Sonnenobservatorien melden Sonnensturm mittlerer Stärke auf dem Weg zur Erde

Plasmastürme nach Eruption

Die beiden Sonnenobservatorien „SDO“ und „Hinode“ haben kürzlich einen so genannten koronalen Masseauswurf auf der Sonne beobachtet. Dabei sorgen schnell wechselnde starke Magnetfelder dafür, dass Teilchen – hauptsächlich Elektronen und Protonen – von der Sonne fortgeschleudert werden.

Oft treten solche Ereignisse im Bereich von Sonnenflecken auf, welche kühlere Regionen im Vergleich zur heißeren Umgebung darstellen. Ausgangspunkt des aktuellen Sonnensturms war der Sonnenfleck 1092, der unterschiedlich schnelle Teilchen Richtung Erde schleuderte, von denen die erste Welle bereits angekommen ist.

Die zweite Front soll heute (Mittwoch) die Erde erreichen, wobei ein direkter Treffer noch nicht sicher ist. Sie ist von mittlerer Stärke und kann Polarlichter auslösen. Gefahr für Satelliten besteht nach Angaben der ESA allerdings nicht. Möglicherweise zeichnet sich aber der Beginn einer erhöhten Sonnenaktivität ab.

(Quelle mit schönen Bildern und Videos bei Spiegel-Online)

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