Gregor Gysi zu den Wahlen in NRW

Ein Gespräch zum Anhören

„Ich denke, wir werden einziehen“, sagt Gregor Gysi über Optionen der Linkspartei in NRW. Er schließe die Tolerierung einer möglichen rot-grünen Regierung nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen aus, sagt Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Bundestag. Für seine Partei gebe es nur die beiden Optionen Regierungsbeteiligung oder Opposition. – Deutschlandfunk vom 30.04.10 um 9:36 Uhr. Meiner Meinung nach ein sehr sehr skeptischer Diskussionsführer Jürgen Liminiski!

Das komplette Gespräch original anhören…

Na, dann hoffen wir mal, das es klappt. Mein Netzwerkpartner Ludischbo rührt auch schon fleißig die Werbetrommel für einen ehrlichen Wahlkampf der ehrlichen Themen und hat ein zweites Interview ins Netz gestellt.

Hier nachzulesen…

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Aktuelle Meldungen des heutigen Tages, diesmal zum Anhören

News in Laut und Ton

Wie Littletie schon in seiner Vorstellung als mein Co-Autor des Muskelkaters ankündigte, soll der Muskelkater etwas moderner werden.

Das bezieht sich nicht auf das Outfit und auch nicht auf den Inhalt oder die Art der Berichte, sondern einfach darauf, dass das Angebot ergänzt wird. Und so fange ich heute einfach mal an, einige Links zu Originalgesprächen des Deutschlandfunks zu geben.

Ölteppich erreicht Mississippi-Delta

Noch sind es nur erste braune Flecken im Sand, doch damit ist klar: der Küste Louisianas und dem ökologisch sensiblen Mississippi-Delta steht eine Katastrophe bevor. Präsident Obama hat den Notstand ausgerufen. – 30. April 2010 um 7:56 Uhr

Hier bitte klicken zum anhören…

Meeresbiologe über die Ölkatastrophe

Das Öl aus der gesunkenen Bohrinsel „Deep Water Horizon“ treibt auf die Küsten von Florida und Louisiana zu. Christian Bussau, Meeresbiologe und Ölexperte von Greenpeace, hält das Abbrennen der Flüssigkeit für keine gute Lösung. Zu viele Rückstände blieben dadurch übrig. – 30. April 2010 um 8:33 Uhr

Klick zum Hören…

Zum Thema Griechenland sind drei Interviews vorhanden:

„Das ist letztlich eine Rettung der Banken“

Die Hilfe für Griechenland ist so gut wie beschlossen. Joachim Starbatty, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, will dagegen beim Bundesverfassungsgericht vorgehen. – 30. April 2010 um 9:14 Uhr

Zum Anhören hier…

Grünen-Fraktionschef moniert zögerliche Hilfe für Griechenland

Weil Deutschland so lange gezögert habe, werde die Hilfe für Griechenland teurer ausfallen müssen, als dies im März oder Februar der Fall gewesen wäre, sagt Jürgen Trittin, Fraktionschef der Grünen. – 30. April 2010 um 10:27

Ausnahmsweise mal lesen, was er meint…

Portugal nächster Wackelkandidat

Der Abgeordneter im portugiesischen Parlament, Michael Seufert, hofft, dass Portugal nicht auf Finanzhilfen angewiesen sein wird. Gleichzeitig wirft er der Europäische Zentralbank Versagen vor. Im Falle von Portugal und Griechenland hätten die Länder zu lange zu viel Schulden gehabt. Der Stabilitätspakt habe nicht gehalten. – 30. April 2010 um 10:35 Uhr

Zum Anhören hier klicken…

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So, das waren mal aktuelle Meldungen des Tages in einer etwas anderen Form. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Wenn nicht, dann dieses in den Kommentaren anmerken. Dieses Mal waren Meldungen vom Deutschlandfunk zu hören, nächstes Mal werde ich versuchen, andere Quellen ausfindig zu machen. Jeweils ohne Kommentar, da sich einige Meinungen nicht mit denen des Verfassers decken.

Ich wünsche allen einen schönen und demonstrativen 1. Mai 2010.

Littletie´s Kolumne

Von Littletie

Huch? Schon wieder Freitag? Ja so schnell vergeht eine Woche und die nächste steht und schon wieder bevor. Doch was ist diese Woche eigentlich beim Muskelkater passiert? Ehrlich gesagt war es eine ruhige Woche bei uns. Planen für die Zukunft war angesagt. So basteln wir gerade an einer kleinen Überraschung, die wir in den kommenden zwei Wochen vorstellen möchten und dann als eine kleine Art „Beilage“ für diesen Blog anbieten wollen. Was es ist wird noch nicht verraten, sonst wäre die Überraschung ja hin.

Den einzigen Artikel diese Woche, 1965/2011 – Realität/Fiktion. Dazwischen liegen nur 45 Jahre… solltet ihr aber gelesen haben und falls nicht, müsst ihr dies dringend nachholen.

Seit neuestem Twittert/Zwitschert der Muskelkater auch. Unter Twitter.com/muskelkaternews ist er zu erreichen. Wer auch noch dem zweiten Autoren, in Form von mir, folgen möchte, kann dies unter Twitter.com/littletie54 tun.

Das sagt Onkel Wikipedia über Twitter:

Twitter gilt als die erfolgreichste Anwendung von Mikroblogging und ist eine Plattform für das Publizieren von Kurznachrichten. Es wird auch als soziales Netzwerk oder ein meist öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet definiert.

Hier werdet ihr, sofern ihr nicht immer auf unsere Seite schauen möchtet, auf neue Artikel aufmerksam gemacht. Also, folgen!

Ich wünsche ein erholsames Wochenende und hoffe auf eine „Aktivere“ nächste Woche.

Tim

kolumne-mk@hotmail.de

1965/2011 – Realität/Fiktion. Dazwischen liegen nur 45 Jahre…

Erlebnisse zweier 11-jähriger Jungen

Von Martin Schnakenberg

[Weihnachten Anno 1965] Es ist still geworden im Augarten-Palais, dem Domizil der Wiener Sängerknaben. Der 5. Dezember ist nämlich der Tag, wo die letzten Prüfungen des Schuljahres stattfinden, bevor es in die langen Weihnachtsferien geht. Alles brütet schweigend über den unmöglichen Fragen – Mathe, Geschichte, Erdkunde, Naturkunde, Deutsch… – Und wenn die schriftlichen Aufgaben fertig sind, kommt die mündliche Prüfung. Es ist manchmal verflixt, wie einem die einfachsten Antworten zu den einfachsten Fragen nicht einfallen.

Morgen am 6. Dezember kommt der Weihnachtsmann ins Schloss, wo wir Sängerknaben wohnen, lernen und Musikunterricht erhalten. Der Direktor wird eine Ansprache halten, wie brav wir doch immer wieder waren und wie erfolgreich die diesjährigen Tourneen, die nach Indien und Australien führten – zusätzlich die grandiosen Gastauftritte beim Papst in Rom, beim Empfang der Botschafter in der Hofburg und beim großen Konzert mit mehreren berühmten Opernstars.

Unser Leben hier in Wien ist absolut kostenlos und wunderbar, sogar romantisch. Denn die Wiener Sängerknaben sind auf der ganzen Welt beliebt und jeder wartet in irgendeinem Winkel der Erde darauf, dass wir kommen und singen. Dafür bekommt der Verein dann Geld, sodaß er sich durch unser aller Arbeit selber tragen kann. Naja, wir sind nicht zuhause, wie andere Jungs. Aber dafür haben wir in dem großen Schloss im Zentrum von Wien, umgeben von einem Wald und einem großen Park, auch alle Freiheiten, die man sich vorstellen kann. Wir haben ein eigenes großes Schwimmbecken, eine Turnhalle, einen Bolzplatz. Und das Essen aus der eigenen Küche wird mit viel Liebe zubereitet und schmeckt fast so gut wie bei Mutter zuhause. Heimweh hatte ich nur zu Anfang, dann überwog die Musik das ganze Geschehen … und natürlich das Zusammensein mit anderen Jungs in einem Gemäuer, wo es immer wieder was geheimnisvolles zu entdecken gibt.

Jetzt ist die Prüfung vorbei, der Weihnachtsmann (es war mit Sicherheit unser Kapellmeister des Schubertchores) ist gerade eben da gewesen und es geht ans Packen. Denn ich fahre mal wieder nach Hause. Eine endlos lange Zugfahrt liegt zwischen Wien und Zuhause. Aber ich freue mich schon darauf. Denn die Adventszeit bei meinen Eltern zu erleben, ist das Schönste, was es gibt. Noch schöner als die Zeit im Internat im Augarten-Palais in Wien. Ich habe die Noten für mein Trompetensolo im Posaunenchor meines Vaters sehr gut einstudiert. Er wird sich freuen können, wenn ich es bei „Tochter Zion“ spielen werde.

Der Zug läuft in den kleinen Dorfbahnhof ein. Meine Eltern warten schon und ich werde mit Umarmungen und feuchten Küssen empfangen. Im Dorf ist es heimelig und sehr adventlich geschmückt, und die Geschäfte fangen so langsam an, ihre Auslagen mit Spielzeug und mit Schokoladen-Weihnachtsmänner auszustatten. – Zuhause basteln wir Weihnachtssterne für den Christbaum und singen Adventslieder. Draußen fängt es an zu schneien und keine vier Pferde können mich davon abhalten, den Schlitten raus zu holen, mit anderen Kindern zusammen eine Schanze zu bauen, wo wir dann jodelnd herunter rasen. Eine Schneeballschlacht darf natürlich auch nicht fehlen…

Am Heiligen Abend ist dann der große Moment. Mit meinen Eltern gehe ich zur Kirche, mein Vater und ich aber zur Empore, wo schon der Posaunenchor sitzt und ich … ich spiele mit meiner Trompete das schönste Solo meines Lebens.

Wieder zuhause gibt es zuerst einmal Kartoffelsalat mit Würstchen und Kotelett und dann verschwindet Vater plötzlich, um nachzuschauen, ob der Weihnachtsmann schon da gewesen ist. Dann darf ich ebenfalls in die Wohnstube, die jetzt zum Weihnachtszimmer geworden ist. Ich singe meinen schönsten Sopran bei „Oh du fröhliche“, wie ich es in Wien gelernt habe … und dann ist Bescherung. Endlich bekomme ich die Eisenbahn, die ich mir gewünscht hatte. Mein Vater hat die Häuser und die Bäume in seiner kargen Freizeit alle selber geschnitzt. Aber genau das macht die Eisenbahn zu einem wahren Erlebnis. Es ist wunderschön, heute ein Kind zu sein.

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[Weihnachten Anno 2011] Es ist noch Hochsommer und die letzten Urlauber der First-Class, die dort oben auf dem Villenhügel wohnen, sind noch nicht aus den Gegenden zurück, die für uns inzwischen unerreichbar geworden sind. Überall um uns herum sieht man schon, wie die Geschäfte gefüllt werden mit Weihnachtsmänner und digitalen Spielzeugen, die mich nicht interessieren dürfen. Denn schon im letzten Jahr wurden meine Eltern arbeitslos und sind jetzt auf Hartz V, welches mal Bürgergeld genannt wurde. Meine Schwester ist Anfang des Jahres an Tuberkulose gestorben, weil wir uns das Geld für einen Arzt und erst recht nicht für ein Krankenhaus leisten konnten. Die Kopfpauschale, von der damaligen FDP erdacht, hat uns endgültig arm gemacht. Mein Großvater, der im letzten Jahr noch auf Rente war, durfte zwar noch bei einem Banker da oben auf dem Hügel täglich das Clo putzen, um einen Euro für den Bus nach Hause zu bekommen, aber jetzt liegt er auch krank auf der Notliege. Mutter und Vater überlegen schon, wie sie ihn am besten schnell entsorgen können, damit er nicht mehr soviel Geld kostet. Opa meinte, sie sollten ihn einfach an der Autobahn absetzen, so wie früher die Hunde. Dann würde man ihn vielleicht finden und in eines dieser neuen Lager für Sozialschmarotzer stecken. Aber Vater meinte, wir hätten ja kein Auto, und ihn mit der Handkarre dort hinschleppen, würde doch zu sehr auffallen, auch wenn das inzwischen viele tun.

Überhaupt meint Vater, ich sollte mich am besten bei der Bundeswehr freiwillig melden – oder noch besser für eine der Söldnertruppen der Deutschen Bank oder Kriegsgerätehersteller wie Krauss-Maffei Wegmann. Die hätten immer Arbeit in den vielen Kriegsgebieten, wo es um die Sicherung der Demokratie und der Rohstoffe geht. Denn das deutsche Kapital muss ja schließlich in der ganzen Welt verteidigt werden. Und vielleicht hätte ich da ja noch die Chance, wenn ich genügend Nichtdeutsche abgeknallt habe, einen Verdienstorden zu erhalten. Als Verteidiger des deutsch/USAnischen Reichtums und Bewahrer des kapitalistischen Friedens.

Ich bin nicht so sehr damit einverstanden, obwohl ja Kindersoldaten überall rekrutiert werden. Aber ich bin ja schon 11 Jahre und ich kann in meinem Alter schon in den Strahlengruben der Atomkraftwerke arbeiten. ASSE 11 würde mich interessieren. Da ist nämlich auch wieder so ein Leck und muss schnellstens gedichtet werden. Und da sind so Kleine wie ich natürlich viel besser geeignet, als so große Erwachsene.

Natürlich muss ich mich jetzt beeilen mit meiner Entscheidung, denn in vier Monaten ist ja Weihnachten. Und dann hat jeder Bürger das demokratische Recht zu wählen. Er kann dann wählen zwischen dem Lager, einem Weihnachtsgeschenk oder dazubleiben, wo er ist. – Das Lager ist weit außerhalb unserer Ghettostadt, dort, wo Arbeit noch frei macht. Das Weihnachtsgeschenk ist die zusätzliche Gabe der Regierung für die Firmen, die möglichst viel mit möglichst wenig Geld, und mit vielen Entlassungen, effizient gearbeitet haben, also so eine Art Christkindl-Bonus zusätzlich zum normalen Millionengehalt der Manager und Spekulanten. Und dazubleiben, wo wir sind … naja, das wünscht sich auch ja jeder. Da macht das Leben zumindest noch einen Sinn, weil man beim Betteln bei denen, die noch sozial denken, sehr viel Unterhaltung findet. Notfalls als Clown … oder so richtig als echter Sozial-Schmarotzer.

Jetzt muss ich erst einmal zu meinen Eltern, um ihnen zu sagen, dass wir jetzt kein Fleisch mehr kaufen können und auch das Wort Fleisch nicht mehr benutzen dürfen. Denn der US-Agrarmulti Monsanto hat jetzt ja ein Patent auf Fleisch. Alle wissen ja, dass die Schweine mit genmanipuliertem Futter dieser Firma gemästet werden und deshalb das Fleisch urheberrechtlich für Monsanto geschützt ist. Genauso wie für das Brot, was demnächst als Patent dieser Firma gilt.

Ach was, ich sag meinen Eltern einfach, wir sollen uns mit Opa zusammen an die Autobahnbrücke legen. Dann sind wir alle zusammen und feiern Weihnachten. Vielleicht findet uns ja jemand und … feiert einfach mit. – Auf jeden Fall ist es schön, in dieser Zeit ein Kind zu sein. Da kann man noch so richtig phantastisch gute Ideen entwickeln, wie man den Reichen entgeht, ohne gleich als Terrorist angesehen zu werden.

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War das wirklich eine Satire?

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Nachtrag:

Siehe Tuefflers Meinungs-Blog: http://tueffler123.wordpress.com/2010/04/28/helle-panik-um-hellas/

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Littletie´s Kolumne

Von Littletie

Musik braucht das Land! Und davon nicht wenig. Doch die wahren „Perlen“ darunter kommen leider nicht gegen Mainstream-Musik alá Lady Gaga, Beyoncé oder Britney Spears an. Einer davon ist Jens Friebe, deutscher Musiker und Musikjournalist.

Alle drei bisher veröffentlichten Alben waren „mitsing-musik“ der feinsten Art! Doch das Genre ist mir, wie vielen anderen, nicht klar. Selbst Onkel Wikipedia ist sich unschlüssig in welche gezielte Richtung Friebe geht.

Neben Independent-Pop und klassischem Singer/Songwritertum nannten die Rezensenten aber auch Electropop, Neue Deutsche Welle und Eurodisco als Referenzen für den Musikstil von Friebes Stücken.“

 

In seinen Songs behandelt Friebe die ungewöhnlichsten Themen, wie das Leben eines Lawinen-/Rettungshundes oder das „schlechte Deutsche Kino“. Gut, über letzteres lässt sich sicherlich streiten, aber ein klein bisschen hat er ja schon recht.

VorherNacher Bilder

In Hypnose

Das mit dem Auto ist egal Hauptsache dir ist nichts passiert

(Kleiner Queerverweis: Auf Youtube könnt ihr alle Alben anhören)

Das sind die drei Alben mit denen Friebe viel Beifall erntete. Zu diesem Erfolg sagte er: „Ich empfinde das nicht als eine Bürde. Es funktioniert bei mir wirklich relativ simpel: Kritik macht mich traurig und wenn man mich abfeiert, freue ich mich!“Quelle

Und wofür sollte man Friebe den kritisieren? Eigentlich gibt es da nichts, aber eine Sache stört mich wirklich: Ich hab ihn nicht früher entdeckt!

Die drei Alben sollte man wirklich alle mal gehört haben, ich persönlich muss sagen, dass „In Hypnose“ mein Nr.1 Album der letzten Monate war, also das Album was bei mir am meisten lief. Und das, obwohl ich eher auf Rock, Heavy-Metal oder Punk-Rock im Stile von Rammstein, Beatsteaks oder den Toten Hosen, stehe.

Ansonsten gab es in dieser Woche nichts besonderes. Bayern München gewinnt (leider) gegen Olympique Lyon (die ich übrigens sehr Sympathisch finde, da sie ohne Werbung auf der Brust auflaufen). Hamburg spielte, wie zu erwarten, gegen Fulham ohne Ideen und muss im Rückspiel nun gewinnen.

Ich als fanatischer Hansa Rostock Fan will gar nicht an 18:00 denken, da spielt die Kogge gegen 2.Liga Tabellenführer Kaiserslautern und kann fast schon den Abstieg perfekt machen. Dennoch bleibt mir ein Quäntchen Hoffnung, da wir in letzter Zeit gar nicht so schlecht gespielt haben.

Aber was laber ich nur von Fußball, wenn ich heute schon auf Tagesschau.de lese: „NPD und DVU laufen die Mitglieder davon“. 400 Mitglieder hat die NPD in den letzten zwei Jahren verloren. Bei der DVU ging es seit 2006 den Bach runter damals noch 6000 Mitglieder gehabt, so stehen sie heute bei 4500 Mitlgiedern. Also 1500 Mitglieder Verlust. Respekt! Den Artikel gibt es hier: Tagesschau.de. Die Kommentare sind aber nicht zu empfehlen.

Für die Kommende Woche möchte ich einfach ankündigen, dass es sich lohnt beim Muskelkater vorbei zuschauen. Selbst Katzenallergie, wie ich eine habe, zählt nicht.

Ich verweise noch auf die Pusteblume , Tüfflers Meinungsblog und Desperada News und wünsche ein erholsames Wochenende

Tim

 

Die Wahlen, der Staat, die Regierung und das Grundgesetz

Und die Lumpenelite lacht…

Wenn man sich mal einfach so, aus Jux und Dollerei, den Zustand Deutschland anschaut, dann kommt einem das kalte Grauen. – Nein, ich meinte jetzt nicht den Zustand der Grünanlagen, die durch den Vulkan-Ascheregen aus Island total braun und schwarz geworden sind – und auch nicht den Straßenzustandsbericht. – Ich meinte den politischen Zustand in unserem Lande. Und auch den Zustand derjenigen, die an der Schaltzentrale der Macht sitzen.

Der Eifelphilosoph hat einen schönen Artikel geschrieben, was wirklich los ist und diesen Artikel unter dem Titel „Ackermann besch… Deutschland“ öffentlich gestellt. Er hätte getrost „bescheißt“ schreiben können, oder „betrügt“ oder „verkackeiert“ oder so. Es kommt sowieso auf das Gleiche raus. Noch besser wäre allerdings „verzockt“ gewesen. Denn das, was dieses Männlein schon seit Jahren durchzieht, ist Verbrechen auf sehr hoher Ebene. Früher wurde solchen Leuten zumindest die Hand abgehackt … heute werden sie dafür auch noch belohnt. – Hier Eifelphilosoph’s Artikel:

http://eifelphilosoph.blog.de/2010/04/22/ackermann-besch-deutschland-8426095/

Ich möchte nicht wissen, wie der sich jetzt in den Wahlkampf in NRW einmischen wird, damit ja die Bundesratsverhältnisse so bleiben, wie sie sind. Denn wenn sie sich ändern würden, vielleicht sogar mit einer starken Stimme der Linken, dann müsste er sich eine neue Strategie ausdenken, wie er das Volk trotzdem noch weiter ausbeuten kann. Mit CDU und vor allem FDP klappte das ja bisher ganz vorzüglich. Und wenn man sich so die Wahlprogramme anschaut, dann ist die FDP ja sogar eine ziemlich große Gefahr für unsere Zukunft … wenn wir noch eine haben.

Mein Netzwerkpartner Ludischbo schrieb mir: „Wenn ich mir die Wahlkampfplakate, gerade der beiden großen, hier anschaue, geht es wieder nicht um Themen, sondern um Bilder, Illusionen, die gezeichnet werden, um entsprechende Denkstrukturen im Reich der „Mitte“ zu erreichen. Deswegen ist es jetzt mein Anliegen, Themen in den Vordergrund zu bringen.“ – Ein lobenswertes Anliegen, finde ich. Denn es muss einfach mal gesagt werden, was Sache ist.

Und deshalb hat er auch eine Artikelreihe zu den Wahlen in NRW gestartet, mit Interviews, Berichten und Partei-Vergleichen. Die Lektüre ist sehr zu empfehlen, da dort zu erkennen ist, von welchen Geistes Kindern wir wieder mal besch… werden sollen, um auf den Eifelphilosophen zurück zu kommen. – Hier der Artikel von Marty Ludischbo:

http://dnzs-politik.blog.de/2010/04/21/nrw-wahl-2010-wichtige-links-8415050/

Jetzt ist also der Wahlkampf im vollen Gange und alle Politiker schmieren mit Hilfe der BLÖD-Zeitung den Menschen Honig ums Maul. Dabei interessiert es den Meisten überhaupt nicht die Bohne, ob das, was sie versprechen, auch irgendwann mal eingehalten werden muss. Da war der Guido ja ganz konsequent. Er versprach, die Steuern zu senken und hat es auch getan. Leider haben nicht alle Bundesbürger ein Hotel. Darum ist es wichtiger denn je, nicht nur auf das zu achten, was gesagt wird, sondern auch, was in den Parteiprogrammen steht. Marty Ludischbo hat im obigen Link einen weiteren Link von unserem Netzwerkpartner „Mehr Demokratie e.V.“ reingestellt, damit man ehrlich vergleichen kann.

Aber so langsam wacht der Bürger auch auf, – außer den Lesern der BLÖD-Zeitung. Diese Leute sind wahrhaft zu bedauern, denn sie leben weit fernab der Realität. Aber damit befinden sie sich ja in guter Gesellschaft. Denn auch die Politiker wissen nicht, was im Volk los ist und abgeht. Der alte Fritz hat noch gesagt: „Ich bin der erste Diener meines Staates!“ – Aber die Politiker kuscheln sich lieber mit der Mafia und den Lobbyisten der Wirtschaft und der Banken zusammen und bekennen: „Das Volk und das Heer der Steuerzahler sind unsere Diener, die Arbeitslosen und Rentner sind unsere Sklaven und die Hartz4-Leute sind unsere Leibeigenen!“

Und so wird dieses nicht mehr lustige Dreigestirn von Politik, Wirtschafts- und Bankenlobby zu einer echten großen Gefahr für jeden einzelnen Bürger unseres Landes. Es wird von oben nach unten getreten – und von unten nach oben verteilt. Im Bundeskanzleramt, bezahlt von den Steuergeldern jedes Bundesbürgers, werden mit Sekt, Kaviar und dezenter Barmusik vom Feinsten, rauschende Geburtstagsparty’s der Lobbyisten und der Lumpenelite gefeiert – und in den ARGE’n stehen Millionen Menschen Schlange und betteln um Arbeit oder einen Euro pro Monat mehr. In den trotz ablehnender Haltung der Bundesbürger entstandenen Kriegsgebieten sterben deutsche Soldaten, weil die Rüstungsindustrie und die Regierung es so will – und auf der Straße sterben Menschen, Arbeitslose, Obdachlose, weil sie kein Geld für die medizinische Versorgung und nicht mal für ein Stückchen Brot haben. Und selbst wenn sie Brot hätten, könnten sie es nicht kauen, weil sie kein Geld für neue Zähne haben. Aber der Ackermann bekommt wieder mal seine Bonuszahlung von der Deutschen Bank, die diese wiederum von der Steuer ansetzen kann – und damit dem Volk erneut schadet.

Es wird dringend Zeit, den Politikern mal das Grundgesetz unter die Nase zu halten, und zu fragen, ob sie nicht Meineid begangen haben, als sie auf das Grundgesetz schwörten, Schaden vom Deutschen Volk abzuwehren!

Die Kirche und der Mammon (Startkapitel)

Eine neue Artikelserie

Nachdem endlich durch Medien, Gesellschaft und Zeugenaussagen ans Tageslicht befördert wird, was jahrzehntelang hinter den heiligen Mauern der Kirche geschah und sich der heutige Papst noch nicht mal dafür entschuldigen kann, wird es auch mal Zeit nachzufragen, wie dieser klerikale Verein seit tausenden von Jahren zum Thema Geld steht.

Schon der Philosoph Friedrich Nietzsche sagte: „Die Kirche ist die höchste aller denkbaren Korruptionen“. Bischof Hieronimus bekannte im 12. Jahrhundert öffentlich: „Wir brennen wahrhaftig vor Geldgier, und indem wir gegen das Geld wettern, füllen wir unsere Krüge mit Gold, und nichts ist uns genug.“

Die Frage ist also: Wie kam die Kirche zu so immensen Reichtum, wo sie doch eigentlich immer sagt, dass den Armen das Reich Gottes ist. Wie konnte sie im Laufe der Zeit zu solcher Machtfülle gelangen, wie wir das heute jeden Tag erleben.

Der Vatikan hortet den zweitgrößten Goldschatz auf Erden

In der italienischen Zeitschrift Oggi wurde 1952 schon der Goldschatz des Vatikans aufgrund »außerordentlicher Informationen« hinter demjenigen der USA als der zweitgrößte der Welt beziffert: 7000 Milliarden Lire = 3.500.000.000 Euro. Im Vergleich dagegen beträgt der Wert des Goldschatzes des Staates Italien »nur« 400 Milliarden Lire. Wie gesagt, das war 1952! – Wie groß mag der Goldschatz des Vatikans heute sein? Rechnen wir die Wert-Steigerung dazu, so wäre der Wert des Goldes heute 63 % höher. Bei Verkauf könnte der Goldschatz des Vatikans, je nach Zeitpunkt eines eventuellen Abstoßes, bis 650 % Gewinn gebracht haben. Da fragt man sich doch tatsächlich: Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Gold-Besitz gekommen?

Der Vatikan pokert mit enormen Finanzreserven an der Wallstreet

Die auswärtigen Finanzreserven des Vatikans sind vornehmlich an der Wallstreet konzentriert. Insgesamt dürfte sich der Gesamtbesitz der Kirchenzentrale an Aktien und anderen Kapitalbeteiligungen bereits im Jahr 1958 auf etwa 50 Milliarden DM belaufen haben. Diese Zahl dürfte inzwischen vermutlich auf weit über Hundert Milliarden Euro angewachsen sein. Aber wie ist der Vatikan zu diesem immensen Aktien-Besitz gekommen?

Auch der Verkauf von Segensbriefen, Titeln, Audienzen usw. vergrößert heute noch den Reichtum der Kirche

Preisliste des Vatikans (Stand 1990)

  • DM 5.000,- für einen vom Papst persönlich unterzeichneten Segen mit Urkunde
  • DM 30.000,- für eine Privataudienz mit dem Papst, inkl. Video
  • DM 50.000,- Spende für einen Ehrendoktortitel
  • DM 120.000,- Spende für einen Orden (Ordensstern zum Großkreuz des St.-Gregor-Ordens)
  • DM 300.000,- für einen Barontitel
  • DM 2.500.000,- für eine Erhebung in den Fürstenstand
  • DM 50.000,- für die Nebenkosten einer solchen Prozedur, etwa anlässlich der Ostermesse
  • Ab ca. 100.000,- Euro (im Durchschnitt ca. 250.000,-) kosten auch Heiligenprozesse. Nur wohlhabende Familien oder Ordensgemeinschaften können sich einen derart teuren Prozess leisten. Allein durch die 464 Heiligsprechungen (mehr als in den 400 Jahren davor) von Johannes Paul II. dürften ca. 116.000.000,- Euro in die Kassen des Vatikans gerollt sein.

Das waren nur drei Punkte zum Reichwerden.

Aber es sind noch viele weitere Punkte, die ich in den nächsten Kapiteln aufzeigen werde. Zum Beispiel, dass der Vatikan der größte religiöse Wirtschaftskonzern ist, – dass die Kirche der größte Grundbesitzer der westlichen Welt ist, – dass der Vatikan als Immobilienbesitzer ganze Städte besitzt, – dass der Menschenhandel und die Sklaverei den Reichtum der Kirche bis weit ins 19. Jahrhundert hinein erheblich vergrößert hat, – dass die Kirche Leibeigene hatte, sogar Kinder für die Prostitution, – dass der Ablasshandel im Mittelalter noch heute ein großer Teil des Kirchenvermögens ist, – dass unzählige Menschen bei der Eroberung Amerikas wegen des Goldes umgebracht wurden und dieses Gold ein Teil der römisch-katholischen Kirche ist, – dass das Blutgeld durch Inquisition und Hexenverbrennung die schändlichste Art der Kirche war, um Reichtum zu scheffeln, ein Raubmord an Andersgläubige, – dass durch Fälschungen und Erbschleicherei der kirchliche Grundbesitz immer weiter anwuchs, weil der Bauer des Lesens unkundig war…

Es gibt noch mehr Punkte, die die Schande des Vereins Kirche belegen. Aber immer ist hier der Verein, die Institution, gemeint und damit die Oberen, die Päpste, die Kardinäle, die Bischöfe, die Pfarrer, die Nonnen und Mönche in den Klostern. Das gemeine Volk verstand von alldem nichts und ließ sich von dem Prunk und den Worten blenden. Und muckte mal jemand auf, dann machte man ihn schon mundtot mit dem Versprechen, dass er nicht in den Himmel kommen würde, wenn er nicht seine Steuerschuld begleichen würde.

Und deshalb nochmal in aller Deutlichkeit: Es geht hier nicht um den Glauben eines Menschen. Dieser Glaube soll gerne weiter geführt werden. – Es geht um den Verein, der den Glauben vertreten und vorleben sollte und genau das Gegenteil tut.

Im ersten Teil dieser Reihe, die sich an die vorige Reihe „Der Verein Kirche“ anschließt, werden diese Punkte nochmal angesprochen unter dem Titel „Woher kommt der Reichtum der Kirche?“

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