Nicht lustig! – Kleiner satirischer Jahresrückblick

Das Jahr 2011 von hinten gesehen

Von Martin Schnakenberg

Ich bin noch einmal zurück gekommen, um etwas Bestimmtes zu erledigen, aber dann gehe ich auch wieder. Denn ein Jahresrückblick soll immer dann geschehen, wenn ein Jahr (fast) vorüber ist und an Vergangenes erinnert werden soll. Dabei ist es unerheblich, ob es todernst, bierernst, kabarettistisch oder satirisch ist. Hauptsache, der Effekt des Erinnerns vor dem Vergessen hat gewirkt. In den 1960er und auch noch in den 1970er Jahren waren es am Silvesterabend große Kabarettbühnen, wie die Münchner Lach- und Schießgesellschaft oder die Berliner Stachelschweine, die das vergangene Jahr Revue passieren ließen und dabei kein Näpfchen ausließen, in dem Regierung, aber auch Opposition, hinein getreten waren.

In der heutigen Zeit geht das leider nicht mehr in dem Umfang. Denn obwohl wir heute doch aufgeklärter sind als früher, erfahren wir nicht alles, was wichtig ist. Noch schlimmer: die Politiker und die Medien verschweigen uns nicht nur das meiste, sondern sie lügen uns auch noch an. Ob das geschieht wegen der allgegenwärtigen Macht der Lobby oder wegen Bestechlichkeit der Politik und der Medien, sei jetzt mal im Raum stehen gelassen. Wichtig ist, dass das Vertrauen der Bundesbürger in die Politik wegen diesen Machenschaften rapide abgenommen hat.

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Der Papst war zu Besuch. Bis heute streiten sich die Leute, ob er jetzt als Kirchenmann oder als Staatmann gekommen war. Als Staatsmann hat er ja eine imponierende Rede vor dem deutschen ReichsBundestag gehalten. Aber Reden und Handeln sind bei einem solchen Vereinsvorsitzenden zweierlei. Und deshalb ist er als Kirchenmann einfach nur ätzend – zumindest für diejenigen, die nicht zum Verein gehören und die auch aufs Heftigste protestierten und sogar Petitionen einreichten. Auch seine Politik außerhalb seines heiligen Stuhls Petrie ist vom Hass auf die Menschen durchwirkt. Denken wir nur an AIDS, Abtreibungen, Verhütungen, Schwulenhetze und Einmischen in die Privatsphären der Gläubigen.

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Die Kriegsmaschinerie in Deutschland läuft hervorragend. Man ist zwar nicht mehr bei allen Kriegen dabei, hat aber überall durch eine bestimmte Lobby die Finger am Abzug. Kriege in der Welt bescherten der demokratischen Bundesrepublik Deutschland einen nie dagewesenen Wirtschaftsaufschwung. Die Branche um Heckler & Koch, Rheinmetall und Krauss-Maffai herum boomt und lässt keinen Zweifel daran, wer die Herren der Welt sind. Aber auch nicht, wem sie wiederum dienen. Denn wenn die USA bellt, darf keinesfalls zurückgebellt werden, sondern höchstens mitgebellt. Notfalls hält man sich solange zurück und versorgt beide Kriegsparteien mit den notwendigen Verteidigungsanlagen, bis richtiges Militär eintrifft.

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Wir, die viel mit der Tastatur und damit dem Schreiben zu tun haben, kennen es alle, dieses Copy & Paste. Wenn man einen Satz im Editor schon geschrieben hat und dann erkennt, dass er umgestellt besser zu lesen ist, dann schreibt man den nicht noch mal neu, sondern kopiert ihn, oder schneidet ihn aus, und setzt ihn an anderer Stelle wieder ein. Dieses praktische Vorgehen erkannte auch ein gewisser adliger Herr der Bundesregierung und machte sich ans Werk. Dass aus seinem Vorgehen auch ein Vergehen wurde, aber ebenfalls von anderen Politikern, auch in der EU, kopiert wurde, konnte er beim ersten Mal noch nicht ahnen. Aber es wurde für ihn zu einem politischen Stolperstein, der auch die Diskussion über das Urheberrecht neu ins Rollen brachte.

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Mein Vater sagte immer: „Wer viel verdient, bekommt nichts. Aber wer viel bekommt, verdient es meistens nicht!“ Der Satz passt heute hervorragend zu der sogenannten Finanzkrise, die von geldgierigen Heuschrecken und Immobilienhaien in den Casinos der Finanzmärkte ausgelöst wurden. Wer aber meint, die Krise wäre eine Sache der Neuzeit, der irrt sich. Denn schon am 15. August 1971 erklärte der damalige US-Präsident Richard Nixon die Loslösung des US-Dollars von den Goldreserven und leitete damit die Ära des Spekulierens auf zu erwartende Gewinne ein, die wiederum zu wahren Höhenflügen an der Börse und waghalsigen Unternehmungen in der Immobilienbranche führten. Der Mensch ist dabei ins Hintertreffen geraten und spielt schon lange nicht mehr die erste Geige. Das Entfesseln der Finanzmärkte, die völlig außer Kontrolle geraten sind, hat ein neues Denken eingeleitet. Verschwörungstheoretiker sprechen inzwischen von Weltregierungen und dem Gefangensein im eigenen Sumpf.

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Atom- bzw. Kernkraft und Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland. Das schien lange Zeit eine Waage zu sein, wo mal die eine Seite, dann die andere nach oben oder unten ging. Bis das Unglück in Japan geschah, angefangen mit einem Seebeben, dann einem Tsunami, dem Zusammenbruch der Kernkraftwerke in Fukushima und der darauf folgender Kernschmelze, die eine ungeheure Menge an Radioaktivität freisetzte und neben der Luft auch die umliegenden Gewässer schädigte. Der Protest, der sich daraufhin in Deutschland ausbreitete (obwohl die ganze Wahrheit noch immer verschwiegen wurde), führte dazu, dass die Regierung angesichts der rasch abnehmenden Popularität und der Angst, bei den nächsten Wahlen verlieren zu können, einen Ausstieg aus der Kernkraftnutzung beschloss, allerdings ohne es im Grundgesetz zu verankern. – Aber wie heißt es so schön: „Wenn der Teufel mal weg ist, dann kommt der kleine Beezlebub und legt wieder ’n Brikett nach!“. Oettinger, seines Zeichens deutscher EU-Kommissar in Brüssel, bringt eine Neuigkeit, die an den Verstand dieses Herrn zweifeln lässt: 40 neue Kernkraftwerke in der EU in den nächsten Jahren. Und das, wo sogar die Außerirdischen schon dabei sind, Ökofreaks zu werden.

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Im großen und ganzen kann man getrost anmerken, dass angesichts solcher katastrophalen Zustände bei den Regierenden von Vertrauen keine Spur mehr ist. Vor allem dann, wenn man sehen muss, dass die Verteilung der Güter und des Volksvermögens ungleich ausfällt: Die Reichen werden durch gezielte Gesetzesänderungen immer reicher und die Armen durch Manipulationen der Zahlen und Androhungen von Zwangsmaßnahmen immer ärmer. Diese Schraube dreht sich immer stärker und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer mehr auseinander. Man hat hier immer mehr den Eindruck, und einige scheinen es auch zu wissen, dass hier die erforderlichen Gesetze nicht im demokratischen Sinne von den gewählten Volksvertretern geschrieben werden, sondern von der allmächtigen Lobby/Mafija, die es zu ihrem Gunsten formuliert. Da fragt man sich angesichts der verheerenden Zustände im Armutsbericht der Bundesregierung tatsächlich, wer eigentlich das Sagen hat … hier in der Bundesrepublik Deutschland!

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Aber böse Hellseher behaupten stur und felsenfest, dass es auch mal anders kommen könnte. Dass der, der eine Grube, u.a. in Stuttgart, für andere gräbt, auch selber reinfallen kann. Oder: wer immer nach dem Börsenthermometer schielt und dabei mitfiebert, dass es nach oben steigt, sich auch mit kalten Füßen noch eine Lungenentzündung holen kann. Aber wie schon oft bewiesen, gibt es dann wieder die Möglichkeit, dass der Bürger als Steuerzahler und der Arbeitslose, dem Gelder gestrichen werden, einspringen werden, um dem gefallenen Engel aus seiner lebensfeindlichen Misere zu befreien. Und das ist dann wieder das Lustige daran.

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Von der anderen Seite aus gesehen brauchen sich weder Regierung noch die Lobbyistenverbände allzu große Sorgen machen, dass ihr mistiges Spiel auffliegt. Denn der deutsche Michel, in Österreich berechtigter- und lustigerweise auch Piefke genannt, nimmt jeden Tag seine Traumdroge in Form von BILD, heute-Jounal und DSDS ein und ist dann für mehrere Stunden wieder voll empfänglich für Lügen, Märchen und sonstigen Fantasy-Adventures. Und wenn dann noch Fußball, Olympia und Damenboxen im TV übertragen werden, ist er selig und lässt sich am nächsten Tag wieder freiwillig von Merkel, Schäuble, v.d.Leyen, Steinmeier & Co. auf die Schlachtbank führen. – Schlaf weiter, du tumbe deutsche Nuss. Und versehe dich beim Einschlafen nicht beim Schafe zählen.

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Deutschland wurde im Jahre 2011 fast an den Abgrund gebracht, weil die Regierenden es entweder nicht wagten oder es nicht wollten, dass die Finanzmärkte wieder an die Kette gelegt werden. Ebenso ist das Verhalten gegenüber den Wirtschaftsbossen, die von der Bevölkerung das Synonym „Ackermann“ erhalten haben, nur mit panischer Angst deren Macht gegenüber zu erklären. Um uns gefügig zu machen, bedurfte es in den 1980er Jahren noch des Glykolweines, etwas später dann die Fischwürmer, gefolgt von Rinderwahn, Vogelgrippe und der Schweinegrippe. Einschließlich des Einredens, dass die alleinige Schuld an einer Klimakatastrophe uns zufällt, wird hier nachdrücklich daran gearbeitet, uns ein noch viel schlimmeres Übel zu verschweigen. Umweltverbände machten uns trotzdem auf die uns verschwiegenen heimlichen Katastrophen aufmerksam, die wegen der Profitsucht entstanden. Wie die Zerstörung der grünen Lungen der Erde, der Vertreibung und Massentötung von Eingeborenen, der Wiedereinsetzung von Schleppnetzen und damit der Zerstörung des Meeresbodens, den barbarischen militärischen Einfällen in Länder mit Bodenschätzen, der Bedrohung des Weltfriedens durch Aufstellen kriegerischer Geräte und so weiter. Alles nur des Profits willen.

Habe ich was vergessen? – Macht nichts, denn 2012 kommt ja bald. Dann kann der Elefant des Gespanns Merkel/Sarkozy/Ackermann das Porzellan zerdeppern, was er 2011 vergessen hat…

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Ein gutes neues Jahr 2012 für alle.

Und jetzt mache ich Urlaub.

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Der Muskelkater macht eine längere Pause

Von Martin Schnakenberg

Alle zwei Tage hat der Muskelkater im Durchschnitt informiert und aufgeklärt. Jetzt steht gleich zum Jahresbeginn 2012 ein Wohnungsumzug an, der absolut Vorrang hat. Deshalb werden die Autoren des Muskelkaters pausieren. Aber im neuen Jahr wird ab Februar wieder was los sein.

Die Redaktion bedankt sich bei allen Lesern und wünscht ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2012. Macht’s gut.

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Gregor Gysi: DIE LINKE wirkt | Aus- und Rückblicke

Das Jahresinterview

Von der Redaktion der Partei DIE LINKE.

Im Interview zum Jahresende analysiert Gregor Gysi die Ursachen der gegenwärtigen Finanz- und Eurokrise, zeigt Wege heraus und spricht über die Arbeit der Fraktion im neuen Jahr. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält er vor, dass sie die Krise nur verwalte. Mit Folgen: Es gibt einen dramatischen Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Politik. Der Grund dafür sei, dass die Aussagen von Politikern nicht mehr verlässlich seien: „Denn wenn Frau Merkel etwas angekündigt oder Herr Sarkozy oder andere, dann sagen die Finanzjongleure, sie wollen das nicht, dann findet das eben nicht statt. Punkt. Die Finanzjongleure äußern sich aber nicht öffentlich, denn du sollst das ja nicht merken.“ DIE LINKE will den Finanzmarkt endlich regulieren, das sei der Weg aus der Krise: „Doch zu dem Weg hat doch Frau Merkel niemals den Mut.“

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Hochgeladen von am 21.12.2011

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Mit Kohlendioxid Plastik herstellen – Chemiker auf dem richtigen Weg

Klimagas als Rohstoff

Vom Ökognom aufgeschnappt

Kohlendioxid hat als Verursacher der Klimaerwärmung einen schlechten Ruf. Dabei kann man es nutzbringend einsetzen, zum Beispiel bei der Produktion von Plastik.

Umweltgift und Klimakiller. Bisher galt CO2 immer als der unvermeidliche Übeltäter, der schuld an der globalen Erwärmung ist und wo jedes Jahr Protokolle geschrieben werden, die die Höhe des Ausstoßes, die Begrenzung und sogar die Vermeidung vorsehen. Der letzte Vorschlag heißt, dieses Gas doch in den Boden zu verpressen. Eine dumme wie einfältige Idee, die vielen Generationen später noch Sorgen machen könnte, wenn das Gas wieder den Weg zur Oberfläche gefunden hat.

Doch dass CO2 auch einen technischen Nutzen haben kann, zeigt Bernhard Rieger von der Technischen Universität München. Er arbeitet daran, aus CO2 Kunststoff zu gewinnen. Das von ihm entwickelte Material Polypropylencarbonat lässt sich bereits zu 78 Prozent aus CO2 herstellen und je nach Herstellungsprozess kann es unterschiedliche Eigenschaften haben. Als Prototypen zum Anfassen baute Riegers Team bereits eine Schale für einen Staubsauger.

Im CO2 sehen Chemiker einen wertvollen Rohstoff, der nicht vergraben werden soll, wie von der Politik gefordert, sondern zum Herstellen von Kunststoffen und sogar Medikamenten genutzt werden könnte.

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Zwei Seiten Informationen in FOCUS Online. Aber ich habe eine noch viel bessere Idee, wie man CO2 sogar erheblich einsparen und durch frischen Sauerstoff ersetzen könnte: Hört auf, die Urwälder abzuholzen, z.B. wegen Palmöl-Plantagen. Diese Urwälder sind unsere grünen Lungen und filtern die Luft. Zusätzlich speichern sie CO2 auf natürliche Art und Weise ab. – Nicht nur die Ureinwohner werden es uns danken, sondern auch die Menschen der Zukunft, falls es denn eine geben sollte.

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Weihnachten im Muskelkater

Von Martin Schnakenberg

Viele haben es schon bemerkt: es schneit im Muskelkater. Eine kleine Einstimmung auf das schönste Fest des Jahres … egal ob gläubig oder nicht.

Aber dieses Jahr gibt es keine Geschichte und auch kein Gedicht, sondern schon seit dem 1. Advent Musik. Links oben im Blog ist ein kleines Fenster, wo beim Anklicken des Bildes jeden Tag eine neue Musik (Midi-Datei) nicht nur gehört werden kann. Diese Lieder sind GEMA-frei, weil sie Volksgut sind. Also können auch die folgenden Lieder getrost ohne Furcht downgeloadet werden.

Ab dem 19.12.2011 gibt es täglich bis zum heiligen Abend je ein wohlbekanntes Weihnachtlied. Und zwar als Text (pdf) und als Playback (mp3), damit ihr auch mitsingen könnt. Eingespielt wurden die Playbacks im Jahre 2001 vom Keyboarder der bekannten Torsten Manoella Bigband nach meinen Arrangements.

Ich hoffe, dass ich euch hiermit nicht nur die Vorweihnachtszeit etwas gemütlicher gestalten kann, sondern auch, euch zum Singen zu bewegen. Und dazu wünsche ich euch recht viel Spaß und ganz besonders viel Erfolg.

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Oettinger plant 40 neue Atomkraftwerke für Europa

EU außer Rand und Band

Eine Information des Umweltinstitutes München

Deutschlands Atomausstieg ficht EU-Kommissar Günther Oettinger offenbar nicht an. aber 40 neue AKW will er den EU-Bürgern in den nächsten 20 Jahren trotzdem aufbürden.

In der bisher vertraulichen „Energy Roadmap 2050“ wird die veraltete Risikotechnologie laut Presseberichten für ihre vermeintlich klimafreundliche CO2-freie Energieproduktion zu vergleichsweise niedrigen Kosten gelobt.

Haben wir richtig gehört? Klimafreundlich, CO2-frei, niedrige Kosten? Beim Uranabbau werden jede Menge gefährliche Umweltgifte frei, ganz zu schweigen von den fatalen Auswirkungen, die ein Super-GAU wie in Fukushima oder Tschernobyl auf Jahrzehnte hat. Zudem ist die CO2-Bilanz der Atomkraft alles andere als prächtig, berücksichtigt man den gesamten Prozess vom Uranabbau, über den immensen Energieverbrauch bei der Anreicherung, sowie von Rückbau und Endlagerung. Und würde man sämtliche externe Kosten in den Atomstrom einpreisen, wäre er längst um ein Vielfaches teurer als Wasser-, Wind- und Solarenergie.

Wenn EU-Kommissar Oettinger immer noch an die Lügen der Atomlobby glaubt und nicht begriffen hat, dass unsere energetische Zukunft in den Erneuerbaren liegt, bei gleichzeitigem Energiesparen und einer Effizienzsteigerung, hat er in Brüssel nichts verloren.

Europa muss aussteigen und nicht einsteigen. Deshalb ist es wichtig, im Rahmen der grenzüberschreitenden strategischen Umweltprüfung (SUP) den geplanten Einstieg Polens in die Atomkraft zu verhindern.

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Werden Sie aktiv:

Setzen Sie sich für mehr Erneuerbare Energie und gegen Atomkraft in Europa ein und unterstützen Sie unsere Onlineaktion gegen das geplante Atomprogramm in Polen. Um dieses zu verhindern, können wir uns im Rahmen des SUP noch bis zum 4. Januar 2012 gegen den polnischen Atomeinstieg aussprechen. Über 18.000 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits an unserer Onlineaktion beteiligt.

Schicken auch Sie unsere Musterstellungnahme an die polnischen Behörden und schreiben Sie an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel. Die Bundesregierung ist aufgefordert zu verhindern, dass wir alle von unserem Steuergeld den Aufbau von Atomkraftwerken finanzieren.

Hier können Sie aktiv werden.

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Diese Informationen unbedingt lesen:

Atom-Lügen und Tatsachen, Atomenergie und radioaktive Strahlung, Noch ist Polen nicht verloren, und Atom-Info-Kampagne

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Söldner, Internet, Haushalt, Finanzkrise – Merkel bekommt überall Wind von vorne

… den sie wahrscheinlich hinten wieder raus lässt

Von Martin Schnakenberg

Dass das Handeln der Regierung einen Sinn ergibt, ist unbestreitbar. Denke ich mir einfach so. Denn ich gehe nach dem Motto: „Man muss alles von zwei Seiten betrachten, um objektiv urteilen zu können.“ Und so haben frühere Bundesregierungen eben was für das Volk getan, weil sie dafür gewählt wurden, und heutige Regierungen tun etwas für die anderen, weil sie dafür bezahlt werden, bzw. Spenden erhalten, mit Aussicht auf einen lukrativen Job an der Spitze eines DAX-Unternehmens.

Und da fängt die Betrachtung von beiden Seiten für mich an, kritisch zu werden. Denn diejenigen, die für Parteikassen spenden können, sind die Leute oder Unternehmen, die selber genügend in der eigenen Kasse haben. Das uralte Sprichwort „Der Teufel scheißt am liebsten auf den größten Misthaufen“ ist heute aktueller denn je zuvor. Da werden diejenigen bevorteilt, die durch Vererbung ein Vermögen erhalten, ohne jemals vorher gearbeitet zu haben. Da werden diejenigen benachteiligt, die jahrelang fleißig gearbeitet haben, aber dann entlassen werden, weil es einem reichen Erben eines Großunternehmens so in den Kram passt und er sich dadurch mehr Profit erhofft. Da werden fasst 99% der Bevölkerung in die soziale Enge getrieben, nur damit knapp 1% in totaler Freiheit Platz haben für Dinge, die sie nicht brauchen und auch nicht zum Überleben benötigen, und um auf Länder, Menschen, Lebensmittel zu wetten, weil dabei ein Kribbeln im Bauch entsteht bei der Frage „Gewinne ich oder nicht?“. Da werden Haushaltspläne für kommende Jahre aufgestellt, die genau diese Armut produzieren, die Steuerzahler bluten und die Heuschrecken wieder jubeln lassen. Da werden im Namen des Volkes Kriege angezettelt, obwohl die überwiegende Mehrheit Kriege rigoros ablehnt. Da werden im Namen der Demokratie ganze Völker „missioniert“ und im eigenen Land wird die diktatorische Oligarchie eingeführt. Da soll denen, die das Internet nutzen, um den letzten Rest der Demokratie mit Aufklärung zu verteidigen, ein Riegel vorgeschoben werden, um damit gleichzeitig seine eigenen Missetaten zu verschleiern bzw. zu verheimlichen.

Sind diese Parteien, die dieses forcieren, noch Volksparteien? Wahrscheinlich schon, denn sie werden mit etwa 80% der Wahlberechtigten gewählt, nach dem Motto: „Die Schafe führen ihre Schlächter selber zur Schlachtbank!“

Die Parteien, die sich nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland neu positionierten, waren von einem guten Querschnitt der Bevölkerung durchsetzt. Wobei traditionsgemäß die CDU als rechte Partei aus Konservativen und ehemaligen Nazis bestand und Adenauer sowieso nur das tun durfte, was ihm die Alliierten gestatteten. Die SPD als linke Partei wandte sich wieder der Arbeiterbewegung zu, um unter Gerhard Schröder zu erkennen, dass die börsennotierten Unternehmen ein viel breiteres Spektrum besaßen und ab da diejenigen, die sie vertreten wollten, im Stich ließen. Einzig der FDP als sehr guter Mittelstandspartei war es in den ersten Jahren der neuen Bundesrepublik zu verdanken, dass Politik für alle gemacht und keiner bevorteilt wurde. Dafür standen solche Politiker wie Walter Scheel (FDP) und Willy Brandt (SPD), als eine der besten sozialliberalen Koalitionen entstand, die Deutschland je gehabt hat. Heute hat die FDP ihr soziales Herz verloren und pocht auf Klientelpolitik.

Diese guten Zeiten für den Großteil der Bevölkerung sind heute vorbei und es existiert nur noch eine einzige Partei, die das Wort für „den kleinen Mann“ ergreift und für ihn kämpft. Wobei Kanzlerin Merkel (CDU) den Wind, der ihr vor allem von dieser Partei und auch den unabhängigen Medien (Blogs, Foren) entgegen bläst, hinten wieder raus lässt und lieber Techtelmechtel mit Parteifreunden und Firmen-/Bankenbossen macht, statt ihrem Eid zu folgen. So wie Gregor Gysi mal erwähnte: „Frau Kanzlerin, Sie können mir jetzt getrost zuhören. Sie lesen ja nachher sowieso heimlich meine Rede!“

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