Wird Guido erpresst und will uns warnen?

Eine Verschwörungstheorie

Mal abgesehen davon, dass ein guter Bekannter seine wunderschönen gelben Vorhänge in den Müll geworfen hat und im Supermarkt beim Kauf von gekochten bunten Vesper-Eiern die gelb bemalten aussortiert, weil er sagt, die würden ihn an die FDP erinnern und deshalb müssten die vernichtet werden, – abgesehen davon also, ist es in Deutschland … noch verhältnismäßig ruhig. Obwohl … nach den letzten Äußerungen des FDP-Chef’s (römische Dekadenz) eigentlich schon die Revolution ausgebrochen sein müsste.

Denn obwohl in allen Medien zur Beruhigung des Volkes steht, dass sich die Kanzlerin von den Äußerungen ihres Vize-Kanzlers distanziert, tut sie es in Wahrheit absolut nicht:

„Das ist sicher weniger der Duktus der Kanzlerin“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Sabine Heimbach in Berlin. Die Sprachführung, die jeder bei dem Thema wähle, sei unterschiedlich. Bei der „Kommentierung seitens des FDP-Vorsitzenden“ handele es sich um eine Stellungnahme innerhalb einer parteipolitischen Diskussion. – So steht es in der sueddeutsche.de

Toll! – Aber was ist ein Duktus? – Es heißt nicht distanzieren, sondern bedeutet ganz einfach die Art der Aussage und seine Darstellung und Stärke. Was nichts anderes heißt als: Die Kanzlerin stellt die Aussage nicht in Frage, sondern nur die Wortwahl und die Heftigkeit. Mehr nicht! Sie ist also eigentlich genau seiner Meinung! (siehe auch Wikipedia). – Die systemrelevanten Medien und ihre Journalisten täten mal wieder gut daran, ehrlich zu recherchieren und nicht jeden Mist der Regierung und der Tagesschau nach zu plappern.

Wenn jetzt also von römischer Dekadenz gesprochen wird, um Teile der unwissenden Bevölkerung mit Fremdwörtern zu bombardieren, dann schleudere ich denen einfach das lateinische Wort Demenz entgegen, was auf deutsch heißt: „Ohne Geist“.

Jetzt komme ich auf meinen Titel zurück. Denn der Guido nimmt mit seiner Aussage in Kauf, dass ihm zumindest 10% der Bevölkerung ziemlich sauer sind … und zwar die Schwulen. Hat man schon an dem Klaus gesehen, den Wowereit, aus Berlin. – Also muß was mit dem Guido passiert sein. Was Schreckliches. – Und dem gehen wir jetzt mal auf den Grund. Sherlock Holmes-Mütze aufgesetzt, Mantel an, Pfeife in den Mundwinkel, Lupe in Bereitschaft. Seid ihr bereit für eine Verschwörungstheorie und deren Aufklärung? – Na, dann mal los. Nehmen wir mal die Spur auf…


Es ist kurz vor Mitternacht. Ganz Rom schläft. – Ganz Rom? – Werfen wir doch mal einen Blick in die Slums, wo der gemeine Pöbel wohnt … besser: haust. Man hört ein Stöhnen und Wimmern und wenn man etwas näher kommt, sieht man einige zerlumpte Gestalten am Boden liegen, die sich vor Hunger den Bauch halten und versuchen, trotzdem einzuschlafen. Aber auch diejenigen, die es geschafft haben, wälzen sich hin und her, weil ihnen entsetzliche Träume plagen. Albträume. – Vor noch nicht allzu langer Zeit nämlich hatten ihre Väter und Vorväter das Land reich gemacht. Aber dann waren einige der reichen Römer in ihren schneeweißen Tuniken gekommen und hatten ihnen Versprechungen gemacht. Versprechungen von einem besseren Leben, wenn sie ihr Land verkaufen würden. Jetzt war das Land Eigentum der Senatoren auf den sieben Hügeln oder den Mächtigen zweier Familien, die mit ihren Armeen das Land beherrschten, – und sie, die vorherigen Besitzer, hatten dafür nur noch das Recht auf ein Almosen. Was hatte man ihnen nicht alles gegeben, damit sie gefügig wurden. Jeden Tag kostenlosen Eintritt in den Circus Maximus, wo sie wunderbare Schaukämpfe und die beliebten Wagenrennen erleben konnten. Oder auch ins Kolosseum, wo Schauspiele und Theaterstücke zum Fröhlichsein animierten…

Zwei Männer huschen vorbei. Sie tragen ein Brett zwischen sich. Wieder war einer der ihren den Hungertod gestorben.

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Auf dem größten Hügel Roms, unweit des Circus Maximus, wo sich etwas unterhalb des Palatins mit dem Kaiserpalast das Villenviertel befindet, ist ein Haus mit tausenden Kerzen und Fackeln hell erleuchtet. Laute Musik ertönt und etwas, was sich nach Party, Stimmung, Fröhlichsein anhört. Es ist das Haus einer der zwei großen Familien Roms, die mit der anderen Familie darum buhlt, wer wohl die größte und mächtigste Familie sei. Der Kampf ist noch nicht ausgestanden, was aber nicht daran hindert, ausgiebige Feste zu feiern. Die Senatoren Rom’s waren ja so freigiebig, ihnen das Geld der Bürger zu schenken, welches eigentlich für Bildung, Kultur, Kranken- und Pflegelager, Straßenbau und die sozial Schwachen vorgesehen war. Jetzt ist der Staat, das römische Reich, das Imperium zwar am Ende, aber die beiden reichen Familien leben immer noch und feiern weiter berauschende Orgien. Sie haben das Volk mithilfe der Senatoren ausgebeutet bis zum letzten Rest. Der gesamte Wohlstand, das gesamte Vermögen liegt jetzt in ihren Händen. – Aber: Wie lange noch?

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Szenenwechsel

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Es geht auf Mitternacht zu. Ganz Berlin schläft. – Ganz Berlin? – Nein, im Bundeskanzleramt brennt noch Licht. Kater Sherlock Holmes streicht auf leisen Pfoten durch die Flure, um zu dem Zimmer zu gelangen, wo noch Stimmen zu hören sind. Er ist ein strikter und erklärter Feind dieses schwarz-gelben Sumpfes, der imstande ist, nicht nur das deutsche Volk zu vernichten, und gibt ein klägliches, aber sehr leises Miau von sich. Er weiß, dass dort zwei Personen sind, die er innerlich hasst. Und wären sie Mäuse, würde er sie auf der Stelle verschlingen. – „Aber Angie, was hätte ich denn machen sollen. Die rücken mir doch schon auf den Pelz!“ hört er eine Stimme sagen. „Dann hättest Du es nicht so direkt sagen sollen“,mischt sich eine weibliche Stimme ein. Der Muskelkater lugt um die Ecke und sieht eine Frau an ihrem Schreibtisch sitzen, die Hände unter dem Kinn gefaltet, während ein Mann schweigend vor dem Fenster steht, die Hände im Rücken verschränkt.

Ach Angie, hätte ich nur nicht das Geld angenommen. Wenn das raus kommt, werde ich platt gemacht!“ – Der Muskelkater tritt unhörbar herein und streicht um die Beine der Frau. „Ach da bist du ja wieder, mein liebes Kätzchen?“ – „Was will denn der blöde Kater wieder hier?!!! – Der macht mich noch wahnsinnig mit seinem ewigen Geschnurre!“ – „Aber Guido, sei doch nicht so grob. Der kommt doch immer zu mir, das weißt Du doch. Und er ist doch so ein liebes Katerchen. Stimmts nicht, mein Kleiner?“ – ‚Wenn du nur wüsstest‘, grinst der Muskelkater hämisch in sich hinein, ‚dann würdest du aufhören, mich zu streicheln und mich zum Teufel jagen.‘

Ja, schon gut“, winkt der Mann, der Guido genannt wurde, ab und geht auf den Schreibtisch zu. „Angie, die Sache ist gelaufen. Begreifst Du das denn nicht? Es gibt keinen Weg mehr zurück!!!“ – „Ist mir schon klar, mein Lieber. Aber in der letzten Konferenz der Bilderberger haben wir es eben mal so beschlossen!“ – „Beschlossen – Ja!“ brüllt der Mann wieder und begibt sich wütend zu seinem Fensterplatz. „Aber ich hätte nie damit gerechnet, dass die ernst machen würden!“ – „Da kennst Du die Finanzpolitik schlecht. Wenn die etwas beschließen, dann kommt es genau so. Aber Du hast ja einen tollen Spruch losgelassen. Alle Achtung.“ – Der Mann dreht sich wütend um. „Und warum habe ich das gemacht? Weil ich das Volk warnen wollte vor diesen Spekulanten. Aber gleichzeitig sie in Sicherheit wiegen wollte. Mit dem Hinweis auf die römische Dekadenz wollte ich doch nur das Volk auf die Zustände des damaligen Rom aufmerksam machen, wo auch die Reichen am Untergang schuldig waren. Siehst Du es denn immer noch nicht ein?“ – „Aber sicher sehe ich das ein. Aber das dumme Volk sieht es nicht. Das meint, Du würdest die Armen zum Schuldigen machen. Und deshalb musste ich es, zumindest von der Wortwahl her, von mir abweisen.“ – „Ja aber, die reichen Investoren sind die Schuldigen. Das sind die wahren Schmarotzer. Und Du gehst ganz einfach so wischi-waschi über diese Tatsache hinweg.“ – „Ja, mein Lieber. Das ist die Politik heute. Wir müssen uns der Mafia beugen, ob wir wollen oder nicht. Du wirst ja auch nicht schlecht bezahlt von denen, oder? – Und die Bilderberger haben uns ja schließlich zugesagt, dass die nächste Diäten-Erhöhung mit voller Zustimmung laufen wird.“

Kater Sherlock Holmes hat genug gehört. Leise auf sanften Pfoten schleicht er sich aus dem Zimmer der Verhängnisse. Einen letzten Satz hört er noch, bevor er in den dunklen Gängen des Bundeskanzleramtes untertaucht: „Ich kann nur hoffen, dass die Opposition stark genug ist. Oder das Volk kapiert und endlich rebelliert. – Sonst kann ich mir einen Strick nehmen…“

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Das war nur eine kleine Geschichte und ein wohlwollender Erklärungsversuch, um die Demenz des Außenministers zu erklären. Ich selber bin, seitdem ich den Namen Westerwelle hörte, ein Gegner von ihm. Ich hasse ihn förmlich, weil er sich als Schwuler ausgibt, um seine Bisexualität zu verstecken. Denn dieses hätte seiner politischen Karriere geschadet, weil dann der Wähler gesagt hatte: „Der weiß auch nicht, wohin er gehört!“. Dann also lieber schwul. Das er mit seinen Aussagen jetzt wieder die Hetzjagd auf die 8 Millionen Schwulen alleine in Deutschland eröffnet hat, hat er in seiner verqueren Denkweise, bedingt durch seine Demenz, natürlich nicht bedacht.

Dieser Artikel versucht trotzdem, seine Demenz Richtung Null zu bewegen, indem eine Verschwörungstheorie aufgebaut wurde. Eine Theorie aber, die durchaus denkbar wäre. Oder?

Wenn allerdings meine Theorie von der Wirklichkeit überholt wurde, dann brauchen wir dringendst für die Regierung neue schneeweiße Baumwollhemden in der besten und stärksten Qualität … Made in Germany. – Hinten mit den Armen festgebunden und … Einzelzelle…

Sonst noch Fragen?

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