Juncker wirft Deutschland „Sozialdumping“ vor

Kritik an der Exportnation

Der Premierminister warnt: „Der Euro-Motor kommt aus dem Takt“

Deutschland hat die Krise im Geiste schon abgehakt. Weil die ganze Welt Mercedes, Audi und BMW bestellt, brummt der Export im Nachbarland. Doch schon regt sich Unmut: Nach der französischen Wirtschaftsministerin kritisiert auch Premier Jean-Claude Juncker deutsches „Sozialdumping“.

In kurzer Zeit hat sich das Blatt für Deutschland gewendet: Während es 2009 in den Abwärtssog der Wirtschaftskrise geraten war, läuft in diesem Jahr die Produktion in dem industriell geprägten Land wieder auf Hochtouren. In vielen Teilen der Welt sind Produkte „made in Germany“ äußerst gefragt. Neuesten Angaben zufolge liegen die deutschen Exporte im Juni wieder auf dem Niveau von Oktober 2008 und damit vor Beginn der Krise. Die deutschen Exporteure verdienten ihr Geld zu zwei Dritteln in anderen EU-Staaten.

Hier bitte weiter lesen: http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/2010/08/107883/juncker-wirft-deutschland-sozialdumping-vor.php

Auch wenn der Artikel zum Schluß hin Pro-Deutschland ist, muss man Premier Juncker absolut recht geben. Die Kredite für Griechenland kamen ja nur deshalb zustande, weil Kanzlerin Merkel sich die Option für weitere Waffenlieferungen offen ließ. Darüber stolpert das Land jetzt schon wieder. Die deutsche Politik ist ein einziges Chaos. Dafür, dass im Ausland die deutschen PKW schön billig bleiben, müssen im Inland Dumpinglöhne gezahlt werden. Und da die Löhne so niedrig sind, muss mit Hartz4 aufgestockt werden, vom Gut der Allgemeinheit. Ein Teufelskreis dank der Regierung und der Lobby tut sich da auf…

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Ein Kommentar

  1. Auch wenn ich die Worte des Christdemokraten Junckers (ich kann mich noch gut an die Lobeshymnen für Schröder´s Agenda erinnern) für scheinheilig halte, hat er aber in der Sache recht.
    Die deutsche Wirtschaftspolitik zwingt mit ihrer Wettbewerbslogik (Hartz4 =Lohndruck =Wettbewerbsfähigkeit) die anderen EU-Staaten in einer immer größeren defizitäre (Handelsbilanz und Schulden) Lage.

    Das ist das was Leute wie Flassbeck oder andere mit wirtschaftliche Ungleichgewichte meinen.

    Die Kanzlerin hat immer noch nicht begriffen, dass Deutschland zurecht zum Buhmann abgestempelt wird.

    Siehe auch meinen Beitrag
    http://dnzs-wirtschaft.blog.de/2010/08/03/boom-buhmann-deutschland-9094842/

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