Wir sind die 99% !

Betrogen nach Strich und Faden

Von Martin Schnakenberg und Gastautoren

Volksabstimmung in Baden-Württemberg. Thema: Bahnhof Stuttgart 21. Soll ein unterirdischer Bahnhof gebaut werden oder nicht?! – Gestern war ich nochmal auf der Straße, Informationen verteilt und Aufklärung betrieben. Denn dieses ist eine Wahl, die von der Fragestellung her schon total verwirrend und deshalb für viele nicht nur überflüssig, sondern absoluter Quatsch ist. Viele hatten die Frage nämlich so verstanden: „Wollt ihr den Bahnhof?“ Und wahrscheinlich kreuzt die Mehrheit NEIN an. Dabei geht es um etwas ganz anderes, weshalb diese Wähler JA ankreuzen müssten, denn die korrekte Frage lautet nämlich: „Wollt ihr den Ausstieg?“ – Es ist nicht etwa eine Volksabstimmung darüber, dass das Volk jetzt endlich mal bestimmen darf, ob gebaut werden darf oder nicht. Hier geht es darum, die Regierung zu ermächtigen, ein Gesetz zu beschließen, damit sie den Antrag stellen darf, dass nicht weitergebaut werden darf. – Es ist nicht nur kompliziert, sondern sogar hirnrissig. Denn das Volk wurde ja auch nicht gefragt, bevor man mit den Planungen überhaupt erst begann. Es wurde einfach am grünen Tisch mit Sekt und Kaviar zwischen einigen Regierenden und der Bahn beschlossen – ohne Wenn und Aber und ohne das Volk. Denn wenn der Profit stimmen sollte, mussten Regelungen der Finanzierung geschaffen werden, die die Bahn am wenigsten tangierte, die Verantwortung aber auf das Volk abschob. Das Volk ist dabei eigentlich völlig überflüssig, sogar lästig, aber ab und an muss es mal demonstriert bekommen, wie toll doch unsere verkommene Demokratie ist, und dann kommt sowas völlig Überflüssiges wie eine Volksabstimmung darüber, ob ein Gesetz beschlossen werden darf, dass die Regel gesetzlich festlegt, ob die Politiker während der Sitzung aufs Clo gehen dürfen, natürlich wie gerufen. Wer also als Baden-Württemberger noch nicht gewählt hat an diesem 1. Advent, der gehe jetzt hin und mache links beim JA ein Kreuz.

Damit haben wir zumindest unsere bürgerliche Pflicht getan und auch die dunklen Spielchen der von uns Gewählten mitgespielt. Aber es wird die Zeit kommen, wo auch der Letzte einsehen muss, dass er die ganze Zeit nur eine Marionette im finsteren Spiel der dunklen Mächte war. Wir stehen an der Schwelle einer Wende, die von der Occupy-Bewegung in New York ausgegangen ist. Finanzmärkte reagieren inzwischen schon immer nervöser, weil sie sehen, dass wir ihr Spiel der „Weltherrschaft der 1%“ durchschaut haben und mit unserer Forderung nach mehr Demokratie und Gerechtigkeit immer stärker werden. Noch sind uns die Hände gebunden, weil in der Regierung korrupte Politiker stecken, denen das Volk mehr als gleichgültig ist und sie nur mit dem einzelnen Bürger reden, wenn sie deren Stimme für die Wiederwahl benötigen. Merkel, Schäuble, Pofalla, das sind Namen aus der Riege der Lumpenelite, die das Grundgesetz weder achten noch sich darum kümmern. Im Zitat der Woche (links oben) heißt es:

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Und dann halte den Politikern mal das Grundgesetz unter die Nase und frage sie, ob sie nicht Meineid begangen haben, als sie auf das Grundgesetz schworen, sie wollten Schaden vom Deutschen Volk abwehren…

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Und somit kommen wir zum Artikel des FiWuS, der eine ähnliche Thematik hatte und einen Artikel aus dem Spiegel als Grundlage nahm. Der Autor AlterKnacker kam zum Schluß auf die Erinnerung, was in diesem Artikel die Überschrift ist. Hier der FiWuS:

http://freies-in-wort-und-schrift.info/2011/11/26/das-wort-freiwillig-existiert-im-wortschatz-schon-lange-nicht-mehr/

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Das Wort ‘Freiwillig’ existiert im Wortschatz schon lange nicht mehr

Besonders nicht in der Finanzwirtschaft, wenn man die denn noch so nennen kann, denn wirtschaften setzte bisher eigentlich auch den ehrbaren Kaufmann voraus und der hat sich bei den Gierhälsen aus der Finanzbranche schon lange verflüchtigt.

26.11.2011

EFSF-Rettungsschirm

Euro-Hebel verfehlt die Billion deutlich

Aus der geplanten Reserve von einer Billion Euro wird wohl nichts. Nach SPIEGEL-Informationen fällt der EFSF-Rettungsschirm viel kleiner aus. Grund: die Zurückhaltung der Geldgeber. Paris und Berlin arbeiten in Sachen Krise inzwischen an einem neuen Euro-Vertrag.

Berlin – Die Regierungschefs der Euro-Staaten hatten auf ihrem bislang letzten Krisengipfel Ende Oktober beschlossen, den Rettungsschirm EFSF auf eine Billion Euro auszuweiten. Damit sollte notleidenden Euro-Staaten geholfen werden. Nach Informationen des SPIEGEL ist inzwischen klar: Das ist nicht zu schaffen. Der Versuch, die verbliebenen Mittel des EFSF in Höhe von 250 Milliarden Euro auf diese Summe zu hebeln, steht unmittelbar vor dem Scheitern. Beim Treffen der Euro-Gruppe Anfang nächster Woche will EFSF-Chef Klaus Regling den Finanzministern deshalb zwei Varianten vorlegen. Darin geht es nur noch um die Verdoppelung, allenfalls Verdreifachung der Restmittel – also auf 500 oder höchstens 750 Milliarden Euro. Ursprünglich wollten die Euro-Retter das Volumen mit Beteiligung privater Investoren auf das Vier- bis Fünffache steigern.

Quelle: Hier weiterlesen

Ihre sogenannte ‘Absolution’ haben sie sich von ‘gekauften’ Politikern geholt.

Eigentlich ist dies ja schon ein Treppenwitz sonders gleichen, wenn die Politik jetzt jammert, sie würde von diesen ‘Strolchen’ im Stich gelassen, aber unsere ‘Herrschaften’ in Berlin oder Brüssel oder Paris sind halt doch wie die kleinen Kinder, welche man noch mit dem Weihnachtsmann verführen kann.

Jetzt wollen sie natürlich ‘reagieren’ und die EU-Verträge einfach so mal ändern, was an der verfahrenen Situation überhaupt nichts ändern wird, denn sie sitzen nun mal in der Falle der Bankster und Finanzhaie und suchen verzweifelt seit Monaten nach Auswegen. Und genau hier sollte der ‘Souverän’, also wir alle eingreifen und es nicht mehr so einfach zulassen, dass sie ohne Legitimation Verträge mal so im Vorübergehen ändern. Schwierig ist nur, dass wir ja inzwischen eigentlich keine echte Opposition haben, welche auf unserer Seite, also auf der Seite der Gesamtbevölkerungen, stehen.

Hier müssen wir zum Beispiel in Verbindung mit der Linken und den Piraten einen legitimen Widerstand aufbauen, denn der Rest der anderen Parteien ‘lebt’ ja schon in einer Superkoalition gegen das Volk.

WIR sind die 99% und WIR sind stark!

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Und ich ergänze noch: Wenn wir uns später nicht vorwerfen lassen wollen, dass wir für unsere Kinder und Kindeskinder nicht genug getan haben, dann müssen wir was unternehmen.

Jetzt! – Und nicht später …

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Das Logo oben entnahm ich übrigens dem Frei-Blog mit einem ebenfalls interessanten Artikel.

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Sei wachsam! – Ein Lied von und mit Reinhard Mey (live)

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Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen,
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen,
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen,
Die Dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen.
Und ich denk‘ mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen,
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen:
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, — ich halt‘ sie arm!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten.
Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten.
Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln,
Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln:
Der Medienmogul und der Zeitungszar,
Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar!
Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und guten Sitten,
Doch ihre Botschaft ist nichts als Arsch und Titten.
Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote,
Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote.
Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht:
So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Es ist ’ne Riesenkonjunktur für Rattenfänger,
Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger,
’ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher,
Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher.
Und die sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt,
Und nach den schlimmsten werden Straßen und Flugplätze benannt.
Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber läßt man laufen,
Kein Pfeifchen Gras, aber ’ne ganze Giftgasfabrik kannst du kaufen.
Verseuch‘ die Luft, verstrahl‘ das Land, mach ungestraft den größten Schaden,
Nur laß dich nicht erwischen bei Sitzblockaden!
Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau’n,
Und die Polizei muß immer auf die Falschen drauf hau’n.

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Wir ha’m ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren.
Was hilft’s, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren,
Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln
Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln?
Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich,
Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich!
„Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!“
„Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!“
„Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!“
„Kampfeinsätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen.“
Sie zieh’n uns immer tiefer rein, Stück für Stück,
Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück!

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

Ich hab‘ Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen,
Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen,
Und verschon‘ mich mit den falschen Ehrlichen,
Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!
Ich hab‘ Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
Nach ’nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit.
Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen,
Sie wer’n dich ruinier’n, exekutier’n und mundtot machen,
Erpressen, bestechen, versuchen, dich zu kaufen.
Wenn du die Wahrheit sagst, laß draußen den Motor laufen,
Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt:
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.

Sei wachsam,
Präg‘ dir die Worte ein!
Sei wachsam,
Fall nicht auf sie rein! Paß auf, daß du deine Freiheit nutzt,
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam,
Merk‘ dir die Gesichter gut!
Sei wachsam,
Bewahr dir deinen Mut.
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!

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Hochgeladen von am 04.12.2006, Lizenz: Standard-YouTube-Lizenz. Lied als pdf-Datei herunterladen. Weitere Lieder von Reinhard Mey.

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Menschenrechte: Nr. 2 – Keine Diskriminierung

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Artikel 2: Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

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Dutch (Nederlands) Artikel 2: Een ieder heeft aanspraak op alle rechten en vrijheden, in deze Verklaring opgesomd, zonder enig onderscheid van welke aard ook, zoals ras, kleur, geslacht, taal, godsdienst, politieke of andere overtuiging, nationale of maatschappelijke afkomst, eigendom, geboorte of andere status.

Verder zal geen onderscheid worden gemaakt naar de politieke, juridische of internationale status van het land of gebied, waartoe iemand behoort, onverschillig of het een onafhankelijk, trust-, of niet-zelfbesturend gebied betreft, dan wel of er een andere beperking van de soevereiniteit bestaat.

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English Article 2: Everyone is entitled to all the rights and freedoms set forth in this Declaration, without distinction of any kind, such as race, colour, sex, language, religion, political or other opinion, national or social origin, property, birth or other status.

Furthermore, no distinction shall be made on the basis of the political, jurisdictional or international status of the country or territory to which a person belongs, whether it be independent, trust, non-self-governing or under any other limitation of sovereignty.

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Finnish (Suomi) 2. Artikla: Jokainen on oikeutettu kaikkiin tässä julistuksessa esitettyihin oikeuksiin ja vapauksiin ilman minkäänlaista rotuun, väriin, sukupuoleen, kieleen, uskontoon, poliittiseen tai muuhun mielipiteeseen, kansalliseen tai yhteiskunnalliseen alkuperään, omaisuuteen, syntyperään tai muuhun tekijään perustuvaa erotusta.

Mitään erotusta ei myöskään pidä tehdä sen maan tai alueen valtiollisen, hallinnollisen tai kansainvälisen aseman perusteella, johon henkilö kuuluu, olipa tämä alue itsenäinen, huoltohallinnossa, itsehallintoa vailla tai täysivaltaisuudeltaan minkä tahansa muun rajoituksen alainen.

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French (Français) Article 2: Chacun peut se prévaloir de tous les droits et de toutes les libertés proclamés dans la présente Déclaration, sans distinction aucune, notamment de race, de couleur, de sexe, de langue, de religion, d’opinion politique ou de toute autre opinion, d’origine nationale ou sociale, de fortune, de naissance ou de toute autre situation.

De plus, il ne sera fait aucune distinction fondée sur le statut politique, juridique ou international du pays ou du territoire dont une personne est ressortissante, que ce pays ou territoire soit indépendant, sous tutelle, non autonome ou soumis à une limitation quelconque de souveraineté.

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Greek (Ellinika‘) ΑΡΘΡΟ 2: Κάθε άνθρωπος δικαιούται να επικαλείται όλα τα δικαιώματα και όλες τις ελευθερίες που προκηρύσσει η παρούσα Διακήρυξη, χωρίς καμία απολύτως διάκριση, ειδικότερα ως προς τη φυλή, το χρώμα, το φύλο, τη γλώσσα, τις θρησκείες, τις πολιτικές ή οποιεσδήποτε άλλες πεποιθήσεις, την εθνική ή κοινωνική καταγωγή, την περιουσία, τη γέννηση ή οποιαδήποτε άλλη κατάσταση.

Δεν θα μπορεί ακόμα να γίνεται καμία διάκριση εξαιτίας του πολιτικού, νομικού ή διεθνούς καθεστώτος της χώρας από την οποία προέρχεται κανείς, είτε πρόκειται για χώρα ή εδαφική περιοχή ανεξάρτητη, υπό κηδεμονία ή υπεξουσία, ή που βρίσκεται υπό οποιονδήποτε άλλον περιορισμό κυριαρχίας.

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Irish Gaelic (Gaeilge) Airteagal 2: Tá teideal ag gach uile dhuine chun na gceart agus na saoirsí go léir atá leagtha amach sa Dearthú seo, gan idirdhealú dáon tsaghas, go háirithe maidir le cine, dath, gnéas, teanga, creideamh, tuairim pholitíochta nó tuarim eile, bunadh náisiúnta nó sóisilach, maoin, breith nó céimíocht eile,

Fairis sin, ní déanfar aon idirdhealú ar fhoras no céimíochta poiliticiúla, dlínsiúla nó eadarnáisiúnta atá ag an tír nó an chríoch len mbaineann duine, pé acu críoch neamhspleách, críoch iontaobhais, nó críoch gan rialtas dúchais í, nó críoch a bhfuil aon teoranta eile ar a ceannasacht.

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Italian (Italiano) Articolo 2: Ad ogni individuo spettano tutti i diritti e tutte le libertà enunciate nella presente Dichiarazione, senza distinzione alcuna, per ragioni di razza, di colore, di sesso, di lingua, di religione, di opinione politica o di altro genere, di origine nazionale o sociale, di ricchezza, di nascita o di altra condizione. Nessuna distinzione sarà inoltre stabilita sulla base dello statuto politico, giuridico o internazionale del paese o del territorio cui una persona appartiene, sia indipendente, o sottoposto ad amministrazione fiduciaria o non autonomo, o soggetto a qualsiasi limitazione di sovranità.

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Norsk, Norwegian (Bokmål) Artikkel 2: Enhver har krav på alle de rettigheter og friheter som er nevnt i denne erklæring, uten forskjell av noen art, f. eks. på grunn av rase, farge, kjønn, språk, religion, politisk eller annen oppfatning, nasjonal eller sosial opprinnelse eiendom, fødsel eller annet forhold.

Det skal heller ikke gjøres noen forskjell på grunn av den politiske, rettslige eller internasjonale stilling som innehas av det land eller det område en person hører til, enten landet er uavhengig, står under tilsyn, er ikke-selvstyrende, eller på annen måte har begrenset suverenitet.

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Polish (Polski) Artykuł 2: Każdy człowiek posiada wszystkie prawa i wolności zawarte w niniejszej Deklaracji bez względu na jakiekolwiek różnice rasy, koloru, płci, języka, wyznania, poglądów politycznych i innych, narodowości, pochodzenia społecznego, majątku, urodzenia lub jakiegokolwiek innego stanu.

Nie wolno ponadto czynić żadnej różnicy w zależności od sytuacji politycznej, prawnej lub międzynarodowej kraju lub obszaru, do którego dana osoba przynależy, bez względu na to, czy dany kraj lub obszar jest niepodległy, czy też podlega systemowi powiernictwa, nie rządzi się samodzielnie lub jest w jakikolwiek sposób ograniczony w swej niepodległości.

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Russian (Russky) Статья 2: Каждый человек должен обладать всеми правами и всеми свободами, провозглашенными настоящей Декларацией, без какого бы то ни было различия, как-то в отношении расы, цвета кожи, пола, языка, религии, политических или иных убеждений, национального или социального происхождения, имущественного, сословного или иного положения.

Кроме того, не должно проводиться никакого различия на основе политического, правового или международного статуса страны или территории, к которой человек принадлежит, независимо от того, является ли эта территория независимой, подопечной, несамоуправляющейся или как-либо иначе ограниченной в своем суверенитете.

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Spanish (Español) Artículo 2: Toda persona tiene los derechos y libertades proclamados en esta Declaración, sin distinción alguna de raza, color, sexo, idioma, religión, opinión política o de cualquier otra índole, origen nacional o social, posición económica, nacimiento o cualquier otra condición.

Además, no se hará distinción alguna fundada en la condición política, jurídica o internacional del país o territorio de cuya jurisdicción dependa una persona, tanto si se trata de un país independiente, como de un territorio bajo administración fiduciaria, no autónomo o sometido a cualquier otra limitación de soberanía.

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Swedish (Svenska) Artikel 2: Var och en är berättigad till alla de rättigheter och friheter som uttalas i denna förklaring utan åtskillnad av något slag, såsom på grund av ras, hudfärg, kön, språk, religion, politisk eller annan uppfattning, nationellt eller socialt ursprung, egendom, börd eller ställning i övrigt. Ingen åtskillnad får heller göras på grund av den politiska, rättsliga eller internationella status som råder i det land eller det område som en person tillhör, vare sig detta land eller område är oberoende, står under förvaltarskap, är icke-självstyrande eller är underkastat någon annan begränsning av sin suveränitet.

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Turkish (Türkçe) Madde 2: Herkes, ırk, renk, cinsiyet, dil, din, siyasi veya diğer herhangi bir akide, milli veya içtimai menşe, servet, doğuş veya herhangi diğer bir fark gözetilmeksizin işbu Beyannamede ilan olunan tekmil haklardan ve bütün hürriyetlerden istifade edebilir.

Bundan başka, bağımsız memleket uyruğu olsun, vesayet altında bulunan, gayri muhtar veya sair bir egemenlik kayıtlamasına tabi ülke uyruğu olsun, bir şahıs hakkında, uyruğu bulunduğu memleket veya ülkenin siyasi, hukuki veya milletlerarası statüsü bakımından hiçbir ayrılık gözetilmeyecektir.


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Weitere Sprachen…

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Die tägliche Ration Medienmanipulation – Wer sagt hier die Wahrheit?

Dr. Michael Vogt über das, was uns die Massenmedien verschweigen.

Von Martin Schnakenberg

Mit diesem Artikel breche ich gleich mit zwei meiner Prinzipien: a) Kirche ist kein Thema, über dass sich positiv berichten lässt, b) Bekämpfen der braunen Brut bis zum Ende. Denn zum einen ist der Veranstalter der Tagung zum unten stehenden Video ein selbsternannter „Heiliger“ bzw. rechtsradikaler Sektenführer – und zum anderen ist der Redner einer, der sehr oft mit der rechten Szene in Verbindung gebracht wurde.

Was über die beiden in der Wikipedia geschrieben wird, ist teilweise recht dürftig und scheint von Leuten geschrieben worden sein, die sich unklar darüber waren, was sie erwartet, wenn sie die Wahrheit schreiben. Inpunkto AZK des Schweizers Laienpredigers Ivo Sasek wurde der Artikel mit Sicherheit von denen geschrieben, die ihn als „nicht unbedingt guten Menschen“ darstellen wollten, aber sich darüber sorgten, dass sie dann nicht objektiv und unabhängig wären. Bei Dr. phil. Michael Vogt waren andere schon mutiger und zweifelten seine Rechtslastigkeit zumindest an, indem sie es formulierten. Warum also ein Artikel, der, oberflächlich gesehen, mit diesen beiden Akteuren zusammen sowieso schon wie braune Kacke aussieht?

Ganz einfach: Weil der Titel „Medienmanipulation“ heißt und genau das auch bei Michael Vogt passiert sein könnte: Mundtot machen, indem man ihn diffamiert. Schon oft ist es passiert, dass Menschen, die etwas aufgedeckt hatten und dieses auch noch publik machten, ganz plötzlich verschwunden waren oder in eine total andere Sache verwickelt wurden. Es passt den Geheimdiensten vieles nicht, vor allem, wenn man ihre Machenschaften offen legt. Jüngstes Beispiel von Verwicklungen: die Nazimorde und der Verfassungsschutz, von Marty Ludischbo in seiner Netzschau sehr gut beschrieben oder auch im FiWuS. Aber auch im Fall Julian Assange, der eines anderen Vergehens wegen dingfest gemacht wurde und nach einer BeVerhandlung bestimmt als „geläuterter Mensch“ aus dieser Sache hervor gehen wird.

Über diesen Ivo Sasek schreibe ich nicht viel und halte mir lieber die Nase zu wegen des Gestanks. Er gehört zu den radikalsten Religionsfanatikern, die vor nichts halt machen, wenn sie Menschen diskriminieren können. In der Wikipedia stehen einige Links, die getrost angeklickt werden können. Sie führen zu Informationen und Videos, die unsereiner an eine Version der Biologen, dass alle Menschen mit einem Verstand ausgerüstet sind, vollständig zweifeln lassen und wir die Evolutionstheorie ad acta schieben. Bei ihm passt der Titel nur insoweit, weil von Manipulation gesprochen wird und die Manipulation der Menschen bei diesem Fanatiker eher nach Organisationen wie Scientology aussieht. [Beispiel]

Aber mit genau so einen tödlichen Fanatiker musste ich jetzt vorlieb nehmen, um eine Rede von Michael Vogt zu zeigen, die es in sich hat. Wer nun den Wikipedia-Artikel über ihn gelesen hat, weiß inzwischen, dass Michael Vogt studiert hat, ein Historiker ist und als Honorarprofessor schon von einer Uni flog, weil er Meinungen kundtat, die man im rechten Umfeld vermutete. Und dass er bei den Medien nicht mehr so gut ankommt, ist auch verständlich nach seinem aufreißerischen Film „Geheimakte Heß“ und seine Feldzüge gegen die mediale Manipulation in sämtlichen Abteilungen. Auch arbeitet er gerne mit dem Kopp-Verlag zusammen, der einerseits für viele Arten von Verschwörungstheorien verantwortlich zeichnet, andererseits aber auch von vielen einer Zusammenarbeit mit der braunen Szene beschuldigt wird. Die daraus resultierende Frage ist nun: Ist Michael Vogt wirklich braun? Oder wird er nur in die rechte Ecke gestellt, um ihn damit zu denunzieren bzw. zu brandmarken?

Ich möchte Michael Vogt beileibe jetzt nicht verteidigen, aber das, was er u.a. hier folgend zum Besten gibt, ist meiner Meinung nach nichts rechtslastiges, sondern allgemein gut verständliches Aufklärungsmaterial. In den meisten Fällen spricht er auch schon das aus, was viele von uns bereits wussten, und anderes, was man unter dem Bereich Verschwörungstheorien findet und wo vieles sich inzwischen zumindest als denkbar entpuppt hat. Sogar der eher kritische Moslem-Markt hatte ein Interview mit ihm und stellte ihm einige Fragen, die er aber, so denke ich, souverän beantwortete.

Genug erklärt: Hier folgt jetzt die Rede von Michael Vogt auf einem Kongress der oben erwähnten rechtspopulistischen AZK von Ivo Sasek. Der Ort und Anlass ist mir zwar suspekt, aber die Rede ist, außer vielen Stotterern, sehr gut. Tag der Veranstaltung war der 29.10.2011, hochgeladen wurde das Video bei YouTube am 13.11.2011. Länge des Videos: 1 Std. 29 Min.

Und achtet zum Schluß des Videos auf diesen Ivo Sasek, wie ein Rechtspopulist mit wunderschönen Worten die Massen begeistern kann. Das konnten im Dritten Reich auch einige. Auch die kollaborierten mit der Kirche.

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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Der Duft, mit dem man Kasse macht

Vater und Sohn im Zwiegespräch

Von Martin Schnakenberg

So langsam geht es auf Weihnachten zu, ob freiwillig oder nicht. Wenn man in die Geschäfte schaut, dann beginnt die Weihnachtszeit schon Ende Juli. Und komischerweise wird auch alles gekauft, obwohl sich jeder darüber beschwert, dass die Nikoläuse jedes Jahr früher kommen.

Jedes Jahr im Hochsommer stehen verzweifelte Frauen (und Männer!) vor den Regalen und murmeln verständnislos „Nun schau dir das mal an: Christstollen! Im Juli! Wer soll den denn jetzt schon essen?!!“ Dann einmal umgedreht, ob keiner zuschaut und rein damit in den Einkaufwagen und mit einer Tüte Chips gut zugedeckt: „Kann ja nicht schaden, ist ja nur einer.“

Dabei ist es kein böser Wille, der die Menschen sich immer wieder selbst übertölpeln lässt. Es ist einfach die Werbung, die uns suggeriert, dass es einfach mal so sein muss und ganz selbstverständlich ist. Und dann tun wir es auch. Ob es jetzt zu Gunsten der Pharmaindustrie ist oder der Chemischen Industrie, zu Gunsten der Unterhaltungs- oder der Autoindustrie oder Bekleidung oder Lebensmittel oder … – Wir lassen uns bedudeln und meinen, damit gehörten wir zur Elite. Das davon einige ausgeschlossen sind, wie z.B. Arbeitslose und Rentner, nimmt man dabei in Kauf. Wichtig ist, und das wird uns immer wieder von allen Seiten eingetrichtert, wichtig ist, dabei zu sein und am Wohlstand des Volkes teilzunehmen. Koste es, was wolle. Und wenn wir pleite sind, beginnen wir von vorne. Hauptsache, die da oben machen Kasse und wir da unten lassen uns immer mehr von denen da oben verblöden. Und langsam kommen wir dann zu dem Zustand, in dem wir denen da oben alles glauben und sie deshalb bei jeder Wahl wiederwählen, weil sie uns so schön Märchen erzählen können.

Und manchmal reicht auch schon die von der Werbeindustrie heftig umworbene Hygiene, wo sich Vater und Sohn wieder mal so herrlich erfrischend in den Haaren liegen und sich nach Herzenslust über Gerüche streiten können – und zwar mit dem Duft, mit dem man Kasse macht.

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SOHN: „Papa, Matze hat gesagt, seine Schwester hat gesagt, ihr stinkt es, dass sie nicht so riechen soll, wie sie riecht!“

VATER: „Und mir stinkt es, dass ich nicht lesen soll, was ich gerade lese! Können wir das Gespräch über die Geruchsprobleme von Matze’s Schwester vielleicht noch etwas aufschieben …“

SOHN: „Das sind ja garnich die Probleme von Matze’s Schwester.“

VATER: „Wessen Probleme denn?“

SOHN: „Von allen. Wird doch allen dauernd eingeredet, dass sie sich von oben bis unten besprühen und beschäumen und beschmieren müssen, damit …“

VATER dazwischen: „Beschmieren vor allen Dingen!“

SOHN: „Meinetwegen auch eincremen – jedenfalls soll keiner mehr so riechen, wie er von selbst riecht. Bloß nich!“

VATER: „Mein Gott, bleibt mir denn nichts erspart? – Mit den Kosmetika kann doch wirklich jeder …“

SOHN unterbricht: „Mit den was?“

VATER: „Kosmetika. Darunter versteht man alle Mittel, die ein Mensch benutzt, um sich sauber zu erhalten.“

SOHN: „Da wird man doch nicht sauber von, wenn man sich Parfum hinters Ohr tupft …“

VATER: „Zu den Kosmetika zählt man auch Seife und Zahnpasta – unter anderem.“

SOHN: „Von Waschen und Zähneputzen red ich doch nicht. Das ist doch normal.“

VATER: „Schön, das von dir zu hören. Heute morgen war deine Zahnbürste nämlich wieder mal knochentrocken!“

SOHN: „Gar nich …“

VATER: „Lüg mir nichts vor, ich hab sie angefasst!“

SOHN: „Aber nachts ess ich doch garnichts. Da reicht es doch, wenn ich morgens den Mund spüle!“

VATER: „Das reicht eben nicht! Nachts bilden sich Bakterien an den Zähnen, und die müssen mit der Zahnbürste vernichtet werden.“

SOHN: „Wenn du mit deinen Fingern an meiner Zahnbürste rumfummelst, kommt erst recht ’n Haufen Bakterien dran!“

VATER: „Also bitte, ja?! Du putzt dir auch morgens die Zähne und basta. – Wo war ich nun stehengeblieben!“

SOHN: „Bei den Kos-me-ti-ka.“

VATER: „Richtig. Ich wollte sagen: mit denen kann das jeder halten, wie er will. Wer sich pflegen will, der pflegt sich, und wer das nicht will, der lässt es eben. Wenn seine Mitmenschen dann einen Bogen um ihn machen, wird er’s schon merken …“

SOHN lacht auf: „Na bitte! Da sieht man’s ja!“

VATER: „Was sieht man?“

SOHN: „Dass du voll auf die Werbung abgefahren bist! Aber total!“

VATER: „Auf welche Werbung?“

SOHN: „Also, das ist echt voll krass! Jetzt glaubst du auch schon, dass alle Leute einen Bogen um dich machen, wenn du nicht das Superhaartonic gekauft hast und das Spray gegen Mundgeruch und das Unterm-Arm-Spray und das Intimspray und …“

VATER: „Jetzt halt aber mal die Luft an! Bist du jetzt völlig übergeschnappt?“

SOHN: „… und vielleicht auch noch den Fußpuder?!“

VATER: „Vielleicht behauptest du auch noch, dass ich in Eselsmilch bade, was?“

SOHN: „Eselsmilch hab ich bei uns noch nicht gesehn. Aber alles andere steht in dem kleinen Schränkchen im Bad.“

VATER: „Was hast du denn überall herumzuschnüffeln! Da werden wir den Spiegelschrank mal abschließen in Zukunft!“

SOHN: „Ist das vielleicht ein Geheimnis, was ihr da drin habt?“

VATER: „Es ist kein Geheimnis, aber es geht dich auch nichts an! Schon gar nicht, wenn du dir anmaßt, uns vorzuschreiben, womit wir uns pflegen dürfen! Sei froh, dass wir es in puncto Hygiene so weit gebracht haben!“

SOHN: „Man kann aber alles übertreiben …“

VATER: „Wer übertreibt denn mal wieder?“

SOHN: „Ich finde nämlich, ihr riecht von alleine sehr gut, Mama und du.“

VATER: „Herzlichen Dank. Das beruhigt mich sehr. Aber genau das ist eben die Folge von … von einer bewußten Körperpflege.“

SOHN: „Find ich garnich. Am besten riecht ihr, wenn wir verreist sind, und ihr habt nicht soviel Zeugs mit. Und wir sind am Strand oder so …“

VATER: „Ja nun – wir können nicht gut an jedem Tag im Jahr nach Meerwasser und Sonne duften.“

SOHN: „Deswegen braucht ihr euch noch lange nicht von oben bis unten vollzusprühen.“

VATER: „Willst du das gütigst uns überlassen?!“

SOHN: „Soll ich dir mal was sagen? Mama riecht seit ihrem Geburtstag wie Frau Brenner!“

VATER: „Hast du einen Stockschnupfen, oder was ist mit dir los?! Du wirst doch deine Mutter nicht mit dieser … dieser Schreckschraube vergleichen!“

SOHN: „Mach ich ja garnich. Aber das Parfum, das du Mama zum Geburtstag geschenkt hast, ist das Parfum von Frau Brenner. Und deswegen riecht sie jetzt genauso.“

VATER: „Das halte ich für absolut ausgeschlossen, dass Frau Brenner sich ein so … so exklusives Parfum leisten kann!“

SOHN: „Was heißt denn hier exklusiv?“

VATER: „Besonders … außergewöhnlich … unüblich …“

SOHN: „Na hör mal! Dafür bringen sie doch dauernd diese Werbespots im Fernsehen! Da werden noch tausend andere Leute so riechen, nicht nur Frau Brenner!“

VATER: „Kaum. Dafür ist es zu teuer.“

SOHN: „Matze sagt, seine Schwester sagt, die meisten Leute geben ein Irrsinnsgeld aus, weil man ihnen dauernd angst macht.“

VATER: „Wovor denn Angst?“

SOHN: „Eben davor, dass sie vielleicht nicht gut riechen. Matze’s Vater sagte nämlich, dass die Firmen das extra so machen und jedes Jahr einen neuen Duft erfinden, den jeder haben sollte – und dann verdienen sie sich dumm und dämlich. Weil alle Leute verunsichert sind.“

VATER: „Ich bin nicht verunsichert, zum Donnerwetter! Es ist mein eigener Wille, mich so zu pflegen, dass ich mich wohl fühle! Außerdem: was geht das Matze’s Vater an, wie ich mich pflege?!“

SOHN: „Garnichts. Aber Matze’s Schwester sagt, das man bloß denkt, dass man das selber will, in Wirklichkeit wird einem das eingeredet.“

VATER: „Der einzige, der sich wieder mal was einreden lässt, bist du! Vielleicht wirst du mal Matze’s Schwester und seinem Vater gegenüber etwas kritischer!“

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Kleine Pause

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SOHN: „Heute früh bin ich fast erstickt, als ich ins Badezimmer rein wollte. Hast du mich nicht husten hören?“

VATER: „Nein.“

SOHN: „Ich hab garkeine Luft gekriegt – weil du wieder wie verrückt mit diesem Fichtennadelduft rumgesprüht hast!“

VATER: „Stell dich nicht so an – du wirst es überleben.“

SOHN: „Ich schon. Ich nehm ja auch sonst nichts von dem ganzen Zeugs. Das Haarwasser nehm ich auch nicht mehr.“

VATER: „Das ist aber sehr gut für den Haarboden.“

SOHN: „Meine Kopfhaut ist doch okay. Und ich will nicht nach irgendwas Künstlichem riechen.“

VATER: „Dann steck dir doch am besten eine Knoblauchzehe zwischen die Zähne oder ein Stück Harzer Käse. Dann riechst du nach was Natürlichem.“

SOHN: „Ich hab nicht gesagt, dass ich stinken will! Ich will nur einfach nach mir selber riechen.“

VATER: „Ach, mach doch, was du willst …“

SOHN: „Mach ich ja. Weil das ja auch schädlich ist.“

VATER: „Was ist schädlich?! Mein Rasierwasser vielleicht?“

SOHN: „Das vielleicht nicht.“

VATER: „Was dann?“

SOHN vorsichtig: „Ich weiß ja nicht, ob es da unten für Männer auch was gibt … aber was die Frauen so nehmen … also der Arzt von Matze’s Schwester hat gesagt, wenn sie nochmal so’n Spray nimmt, dann schmeißt er sie raus! Er hat keine Lust, Leute zu behandeln, die sich mit Absicht krank machen!“

VATER sauer: „Jetzt ist aber endgültig Schluß! Du wirst dich bitte nicht mehr darum kümmern, womit und wohin irgendwer was sprayt. Hast du mich verstanden!“

SOHN: „Ja doch, ich will ja bloß …“

VATER: „Ja, du schon, aber ich will jetzt nicht mehr!“

SOHN: „Ich will dir bloß noch was sagen … damit du nachher nicht enttäuscht bist …“

VATER: „Worüber sollte ich enttäuscht sein?“

SOHN: „Dass Mama sich nicht freut. Ich hab nämlich gehört, wie sie zu Tante Jutta gesagt hat, sie will kein Parfum oder sowas mehr geschenkt kriegen.“

VATER: „Ist gut, danke. Wahrscheinlich hat sie noch genug Vorräte für die nächste Zeit.“

SOHN: „Vielleicht will sie auch mal garnichts nehmen …“

VATER: „Ach was …“

SOHN: „Vielleicht will sie ja mal rauskriegen, ob du sie überhaupt noch riechen kannst?“

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Gefährlicher Schwindel: Becel pro.aktiv, die Pille zum Aufs-Brot-Schmieren

Unilever ein Verbrecher-Syndikat?

Von Martin Schnakenberg

Als ich die untenstehende Bitte erhielt, doch auch zu unterschreiben, dachte ich gleich: »Kuck an, Unilever mal wieder. Wo Menschen vergiftet oder sonst wie ermordet werden, ist diese Firma dabei.« Genauso wie Monsanto oder die Ölförderfirmen (Esso, BP etc.) geht Unilever nämlich in ihrer grenzenlosen Gier nach Profit förmlich über Leichen. Diese Firma bezeichne ich deshalb schon seit langem als Verbrecher-Syndikat, welches sich kleinere bisher bodenständige Firmen einverleibt, um als großer Konzern überall Schaden anzurichten ohne Rücksicht auf eine dem Planeten und den darauf lebenden Lebewesen dienende Ökonomie und Ökologie.

Es reicht den gierigen Verantwortlichen nicht, dass wertvolle Ressourcen an Urwäldern vernichtet und die dort lebenden Menschen vertrieben und ermordet werden, nur um auf deren Grund und Boden Palmölplantagen in Monokultur anzubauen – Unilever braucht Palmöl für RAMA [1][2], obwohl es andere Öle und Fette auch tun würden.

Es reicht ihnen nicht, dass sie und ihre Firma unlautere Werbung machen, indem sie auf den Etiketten ihrer Lebensmittel etwas versprechen, was nicht vorhanden ist [3] und damit die Menschen, also ihre eigenen Kunden, zu betrügen oder im Beispiel von Bertolli [4] volkstümlich ausgedrückt: zu verscheißern.

Nein, jetzt muss es auch Margarine sein, die vorgaukelt, dass sie cholesterinsenkend ist. Das tut sie teilweise zwar auch, aber nur bei wirklich kranken Menschen, die damit besser in der Hand eines Arztes gehörten. Denn die Inhaltsstoffe, in erster Linie völlig überhöhte Mengen an Pflanzensterine, können bei regelmäßigem Verzehr sogar das Gegenteil bewirken und deshalb auf lange Sicht sogar für das Herz und die Herzkranzgefäße schädlich sein. Erst recht bei gesunden Menschen. – Hier sind einige Quellen zu finden, die den Verdacht einer eher schädigenden Wirkung bestätigen: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/quellen/quellen/index_ger.html.

Wer krank ist, sollte zum Arzt gehen, steht auf der Seite von foodwatch e.V. – Und weiter: »Ich war ein wenig über meinen Cholesterinspiegel besorgt. Deshalb habe ich angefangen, täglich Becel pro.activ zu essen«, sagt eine Frau mittleren Alters im aktuellen TV-Spot zur vermeintlichen Wunder-Margarine. Doch sie wäre gut beraten, der Empfehlung von Unilever nicht zu folgen. Wer über seinen Cholesterinspiegel »besorgt« ist, sollte zum Arzt gehen und nicht in den Supermarkt. Was dann bei erhöhtem Cholesterinspiegel zu tun ist, muss der Arzt entscheiden und nicht Unilever. Kein Bauchgefühl und keine TV-Werbung.

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Deshalb der Aufruf des Muskelkaters:

Der Lebensmittelriese Unilever setzt leichtfertig die Gesundheit von Verbrauchern aufs Spiel, um seinen Profit zu steigern. Weil Unilever weiß, dass viele Deutsche mit zu hohen Cholesterinwerten kämpfen, nutzt es dieses eiskalt aus: Mit der Margarine Becel pro.activ verspricht der Konzern einen niedrigeren Cholesterinspiegel – unterschlägt jedoch drohende Nebenwirkungen. Aber Medikamente gehören nicht ins Kühlregal, sondern in die Apotheke. Deshalb muss Unilever aufgefordert werden, den Verkauf im Supermarkt zu stoppen.

»Senkt aktiv den Cholesterinspiegel« steht verheißungsvoll auf der Verpackung der vermeintlichen Wunder-Margarine Becel pro.activ von Unilever. Margarine – ein Wundermittel für Ihre Herzgesundheit? Wohl kaum: Studien zeigen, dass die in Becel pro.activ enthaltenen Pflanzensterine das Risiko auf Herzkrankheiten vielleicht sogar erhöhen anstatt es zu senken – obwohl der Cholesterinspiegel offenbar tatsächlich sinkt. Derzeit weiß niemand, was die Spätfolgen einer Becel pro.activ-Therapie sind. Solange dem so ist, sollte sich niemand diese Pille aufs Brot schmieren. Das gilt erst recht für Personen ohne Cholesterinproblem: Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt diese ausdrücklich vor dem Verzehr. Kurz gesagt: Es gibt keinen Grund, weshalb Becel pro.activ einfach so im Kühlregal neben Rama, Lätta & Co. liegen sollte. Fordern wir also Unilever jetzt auf, den freien Verkauf im Supermarkt zu stoppen und eine Zulassung als Arzneimittel zu beantragen. Inklusive entsprechender Forschung, was Risiken und Nebenwirkungen angeht!

»Wer Nahrungsmittel entwickelt und herstellt, hat eine große Verantwortung«, schreibt Unilever auf seiner Website. Eben, ganz genau. Aber Becel pro.activ und damit Unilever zeigt einmal mehr, dass diese großen Worte reine Lippenbekenntnisse sind. Seit Jahren bereits weisen verschiedene Studien auf mögliche Nebenwirkungen der enthaltenen Pflanzensterine hin: Vielleicht verursachen sie auf ähnlichem Wege das, was sie eigentlich verhindern sollen – Ablagerungen in Herzklappen und damit ein erhöhtes Risiko auf koronare Herzerkrankungen.

Doch Unilever scheint das nicht zu interessieren, wie so vieles nicht – schließlich hält der Konzern nach wie vor an dem umstrittenen Produkt fest und verkauft es für Jedermann zugänglich im Supermarkt. Je stärker die Kritik jedoch wird, desto schwieriger ist es für den Lebensmittelriesen, diese Einwände zu ignorieren. Unterzeichnen wir deshalb jetzt alle in der Unterschriften-Aktion von abgespeist.de. Fordern wir gemeinsam Unilever dazu auf, den freien Verkauf von Becel pro.activ im Supermarkt zu stoppen und eine Zulassung als Arzneimittel zu beantragen. Produkte mit hochkonzentriert zugesetzten Wirkstoffen und möglichen Risiken und Nebenwirkungen haben im Kühlregal nichts verloren. Beschweren wir uns jetzt direkt bei Unilever und leiten diese eMail anschließend an Freunde und Bekannte weiter! – Hier klicken: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_unilever/index_ger.html

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Weitere Informationen dazu:

http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/index_ger.html

und http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/infos_ohne_flash/index_ger.html

und http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/mitmachen/beschwerde_e_mail_an_unilever/index_ger.html

Ein nicht ganz korrekter Artikel in der Wikipedia, da die Wirtschaft bei den Nebenwirkungen wahrscheinlich mitschrieb: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzensterine

Es gibt aber auch noch diverse Freunde – genauso edel, hilfreich und gut, wenn es um Profite geht: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/extras/extras/index_ger.html

Und wie reagierte bisher Unilever?

http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/wie_unilever_reagiert/unilevers_reaktion/index_ger.html

Quellenangaben: http://www.abgespeist.de/becel_proactiv/quellen/quellen/index_ger.html

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Spitzenartikel unseres Netzwerkes im Monat Oktober 2011

Mitte November – und es wurde Zeit für einen Rückblick auf den verflossenen Monat. Frei nach dem Motto von Volker Pispers „Und sagen se nich, der neue Monat hat schon wieder angefangen“ hat sich diesmal BlogNetz-Kollegin Petrasusan um eine Retroshow gekümmert und stellt die wichtigsten Artikel mit einer kurzen Erklärung nochmal vor. Herausgekommen ist ein Artikel, der es in sich hat. Denn anders als die sogenannten „systemkonformen Medien“, die sich vordergründig um ihre Anzeigen-Klientel kümmern müssen, haben die Blogger die Möglichkeit, das Grundrecht auf umfassende ehrliche Information voll auszuschöpfen. Und das zeigt Petrasusan an diesem Artikel:

http://blognetzonline.wordpress.com/2011/11/11/spitzenartikel-des-netzwerk-blogs-im-monat-oktober-2011/

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