Ein Mann dreht durch: Stefan Mappus will Gentechnik im Saatgut

Gentechnikfreies Saatgut in Gefahr

Ein Hilferuf von campact.de

Freitag nächster Woche stimmt der Bundesrat darüber ab, ob Saatgut künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein darf. Fordern Sie Ministerpräsident Mappus auf, gegen die Gensaat zu stimmen. Unterzeichnen Sie den Appell!

Vor drei Wochen kippte die EU die Nulltoleranz für nicht zugelassene Gentechnik in Futtermitteln. An diesen Erfolg will die Gentechnik-Lobby jetzt anknüpfen: Auch Saatgut soll in Deutschland künftig mit gentechnisch manipulierten Samen verunreinigt sein dürfen. Gentechnik würde sich dadurch unkontrolliert verbreiten – und in unserem Essen landen.

Nächste Woche Freitag stimmt der Bundesrat über den Antrag mehrerer Bundesländer ab. Dagegen stellen sich bisher nur Nordrhein-Westfalen und das Saarland. Jetzt müssen die Ministerpräsidenten der übrigen Länder unseren Protest zu spüren bekommen. Fordern Sie von Ihrem Landeschef, gegen Gentechnik im Saatgut zu stimmen!

Appellieren Sie an Stefan Mappus!

Vorangetrieben wird der Antrag von den Agrarministern aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Sie wollen die Bundesregierung dazu drängen, die staatlichen Kontrollen von Gentechnik im Saatgut massiv zu verwässern. Wenn in jeder Saat gentechnisch manipulierte Samen enthalten sein dürfen, ist dies das Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft. Wir Verbraucher/innen könnten nicht mehr entscheiden, ob Gentechnik bei uns auf dem Teller landet oder nicht.

Bisher unterstützt die Landesregierung von Baden-Württemberg den Antrag. Jetzt wollen wir Ministerpräsident Mappus mit tausenden Protestmails seiner Bürger/innen konfrontieren – und damit zu einem Kurswechsel bewegen. Vor der entscheidenden Bundesratssitzung wollen wir die Unterschriften im Rahmen einer Aktion auch persönlich übergeben.

Fordern Sie von Stefan Mappus ein „Nein“ zur Gensaat!

Informieren Sie sich in der 5-Minuten-Info…

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Mit herzlichen Grüßen

Astrid Goltz


Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei uns. 349.934 Menschen sind schon dabei. Innerhalb weniger Minuten verleiht Campact Ihnen eine Stimme!

Astrid Goltz | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de

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2 Kommentare

  1. Emma

     /  10. März 2011

    Hallo Astrid!
    Meiner Ansicht nach kann jeder Landwirt doch selbst entscheiden ob er genmanipulierten Mais anbaut oder nicht. Natürlich werden nicht wenige den Genmais ablehnen, weil er für sie viel billiger/ertragreicher ist. Aber wer würde das nicht? Auf der anderen Seite wird es sicher weiterhin Landwirte geben, die auf Gen komplett verzichten. Dessen Erzeugnisse kannst du ja trotzdem weiterhin in der Biotheke kaufen.
    Ich denke, ohne die Verwendung von Genmais können sich viele kleinere Landwirte ihr Dasein nicht mehr finanzieren, da kommt es doch auf jeden Euro an.
    Viele Grüße
    Emma

    • Du hast die ganze besch… Lage nicht verstanden, in der wir dann sind, sollte der Antrag durch gehen: Denn dann gibt es keine Entscheidung mehr, ob Genmais oder nicht, keine Entscheidung mehr, ob Genfleisch, Geneier oder nicht. Es ist dann alles genmanipuliert, weil die Saat schon gentechnisch verändert wurde!!!

      Es ist ein erneuter Versuch, unsere Demokratie zu unterhöhlen und eine absolute Diktatur aufzubauen…

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