen, als ich schon dachte, aus dem Kinderfernsehen rausgewachsen zu sein. Denn ich war damals schon jenseits der Dreißig, als die Serie in der ARD lief. Aber ich muß freimütig gestehen, dass mir dieser freche Zeichentrickbengel die Lust am Kinderprogramm wieder zurück gegeben hat – zumindest in Teilen.

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Seine ersten Worte

Die ersten Worte des unsichtbaren Kobolds in der Werkstatt von Schreinermeister Eder waren freilich weder „Mama“ noch „Auto“, sondern: „Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt, niemand entdeckt!“, welcher von einem echten Stimmenakrobaten stammte. Hans Clarin, der seine Stimmbänder nach allen Regeln der Kunst malträtierte und Pumuckl reimen, schimpfen und frech sein ließ, war von Anfang an dabei. Krähen, Kreischen, Jubilieren: Mehr als 40 Jahre lang lieh der gebürtige Ostfriese und in Bayern berühmt gewordene Clarin dem Kobold seine charakteristische Stimme – und auch seinen hochdeutschen Charakter. Den gutmütigen und durch nichts aus der Ruhe zu bringenden bayerischen Meister Eder indes wurde ursprünglich von Franz Fröhlich, später von Gustl Weißhappel und Alfred Pongratz gesprochen, wobei letzterer auch durch die Hörspielveröffentlichungen auf unzähligen Schallplatten und CDs zu unvergessener Berühmtheit gelangte. Für die Fernsehgeneration allerdings gibt es seit eh und je nur einen Meister Eder: Gustl Bayrhammer. Für die Fernsehzuschauer der 1960er und 1970er Jahre reichlich bekannt, denn er trat regelmäßig für das ZDF im „Königlich Bayerischen Amtsgericht“ und in den „Weißblauen Geschichten“ auf. Am bedeutendsten aber ist seine Darstellung des väterlichen Pumuckl-Freundes Meister Eder, der den frechen Kobold mit Engelsgeduld zu erziehen versucht. – Clarin/Bayrhammer, eine Konstellation, ein ungleiches Gespann. Das konnte ja nur gut gehen.

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Liedtext zum Mitsingen:

Pumuckl neckt, Pumuckl versteckt und niemand was meckt.
Oh, das reimt sich ja – und was sich reimt, ist gut!

Hurra, Hurra, der Kobold mit dem roten Haar,
Hurra, Hurra, der Pumuckl ist da!
Hurra, Hurra, der Kobold mit dem roten Haar,
Hurra, Hurra, der Pumuckl ist da!

Am liebsten macht er Schabernack,
Leute ärgern nicht zu knapp.
Schwupp, schon ist die Feile weg,
wer hat die wohl weggesteckt.

Hurra, Hurra, der Kobold mit dem roten Haar,
Hurra, Hurra, der Pumuckl ist da!

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Pumuckl blieb aber nicht lange ein bayerisches Phänomen. Generationen im ganzen deutschen Sprachraum wurden mit „Meister Eder und sein Pumuckl“ groß. In der Schweiz spricht Pumuckl Schwizerdütsch, und auch in anderen europäischen Ländern wie Spanien und Frankreich und sogar in China erobert der freche Kobold inzwischen Kinderherzen.

Und sein Alter ist immer noch nicht zu schätzen. Zwischendurch sollte er mal eine Freundin bekommen, wogegen allerdings Ellis Kaut Protest einlegte. Denn Pumuckl soll als Geistwesen geschlechtsneutral bleiben, damit sich jedes Kind mit ihm identifizieren kann. Sie ist schließlich die Erfinderin und bestimme über ihre Figur, sagte sie mal in einem Interview. Ihr Pumuckl werde nicht älter werden und immer rothaarig bleiben, und an die Rente denke er auch nicht. Darum stellt sich die Frage erst gar nicht, ob Pumuckl nicht irgendwann einmal vernünftig und erwachsen werden sollte. Pumuckl wird in jeder Generation der kleine rothaarige Kobold bleiben und in den Erinnerungen immer wieder so auftauchen. Und vernünftig ist er doch, oft noch vernünftiger als die meisten Menschen. – Allerdings auf seine eigene Art der Vernunft. 😉

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Quelle weitere Hinweise: http://www.wunschliste.de/prosit/prosit_05

Siehe auch http://www.pumuckl.de/, die Wikipediaseite http://de.wikipedia.org/wiki/Meister_Eder_und_sein_Pumuckl, und die Pumuckl-Fanpage http://www.pumucklhomepage.de/welcome.html

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Weihnachten im Muskelkater

Von Martin Schnakenberg

Viele haben es schon bemerkt: es schneit im Muskelkater. Eine kleine Einstimmung auf das schönste Fest des Jahres … egal ob gläubig oder nicht.

Aber dieses Jahr gibt es keine Geschichte und auch kein Gedicht, sondern schon seit dem 1. Advent Musik. Links oben im Blog ist ein kleines Fenster, wo beim Anklicken des Bildes jeden Tag eine neue Musik (Midi-Datei) nicht nur gehört werden kann. Diese Lieder sind GEMA-frei, weil sie Volksgut sind. Also können auch die folgenden Lieder getrost ohne Furcht downgeloadet werden.

Ab dem 19.12.2011 gibt es täglich bis zum heiligen Abend je ein wohlbekanntes Weihnachtlied. Und zwar als Text (pdf) und als Playback (mp3), damit ihr auch mitsingen könnt. Eingespielt wurden die Playbacks im Jahre 2001 vom Keyboarder der bekannten Torsten Manoella Bigband nach meinen Arrangements.

Ich hoffe, dass ich euch hiermit nicht nur die Vorweihnachtszeit etwas gemütlicher gestalten kann, sondern auch, euch zum Singen zu bewegen. Und dazu wünsche ich euch recht viel Spaß und ganz besonders viel Erfolg.

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Das Forum des Muskelkater’s mit dem gewissen Etwas

Endlich ist es soweit

Von Martin Schnakenberg

Seit heute hat unser Netzwerk ein weiteres Highlight zu verzeichnen, womit die freie Informationspolitik ergänzt werden soll: Das Forum des Muskelkater’s. Noch ist es dort relativ still, weil das Forum zuerst mit Leben gefüllt werden soll. Und dieses Leben, das seid ihr.

Das Angebot steht, womit wir jetzt eine Kombination aus mehreren Komponenten anbieten können, die sich wunderbar ergänzen:

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  • Zuerst die Blogs unseres Netzwerkes selber mit einem Zentralblog, der immer die aktuellsten Artikel des Netzwerkes anzeigt: http://blognetzonline.wordpress.com/
  • Dann das von uns bevorzugte und empfehlenswerte politische Forum mit weitaus mehr Themen, Informationen und News, die uns alle angehen, als jeder Blogger schaffen kann: http://www.politik-sind-wir.de/
  • Und jetzt, ab heute das Muskelkater-Forum mit einer Mischung aus Freizeit, Kaffeekränzchen, Informationen und sehr oft mit Themen, die mit Politik, Wirtschaft und Finanzen so ganz und garnichts zu tun haben: http://muskelkaters.forumieren.de/

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Jetzt bleibt mir nur noch eines zu sagen: Schaut doch einfach rein in unser informatives Trio und meldet euch an, wenn ihr was zu sagen habt. Belebt die Foren mit eurem Wissen oder lasst euch einfach von den Blogs unseres Netzwerkes aktuell informieren. Eines habt ihr den anderen dann gewiss voraus: spielerische Informationen mit Fakten und Wissen mit Basisgrundierung, über die ihr selber mitreden könnt.

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“Is There a Santa Claus?”

„Yes, Virginia, there is a Santa Claus“

Von Martin Schnakenberg

Wunderbare und zugleich faszinierende Antwort auf die Frage eines kleinen achtjährigen Mädchens „Gibt es einen Weihnachtsmann?“, welche in der Ausgabe vom 21. September 1897 der Zeitung New York Sun erschien. Das von Francis Pharcellus Church verfasste Editorial mit der darin gegebenen Antwort „Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann“ ist ein unauslöschbarer Teil populärer Weihnachtsüberlieferungen in den Vereinigten Staaten und auch andernorts geworden.

Virginia O’Hanlon hatte im Jahre 1897 ihren Vater schon öfter mit der Frage genervt, ob Santa Claus auch wirklich existiere. Sie hatte nämlich mit acht Jahren zu zweifeln begonnen, ob es einen Weihnachtsmann gebe, weil ihre Freunde ihr erklärt hatten, dass es ihn nicht gibt. Schließlich hatte ihr Vater gesagt, wenn es in der Sun stehen würde, einer zu jener Zeit bedeutenden New Yorker Zeitung, die immer die Wahrheit schreibt, dann wäre es wahr. Und sie schrieb diesen kurzen Brief, dessen Beantwortung durch den Redakteur der Zeitung, Francis P. Church, zu ungeahntem Ruhm kam und ein Jahrhundert später der am meisten nachgedruckte Leitartikel überhaupt in den Zeitungen in englischer Sprache wurde.

Der Muskelkater möchte hiermit diese Tradition aufgreifen und den Artikel hiermit in deutscher Sprache veröffentlichen:

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Is There a Santa Claus ?

Mit Freude beantworten wir sofort und damit auf herausragende Weise die folgende Mitteilung und geben gleichzeitig unsere großen Auszeichnung Ausdruck, dass ihre gewissenhafte Autorin zu den Freunden der Sun zählt:

„Lieber Redakteur: Ich bin 8 Jahre alt.
Einige meiner kleinen Freunde sagen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt.
Papa sagt: ‚Wenn du es in der Sun siehst, ist es so.‘
Bitte sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es einen Weihnachtsmann?
Virginia O’Hanlon.
115 West Ninety-fifth Street.“

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