Revolution der Erben – Ein phantastisches Abenteuer

Realität und Fiktion. Wo ist da der Unterschied?

Von Martin Schnakenberg

So langsam werden die Tage wieder länger, sodass wir uns getrost im mollig warmen Zimmer zurücklehnen und lesen oder schreiben können. Draußen in der wilden Welt wird die EU-Diktatur schon über uns wachen, dass uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt, und alles beseitigen, was nicht zum kapitalistischen Gedankengut passt. Die Säuberung der Welt von allen freiheitlich-demokratischen Gedanken bis zu Aufständen wider der herrschenden Klasse ist im vollem Gange und erste Erfolge wie die Zähmung Libyens, Griechenlands und bald des Irans sind schon zu verzeichnen auf dem Weg zur kapitalistisch-diktatorischen Weltregierung. Sie ist das einzig Wahre und einer demokratisch-sozial/sozialistischen Idee mit Beteiligung der in ihr lebenden Menschen jederzeit vorzuziehen.

So ganz anders geht es auf dem Kontinent Almoria zu, wo viele Völker ein glückliches und friedvolles Leben führen. Aber wo ein Licht ist, da gibt es auch Schatten. Almoria scheint sich von der realen Welt etwas abgeschaut zu haben. – Nach dem Motto „Copy & Past“ eines berühmten deutschen Adligen taucht auch dort plötzlich das Böse auf.

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Aber ich glaube, ich greife der Geschichte etwas vor. Um einen Überblick zu erhalten, werde ich für alle sichtbar hier die Vorgeschichte anzeigen. Es begann nämlich vor uralter Zeit, als in Asgard noch die Asen und in Midgard noch die Menschen alleine wohnten. Die Menschen hörten auf die Asen, weil sie ja ihre Götter waren, die in ihrer hohen Burg thronten und sich ab und zu hören und sehen ließen – wie z.B. Thor, wenn er mit seinem Donnerwagen über das Firmament jagte und feurige Blitze zur Erde schleuderte. Einige Lebewesen verließen daraufhin Midgard und zogen um nach noch unbekannten Gefilden. Darunter waren auch Drachen, die sich aber immer wieder untereinander bekämpften und so in verschiedenartige Gattungen zerfielen. Man kennt sie als Chinesische Himmelsdrachen, wovon viele Kaiser ihre Herkunft herleiteten, als walisische Drachen, die bei Harry Potter auftauchten, als feuerspeiende Lindwürmer, die den tapferen Siegfried das Leben schwer machten, bis er einen davon schließlich auf bekannte Art erledigte, als hinterlistige Frauen, die jedem Junggesellen als Schwiegermutter das Leben zur Hölle machen können, als Glücksdrachen Fuchur, der zuerst Atréju das Leben rettete und dann Bastian Balthasar Bux zum Freund wurde, und schließlich als Drachen, mit der sich einst nur Kinder beschäftigten, indem sie ihre Väter einen Drachen aus Holz und Papier bauen und diesen dann an einem Faden mit viel Spaß und Freude in den Wind steigen ließen, und später, wo erwachsene Männer und Frauen krampfhaft versuchen, der Gewalt des Entfliehens eines mehrstöckigen, dreidimensionalen Ungetüms in allen Formen und Farben, Herr bzw. Frau zu werden.

Solche Wesen gibt es in Almoria nicht, außer vielleicht ansatzweise ein vergleichbarer Glücksdrache. Aber dafür dann Einhörner – und Thora – und Goschuren und…

Ich greife schon wieder vor. Es ist besser, ich zitiere mal aus dem RPG-Forum, wo alles, was passiert, nieder geschrieben wird.

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Ein Anfang von vielen…

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Die Jahre gingen ins Land und weitere Völker besiedelten den Kontinent Almoria. Dabei kam es immer wieder zu Streitereien und blutigen Kriegen. Einen Schuldigen zu suchen, wäre jetzt müßig. Tatsache ist, dass es plötzlich Drachen aus anderen Teilen der Welt nach Almoria zog. Dabei sollte man zwei Drachen ganz besonders betonen: ein friedliebender sogenannter Himmelsdrachen mit Namen eXon und ein Bruder von ihm, der abgrundtief böse war und auf den Namen Metrex hörte. Beide bekämpften sich und zogen andere Völker in ihren Streit mit hinein.

Einer dieser Länder, die sich zu dieser Zeit formierten, war Sedanien. Ein ehemals streitbares Volk, welches im eisigen Norden Almorias lebte und durch einen König lernte, auch in Frieden leben zu können. Sein Sohn war Jonal, der als junger Prinz schon eine Fiktion hatte, die aussagte, dass das Volk nicht in Knechtschaft, sondern in Freiheit und Selbstbestimmung leben sollte. Er nannte dieses Demokratie und sah für sich nur ein Ziel, nämlich seine Idee zuerst für das eigene Volk und dann für ganz Almoria einzuführen.

In dem Moment, wo sein Vater starb, fand er einen jungen Drachen, der nicht von seiner Seite wich. Er nannte ihn Naiiro und Jonal war der einzige Sedanier weit und breit, der auf ihn reiten konnte. Fortan wurde er im ganzen Land als „der Drachenreiter“ bekannt. Doch nicht nur das Reiten alleine verband ihn mit Naiiro, sondern auch die Tatsache, dass beide plötzlich die Gefühle des jeweils anderen spürten und anfingen, in ihren Gedanken miteinander zu reden. Sie erkannten, dass sie füreinander geschaffen worden waren, wie es in den alten Legenden geschrieben stand.

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Das Buch der Legenden

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Schon seit Urzeiten existiert ein geheimnisvolles Buch in Almoria, welches immer dort auftaucht, wo es benötigt wird. Genauso geheimnisvoll wie seine Existenz sind auch die Geschichten seiner Entstehung und seiner Herkunft. Einige behaupten, das Buch wäre schon älter als Almoria und wäre von den ursprünglichen Bewohnern geschrieben worden. Das wäre eine gute Erklärung, aber nicht beweisbar, weil man bis heute noch keine Spuren einer beständigen Besiedlung vor den Thora gefunden hat.

Eine andere Erklärung liefern uns die allerersten Sedanier, die auf Almoria landeten und in deren Besitz das Buch lange Zeit war. Dort heißt es, das Buch wäre nur durch die Anwesenheit des Geistes entstanden und würde sich auf geheimnisvolle Art selber schreiben und sich dabei diejenigen angleichen, die es gerade in den Händen halten. Diese Version kann man aber getrost in den Bereich der Mythen einordnen, weil es zwar phantastisch genug klingt, um genau deshalb wahr zu sein, aber ohne jegliche pseudo-realistische Beweise im Raum steht, die auch nur im entferntesten Sinne mit Religion oder sonstigen geistigem Unsinn zu tun haben.

Die einfachste und logischste Erklärung ist aber diese, die besagt, Odin selber hätte es den neuen Bewohnern von Almoria gegeben, um sie zu lehren, die Erkenntnisse aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft bei ihrem Tun zu beherzigen.

Tatsache ist auch, dass die Sedanier das Buch lange Zeit hatten, es dann aber auf unerklärliche Weise verschwand und urplötzlich bei den Thora wieder auftauchte.

In dem Buch der Legenden war von einer Zeit der Drachen die Rede und von einem Wesen, das grausiger nicht sein konnte und Spider genannt wurde. Der Drache Metrex tat sich mit Spider zusammen und tyrannisierte die damals bekannte Welt. Weiterhin hieß es in der Legende, dass nur die Vernichtung eines goldenen „Amuletts der Macht“ weiteres Unheil verhindern könnte. Denn dieses Amulett würde jedem die uneingeschränkte Macht über alle Völker und Lebewesen geben, solange er es in seinen Händen hielt.

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Die Wandlung

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Viele Schlachten wurden geschlagen, bis eines Tages die kleinen wolfsähnlichen Thora Ronel und Minto tatsächlich ein Amulett fanden und durch das Buch erkannten, dass es dieses Amulett der Legenden war. Sie beschlossen, es für immer und ewig in einem Vulkan zu vernichten.

Auch Jonal beteiligte sich nicht nur mit einem sedanischen Heer an den Kämpfen, sondern flog auch mit Naiiro zusammen erfolgreiche Angriffe. In Naiiro hatte sich eine solche Wut gegen seinen Halbbruder Metrex aufgestaut, dass er ihn immer wieder blindwütig attackierte. Der Höhepunkt kam, als Ronel und Minto weit oben am Rande des Vulkans standen und das Amulett hoch erhoben über den Schlund hielten. Es waren nur Augenblicke: Metrex sah es, wollte es verhindern, Naiiro griff ihn an und Ronel ließ das Amulett fallen. Das letzte, was man von Metrex noch sah, war sein Verschwinden im Vulkan, als er noch versuchte, das Amulett zu retten.

Aber noch etwas anderes geschah, wo keiner je mit gerechnet hatte. Und zwar im selben Augenblick, als das Amulett in dem glühenden Schlund des Vulkans verschwand. Eine Verwünschung wurde aufgehoben und ein weiterer Teil der Prophezeiungen wurde erfüllt, als sich die beiden Thora Ronel und Minto wieder in die kleinen hobbitartigen Lebewesen zurück verwandelten, die sie vorher gewesen waren.

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Fortsetzung folgt?

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Jetzt hoffe ich, dass ich viele Menschen, die der Phantasie in unserer heutigen Zeit noch mächtig sind, bis hierher geführt habe – und vielleicht sogar noch darüber hinaus. Damit sie nicht nur mitlesen können, wie es weiter geht mit den Thora, den Goschuren, dem Drachenreiter, dem Khentorei-Krieger und einem Jungen namens Kira. Ich hoffe, dass diese Minderheit von geistig hoch stehenden Schreiberlingen den Mut finden wird, die eigenen Kräfte nicht sinnlos zu vergeuden, sondern an unsere Seite zu treten und mit uns zusammen Almoria vor dem Bösen und Schrecklichen bewahren helfen. Wir, das sind: Ronel, der Thora – Mor’anh, der Khentorei – Eszira, die Goschuren-Kriegerin – Jonal, der Drachenreiter – und Kira, der Junge aus der Zukunft.

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Und noch etwas: Wenn nicht schon in der Realität gesiegt werden kann gegen die schwarzen Drachen der Finanzindustrie, der kapitalistischen Diktatur und des Regierungs-Patronats, dann doch auf Almoria, dem Phantasien des 21. Jahrhunderts.

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Wir bitten um Eintritt. Adresse: http://r-d-e.twilightlegend.com/

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2 Kommentare

  1. Hi Martin!
    Dein Dessin des Muskelkaters gefällt mir sehr gut.
    Schlicht und einfach gehalten.
    Den Einbezug von RdE finde ich auch Klasse.
    Dazu noch die Hinweise links und rechts.

    Schöne Grüße
    Johann

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