Verrückte Welt: Verkauf von gebrauchter Software ist in den USA strafbar

Haben die noch alle?…

Inhalt der Meldung: Am Freitag hat ein US-Bundesberufungsgericht den Verkauf gebrauchter Software für verboten erklärt. Grundlage des Urteils war eine Klage gegen Timothy Vernon. Dieser hat versucht das Programm AutoCAD Release 14 bei eBay zu verkaufen und wurde umgehend vom Hersteller verklagt.

Er hatte das Programm bei einem Architektenbüro entgeltlich erworben und wollte dieses nun weiterverkaufen. Das Gericht urteilte, dass die Lizenz lediglich den Gebrauch der Software ermögliche, jedoch nicht den Weiterverkauf.

Die Software darf demnach nicht ohne vorherige Erlaubnis des Herstellers veräußert werden. Timothy Vernon wird seinen Fall nun der nächsthöheren Instanz vorlegen. Sollte die Entscheidung dann erneut bestätigt werden, könnte eine ganze Welle von zukünftigen Abmahnungen drohen.

(Quelle: gulli.com)

Echt USA. – Aber seien wir nicht zu vorurteilschnell. Das kann bei uns schneller geschehen, als uns lieb ist. Denn wir kennen doch „unsere heißgeliebte“ Bundesregierung mit ihren frigiden Ideen gegen das Volk und pro Wirtschaftsmillionäre.

Eigentlich eine klare Sache: Wenn ich irgendetwas erwerbe und ordnungsgemäß bezahlt oder in irgendeiner anderen Form verrechnet habe, dann gehört dat Dingens mir. Ohne Widerrede. Und wenn ich dat Dingens nicht mehr haben will und auf dem Flohmarkt für’n Appel und ’n Ei verscheuere, dann ist das meine Sache und die Sache des Käufers. Und da gibt es absolut kein Gesetz, was mich daran hindern könnte. Denn ich bin frei, auch in meiner Entscheidung…

Anders in den USA. Da hat eben dieses Gericht zugunsten der Firmen entschieden und damit ein ganz neues Verkaufs- und Kaufgefühl eingeführt.

Aber die allgemein in allen Wirtschaftsstaaten zu spürende Wirtschaftsdiktatur greift immer mehr um sich. Auch in Deutschland ist die Bundesregierung eine beeinflussbare und käufliche Marionettenbühne der Wirtschaftslobby geworden … siehe Atomdeal und Sparpaket, wo sicher noch Einiges der Regi Nichtregierung und Lumpenelite folgen wird, die als einziges Ziel vor Augen zu haben scheinen: uns zu vernichten!!!

Oder wie denkt ihr darüber?

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5 Kommentare

  1. Inge Jurk

     /  13. September 2010

    Jaja, die Lizenzen, das ist schon seit längerer Zeit ein heikles Thema. Ich hatte ein Netzwerk übernommen, das aufgegeben wurde. Also, 4 ältere PC’s die noch funktionierten, wurden verwertet – 3 davon gab ich an andere Menschen weiter, die sich keinen kaufen konnten. Einen behielt ich, der funktioniert bis heute. 2 PC’s waren leider kaputt, die wurden ausgeschlachtet.

    Die Software – Microsoft – war auch dabei, und zwar auch Lizenzen von den Maschinen, die sowieso schon augemustert waren. So weit so gut – dann entschied Microsoft sich für seine komische Lizenzprüfung, und strich eine Menge der Installationsschlüssel. Und jetzt erlebte ich eine Überraschung: Manche der Lizenzen funktionierten noch…
    Ich hatte für meinen eigenen Bedarf unter anderem ein System im Fachhandel gekauft. Alles einwandfrei, verpackt und richtig, mit diesem Aufkleber der dazugehört. Ausgerechnet diese Lizenz zog Microsoft nun mit einem Federstrich in Zweifel – samt dem teuren Office. Das Office läßt er bis heute nicht mehr gelten, die XP Lizenz kann ich noch aktivieren, wenn ich anrufe. Es ist eine Schweinerei sondergleichen, was sich die Softeware-Hersteller alles erlauben können.

    Seitdem mache ich mich bei Neuinstallation grundsätzlich auf unliebsame Überraschungen gefasst. Richtig finde ich das Ganze nicht. Die Firma Microsoft erklärt dazu, dass mit dem teuren Preis lediglich das Recht erworben wird, die Software zu benutzen! – Kein Kauf, sondern so eine Art Leihgebühr! Es ist eine Frechheit, ich weiss, – aber es ist so.

    Manche andere Firmen sind wohl auch zu dieser Methode übergegangen. Open Source – freie Betriebssysteme – sind zwar auch schon eine tolle Sache, aber es ist schwer, sich umzugewöhnen. Mir tut es eigentlich leid, dass ich nicht sofort bei Open Source gelandet bin, sondern wie die meisten Leute bei Windows. Trotzdem habe ich ein älteres Laptop für jemand mit Linux eingerichtet. Die Frau, der das Laptop gehört, hatte das Gerangel mit den Lizenzen satt bis obenhin.

    Wenn dazu hin noch zu lesen ist, wie sich die, welche sich für die Elite halten, die Regierungen erpressen – zu unsozialer Politik, zu eben den Vorgehensweisen rassistischer Art – dann wundert eigentlich nichts mehr. Überstehen sollen das Ganze eigentlich nur die, für die Geld kein Thema ist. Dies wirkt sich auf alle Gebiete aus.

    Es ist aber eine Schande, wenn Software-Lizenzen die im Fachhandel der zertifiziert ist, gekauft wurden, mit einem Federstrich, oder Klick, des Herstellers für ungültig erklärt werden können. Genau das gleiche Problem ist es also mit dem Weiterverkaufen.

    Der Mensch von heute soll kaufen ohne Ende… Das kann einfach nicht funktionieren. Aber, andererseits haben sie ja ein Drittel der Bevölkerungen schon abgeschrieben, egal auf welchem Level – es sind jeweils die Elendesten…

    Das ist unsere wunderbare Welt, – egal wo Du hinschaust, es kommt immer wieder die selbe Methode dabei zum Vorschein.

  2. Werner Gabriel

     /  13. September 2010

    Naja, der gute Mann hat demnach die Software ja schon Illegal erworben, denn das Architekturbüro hätte sie ja auch nicht verkaufen dürfen demnach.
    😉
    Jetzt kommt eine Frage die in dem Artikel nicht erklärt wurde.

    Ist die Software als Disc oder auf einem Handelsüblichen Datenträger vorhanden gewesen oder wurde lediglich eine Softwarenutzungslizens weiterveräussert.

    Denn das kann durchaus die Mitbestimmung des Lizensgebers erforderlich machen.

    So ungerecht sich das auch anhört, Lizenzen darf man nicht einfach weiterverkaufen oder abtreten.

    Allerdings dürften Programme in Handelsüblicher Verpackung, die lediglich mit einem aktivierungscode versehen sind nicht darunter fallen.

    Ich selbst habe eine 4 Platz Lizenz für MS-Projekt.

    Ich darf die Software in meiner Firma nutzen und sie Projektgebundenen Nutzern wie Projektleitern von Betreuungsprojekten zur Nutzung zur Verfügung stellen………..aber Ich darf kein Geld dafür nehmen. Die Lizenz darf Ich nicht veräussern oder vermieten. Irgendwie ist das für mich Logisch. Ich darf sie aber nach Information an Microsoft an einen Interessenten abtreten. Das Betrifft die Lizenz……….nicht die Software…..

    Trotzdem kann man sich schon blöd anstellen und das die USA ja Weltmeister im Prozessieren beweisen sie uns täglich aufs neue

    WG

  3. Inge Jurk

     /  13. September 2010

    Ach ja, da habe ich noch was gefunden zum Thema Software etc.:

    Vorgehen gegen russische Opposition: Microsoft steht im Verdacht der Komplizenschaft
    By News-Thime · 12. September 2010

    Von Matthias Kremp

    Lässt sich der Softwarekonzern Microsoft als Handlanger der russischen Regierung einspannen? Laut “New York Times” arbeiten die Anwälte des Konzerns eng mit staatlichen Behörden zusammen, wenn diese über Umwege missliebige Umweltgruppen, Regierungskritiker oder Zeitungen mundtot machen wollen.

    Offenbar systematisch wird die angebliche Nutzung illegaler Software als Vorwand genutzt, um Computer zu beschlagnahmen, deren Datenbestand zu durchforsten und deren Eigentümer vor Gericht zu zitieren. Als jüngstes Beispiel dieser Vorgehensweise nennt die “NYT” die Umweltschutzgruppe Baikal Environmental Wave im südrussischen Irkutsk. Bereits im Januar sind das Büro der Gruppe von Polizisten durchsucht und sämtliche Computer abtransportiert worden. Der Vorwurf: Auf den Rechnern soll sich raubkopierte Software befinden.

    http://news-welt.net/2010/09/12/vorgehen-gegen-russische-opposition-microsoft-steht-im-verdacht-der-komplizenschaft/

  4. Einfach Open-Office-Programme nehmen und das Prob gibt es net mehr…

  5. h.p.h.

     /  13. September 2010

    das ist bei uns auch verboten, ist ja logisch, sonst könnten die hersteller kein geschäft mehr damit machen.. könnte ja sonst jeder die software rumreichen und jeder könnte sie auf seinen pc laden.
    also somit kaufen/verkaufen, dann macht der sie zuerst kauf ja auch ein geschäft, gibt sie billiger ab als er bez. hat, dann muss er nur sagen wir mal die hälfte dafür bezahlen.

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