G20-Gipfel: Merkel wurde „wie ein begossener Pudel wieder nach Hause geschickt“

Sigmar Gabriel im Gespräch mit Dirk Müller

SPD-Chef Sigmar Gabriel hält die Ergebnisse des G20-Gipfels in Toronto für unzureichend. Zwar sei ein Schuldenabbau richtig, es sei aber nicht gelungen, die Finanzmärkte zu regulieren. Hier müssten nun die europäischen Staaten gemeinsam die Initiative ergreifen, um eine Transaktionssteuer und eine Bankenabgabe einzuführen.

Dirk Müller vom Deutschlandfunk führte am 28.06.2010 um 8:10 Uhr das Gespräch, welches hier nachzulesen ist.

Hier jetzt als Podcast das Originalgespräch

Anmerkung:

Wichtig in dem kurzen Gespräch wäre auch gewesen, den Binnenmarkt anzusprechen und dessen Ankurbelung. Aber interessanterweise wird weder von den Medien noch von der SPD dieses Thema aufgenommen. Bedeutet es doch eine weitere Forderung der Linken, den Menschen mehr Geld in die Hand zu geben, damit die Binnennachfrage forciert werden kann. Aber dieses geht nur über Mindestlohn und Abschaffung von Hartz4. Und das ist sicherlich für die SPD und die Grüne ein wenig zu sozial…

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Ein Kommentar

  1. Katl

     /  29. Juni 2010

    Ist doch klar, dass die Oppositionellen immer etwas gegen die Aktionen der Bundesregierung sagen müssen. Aus meiner Sicht kann die Transaktionssteuer nicht ins Leben gerufen werden, weil Staaten wie die USA oder Großbritannien da niemals mitspielen würden. Es muss ein international anerkannter Beschluss sein, die Transaktionssteuer einzuführen. Solange Länder wie die USA dagegen sind, wird sich da gar nichts tun!

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