Gaddafis Medientod: Grausam, schockierend, entwürdigend, ekelhaft

Ein Mord wird gefeiert

Ein Kommentar von Volker

Unsere angeblich zivilisierte Gesellschaft ergötzt sich an der medialen Leichenschau, allen voran die Bild, und die Propagandamaschinerie erreicht wohl jetzt ihren Höhepunkt, damit das Kriegsverbrechen an Libyen – als legaler Akt für Frieden und Freiheit – in unsere Köpfe zementiert werden kann.

Dabei wird es mir einfach nur schlecht, denn dieser Angriffskrieg war bisher ein einziges Blutbad, in dem innerhalb von ein paar Monaten zehntausende Menschen ihr Leben lassen mußten, und die Zerstörungswut des Westens somit als Barbarei bezeichnet werden kann.

Ungezügelt und pervers, ein Krieg der Gierigen und Machtbesessenen, die sich von jeglicher Menschlichkeit verabschiedet haben.

Wie Gaddafi ums Leben kam, ob es eine gezielte Hinrichtung war (ist anzunehmen), bleibt erst einmal offen.
Tote schweigen für immer.

Es wird möglicherweise eine Untersuchung geben (UN-Menschenrechtsrat), wieder einmal eine Verschleierung der Wahrheiten, und wir können uns danach die Hände in Unschuld waschen, damit wir in den nächsten Krieg ziehen können, als gewissenlose Handlanger des imperialistischen Größenwahns der USA.

Der Tod Gaddafis wird gefeiert.
Gefeiert von Bestien in Menschengestalt, die Massenmord und Völkerrechtverletzungen als politische Notwendigkeit rechtfertigen.

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Anmerkung:
Die Legitimation des Tötens in der christlichen Werte-Sprache einer Bundeskanzlerin Merkel, bezüglich Osama bin Laden :

„Ein Erfolg für die Kräfte des Frie­dens.“

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(Quelle: http://frei-blog.blogspot.com/2011/10/gaddafis-medientod-grausam-schockierend.html)

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Ein Kommentar

  1. Gadaffi war auch nicht viel besser, vergessen wir das bitte nicht. Er hat genug Tote auf dem Gewissen. Ich halte mich da völlig raus. Auch ohne „tolle“ Nato-Unterstützung, wäre dort getötet worden. Die restlichen Stämme in diesem Land hätten sich die Zurücksetzung nicht länger gefallen lassen. Es hatte ja schon begonnen. Libyen ist kein Land wie wir das in Europa kennen. Dort lebt man noch in Stammesverbänden. Nun wird ein Stammesverband durch einen anderen abgelöst und es wird genauso weitergehen, wie vorher. Der neue Stammesverband und wer sich dazu zählen darf, wird den unterdrücken, aus dem Gadaffi hervorgegangen ist. Wir sehen das in anderen Ländern, wie dem Jemen oder Syrien, man kann auch jetzt schon ruhig wieder Ägypten und Tunesien dazu zählen. Das mag zynisch klingen, aber leider ist es so. Wir können uns das nur nicht so vorstellen, weil bei uns in Europa niemand mehr seinen Stamm kennt. Im Vorderen Orient und in Afrika spielt das aber noch eine herausragende Rolle. Entweder Stamm oder Religionszugehörigkeit, am besten beides zusammen, dann hat man Glück, wenn gerade der richtige Mann an der Regierung ist, oder man wird eben unterdrückt. Ich habe die Tötungsszene nicht gesehen, wenn sie so gesendet worden ist, ist das eben geschmacklos und BILDmäßig. Das wäre für mich der einzige Punkt, worüber ich mich aufregen würde. Im Übrigen verstehe ich die ganze Aufregung nicht: Ein Diktator wird wahrscheinlich durch einen anderen abgelöst. Nicht mehr und nicht weniger. Ich verstehe auch das ganze Gewese um Gadaffi nicht. Als Sadam Hussein gejagt und hingerichtet wurde, wurde nicht so viel Mist drumherum gemacht. Ich erkenne nicht, wo Gadaffi ein guter Mensch gewesen sein soll. Er war genauso ein Schurke wie Sadam. Er hat seine Familie reich gemacht, dann seinen Stamm und dann die Stämme, die er gekauft hatte. Hat sie an die Schalthebel der Wirtschaft und Regierung gesetzt, wie jeder andere orientalische Despot auch. Ich weine keine Träne um Diktatoren.

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