ARD-Sommerinterview mit FDP-Chef Philipp Rösler

Reden und Tun sind zweierlei, Herr Vizekanzler

Begleitende Texte von Brano Wagner

Gut. Ich sag’s gleich zu Anfang – und ganz zahm ausgedrückt: Ich bin kein Freund der FDP. Darum enthalte ich mich hier auch lieber meiner negativen Meinung und präsentiere besser das, was Sache ist.

„Es geht nicht von heute auf morgen, aber es geht.“ Mit diesen Worten zeigte sich FDP-Parteichef Rösler vollauf optimistisch im ARD-Sommerinterview. Er betonte, vieles sei bereits auf den Weg gebracht worden, etwa die Energiewende und die Bundeswehrreform – auch dank des „hervorragenden Klimas“ innerhalb der Koalition. Durchaus bemüht, seine Themen glaubhaft rüber zu bringen, brachten ihn aber die vielen Unterbrechungen des ansonsten wohlwollenden ARD-„Redakteur“s Ulrich, dem Depp vom Dorf, manchmal so dermaßen durcheinander, dass etwas wie folgt heraus kam, wo man sich fragt: „Weiß der Mann überhaupt, wovon er redet?“. Achtet mal auf solche Sätze wie den mit dem Tourismusbekämpfungsergänzungsgesetz.

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Da das gesamte Interview nicht bei YouTube gespeichert ist, vielleicht sogar von der FDP wegen solchen Schnitzern untersagt, müsst ihr es euch bei der ARD direkt anschauen, solange es noch nicht depubliziert wurde. Denn alles andere seiner Rede sind aus neoliberaler Sicht akzeptable Argumente. – Hier die Adresse:

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video949596.html

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